A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Burg Frankenstein

Es gibt wohl niemanden, der nicht einmal von dem Monsterroman „Frankenstein“ gehört hat. Die Burgruine, die seit 1252 der Adelsfamilie Frankenstein gehörte, so zumindest die erste urkundliche Erwähnung, lieferte der Schriftstellerin Mary Shelley die Inspiration zu ihrem Roman. 1814 hielt sich die Schriftstellerin in Gernsheim am Rhein auf und erfuhr dort von der Burg.

geheimnisvolles Gemäuer als Ersteindruck

Die Frankensteins lebten rund 400 Jahre in den Gemäuern, die sie immer mal wieder erweiterten, bis sie ihren Wohnsitz 1662 verkauften. Ab diesem Zeitpunkt verfiel die Burg. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts baute man die Reste der Anlage zum Ausflugsziel aus. Heute kommen Besucher aus der ganzen Welt, um die Burgruine mit ihrem schaurigen Hintergrund zu sehen. Für 1,-€ „Wegezoll“, zur Erhaltung der Substanz, kann die teilweise rekonstruierte Anlage besichtigt werden.

Burg Frankenstein

Die Legende vom heiligen Georg, der den Drachen tötete, stammt wohl auch von der Burg. „Der Drache, der an einem Brunnen in der Nähe lebte, richtete viel Schaden an und die Menschen baten den Ritter Georg von Frankenstein, ihn zu töten. In voller Rüstung trat dieser gegen den Lindwurm an. Der Kampf dauerte lange, aber endlich besiegte Georg den Drachen. Mit dem letzten Atemzug rammte das Untier jedoch den giftigen Stachel seines Schwanzes in Georgs Bein. Mit Mühe erreichte Georg seine Burg und verstarb dort drei Tage danach.“ Das Grabmal Ritter Georgs soll bis heute in der Kirche von Nieder-Beerbach zu sehen sein.

Auf jeden Fall nicht in das Reich der Sagen und Legenden gehört die schöne Aussicht über das umliegende Land. Die Burg verdient ihren Unterhalt mit Dinnershows (Grusel, Krimi, Zauberei und anderes) sowie Hochzeiten in der kleinen rekonstruierten Kapelle. Hört sich doch sehr interessant an.
Für Wanderer stehen genügend Wege rund um die Burg zur Verfügung.

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