A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Archiv für den Monat “Juni, 2024”

Randers

In diesem Sommer wollen wir eine Wohnmobiltour nach Norwegen machen, mit Schwerpunkt Lofoten. Vor 22 Jahren fuhren wir schon einmal durch Norwegen, vom Nordkap in Richtung Süden. Damals noch mit Geländewagen und Wohnanhänger. Die Lofoten besuchten wir dabei nicht. Das wollen wir jetzt nachholen.

Die Fährüberfahrt von Hirtshals nach Kristiansand buchten wir schon einige Zeit vorher. So fuhren wir jetzt über Rendsburg, kurz vor Flensburg, durch Dänemark bis nach Hirtshals. Den ersten Stopp legten wir bei Randers ein. Südlich der Altstadt fließt ein Fluss, an dessen südlichem Ufer sich ein großer Parkplatz befindet. Dort stellten wir unser Wohnmobil ab und übernachteten dort auch.

Den Weg in die Altstadt, die zumeist autofrei ist, kann man über die blaue Fachwerkbrücke aus Stahl nehmen. Die Ufer des Flusses sind zum Teil künstlerisch gestaltet. An weiteren Aufenthaltsmöglichkeiten am Ufer wird noch gearbeitet.

Hat man die Brücke in Richtung Altstadt überquert, gelangt man zu drei kugelförmigen Gebäuden. Sie gehören zum Tropenzoo von Randers.

In der Altstadt lässt es sich gut durch die engen Gassen bummeln. Die alten Gebäude aus Fachwerk oder Backsteinen sind sehr schön restauriert und stammen zum Teil vom Anfang des 18. Jahrhunderts, andere vom Ende des 18. Jahrhunderts. Moderne Sitzgelegenheiten ergänzen das Stadtbild. Viele Restaurants und Cafés sorgen für das leibliche Wohl.

Rendsburg

Im Fernsehen sahen wir vor einer ganzen Weile einen Beitrag über die Hängefähre bei Rendsburg. Nun schafften wir es endlich, auf dem Weg nach Norwegen, dieser Fähre einen Besuch abzustatten.

Am südlichen Ufer des Nord-Ostsee-Kanals, im Ortsteil Osterrönfeld, direkt unter der gewaltigen stählernen Konstruktion der ca. 7,5 km langen Eisenbahnbrücke, stellten wir das Wohnmobil ab. Unter dem Brückenteil, welches den Kanal überspannt, hängt die Fähre an mächtigen Stahlseilen, die Fußgänger, Radfahrer und Autos bis 3,5t von einem Ufer an das andere übersetzt. Wohnmobile werden nicht mitgenommen. Die Fahrt dauert nur zwei Minuten, aber wo kann man schon einmal hängender Weise über das Wasser fahren? Es ist ein Erlebnis.

Durch den Nord-Ostsee-Kanal fahren große, hochseetaugliche Frachtschiffe und Tanker, was auch ein Erlebnis ist. Der Kanal ist praktisch kein Fließgewässer, da er an beiden Seiten von Schleusen zu den Meeren begrenzt wird. Dadurch gibt es keine Strömung.

Am Nordufer befinden sich ein Wohnmobil-Stellplatz, der jedoch immer voll ist, und ein Restaurant. Außerdem kann man an den Ufern des Kanals, auf den Wartungswegen der Betreibergesellschaft, spazieren gehen oder Rad fahren. Einige Weißwangengänse mit Jungen hielten sich an den Ufern des Kanals auf und zeigten keine Scheu.

1,4 Kilometer in Richtung Osten gibt es einen Fußgängertunnel unter dem Kanal. Noch ein Stück weiter östlich wird der normale Verkehr durch einen großen Tunnel geführt. Westlich von der Hängefähre gelangt man mit einer Autofähre ebenfalls über den Kanal. Es gibt jedenfalls eine Menge zu sehen und zu erleben auf diesem Stück Nord-Ostsee-Kanal.

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