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Gibraltar

Gibraltar im Abendrot

Gibraltar im Abendrot

Von Marbella aus fährt man immer auf der A7 Richtung Süden. Dabei ist der Felsen von Gibraltar, gleich neben dem südlichsten Kap Spaniens gelegen, fast immer zu sehen. Kurz vor Algeciras biegt man auf die CA34 ab, die direkt bis zur Abfahrt nach Gibraltar führt. Nur ein paar Meter vorher kommt man zu einem großen Parkplatz im Puerto Alcaidesa. Dort standen wir für eine Nacht (12,-€), um zu ver- und entsorgen sowie Wäsche zu waschen. Gleich nebenan liegt der Flughafen von Gibraltar, dahinter ragt der Felsen bis auf 425m hoch auf. Nur ein paar Mal am Tag starten Flugzeuge von Gibraltar aus.
Am nächsten Tag wechselten wir auf den anderen Stellplatz in La Línea, am Stadion Linense, für 4,-€ pro Nacht. Der Platz liegt, nur von einer Straße getrennt, direkt am Strand. Bevor wir herkamen, sahen wir von Cabopino aus nach Gibraltar, jetzt sehen wir von Gibraltar nach Cabopino. Das ist toll.

Fort Santa Barbara

Fort Santa Barbara

Gleich in der Nähe des Stellplatzes am Stadion stehen die Überreste des Forts Santa Barbara. Es wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Von hier aus gab es einmal eine Mauer bis zum Fort San Felipe auf der westlichen Seite der Halbinsel. Im Napoleonischen Krieg zerstörten die Engländer das Fort samt Mauer, um die Anlagen nicht den Franzosen in die Hände zu geben. Der Felsen von Gibraltar war schon immer hart umkämpft. Zuerst waren wohl die Phönizier hier, um 700 n.Chr. kamen die Mauren, die ihren Eroberungszug durch Iberien hier starteten und 700 Jahre blieben. Seit 1704 ist der Felsen britisches Hoheitsgebiet. Seitdem erhoben jedoch auch die Franzosen und Spanier Anspruch darauf. Außer den Resten des Forts Santa Barbara stehen aber auch noch Bunker im Bereich des alten Walls, von dem La Línea seinen Namen hat. Die Stadt La Línea ist eigentlich nur Parkplatz für die Grenzgänger. Täglich sollen um die 7000 Menschen über die Grenze pendeln, größtenteils wegen der Arbeit.

Gibraltarglas

Gibraltarglas

Um die Halbinsel Gibraltar zu erreichen muss man die Rollbahn des Flughafens überqueren. Die Straße wird für Starts und Landungen kurzzeitig geschlossen. Um die Stadt zu erreichen, kann man entweder zu Fuß knapp 10 Minuten laufen oder für 2,-€ pro Person mit dem Bus fahren. Man wird dann am Platz der Kasematten abgesetzt. Hier beginnt die Hauptstraße von Gibraltar mit Geschäften, Restaurants, aber auch Regierungsgebäuden. Am Platz selbst befindet sich die Glasbläserei. In der wird das Gibraltar-Glas hergestellt. Es zeichnet sich durch eine zarte linienförmige Profilierung aus, was sehr schön anzusehen ist. Ein kleines Museum erzählt über die Geschichte und Herstellung des Glases. Man kann außerdem den Männern bei der Herstellung der gläsernen Kunstwerke zusehen. Über eine Spende freut man sich.

Stadttor am Trafalgar Friedhof

Stadttor am Trafalgar Friedhof

Am Ende der Hauptstraße kommt man irgendwann an den Charles V. Wall, wo auch der Trafalgar Friedhof zu finden ist. Auf diesem Friedhof liegen zwei englische Offiziere, die später ihren Verwundungen aus der Trafalgar-Schlacht erlegen sind. Hinter der Mauer beginnt die Straße rund um den Felsen, bis zum Punto de Europa an der südlichsten Spitze Gibraltars hin. Gleich oberhalb der Straße gelangt man zur Talstation der Seilbahn, die die Passagiere auf den Felsen bringt, wenn die Seilbahn nicht gerade gewartet wird oder aus sonstigen Gründen stillsteht.

Im Alameda Garden

Im Alameda Garden

Direkt hinter dem Parkplatz der Seilbahn liegt der Eingang in den Botanischen Garten Alameda. Er liegt etwas am Hang und ist eine Oase der Entspannung nach der Hektik der Hauptstraße. Verschiedene Pflanzen hauptsächlich aus Marokko und Südspanien, aber auch Südafrika, bieten etwas Exotik für´s Auge. Dazwischen sind kleine Teiche angelegt, die Koikarpfen und Schmuckschildkröten beherbergen. Büsten verschiedener berühmter Personen setzten Akzente. Immer wieder schwenkt der Blick die steilen Felsen hinauf, wo auch die neueste Attraktion Gibraltars zu bestaunen ist: eine Hängebrücke über eine 50m hohe Schlucht. Die Brücke selbst, Windsor Bridge genannt, ist 71m lang.

Innenhof der Bastion

Innenhof der Bastion

Jetzt lenkten wir unsere Schritte Richtung Wasser. Wenn man die Mauern der alten Bastion aus dem 16. Jahrhundert, die einen Großteil der Stadt Gibraltar umschließt, verlässt, gelangt man zum Queensquay. Das ist nichts weiter als eine Wohnanlage mit eigener Marina. Links daneben ist der Bereich der Marinebasis eingezäunt. Dahinter befindet sich eine Werft.
Interessanter ist jedoch ein Spaziergang auf den Mauern der Bastion, die in großen Teilen rekonstruiert ist. Die Räumlichkeiten werden heute verschiedenen genutzt.

Ocean Village Gibraltar

Ocean Village Gibraltar

Gleich hinter dem Flugplatz schließt sich Ocean Village an. Neben den Appartementhäusern, die die Kais säumen, fällt das schwimmende Hotel- und Casino auf. Es ist in einer riesigen 5-Sterne-Yacht untergebracht. Auf anderen künstlichen Kais tummeln sich mehrere Restaurants. Ocean Village versprüht ein wenig Schicki-Micki-Charme.
Wer das echte Gibraltar sehen möchte, sollte durch die Gassen oberhalb der Hauptstraße bummeln, abseits des Touristenrummels.

am Südende von Gibraltar

am Südende von Gibraltar

An einem anderen Tag besichtigten wir Gibraltar außerhalb der Stadtgrenzen. Eine Straße führt rund um die Halbinsel herum, immer an der Küste entlang und durch einige Tunnel hindurch. Gleich hinter der Werft steht eine Bastion mit der 100-Tonnen-Kanone. Leider war dort selbst mit dem Smart kein Parkplatz zu bekommen.
Dahinter fährt man an drei Stränden vorbei und schon ist man am Point Europa angekommen. Eine große weiße Moschee dominiert hier das Bild, die gleich unterhalb der Steilwand steht. Von dieser Steilwand bis zum Leuchtturm hin ist Gibraltar flach. Eine schöne Promenade, erst 2012 erneuert, bringt die Besucher an den Rand der Küste, zum Leuchtturm und zur Harding´s Battery. Auf der anderen Seite des Wassers erheben sich die Felsen von Tanger und das Rif Gebirge in Marokko. Dort ist auch Ceuta zu finden, eine kleine spanische Enklave, die ebenso wie Tanger mit Fähren angefahren wird.
In den Räumen der Harding´s Battery ist eine kleine Ausstellung untergebracht, die von der Entstehung des Mittelmeeres bis hin zum 2. Weltkrieg erzählt. Audioautomaten sprechen sogar deutsch. Vor über 5 Millionen Jahren hing der afrikanische Kontinent noch an Europa, bis mehrere große Erdbeben und die Tektonik die Straße von Gibraltar schufen. Ein gigantischer Wasserfall, der größte, den die Erde je gesehen hat, ergoss sich in das nun entstandene Mittelmeer. Die markante Meerenge war ein wichtiger Punkt für die Seefahrer aller Zeiten. Die Griechen glaubten, dass Herkules für die Entstehung der Meeresenge verantwortlich war, indem er die hoch aufragenden Felsen zu beiden Seiten auseinander schob. Man soll hier Delfine beobachten können, aber die lassen sich zur Zeit nicht sehen. Im Frühjahr und Herbst ziehen Wale durch, sogar die kälteliebenden Orcas.
Die Ringstraße Gibraltars führt nun an der Ostküste der Halbinsel zurück zur Stadt. Hier sind die Felswände noch steiler und eindrucksvoller.

Gibraltar von oben

Gibraltar von oben

Das Highlight Gibraltars ist jedoch der Felsen an sich. Überall wird man von Taxifahrern angesprochen, ob man nicht eine bequeme Fahrt zu den Sehenswürdigkeiten des Felsens machen möchte. Die Preise schwanken hier für eine eineinhalb Stunden-Fahrt zwischen 22,-€ gleich an der Grenze bis zu 18,-€ in der Stadt. Wer möglichst viel sehen will, sollte das Geld ausgeben. Eine andere Möglichkeit ist, mit dem Auto bis zum Jew´s Gate im Süden Gibraltars zu fahren. Dort stehen auch die Pillars of Hercules, ein Denkmal an die zuvor erwähnte Geschichte. Nun hat man wieder die Wahl. Entweder mit dem Auto für 18,-€ über die Felsen zu fahren, oder das Ganze zu Fuß für 1,-€ zurückzulegen. Allerdings sollte man dann gut zu Fuß sein und jede Menge Zeit haben, denn bis zu den Tunneln aus dem 18. Jahrhundert bzw. dem 2. Weltkrieg am Nordende ist es ein Fußweg von allein einer Stunde.
Wir wählten den Fußweg und wollten eigentlich nur die Berberaffen sehen. Im Moment leben 45 dieser Makaken auf dem Felsen. An den Einmündungen der Wege stehen überall Hinweisschilder, die die Orientierung in dem Wegelabyrinth erleichtern. Wir gingen erst einmal immer geradeaus. Dabei zweigen Wege zum Ape´s Den und der vorher erwähnten Hängebrücke ab. Aussichten auf die Bucht von Algeciras kann man von überall aus genießen. Irgendwann kommt man auf der Queen´s Road zum Charles V. Wall. Eigentlich müsste er Karl V. Wall heißen, denn der deutsche Kaiser gab die Mauer in Auftrag.

Topfstation der Seilbahn und Berberaffen

Topfstation der Seilbahn und Berberaffen

Nun muss man eine Entscheidung treffen: entweder geradeaus weiter zu den Tunneln oder 200 Meter Höhenunterschied mithilfe einer sehr steilen Treppe und unzähligen hohen Stufen nach oben zu überwinden. Oben angekommen steht man an der Abbruchkante im Osten des Felsens und hat nun freie Sicht auf das Mittelmeer. Hier ist auch eine Station der Taxi´s, wo die Touristen in Kontakt mit den Berberaffen kommen. Da das Füttern inzwischen streng verboten ist und die Affen die Touristen nicht mehr ärgern oder ihnen Futter klauen können, hängen sie nun ziemlich gelangweilt in der Gegend herum. Nur die Tourguides stecken den Affen ein paar Leckereien zu, um sie bei Laune zu halten. Den Affen steht dort oben sogar ein Wasserbassin zur Verfügung, über das sie mit Wasser versorgt werden.
Uns reichte dieser Ausflug auf den Felsen von Gibraltar, der zudem Naturschutzgebiet ist. Die Seilbahn ist eine andere Möglichkeit, innerhalb zwei Minuten bis ganz nach oben zu gelangen. Die Fahrt kostet 12,50€ pro Erwachsener.

Wer Gibraltar also erleben will, braucht mindestens zwei Tage dafür. Es ist in jeder Hinsicht ein Erlebnis. Dazu kommt, dass wir auf den Britischen Inseln keinen Whisky kaufen konnten, weil die dort viel zu teuer sind. In Gibraltar kosten die mittleren Preisklassen 10-15,- Pfund weniger die Flasche, ein krasser Preisunterschied, auch dank der nicht erhobenen Mehrwertsteuer.

Porto Covo da Bandeira

Porto Covo

Von Carrepateira fuhren wir nun weiter auf der Küstenstraße N268/N120 nach Norden. Dabei kommt man durch eine grüne Hügellandschaft, in der Korkeichen, Eukalyptus und die auffälligen Kasuarinen, von denen ich schon im Bericht Costa Blanca erzählte, vorherrschen. In Portugal wachsen auffällig viele Kasuarinen, was immer wieder sehr dekorativ aussieht.
Hinter Aljezur, die Stadt, die sich auf mehreren Hügeln ausbreitet und von einem maurischen Kastell überragt wird, werden die Kasuarinen von den allgegenwärtigen Pinien abgelöst. Immer wieder führen kleine Straßen zu den Stränden der Küste hinunter.
Kurz vor Odemira, im Tal des gleichnamigen Flusses gelegen, bogen wir auf die N393 ab, um an der Küste zu bleiben. Der nächste für uns anfahrbare Stellplatz liegt in Porto Covo da Bandeira. Der Platz ist kostenlos, aber mit Ver- und Entsorgung. Bis zum Meer sind es gut 100m durch den kleinen und gemütlichen Ortskern, in dem es genügend Kneipen gibt. Der maurische Baustil hat nun ausgedient, ab jetzt haben die Häuser wieder normale Dächer. Hier in Porto Covo sind die meisten Häuser weiß mit blauen Akzenten und roten Dachziegeln. Wer Ruhe sucht und für den Zeit keine Rolle spielt, der ist hier genau richtig.

Praia Grande

Zwischen der felsigen Steilküste liegen auch zwei Badestrände, zu denen Treppen hinunterführen, aber das Wasser ist kalt und der Wind zieht ziemlich oft darüber hinweg. Wir haben nun schon drei Tage Windstärken zwischen 4 und knapp 7. Immerhin ist es trocken.
Kilometerweit führen Wege durch den Naturpark, in dem Bäume und Sträucher eher selten sind. Seit der Straße von Gibraltar begleiten uns jede Menge Weißstörche auf unserem Weg. Ihre Nester bauen sie auf Strommasten, manchmal sogar in mehreren Etagen, auf Kirchen oder alten Häusern. Es ist schon schön, die großen Vögel auf ihren Flügen auf der Suche nach Nahrung zu beobachten, oder sie in Gruppen auf den Feuchtwiesen stehen zu sehen.

Vila Nova de Milfontes

Auch einen Ausflug wert ist der Ort Vila Nova de Milfontes, an der breiten Mündung des Rio Mira gelegen. Die Altstadt gruppiert sich um ein kleines Castell, welches direkt über dem Ufer des Flusses hängt. Unten drunter werden Rundfahrten mit dem Boot angeboten.
Der unscheinbare Leuchtturm liegt mitten auf einer Felsnase, an der sich der Rio Mira und der Atlantik treffen. Zum Baden sind hier eher die Sandstrände entlang der Flussufer geeignet. Der Blick schweift zu beiden Seiten an den Steilküsten entlang.

Sonnenuntergang in Porto Covo

Porto Covo da Bandeira besitzt ein Naturgeheimnis, von dem wohl kaum jemand weiß. Wir entdeckten es zufällig. Am Nordende der Küste des Ortes befindet sich eine riesengroße Höhle in den Felsen. Wir kamen nach Sonnenuntergang zu der Höhle und hörten ein ohrenbetäubendes Fiepen. Kleine schwarze geflügelte Wesen zeigten sich im Halbdunkel des Höhleneinganges, der Verbindung zum Meer hat. Unmöglich zu erkennen, was es war. Das ohrenbetäubende Geräusch konnten wir weder Vögeln noch Fledermäusen zuordnen. Was war das? Am nächsten Abend kamen wir kurz vor Sonnenuntergang zu der Höhle und warteten auf das, was passieren würde. Sobald die Sonne verschwunden war, fanden sich Schwärme von Staren ein. Einer nach dem anderen stürzten die Vögel in atemberaubenden Tempo und äußerst zielsicher in den schmalen Einlass der Höhle. Bald darauf startete das ohrenbetäubende Geräusch, welches wir am Vorabend vernahmen. Das war ein tolles Schauspiel.

Vejer de la Frontera

Vejer de la Frontera

Vejer de la Frontera

Nach Ronda besichtigten wir nun eine weitere weiße Stadt. Vejer de la Frontera ist wieder einmal eine der schönsten weißen Städte Andalusiens. Nach unserem Urteil stimmt dieses Prädikat, die Stadt ist wirklich wunderschön. Vejer liegt rund um eine Bergspitze und ist, wie alle anderen weißen Städte, maurischen Ursprungs. Die kubischen Häuser, schöne Innenhöfe, enge Gassen und der schöne Plaza de Espaňa geben darüber Auskunft. Man sollte sich die Zeit nehmen und an der Stadtmauer entlang bummeln. Dort steht das Naturmauerwerk in schönem Kontrast zu den weißen Wohnhäusern.

Corredera Frontera

Corredera Frontera

Im Norden von Vejer, an der Corredera, schweift der Blick weit über das hügelige Hinterland. Der Berg, auf dem Vejer liegt, erhebt sich aus einer weiten Ebene zwischen der Küste und den Bergen des Hinterlandes. Dieses Gebiet ist der Landwirtschaft vorbehalten. Vornehmlich werden hier Getreide und Reis angebaut. Ein Großteil der Flächen machen Weiden aus, die jetzt im Winter saftig grün sind.
Sehenswert ist die Iglesia del Divino Salvador. Zuerst stand auf dem Platz eine Moschee. Die Christen bauten nach der Rückeroberung auf der von ihnen zerstörten Moschee eine Kirche. Irgendwann war sie aber auch eine Synagoge, wie die Reste des Davidsterns zeigen. Gleich hinter der Kirche befindet sich die Stadtmauer mit der Arco de la Segur.
Kommt man aus Süden nach Vejer, sieht die Stadtansicht ganz anders aus. Betritt man die Stadt durch das südliche Tor, gelangt man ins Judenviertel und zum Castillo.

Cabo de Trafalgar

Cabo de Trafalgar

An der Küste liegt das Kap Trafalgar. Der Leuchtturm steht auf einer Sandsteininsel, nur das die Wasserstraße heute vollkommen von Sand bedeckt ist. Die Straße zum Leuchtturm hat der Sand bedeckt. Es sehen nur noch kurze Stücken heraus. Die ganze Küste ist von Sanddünen bedeckt, in denen inzwischen Kiefern und weißblühender Ginster wachsen. Diese Ginsterart ist sehr zart und verströmt jetzt zur Blütezeit einen zarten jasminähnlichen Duft.
Am Leuchtturm klärt eine Informationstafel über die berühmte Seeschlacht von Trafalgar unter Lord Nelson gegen spanische und französische Schiffe auf. Die Schlacht fand am 21. Oktober 1805 statt, die wohl Lord Nelson dank seiner Übermacht für sich entscheiden konnte. Zwei englische Opfer sind, ich habe berichtet, auf dem Trafalgar-Friedhof in
Gibraltar begraben.
Der Fels, auf dem der Leuchtturm steht, ist ebenfalls sehenswert. Das Mikrokonglomerat bildet feine Schichten und Wind und Wetter formten aus dem Stein schöne Skulpturen.

Thunfischmuseum

Thunfischmuseum

Während östlich des Kaps die Surfer ihrem Hobby frönen, breitet sich westlich davon ein langer Badestrand aus.
Barbate ist unserer Meinung nach nicht so sehenswert, aber zwischen Barbate und La Barca befindet sich ein Thunfisch-Museum. Leider war das Museum geschlossen, zu dessen Führungen auch eine Verkostung gehört, aber in dem angeschlossenen Laden kann man die Erzeugnisse kaufen. Das Ganze gehört zu einer Fisch-Konservierungsfabrik.

Waldrapp am Schlafplatz

Waldrapp am Schlafplatz

Das Glück meines Hobby-Ornithologenherzens ist kaum noch zu toppen. Vier Tage nach den unverhofften Gänsegeiern bei Bolonia trafen wir nun ebenso unverhofft auf die äußerst bedrohten Waldrappe. Es sind weltweit nur noch 4 Prozent der Population übrig, die es noch vor 80 Jahren gab. Es existieren nur noch drei Gruppen dieser seltenen Vögel, und zwar in Marokko, in Syrien und hier bei Vejer. Wir sichteten ein paar wenige Tiere nahe Trafalgar. Zu unserer großen Überraschung übernachteten wir auf dem gleichen Flecken Erde wie wahrscheinlich die ganze hiesige Population Waldrappe in Spanien, die zudem durch ein Hilfsprojekt in Gefangenschaft geboren und später ausgewildert wurden. Direkt in einer Felswand über der Straße in La Barca fanden sich an die neunzig Waldrappe zum Schlafen ein. Gleich daneben sammelten sich Dohlen für die Nacht und unten am Fluss flogen hunderte Kuhreiher bei Einbruch der Dämmerung ihre Schlafplätze im Schilf an. Wir standen praktisch mittendrin auf dem großen Parkplatz von La Barca. Es war ein unbeschreibliches Schauspiel. Sobald es am nächsten Morgen hell wurde, brachen alle Schlafgäste zusammen zu ihren Futterplätzen für den Tag auf.

Tarifa

Tarifa Jet

Tarifa Jet

Die Insel Tarifa markiert den südlichsten Punkt Europas. Bis nach Afrika sind es nur noch 14km über die Straße von Gibraltar. Zwei bis dreimal am Tag fahren Fähren nach Tanger. In vielen Reisebüros werden 1- oder 2-Tagesausflüge nach Tanger angeboten, inkl. Kulturprogramm und marokkanischem Mittagessen. Der „Tarifa Jet“ bringt die Leute und Autos unter donnerndem Maschinengetöse in 35 Minuten in die marokkanische Küstenstadt.

Straße von Gibraltar

Straße von Gibraltar

Kurz vor Tarifa hat man am El Mirador del Estrecho die Straße von Gibraltar in ihrer ganzen Länge von Ceuta bis nach Tanger im Blick. Sie markiert die Trennung von Atlantik und Mittelmeer. Aus der erhöhten Position kann man weit nach Marokko hineinsehen und mehrere Bergkämme erkennen, bis hin zum Rif-Gebirge, ein toller Anblick. Allerdings hat man im Rücken einen großen Windpark stehen, der immer noch wächst und die Landschaft verschandelt.
Nur wenige Kilometer weiter nach Tarifa biegt eine kleine unbeschilderte Einfahrt zu einem Gebäude bergauf ab. Wir waren neugierig und fanden dort eine Vogelwarte mit umfangreichen Informationen zu den 350 Vogelarten, die durch die besonderen Bedingungen zwischen Atlantik und Mittelmeer herrschen, hier vorkommen. Kartenmaterial zeigt mehrere Wege und Gebiete auf, in denen besonders viele Vogelarten beobachtet werden können. Leider sind wir etwas zu früh dran, denn der Vogelzug startet erst.

Strand bei Tarifa

Strand bei Tarifa

An einem der Abende kamen kleinere Scharen Seidenreiher über die Straße von Gibraltar aus Afrika. Es war Zufall, dass wir sie beobachten durften, denn ein junger belgischer Freizeitmusiker unterhielt die Interessierten des Stellplatzes in Tarifa. Für ein paar Tage standen wir kostenlos auf einem Parkplatz direkt am Strand westlich der Stadt Tarifa, mit Blick auf den Atlantik und Tanger. Ein Bretterweg führt durch den Naturpark immer am breiten, von den ewig starken Winden glatt gefegten Strand entlang. Der Weg ist jedoch nicht mit Cabopino zu vergleichen.

Castillo de Santa Catalina

Castillo de Santa Catalina

Die Altstadt von Tarifa ist von einer Stadtmauer umgeben, welche am Hafen von dem Castillo de Guzmán abgeht. Für 4,-€ Eintritt kann man sich das Fort ansehen und wohl auch ein Stück auf der Stadtmauer entlang laufen und von oben auf die Gassen der Altstadt herabsehen.
Auffallend und recht niedlich ist das Castillo de Santa Catalina, welches auf einer kleinen Anhöhe thront und maurisch aussieht. Die gesamte Anhöhe ist jedoch von einem Bunker aus dem 2. Weltkrieg unterwandert, dessen außenseitige Bauwerke rund um das Castillo unschön aus den Hängen sehen.

Die Insel Tarifa mit dem Leuchtturm ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Sie gehört der Guardia Civil und war wohl schon sehr lange ein Fort. Die ersten Einwohner waren auch hier die Phönizier, bevor die Römer sie ablösten.
Nach einem langen Regenguss ist der größte Teil des Strandes kein Strand mehr, sondern eine Lagune, die nur noch durch einen schmalen Streifen vom Meer getrennt ist. Von da ab regnete es ganze drei Tage.

Bahia de Algeciras

Carteia

Carteia

Das Wetter ist durchwachsen. Mal ist es grau und es regnet bei 12-15 Grad, mal scheint die Sonne bei 20 Grad. Schon lange gab es hier in Südspanien nicht solch ein schlechtes Winter. Das hörten wir doch schon auf den Britischen Inseln. Es ist ein verflixtes Wetterjahr.
Zwischen La Línea und Algeciras fristet das kleine Dörfchen Guadarranque sein Dasein an der Bucht von Algeciras. Einst wohl ein hübsches Fleckchen Erde wird das Dorf heute von einer Raffinerie und einer anderen großen Fabrik flankiert. Dreck, Gestank und Dauerlärm setzen Guadarranque zu, obwohl sich die verbliebenen Einwohner viel Mühe geben, das Dorf in Schuss zu halten.
Gleich in der Nähe befindet sich ein archäologisches Grabungsfeld. Hier stand einmal die römische Stadt Carteia, mit allem was dazugehört. Sie wurde auf phönizischen Grundmauern errichtet. Gegen eine Spende finden Führungen durch das 27 ha große Areal statt. Die ausführlichste Führung dauert zwei Stunden. Wer diese Zeit nicht hat, bekommt auch eine einstündige oder halbstündige Führung.

Markthalle von Algeciras

Markthalle von Algeciras

Wie von Gibraltar aus fahren auch von Algeciras Fähren nach Afrika. Der größte Teil der Wasserfront von Algeciras ist modern geprägt. Die Altstadt beginnt erst in der zweiten Reihe. In der Stadt halten sich sehr viele Marokkaner auf, aber auch viele Obdachlose. Die Markthalle fällt architektonisch aus dem Rahmen. Es ist ein runder Bau mit einem kuppelförmigen Dach. An vier Seiten ist die Kuppel abgeschnitten, so dass Bögen über den Eingängen entstanden sind. Das sieht recht interessant aus.
Zufällig entdeckten wir Ruinen am nördlichen Rand der Altstadt. Wir gehen davon aus, dass sie einmal zur Alcazaba gehörten.

Punta del Carnero

Punta del Carnero

Südlich von Algeciras führt eine kleine Straße zum Punta del Carnero, wo auch ein Leuchtturm steht. Der Leuchtturm kann nicht besucht werden. Einen Kaffee, auf den wir uns gemäß einer großen Werbetafel und Hinweisschildern gefreut hatten, bekamen wir auch nicht. Das Restaurant „El Faro“ wird erst noch gebaut. Dafür kamen wir uns an diesem Küstenabschnitt nicht wie in Südspanien, sondern wie in Schottland vor. Weite grüne Weiden mit Rindern darauf und eine raue Küste mit bis ins Wasser reichenden Felsen verwirrten unsere Sinne. Gegenüber ist wieder Afrika zu sehen.

Cabopino

Dunes de Artola Cabopino

Dunes de Artola Cabopino

Das Warten auf unseren neuen ACSI-Katalog sorgte dafür, dass wir zwei Wochen lang in Cabopino auf dem Parkplatz hinter den Dünen standen, gleich neben Puerto Cabopino und gegenüber des Campingplatzes Cabopino. Viele Spaziergänge durch die Dünen waren mir beschieden, bei denen ich einige neue Vogelarten für meine Bildersammlung entdeckte. In dem flachen lockeren Bewuchs fühlen sich viele verschiedene Vögel wohl. Was man hier nicht sieht sind Möwen.
Noch eine Besonderheit zeichnet Cabopino aus. Hier steht ein Turm am Strand, der Torre Ladrones. Er ist vollkommen anders als die anderen Türme, die die Küste Spaniens säumen. Er ist etwas höher, schmaler und viereckig. Er diente jedoch genauso wie die anderen Türme der Verteidigung der Küste. Seit 1985 ist der Turm ein kulturelles Monument. Wenn abends die Sonne untergeht, schwärmen aus dem Torre Ladrones einige Fledermäuse zu ihrem nächtlichen Beutezug aus.

Sonnenuntergang und Gibraltar

Sonnenuntergang und Gibraltar

An diesem Abschnitt der Küste, an dem die A7 direkt entlangführt, irgendwohin zu wollen, kann dies schon einmal eine kleine Weltreise bedeuten. In ganz Spanien ist fast überall das Linksabbiegen verboten. Das heißt, man muss jedes Mal bis zum nächsten Kreisverkehr fahren und dort umdrehen. Hier ist es noch schwieriger, irgendwohin zu kommen, denn hier muss man bis zur nächsten Wendemöglichkeit fahren, was immer einige Kilometer Umweg bedeutet. Was in diesem Land unnötig an Sprit verfahren und Zeit vergeudet wird ist unglaublich.
Es sind in Cabopino viele schöne Sonnenuntergänge zu beobachten. Meistens bilden die Berge von Gibraltar und Ceuta die Kulisse dafür am Horizont. Der Sternenhimmel ist unglaublich, die Venus leuchtet im Moment unübersehbar hoch am Abendhimmel.

Golfplatz im Hinterland Calahonda

Golfplatz im Hinterland Calahonda

Ein kleiner Ausflug ins Hinterland von Calahonda gleich östlich von Cabopino führte uns zu einem gigantischen Golfplatz. Die Einrichtungen wie das Hotel und ein Shop nennen sich La Cala. Eigentlich sind es wohl zwei Golfplätze mit Namen Europa und Amerika. Das gesamte Areal ist unüberschaubar groß und sehr zergliedert. Dazu liegen viele Teile des Platzes an Berghängen einer herrlichen Landschaft. Zudem fließt der Río de Ojén durch das Gelände. Das muss Spaß machen, auf diesem Platz zu spielen, so abwechslungsreich, wie er ist. Schon der erste Abschlag ist außergewöhnlich: er liegt hoch über dem nächsten Spielfeld mit Blick über einen Großteil des Golfplatzes. Mit dem Golfcart geht es dann nach unten, wo die Bälle weitergespielt werden. Zwei Seen und ein kunstvoll angelegter Wasserfall gehören auch noch zum Gelände. Da kann man eine Weile damit zubringen, die Golfer bei ihrem Tun zu beobachten.
Durch das Wohngebiet La Mairena gelangten wir wieder zur Küste hinunter. Die Straße hat teilweise ein Gefälle von 17%. Überraschenderweise reicht von La Mairena aus der Blick bis zur Sierra Nevada mit ihren immer noch schneebedeckten Gipfeln.

Ronda

Marina Cabopino

Marina Cabopino

Während der nächsten Tage warten wir auf den neuen ACSI-Katalog 2017, damit wir auch weiterhin günstige Campingplätze anfahren können, sollte es nötig sein. Die Bestellung soll zum Campingplatz in Cabopino kurz vor Marbella gehen. Solange stehen wir auf dem Parkplatz zwischen Campingplatz und Strand. Es ist ein schöner großer, als Stellplatz ausgewiesener Platz von Bäumen umringt direkt hinter den Dünen. Es führen lange Bretterwege durch die Dünen und auch zu den Stränden hinunter. Das Gebiet ist als Naturmonument „Dunas de Artola“ ausgewiesen.
Gleich nebenan befindet sich die kleine Marina von Cabopino mit netten, nicht ganz billigen Restaurants. Wenn keine Nebelbank über dem Meer liegt, sieht man fast zum Greifen nahe die spanische Enklave Ceuta sowie Marokko. Der Felsen von Gibraltar auf dieser Seite zeichnet sich schon deutlich ab.

Sierra Ronda

Sierra Ronda

Im Rahmen einer Tagestour erkundeten wir die weiße Stadt Ronda und den Canyon El Chorro im Hinterland der Costa del Sol. Von Marbella aus führt die Straße durch eine traumhafte Filmkulisse, die Bergwelt der Sierra de Ronda, bis nach Ronda.

Ronda

Ronda

Ronda zählt zu den ältesten Städten Spaniens und liegt an einer 723m hohen senkrecht abfallenden Felskante, die man im Osten der Stadt findet. Am besten lenkt man seine Schritte zuerst zum Alameda del Tajo, einem kleinen Park im arabischen Stil. Am anderen Ende des Parks steht man dann am Balkon von Ronda, hoch über dem Tal. Wer will, kann erst einmal dem Weg Richtung Norden folgen, immer mit dem Blick in das weite Tal und die anschließenden Berge.

Stierkampfarena Ronda

Stierkampfarena Ronda

Lenkt man seine Schritte nach Süden, kommt man zur ältesten Stierkampfarena Spaniens aus 1785, die nach Entrichtung eines Eintrittsgeldes auch von innen zu besichtigen ist, inkl. Museum. Übrigens kostet in Ronda alles etwas, sogar die öffentlichen Toiletten verlangen 50 bis 60 Cent.

Puente Nuevo Ronda

Puente Nuevo Ronda

Um den Parador Nacional de Tourismo herum erreicht man einen Punkt, an dem man die berühmte Brücke Puente Nuevo von Ronda sehen kann. Hier leben auch ein paar der in Europa seltenen Alpenkrähen, die mit lautem Krächzen auf sich aufmerksam machen.
Wegen der Steilwand und der Brücke, die zwischen zwei Felswänden klemmt, kommen die meisten Menschen nach Ronda und es lohnt sich wirklich. Die Brücke ist ebenfalls für ein Eintrittsgeld zu besichtigen. Sie ist gleichzeitig die Verbindung zwischen der Altstadt und der Neustadt.
Da wir nun schon viele spanische Altstädte besichtigt haben, ließen wir den Stadtbummel hier aus. Um die Puente Nuevo von unten zu sehen, sollte man einen kleinen Abstecher in Kauf nehmen. Vom Plaza Maria Auxiliadora in der Altstadt erreicht man über einen Fußweg den auf halber Höhe gelegenen Aussichtspunkt. Von hier unten bietet sich ein gewaltiger Blick gegen die mächtigen Felswände und die Brücke, durch die zudem das Wasser des Río Guadalevín in einem Wasserfall in die Tiefe stürzt. Für diesen Anblick kommt man nach Ronda.

Wer noch kein arabisches Bad gesehen hat, wird hier ebenso fündig, natürlich gegen einen Obolus. Gut, die Preise sind nicht eben hoch, aber es summiert sich. Man sollte sich in der Touristinfo nach einem Sparticket erkundigen.

Mirador del Guarda Forestal

Mirador del Guarda Forestal

Nun mussten wir uns aber sputen, denn nach El Chorro ist es noch ein weiter Weg. Im Nordosten von Ronda finden sich Reste eines römischen Aquäduktes. Nachdem man diese hinter sich gelassen hat, heißt es wieder, Berge und Kurven. Kurz vor El Burgo lädt der Mirador del Guarda Forestal noch einmal zu einem Halt ein. Auf einem kleinen Rundweg um die Kuppe eines Felshügels liegt einem die Sierra de las Nieves zu Füßen, mit der weißen Stadt El Burgo. Hier blüht gerade die Minivariante einer Schwertlinie, sehr hübsch anzusehen. Eine Infotafel weist darauf hin, dass in diesen Bergen Steinböcke leben. Natürlich sind die Tiere viel zu scheu, um sich dem Menschen zu zeigen.

El Chorro

El Chorro

Immer weiter durch die Berge, durch Ardales hindurch und am Stausee del Chorro vorbei, biegt man nun nach El Chorro ab. Gleichzeitig ändert sich die Landschaft in dramatischer Weise. Die Berge rücken eng zusammen, große Felsen und ein tiefes Tal liegen dazwischen. Wer möchte, kann zu der alten Stadt Bobastro sowie mehreren Höhlen abbiegen. Uns fehlte nun leider die Zeit dafür. In den letzten Sonnenstrahlen des Tages durchfuhren wir eine der drei Schluchten El Chorros. Es sind tolle drei Kilometer. Hier führt sogar eine Eisenbahnlinie durch die Felsen hindurch. Dafür mussten etliche Tunnel und Brücken gebaut werden.
Am Ausgang der Schlucht sollte man noch einmal anhalten, um einen letzten Blick auf dieses Wunder der Natur und der Technik zu werfen.

Steinbock-Kalb

Steinbock-Kalb

Als wir schon weiterfahren wollten, hörten wir komische Geräusche über uns in den Felsen. Wir konnten nicht glauben, was wir dort sahen. Direkt über uns, auf der letzten Felskante stehend, knabberte ein Steinbockkalb an einem Busch und sah uns dabei an, keine 10 Meter hoch. Allein dieser Anblick war die ganze Tagesreise wert.
Nun fuhren wir auf schnellstem Weg über Álora, Pizzara und an dem an einem Berghang klebenden weißen Dorf Ojén vorbei zurück nach Marbella. Zum Sonnenuntergang kamen wir auf unserem derzeitigen Platz an. Ein wunderbarer, aber langer Tag ging zu Ende.

 

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