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Bordeaux

Gegend um Bordeaux

Auf der Suche nach einem Stellplatz in der Nähe von Bordeaux, wenn möglich schon in Richtung Deutschland, kamen wir in das Dorf St. Romain la Virvée nordöstlich von Bordeaux. Der Platz ist sehr ruhig gelegen. Drumherum wird überall Wein angebaut. Vögel zwitschern, Grillen zirpen, die Kirschen warten schon darauf, dass sie rot werden, und der Wein wächst. Es ist schön um diese Jahreszeit rund um Bordeaux.

Geburtshaus von Cousteau

In der benachbarten kleinen Stadt St. André de Cubzac kann man in den Zug nach Bordeaux steigen. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde und kostet knapp 9,-€ pro Person hin und zurück. Während eines Bummels durch St. André de Cubzac fanden wir zufällig heraus, dass in dieser Stadt 1910 Jacques-Yves Cousteaux, der Pionier der Tauchtechnik, geboren wurde. An dem Haus in der Rue de National 82 hängt eine Gedenktafel. Später zog eine Apotheke in das Haus ein. Heute ist es ein Platz für Kinder. Cousteau wurde hier in seiner Heimatstadt auch begraben, obwohl er in Paris starb. Eigentlich hatten wir ein tolles Grab erwartet. Es ist zwar groß, aber sehr schlicht.

Bordeaux ist eine tolle Stadt. Wir hatten keine Vorstellung davon, wie Bordeaux aussieht. Wir begannen den Stadtbummel vom Bahnhof Gare de Bordeaux St. Jean aus am Fluss La Garonne entlang. Die gesamte Front zum Fluss hin bietet ein einheitliches Gesicht. Die Häuser, Stadttore und Paläste bilden eine Einheit. Am attraktivsten und Weltkulturerbe ist der Place de la Bourse mit seinem Bautenensemble. Dieses Ensemble spiegelt sich im größten Wasserspiegel der Welt wider. Die 3450m² große Fläche ist mit nur wenig Wasser bedeckt und es ist eine Freude für Groß und Klein, bei diesen Temperaturen barfuß darin umher zu tollen. Auf einem Bild sahen wir, dass der Brunnen auch eine breite Nebelwand versprühen kann.

Place de la Bourse

Brunnen an der Girondiner-Säule

Am Anleger für Flusskreuzfahrten lag gerade ein großes Kreuzfahrtschiff von den Bahamas. Es wirkte viel zu groß für die Stadt. Ansonsten liegen nur flache Flusskreuzfahrtschiffe am Kai.
Auf dem größten Platz Europas, Esplanade des Quinconces, breitet sich ein gigantischer Antikmarkt mit Imbissständen durchsetzt aus. Am Ende des Parks steht das Monument der Girondiner, eine Siegessäule mit zwei großen Figurenbrunnen am Fuße.

Straße in Bordeaux

Nun setzten wir unseren Stadtbummel durch die Gassen der Altstadt fort. Bisher sahen wir nur einmal solch eine fast gleichförmige Einheit der Gebäude, die alle aus gelbem Sandstein bestehen. Die Häuser sind hoch, nicht sehr breit und viele besitzen geschmiedete Geländer vor den Balkonen. Dieser Anblick erinnert uns stark an die englische Stadt Bath. Am äußeren Rand der Altstadt sind die meisten Häuser nur noch zweigeschossig. Die Leute, die dort wohnten, hatten wohl nicht so viel Geld, um sich höhere Häuser zu leisten.

Allées de Tourney

Gleich in der Nähe der Siegessäule befindet sich die Allées de Tourney. Sie erinnert mit dem vielen Grün und dem Karussell an die Champs Élysèes in Paris.
In der Fußgängerzone Rue Sainte-Catherine lässt es sich vortrefflich bummeln und günstig einkaufen. Am Ende der Straße geht man durch das Porte d
´Aquitaine und gelangt so auf den ziemlich runden Place de la Victoire, von dem mehrere Straßen nach allen Richtungen abgehen. Dies erinnert wiederum an Paris. Überhaupt spürt man hier und da in Bordeaux auch das Pariser Flair.

Kathedrale von Bordeaux

Einmal mehr ist auch in Bordeaux die Kathedrale das beeindruckendste Bauwerk der Stadt. Besonders ist hier, dass der Hauptturm ein paar Meter entfernt von der Kathedrale steht. Er wird von einer großen goldenen Marienstatue gekrönt.
Natürlich hat auch Bordeaux viel mehr zu bieten, als man zu Fuß an einem Tag erreichen kann. Aufgefallen sind uns dabei die in der Ferne zu sehende moderne Hubbrücke Pont Jacques Chabon-Delmas über den Fluss La Garonne oder das futuristisch anmutende La Cité de Vin
, eine Anlage rund um das große Thema Wein.

In der ersten Nacht in St. Romain la Virvée hörten wir, als es stockdunkel draußen war, Vogelgesang. Normalerweise sind nachts keine Singvögel zu hören. Was war das? Bei meinen Nachforschungen erfuhr ich, dass es sich bei den nächtlichen Sängern um Ziegenmelker handelt. Von der Vogelart Ziegenmelker erfuhren wir zum ersten Mal an der Trafalgarküste in Südspanien. Tagsüber sind diese ungewöhnlichen Vögel nicht zu hören oder gar zu sehen. Sobald es dunkel ist, stimmen sie ihr Konzert an. Dieses hielt die ganze Nacht an, bis zum frühen Morgen. Leider gelangen mir keine Stimmenaufnahmen. Das wollte ich in der nächsten Nacht besser machen, aber diese Nacht war absolut still. Kein einziger Ziegenmelker war mehr da.

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Fahrt an der Loire

immer an der Loire entlang

Am Tag nach unserem Bordeaux-Besuch schlug das Wetter um. In den letzten fast vier Wochen war uns meistens schönes, trockenes und warmes Wetter beschieden. Jetzt gab es einen Temperatursturz von 13 Grad, nachts gehen die Temperaturen bis auf 1 Grad zurück, es regnet sogar. Das macht keinen Spaß.
Wir haben eigentlich keine Ziele weiter auf dem Heimweg, deshalb heißt es fast nur noch fahren. Da wir Autobahnen meiden müssen, wegen der horrenden Gebühren, fahren wir die großen Landstraßen. Das hält natürlich auf und so brauchen wir für 200km fast 5 Stunden. So wird es einige Zeit dauern, bis wir in Deutschland ankommen.
Die erste Zwischenübernachtung legten wir bei Le Bois Chaudron in Ste. Maure de Touraine ein. Das liegt kurz vor Tours. Es ist ein sehr ruhiger Stellplatz für 4,-€ die Nacht, mit allen Einrichtungen, die jedoch extra kosten. Am nächsten Tag setzten wir die Fahrt Richtung Orléans fort. Von Tours aus fuhren wir immer an der Loire entlang. Ab und zu stoppten wir für ein Foto. Das Chateau Royal d´Amboise in der gleichnamigen Stadt ist von der D952 aus gut zu sehen.

Beaugency

Der einzige für uns zugängliche Stellplatz ist in Beaugency zu finden, direkt an der Loire. Als wir dort ankamen, war die ganze Ecke überfüllt. Es wurde gerade ein Rummel aufgebaut, nix Stellplatz. Die dortigen Straßen ließen uns keine Wahl und leiteten uns auf den Parkplatz vor dem am anderen Ufer liegenden Campingplatz. Von dort aus unternahmen wir einen Stadtbummel durch die kleine, aber recht interessante Altstadt von Beaugency. Fast alle Häuser bestehen aus grauem Naturstein. Zu bewundern sind z.B. das Chateaux d´Beaugency, die Kirche Notre-Dame oder der römische Turm de César. Mehrere Stadttore oder Reststücke der Stadtmauern, im Laufe der Zeit waren es drei, vervollständigen das Bild. In dem kleinen Park hinter dem römischen Turm steht ein Denkmal für Jeanne d´Arc, die im 15. Jahrhundert Orléans von der englischen Besatzung befreite. Noch in jungen Jahren wurde sie einerseits als Volksheldin gefeiert, andererseits endete sie als Ketzerin auf dem Scheiterhaufen. Das war in Rouen, einer Stadt in der Normandie.

Chateau Chambord

Da wir nun gerade da waren, fuhren wir gleich noch die gut 20km zum Chateau Chambord hin. Von diesem Schloss sagt man, es sei das größte und schönste Schloss an der Loire, und eines der schönsten Bauwerke der Welt. Dort angekommen, bemerkten wir, dass es einen Wohnmobilstellplatz gibt. Für 24h bezahlt man 11,-€.
Bevor man zum Schloss selbst kommt fährt man viele Kilometer durch den Park, der das Schloss umgibt. Park ist dabei zu viel gesagt, es ist ein Wald, der von einer Steinmauer umgeben ist. Es ist der größte ummauerte Park Europas. Durch Tore gelangt man in den Wald und zum Schloss. Chateau Chambord ist wirklich groß, UNESCO-Weltkulturerbe und wunderschön. Die Verzierungen an den Fassaden, und vor allem an den Türmchen, sind eigen. Solche Verzierungen sahen wir bisher noch nie.

Krönung der Wendeltreppe

Franz I. baute das Schloss ab 1515 auf. Seither gaben sich Könige und Regenten die Klinke in die Hand. Manche von ihnen nahmen Umbauten vor oder erweiterten den Park. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. vollendete die Arbeiten. Was heute zu sehen ist, sah schon zu Ludwigs Zeiten so aus.
In der Mitte des Hauptbaues, mit vier Türmen an den vier Ecken, befindet sich eine doppelläufige Wendeltreppe mit hohlem Zentralteil. Das heißt, die Treppe besitzt auf zwei gegenüberliegenden Seiten einen Eingang. Wenn also zwei Menschen je einen Treppenlauf nehmen, sehen sie sich nicht, selbst wenn sie auf gleicher Höhe laufen. Nur über die Löcher im Zentralteil ist dies möglich, eine Wahnsinns-Konstruktion.
Um diese zentrale Treppe gruppieren sich die Wohn-, Schlaf- und Repräsentationsräume der Könige, sowie die Gästezimmer. Wenn man die ausgestellten Fotos aufmerksam betrachtet, merkt man, dass auf Chambord eigentlich nichts
von der Einrichtung original ist. Alle Räume waren vor den Rekonstruktionsarbeiten leer, um die 19. Jahrhundertwende stand es sogar vor dem Verfall
. Viele Stücke stammen aber noch vom letzten Regenten Chambords, Heinrich, Herzog von Bordeaux. Er rekonstruierte das Schloss, stattete es mit vielen Kunstwerken aus und öffnete es für die Öffentlichkeit. 1883 starb Heinrich. 1930 ging Chambord in den Besitz des Staates über.

Schlossgarten

Wenn man auf den Terrassen im Obergeschoss steht, kann man die Türmchen, Verzierungen, Treppen usw. des Schlosses aus einer anderen Perspektive bestaunen. Zudem lassen sich die Gartenanlagen bewundern, zu denen ebenso ein Fluss gehört. Der Park kann per Kutschfahrt erlebt werden, oder zu Fuß auf Rundwegen. Der Park ist auch Jagdschutzgebiet und an bestimmten Stationen sind Wildbeobachtungen möglich. Bei schönem Wetter fahren Boote auf dem Fluss.
Kleiner Tipp: Wenn es draußen kalt ist, so wie bei unserem Besuch, ist warme Kleidung sehr angeraten, denn es zieht wie Hechtsuppe in den Mauern Chambords. Das Schloss ist wirklich ein beeindruckendes Bauwerk.

Frankreich

Normandie

Kloster Bénédictine in Fécamp

Kloster Bénédictine in Fécamp

Das Palais Bénédictine in Fécamp, eigentlich ein Kloster, ist ein wahrer Prachtbau, wie wir es nicht erwartet hatten. Wir waren überwältigt. Der Eingangsbereich mit der kleinen Destillieranlage ist allein schon sehenswert und stimmt den Besucher auf das Wesentliche ein. Große, wunderschöne Bleiglaswände mit Szenen aus dem Klosterleben beherrschen die Flure.
Vor der Besichtigung des Destillierkellers wird der Besucher durch verschiedene Räume des Palais geführt, die alle ein eigenes Thema und nichts miteinander zu tun haben. Sie repräsentieren verschiedene Jahrhunderte bis zurück ins 14. Jahrhundert. Da gibt es den Gothiksaal, den Domsaal, den Renaissancesaal, das Manuskriptkabinett usw. Einmalig ist die filigrane Kreuzgewölbe-Holzdecke im Gothiksaal, die uns sehr beeindruckte. Genauso sehenswert ist die Waffen- und Schlüsselsammlung, Bücher gibt es, Sakrales, Gemälde und vieles mehr. Architektonisch wie optisch ist dieses Ensemble ein Highlight. Die Türen, die Wände, alles ist individuell gestaltet.
Im Allerheiligsten, der Destillerie, erfahren die Besucher in einem Video wie der berühmte Likör hergestellt wird, von der Maische über die Destillation bis zum Abfüllen. Das dauert mehrere Monate, Gutes will eben Weile haben. Im Keller stehen die Fässer, in denen die guten Tropfen reifen, die man am Ende des Rundganges sogar probieren darf.

Etretat

Etretat

Etretat liegt wie alle Küstenorte der Normandie zwischen Steilküstenabschnitten, ist aber größer als die meisten anderen Orte. Vor allem war die Natur hier künstlerisch veranlagt. Es gibt drei Felsentore und eine Felsnadel. Vom Strand aus ist kaum etwas zu erkennen. Man hat zwei Möglichkeiten, die Felsformationen zu sehen. Entweder geht man unten am Wasser entlang, was nur bei Ebbe möglich ist, oder man nimmt den mühevollen Aufstieg auf die Steilküste, von wo man allerdings einen beeindruckenden Blick nach allen Seiten hat.

Honfleur

Honfleur

Die alten Häuser rund um den Hafen der Künstlerstadt Honfleur an der Blumenküste lassen uns in eine frühere Zeit eintauchen, nur dass es da wohl noch keine Souvenirläden gegeben hat. In Honfleur steht die größte Holzkirche Europas mit separatem Glockenturm. Das ist dem Umstand zu verdanken, dass Honfleur im einhundertjährigen Krieg im 14. und 15. Jahrhundert stark zerstört wurde. Alle Hände der Bauleute und Handwerker wurden für den Wiederaufbau von Wohn- und Geschäftshäusern gebraucht. So nahmen sich die Schiffszimmermänner der Kirche an und schufen ein unvergleichliches Bauwerk. Genauso sehenswert sind die weiteren Gassen dahinter. Sehr viele Häuser sind originalgetreu wieder aufgebaut, andere aufwendig restauriert. Es gibt aber auch Häuser, die noch sehr original aussehen. Aus diesem Gemisch ergeben sich sehr imposante Straßenansichten, die heute wie damals Geschäfte, Restaurants, Bars aber auch Künstlerateliers beherbergen, in denen sich zum Beispiel Maler, Schriftsteller oder Musiker niedergelassen haben.

Gezeitenkraftwerk bei St. Malo

Gezeitenkraftwerk bei St. Malo

Das Gezeitenkraftwerk kurz vor St. Malo über die Rance wurde nach fünfjähriger Bauzeit 1966 seiner Bestimmung übergeben und ist das größte Gezeitenkraftwerk Europas. Dazu ist es noch heute weltweit das einzige Kraftwerk, das aus der Kraft der Gezeiten industriell Energie erzeugt und das absolut umweltfreundlich.

St. Malo

St. Malo

St. Malo ist eine alte Korsarenstadt, in der noch heute so mancher echte Nachfahre der alten Korsaren lebt. Die Stadt hat eine wechselvolle und lange Geschichte: Missionare, Gläubige, Normannen, für kurze Zeit unabhängige Republik mit dem Segen Frankreichs, dann die Lizenz des französischen Königs, fremde Schiffe zu kapern, um sich gegen die großen Seefahrernationen zu behaupten. Im zweiten Weltkrieg wurde St. Malo zum größten Teil zerstört. Dank vieler fleißiger Hände erstrahlt die Stadt hinter den gewaltigen Mauern wieder im alten Glanz des 18. Jahrhunderts.

Die Flut kommt

Die Flut kommt

Ein aufregendes Erlebnis war das Beobachten der Flut am südlichen Ende der Mont St.-Michel-Bucht. Je nach Steigung des Bodens arbeitet sich das Wasser unterschiedlich schnell vor. Der Mont St.-Michel in der Ferne stand zuerst unter Wasser, Cancale lief auch ziemlich schnell voll, doch bis das Wasser an unserem Strand ankam, vergingen ganze zwei Stunden. Während wir bisher das Steigen des Wassers als lautlosen, heimlichen Vorgang kennen gelernt hatten, hatte die Flut hier einen wahrlich theatralischen Auftritt.

Mt. Saint Michel

Mt. Saint Michel

Das Ausflugsziel an der französischen Nordküste ist der Mont St.-Michel. Auf der Kirche hoch oben auf dem Berg steht der vergoldete Erzengel Michael, der dem Bischof von Avranches im Jahre 708 im Traum erschien und ihm gesagt haben soll, er solle für ihn auf diesem Berg ein Heiligtum bauen. Noch bevor das Jahrtausend vollendet wurde, stand eine Kirche an dieser Stelle und von da an wuchs die Anlage und wurde zu einer bedeutenden Pilgerstätte. Vor einhundertfünfzig Jahren kamen die ersten Wohnhäuser hinzu. Heute ist der ganze Berg bebaut und ein Touristenmagnet für die ganze Welt.

in der Normannischen Schweiz

in der Normannischen Schweiz

Eine sehr schöne Landschaft ist die Normannische Schweiz im Landesinneren. Orte wie Mortain, Pont d´Oulliy, der Fluss Orne und die einzigartige Landschaft sind allemal einen Abstecher wert. In Falaise besuchten wir das Chateau, wo Wilhelm der Eroberer geboren worden sein soll. Von hier ging er später nach Bayeux, von wo aus er seinen Eroberungszug durch Europa bis nach England begann.

Jumiéges

Jumiéges

In Jumiéges steht eine Klosterruine, die größte ihrer Art. Sie ist selbst als Ruine noch gewaltig. Eigentlich sind es zwei Kirchen, eine vorromanische, von der kaum noch etwas übrig ist, und eine jüngere Kirche, die 1067 geweiht wurde. Dabei war kein Geringerer als Wilhelm der Eroberer anwesend. Die Abtei Jumiéges wurde allerdings schon 654 gegründet. Die beiden Türme der Hauptkirche sind heute noch sechsundvierzig Meter hoch, wobei ihnen die Spitzdächer aus Holz fehlen, die sie früher krönten. Das Schiff der Kirche ist fünfundzwanzig Meter hoch. Wenn man am Fuße dieser Mauern steht, kommt man sich nicht nur klein vor, man ist klein, sehr klein.

Fort Douaumont

Fort Douaumont

In Verdun, einem Schlachtfeld des 1. Weltkrieges, besuchten wir die Ruhmeshalle mit dem Friedhof für 130.000 französische Soldaten und das Fort Douaumont, das größte und am höchsten gelegene Fort der ganzen Umgebung. Der Bau des Forts wurde nach dem deutsch-französischen Krieg 1885 angefangen und 1913 fertig gestellt. Zusammen mit siebenunddreißig anderen Forts und Bauwerken im Umkreis von vierzig Kilometern um Verdun herum, bildete es eine Verteidigungslinie, um die neue deutsch-französische Grenze zu schützen. Das Elsass und Lothringen gingen bei diesem Krieg an Deutschland verloren. Im ersten Weltkrieg kam das Fort Douaumont zum ersten Mal zum Einsatz.

Bretagne

Menhir

Menhir

Die Bretagne – das Land der Kelten und Menhire, der Jakobsmuschel und des Salzes, die Heimat von Asterix und Obelix und der Hinkelsteine. Die Bretagne hat also einiges zu bieten. Vor allem fiel uns auf, dass die Bretonen sehr viel Wert auf gepflegte und bunte Gärten und Grünanlagen legen. Es gibt sogar Wettbewerbe um den am schönsten angelegten Ort und bis zu fünf Blumen auf dem Ortsschild zeigen dem Besucher, wie viel Arrangement die Bewohner in dieser Hinsicht zeigen.
Und noch eines fiel uns auf. Die Bretagne ist zweisprachig – französisch und bretonisch, das sich wohl aus der alten Keltensprache entwickelt hat. Die Einheimischen unterhalten sich untereinander zum Teil noch bretonisch, die Orts- und Hinweisschilder weisen beide Sprachen auf. Das fanden wir sehr interessant.

exotische Pflanzen überall

exotische Pflanzen überall

Wir waren überrascht, was hier alles wächst – 3,50 m hohe Yuccapalmen als Büsche oder als 5 m hohe Stämme, Feigenbäume, voll mit Früchten, Mimosen, Eukalyptusbäume – wo sind wir? Unglaublich, dank des Golfstromes ist so etwas möglich. Diese und noch viel mehr südliche Pflanzenarten wachsen im Norden der Bretagne noch üppiger als in der Normandie. 

Die vielen Orte und Städte mit ihren mittelalterlichen Zentren, den engen und verwinkelten Gassen, in denen unzählige, noch sehr gut erhaltene Fachwerkhäuser stehen sind ein weiterer Grund, die Bretagne zu besuchen. In erster Linie sind da zu nennen Paimpol, Tréguier, Guérande und Vannes.
In Quimper steht zudem der älteste gotische Dom der Bretagne.

Küste bei Erquy

Küste bei Erquy

An der westlichen Smaragdküste besuchten wir den Ort Erquy. Das ist die Hauptstadt der Jakobsmuschel. Hier sollte man unbedingt frisch zu bereitete Jakobsmuscheln essen.
Außerdem geht das Gerücht um, dass auf dem Cap oberhalb des Ortes das Dorf der Gallier Asterix und Obelix gestanden haben soll. Die drei kleinen Inseln vor einer der Landzungen sollen der schlagende Beweis sein.

Rosa-Granit-Küste

Rosa-Granit-Küste

Die Rosa-Granit-Küste wartet mit grandiosen Felsformationen auf. Wind und Wasser haben die eigenartigsten Formen aus dem rosa Granit, nach dem diese Küste benannt ist, gewaschen. Aber nicht nur das. Da liegen riesige glatt geschliffene Monolithe übereinander, als hätte ein Riese mit ihnen wie mit Bausteinen gespielt. Manches sieht doch eher künstlich als natürlich aus, doch es ist alles das Werk der Natur. 

Die schönste Bucht hat Ploumanac´h. Sie ist über und über mit großen und kleineren Monolithen übersät ist. Man ist direkt überwältigt, wenn man sich in dieser Bucht befindet, die zugleich eine Badebucht mit feinem Sand ist. Die Felsbrocken sind an Land wie im Wasser verteilt, auf einer vorgelagerten Insel steht ein Haus. Solch ein Anblick bietet sich einem selten.

Höhlen-Aquarium

Höhlen-Aquarium

In Trégastel-Plage gibt es das auf unseren Reisen bisher ungewöhnlichste Aquarium. Es ist direkt in die Hohlräume gebaut, die die Felsformation bietet, in die es gebaut ist. Das Aquarium beherbergt Fische und Meerestiere, die in den hiesigen Gewässern beheimat sind: Pollack, Dorsch, Seespinnen, Katzenhaie, Rochen, Plattfische, Garnelen, Hummer usw. Vor allem ist die Anlage einmalig, das ist ´mal was ganz anderes. 

Morlaix

Morlaix

Direkt in der Stadtmitte von Morlaix spannt sich ein großer Eisenbahn-Viadukt mit vielen Bögen und zwei Etagen, von einer Seite zur anderen. Morlaix liegt in einem Tal.
Oben auf der Brücke fährt die Eisenbahn, auf der Etage darunter kann man spazieren gehen und die Stadt bewundern. Der Viadukt dominiert Morlaix, doch die schmucken alten Häuser der Stadt lassen sich anscheinend davon nicht unterkriegen. Es ist ein seltsam harmonisches Ensemble.

Halbinsel von Crozon

Halbinsel von Crozon

Auf der Halbinsel von Crozon gibt es einige landschaftlich attraktive Cap´s mit einer eigenartigen Vegetation, die aus Erika, flachem Stachelgestrüpp und auch Krüppelkiefern besteht. Sie sind alle wahre Wunderwerke, die durch die Kraft des Meeres und des Windes entstanden sind.

Auf dem Cap de la Chévre stehen ein Marine-Posten und ein Ehrenmal für die gefallenen Marine-Soldaten von 1913.

Teil des Atlantikwalls

Teil des Atlantikwalls

Ein anderes Cap ist Pointe de Pin Hir. Neben der beeindruckenden Landschaft lockt ein Museum zum Thema Atlantikwall und Atlantikschlacht, direkt auf und in einem riesigen Bunkergelände. Das ganze Gelände ist mit Räumen und Gängen unterhöhlt. Bunker, Geschützstellungen, Munitionslager und Gänge kann man sich aus der Nähe ansehen. In einem der Bunker ist ein Museum untergebracht, dass sich weniger mit dem D-Day beschäftigt, als mit der Atlantikschlacht selbst.

Calvaire in Tronöen

Calvaire in Tronöen

In Tronöen findet man den ältesten Calvaire der Bretagne. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert. Damals wurde noch klein und bescheiden gebaut. Das Ensemble beeindruckt dennoch.

In der Bretagne gibt es einige dieser „Calvaires“, die ein Teil sakraler bretonischer Baukunst sind. Es sind eingefriedete Pfarrbezirke, die aus der Kirche, einem Friedhof, dem Beinhaus, einem Triumphbogen und dem Calvaire bestehen. Dieser Calvaire ist ein großer Steinblock, der mit christlichen Motiven verziert ist.

Hosenboje

Hosenboje

Penmarc´h ist nicht gerade attraktiv und besteht eigentlich aus drei Häfen um eine Landzunge. Der Ort hat dennoch etwas zu bieten: ein Museum der ortsansässigen Seenotrettung. Darin steht ein aufwändig restauriertes Rettungsboot. Außerdem berichten Fotos und Zeitungsberichte von der schweren, meistens lebensgefährlichen Arbeit des Schiffsrettungsdienstes, den es schon eine sehr lange Zeit gibt.

Altstadt von Concarneau

Altstadt von Concarneau

Die Altstadt von Concarneau im Südwesten der Bretagne, die noch vollständig von den alten Stadtmauern und von allen Seiten vom Wasser umgeben ist, ist ebenfalls einen Besuch wert. Sie ist nur über eine Brücke zu erreichen. Man betritt die Altstadt durch zwei hintereinander liegende Stadttore. Der Betrieb dahinter erinnert allerdings sofort an einen Besuch auf dem Mt. St. Michel. Auch hier gibt es nur eine Gasse mit Neppläden, wo sich alles konzentriert. Der Markplatz mit den alten Fachwerkhäusern ist allerdings recht hübsch.

Dolmengrab

Dolmengrab

Locmariaquer ist zwar ein kleiner Ort, kann mit einer Menge Megalithen und Dolmen aufwarten. Drei dieser Stätten befinden sich auf einem Gelände, das allerdings ein Museum ist, drei weitere besuchten wir so. Zwei davon sind Megalithgräber, Dolmen genannt, mit ca. fünfundzwanzig Metern Länge, eines ist ein Hügelgrab, Tumulus genannt.

Steinalleen in Carnac

Steinalleen in Carnac

In Carnac findet man das größte Megalithenfeld der Erde, mit dreitausend Menhiren und Dolmen. Die Megalithen sind bis zu acht Metern hoch und fünf- bis sechstausend Jahre alt. Sie bilden sogenannte Alignements, Steinalleen. Das Gebiet ist so groß, das es nicht überschaubar ist.

Im Prähistorischen Museum in Carnac kann man sich über die rätselhaften Steine nähere Informationen holen, wobei niemand den Sinn dieser Anlagen erklären kann.

Saline in Guérande

Saline in Guérande

Die Halbinsel Guérande ist bekannt für seine Salinen. Die Salzgärten der Guérande sind riesig und überall findet man jemanden, der gerade bei der Arbeit ist.

Das Salz des Meeres entsteht durch Verdunstung des Meerwassers in kleinen, flachen Becken. Es setzt sich am Grund der Becken ab und wird dann mit einer Art Rechen „geerntet“. Es ist sehr grob und sehr gesund, weil es durch die Art des Erntens viele Mineralien enthält.

Village Troglodyte

Village Troglodyte

Entlang der Loire, die die südliche Grenze der Bretagne bildet, südlich von Saumur, gibt es eine Vielzahl von Höhlenwohnungen. Über sechshundert solche Wohnungen und Anlagen soll es in diesem Gebiet geben, das sich über zehn bis zwölf Kilometer Breite erstreckt und ein Kalksteinplateau ist. Doch die Anlage von Rochemenier ist die vollständigste. Der Name der Anlage ist „Village Troglodyte“ und ist eigentlich ein Höhlendorf, das aus zwei Bauernhöfen besteht und einem modernisierten Haus. Man kann die Wohn- und Lagerräume mit der kompletten Ausstattung besichtigen. In dem Hühnerhof leben noch heute alte Geflügelrassen. Es gibt einen Brunnen und sogar eine unterirdische Kapelle.  

Montsoreau

Montsoreau

In Montsoreau besuchten wir eine Champignonzucht, besser gesagt „die“ Champignonzucht Frankreichs, in der man alles Wissenswerte über diese Anlage erfährt, die gleichfalls in den Höhlen an der Loire untergebracht ist. Diese Pilzzuchtanlage ist sozusagen die Auslagerung der ursprünglichen Pilzzucht von Paris in die Bretagne.
Die Champignonart heißt „Champignon de Paris“. Es gibt sie in weiß und in braun, dazu werden andere Pilzsorten wie der Ritterling, Shii-Take-Pilze und Austernseidlinge angebaut.

Cote d´Azur 

Via Aurelia

Via Aurelia

Die „Via Aurelia“ brachte uns ein gutes Stück am Mittelmeer entlang. Stellenweise ist sie eine wunderschöne Küstenstraße, mit herrlichen Panoramablicken.

Glasbodenboot

Glasbodenboot

In Le Lavandou erlebten wir eine Fahrt mit einem Glasbodenboot. Es hieß „Seascope“ und sah aus, wie einem Science-Fiction-Film entlehnt, ganz futuristisch. Anders als in einem normalen Glasbodenboot saß man hier bequem aufrecht und die Fenster reichten bis einiges über Augenhöhe. Man saß also unter dem Wasserspiegel und hatte uneingeschränkte Sicht auf das Unterwasserleben.

Promenade in Saint Tropez

Promenade in Saint Tropez

Die berühmte Promenade von Saint Tropez wird auf der einen Seite von unzähligen Künstlern, zumeist Malern, und auf der anderen Seite von Restaurants und Boutiquen gesäumt. Sie umrahmt den Yachthafen mit den Booten der Reichen und Schönen, wie man so sagt.

Am Ende des Platzes führt eine kleine Gasse zur Rückseite der Altstadt, die direkt am Wasser liegt. Die uralten Häuser waren sehr gepflegt, zumindest von außen. Hier, nur wenige Meter vom Hafen entfernt, herrschte eine himmlische Ruhe und man konnte gedankenversunken und fast allein am Wasser sitzen. Nur wenige Leute verirren sich hierher.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Zitadelle über der Stadt und für mich vor allem interessant: die alte „Gendarmerie Nationale“, bekannt aus den Louis de Funés-Filmen.

Ramatuelle

Ramatuelle

Das kleine Bergdorf Ramatuelle besticht durch enge und verwinkelte Gassen, die alle ein starkes Gefälle haben, eben durch die Lage des Dorfes auf einer Bergkuppe. Sie sind malerisch gestaltet mit vielen bunten Blumen und Rankgewächsen. Außer auf der durchführenden Hauptstraße kann man im gesamten Ort nur zu Fuß gehen.

Grande Canyon du Verdon

Grande Canyon du Verdon

Der Grande Canyon du Verdon ist die größte Schlucht Europas. Von den Aussichtspunkten aus bieten sich dem Besucher atemberaubende Ansichten der riesigen Felsenschlucht, die einige hundert Meter bis zu einem Kilometer tief ist. Am Grund, sehr weit unten, fließt das merkwürdig hellblaue Wasser des Verdon. Es ist grandios.

Durch die Filme von Monte Christo und dem „Mann mit der Eisernen Maske“ sowie Reisereportagen im Fernsehen hat man eine ganz falsche Vorstellung von der Lage und der Größe der ehemaligen Gefängnisinsel Château d´If

Château d´If

Château d´If

vor Marseille. Nach dem Verlassen des Bootes, das die Besucher vom Festland herüber bringt, steigt man eine große Treppe hinauf, um dann durch eine Pforte auf den Gefängnisplatz zu treten. Zu besichtigen sind der Kerkerblock mit den Zellen und das Verwaltungsgebäude. Vom Dach des Zellenblocks hat man eine herrliche Sicht über Château d´If, die nebenanliegenden Inseln und nach Marseille.

 


Ziele in Frankreich auf dem Weg nach Spanien

Zentralmassiv, Garabit-Viadukt, Millau-Viadukt, Peyriac-de-Mer

Perpignan, St-Cyprien-Plage, Elne

Côte Vermeille, Berge der Côte Vermeille

Bassin d´Arcachon

Bordeaux

Fahrt an der Loire

 

Gastbeitrag von sprachdirekt.de

Strand von Nizza Nizza – die lange und breite Promenade am Wasser entlang, der Strand, die engen Gassen der Altstadt, die alte französische Geschichte, Fisch- und Blumenmärkte, typische, leckere Moules et frites, traditionelle Bäckereien – diese Stadt bietet einen Mix aus allem. Man kann sie als Tor zur Côte d’Azur bezeichnen, weil man von Nizza aus viele Tagesausflüge in alle wunderschönen französischen Orte in der Region machen kann. Nizza ist deshalb auch unter Sprachschülern eine sehr beliebte Destination – man kann Französisch lernen und die Côte d’Azur erkunden. Die Partnerschule von Sprachdirekt zählt dort zu den qualitativ besten Sprachschulen.


Gastbeitrag von
muchosol.de
Faszination Provence
Muchosol 2Neben der landwirtschaftlichen Vielfalt, die in unseren heimischen Gegenden zu finden ist, bietet unser französischer Grenznachbar natürliche Landstriche, die wahrhaft ein Augenschmaus sind für seine Bewohner, aber auch für seine Besucher. Vergessen sind für ein paar Augenblicke das Treiben der Metropolen, der Gestank der Auspuffrohre der Autos und die Hetzerei von einem Termin zum anderen. Wenn Sie Ruhe und Erholung mit kulturellem Abenteuer in Frankreich in Verbindung setzen, dann denken Sie sofort an die Bretagne, nicht wahr? Nun ja die Bretagne ist so wie die anderen französischen Regionen sehr reizvoll, aber was wir Ihnen in diesem kurzen Bericht ans Herz legen wollen, ist ein Besuch in die Provence.
Gelegen im Südosten des französischen Territoriums, administratorisch bekannt unter dem Begriff PACA (“Provence-Alpes-Côte d’Azur”) ist die Region unterteilt in die Départments Vaucluse, Haute-Alpes, Var, Bouches-du-Rhône, Alpes-Maritimes und Alpes-de-Haute-Provence. Festgehalten auf einer Landkarte lässt sich die Provence aufteilen in das westliche Rhônetal und die südliche Küste des Mittelmeeres. Dennoch ist nur wenigen bewusst, wie facettenreich die Landschaft, die Gastronomie oder auch die kulturellen Möglichkeiten sind.
Selbst für die Franzosen bedeuten die weiten Wiesen, die violett strahlenden Lavendelfelder, die gepunkteten kleinen Dörfer inmitten der Berge und an der Küste, die mediterranen Landschaftstriche, charakteristisch für die Provence an der französischen Rivera, ein Wunder der Natur.
Département Alpes-Maritimes
Muchosol 1So war seitjeher die Provence ein Zufluchtsort und die Muse vieler Maler und Schriftsteller. Abgeschieden von den Orten der Côte d’Azur begeistert die abwechslungsreiche Natur: wuchtige Gebirgszüge, saftige, grüne Täler, wilde Schluchten, Felder mit Weinreben, Bäume voll mit Oliven, Kräutern und Lavendel und nicht zu vergessen die atemberaubenden Strände mit sonnengeküsten Orten entlang der Mittelmeerküste.
Unabhängig der Lage und geografischen Begebenheit bietet jede natürliche Beschaffenheit den Anreiz sich das gesamte Jahr hinweg sportlich zu betätigen. So finden Sie in den Seealpen bei Nizza optimale Bedingungen vor, um die abwechslungsreiche Landschaft zwischen Meer und Gebirgszüge wandernd zu erkunden und ein Geruchsbad bestehend aus Ginster, Lavendel, Thymian und Rosmarin zu nehmen. Auf den Wegen entlang der Wanderwege werden Ihnen sicherlich zahlreiche französische Nationalparks unterkommen, wie zum Beispiel der Parc National du Mercantour, der jüngste unter den sechs französischen natürlich geschützten Gebieten. Er weitet sich vom Osten mit dem Vallèe des Merveilles und seinen zehntausenden von Felsgravuren bis in die Region des Alpes-de-Haute-Provence aus. Bestimmt werden Ihnen auch auf Ihren Wanderwegen vereinzelt verlassene Häuser begegnen, die nun Ruinen sind und Sie in eine melancholische Stimmung versetzten. Zeugen einstiger Zeit, ist es schwierig die so genannten “village perché” (thronende Bergdörfer) wieder zu restaurieren.
Wenn Sie nun meinen, dass die blaue Küste der Côte d`Azur die Schatztruhe der Alpes-Maritimes ist, ändern Sie bitte nochmal Ihre Meinung. Denn der Glanz dieser Gegend befindet sich genau inmitten den Seealpen: die blauen Berge.
Départment Var
Muchosol 3Aber die Provence besteht nicht nur aus der faszinierenden Gegend rund um Alpes-Maritimes. Lassen Sie uns weiter marschieren Richtung Süden entlang des Mittelmeeres in das Dèpartement names Var. Kennzeichnend für seinen immens grossen Wald ist sie die zweitgrößte aufgeforstete Region Frankreichs. Breite Sonneneinstrahlungen und ein angenehmes Klima begünstigen das Jahr über Flora und Fauna und nicht zu vergessen das grosse Küstengebiet. 432 Kilometer lange Küsten mit feinem Sandstrand, felsigen Kaps und wilden kleinen Buchten, laden zur Entspannung und zum Sonnenbaden ein. Aber auch das Hinterland darf nicht unerwähnt bleiben. Zum Schlendern einladende reizende Dörfer erfüllen neben anderen bemerkenswerten Naturschönheiten, wie die Verdon-Schluchten, die Wünsche der Naturliebhaber, aber auch die Sportler und Amateure von Dolcefarniente profitieren von den Naturschönheiten.
Département Bouches-du-Rhône
Muchosol 4Direkter Grenznachbar der Region Var ist das Département Bouches-du-Rhône westlich der Provence-Alpes-Côte d’Azur am Mittelmeer gelegen. In ihr finden Sie eine Vielfalt an tradionellen und kunsthistorischen Juwelen inmitten einer facettenreichen Naturlandschaft. Darin liegt das Charistikum dieses Départements. Karges und naturbelassenes Flachland, dass ein Canán für Vögel darstellt. Neben dieser Naturbeschaffenheit, finden Sie auch dort kilometerlange Sandstrände, steilwandige, scharfkantige Felsen und die Bergkette der Alpilles mit eines der grössten Olivenanbaugebieten vor. Betäubt von dieser natürlichen Vielfalt können Sie in den Städten Arles und Aix-en-Provence ein unglaublichen kulturellen und architektonischen Schatz vorfinden. Lassen Sie sich entführen in diese Vielfalt, die Sie nicht mehr los lassen wird.
Zusammenfassung
Muchosol 5Magische, kontrastreiche, facettenreiche Naturlandschaften und Kunstschätze erzeugen ein Schauspiel, das die Provence nicht umsonst zu einer der beliebtesten Reiseziele Frankreichs machen. So ist es auch nicht abwegig, dass Sie auch kulinarisch auf Ihre Kosten kommen werden, oder? Wie in anderen Gegenden auch, kennzeichnet jeder Ort ein besonderes Gericht. Im Falle der Provence können Sie zwischen Köstlichkeiten wie Mandelkonfekt, Trüffel, kandierte Früchte, edles Olivenöl, weißem Nougat, Olivenpastete (Tapenade) oder Konfitüre wählen. Oder Sie kosten einen der vielen Qualitätsweine, wie den Côteaux d’Aix-en-Provence.
Sie sehen, die Provence lohnt sich ihr mindestens einen Besuch abzustatten. Auf was warten Sie noch? Achja und wenn Sie schon mal da sind, vergessen Sie nicht sich zum Beispiel ein Duftsäckchen gefüllt mit getrocknetem Lavendel mitzunehmen. Das optimale Souvenir für die Lieben daheim.

 

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