A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Kenia

Jambo 

Nachdem wir in diesem Jahr so gar nicht wussten, wohin die Reise gehen sollte, stolperten wir über ein tolles Angebot für Kenia. Schwarzafrika, das interessierte uns schon länger. Den Norden Afrikas hatten wir durch Tunesien kennengelernt, jetzt sollte es Kenia am Äquator sein – Jambo.

Die Reisevorbereitungen wie das Visa, die Impfungen usw. gestalteten sich etwas umfangreicher als wir es bisher gewohnt waren, doch der Aufwand lohnte sich. Wir hatten einen wirklich tollen Urlaub.

Baobab

Baobab

Kenia ist ein aufstrebendes Land und hat landschaftlich einiges zu bieten: Steilküsten, herrliche Strände, Savanne mit vielen wilden Tieren, Buschland, Felder und Flüsse. Am beeindruckendsten sind die riesigen Baobabs, die nur in Küstennähe wachsen und aussehen, als würden sie ihre Wurzeln in den Himmel recken.
Zu diesen Bäumen gibt es eine schöne Geschichte: Vor langer, langer Zeit hatten die Baobabs die Herrschaft über das Land an sich gerissen. Sie feierten ständig ausschweifende Partys, tanzten wild in der Gegend umher und nahmen keine Rücksicht auf die kleinen Tiere. Die Stachelschweine, Kaninchen und anderen Tiere hatten Mühe, den gewaltigen Bäumen rechtzeitig aus dem Weg zu gehen. Als es ihnen zu bunt wurde, gingen sie zum lieben Gott und erzählten von ihrem Leid. Gott forderte die Baobabs zu mehr Rücksicht auf. Die ließen sich aber nichts erzählen und feierten weiter ihre Partys. Dann wurde es auch dem lieben Gott zu bunt. Der nahm sich die Bäume, einen nach dem anderen, und steckte sie kopfüber in den Erdboden. 

traditionelles Leben

traditionelles Leben

Die meisten Menschen in Kenia sind bitterarm, aber sehr zufrieden und stolz. Das konnten wir immer wieder feststellen, wenn wir uns mit den Einheimischen unterhielten. Mehr und mehr können sich die Menschen, die allerdings oft ihre angestammten Gebiete im Landesinneren, meist aus existentiellen Gründen heraus, verlassen mussten, bessere Hütten oder Häuser an der Küste bauen, wo der Tourismus und der Fischfang ein bescheidenes Auskommen versprechen.
Außerdem stießen wir immer wieder auf Projekte der Entwicklungshilfe wie wichtige Brücken, das Wasser– und das Elektrizitätswerk.  

Den Großteil der Bevölkerung an der Küste, eigentlich der gesamten ostafrikanischen Küste, stellen die Suahelis. Diese Menschen sind eine Mischung aus der schwarzen Bevölkerung Afrikas und den arabischen Sklavenhändlern und deren Familien. Die Suahelis haben eine schokobraune Haut und Mandelaugen.

Kilifi-Creek

Kilifi-Creek

Da wir es etwas ruhiger mögen, haben wir uns ein kleines, familiär geführtes Hotel sechzig Kilometer nördlich von Mombasa in Kilifi ausgesucht, direkt an einem Creek, einer Brackwasserlagune, die von mehreren Flüssen aus dem Landesinneren gespeist wird, nur einen Katzensprung vom offenen Meer entfernt.

kleines, feines Hotel im landestypischen Stil

kleines, feines Hotel im landestypischen Stil

Das Hotel besteht aus einigen runden Bungalows im afrikanischen Stil und einem offenen Gemeinschaftsbau, in dem sich die Gäste zum Essen, einkaufen und zu kulturellen Ereignissen treffen, direkt am Ufer des Creek und einem schönen Sandstrand. Außer einem weiteren, kaum bewohnten Hotel gibt es sechzig Kilometer im Umkreis keinen weiteren Tourismus. Besser kann man ein afrikanisches Land nicht erleben. Am Eingang des Hotels tummeln sich abends kleine, scheue Affen, die wir manchmal beobachteten. Wo hat man so etwas schon.

Neben den erwähnten Möglichkeiten, das Land Kenia kennenzulernen, gibt es zahlreiche andere. Da kann man zum Beispiel zum Victoriasee, der Wiege der Menschheit, reisen, den Mt. Kenia erleben, der direkt auf dem Äquator liegt, oder beim Hochseeangeln sein Glück versuchen.

Safari-Tour 

Buschflieger

Buschflieger

Ein Buschflieger brachte uns nach einer Stunde zum Kimana-Schutzgebiet im Tsavo-Nationalpark, dreihundert Kilometer landeinwärts. Unter uns gab es nichts außer einer fast baumlosen Wildnis. Nicht einmal Wege konnten wir entdecken.
Erst bei der ziemlich holprigen Landung sichteten wir die ersten Massai-Dörfer und wilde Tiere.
Auf unserem Weg zur Kimana-Lodge kamen wir an Zebras, Gnus und Pavianen vorbei. In der Lodge selbst graste ganz gemütlich ein Gnu. Es ließ sich gar nicht stören.

Kaffernbüffel

Kaffernbüffel

Auf unserer ersten Safari begegneten wir Pavianen, Kaffernbüffeln, einer Eule, den allgegenwärtigen Gnus und Zebras sowie Impalas. In der Nähe der Lodge ist der Busch ziemlich dicht. Er bietet den Tieren guten Schutz von Löwen und Co.

Giraffe in der Savanne

Giraffe in der Savanne

Später kamen wir in die Savanne. Diese Landschaft hat ihren eigenen Reiz. Die meisten Gewächse haben Dornen, das Gras ist meistens vertrocknet, hier und da lockern ein paar Schirmakazien die weite Ebene auf. Dort konnten wir Thompson-Gazellen, Elenantilopen, Giraffen, Warzenschweine, Geier, einen Sekretär, Strauße und Wasserböcke beobachten. Zwei Kadaver, die zum Kreislauf des dortigen Lebens nun einmal dazu gehören, ließen uns die Tragödien erahnen, die sich hier abspielen beim Spiel „Fressen oder Gefressen werden“.
Manchmal kreuzten auch Hyänen, Riesentrappen, Kaffernbüffel, Adler und Geier unseren Weg.

Elefanten, das Highlight

Elefanten, das Highlight

Manchmal trafen wir auf Elefanten. Wie majestätisch sie sich durch die Landschaft bewegen, grandios. Am schönsten waren die ganz kleinen Jungtiere, gerade eine Woche alt. Wir konnten uns an Ihnen gar nicht satt sehen. Die riesigen Bullen, die fast immer allein anzutreffen sind, nötigten uns Respekt ab.

Prachtstar

Prachtstar

Erstaunlich viele Vögel bevölkern die Savanne von Kenia, überall zwitschert es und die Vögel leuchten in den schönsten Farben. Blauracken, Prachtstare, die dort so häufig sind wie bei uns die Spatzen, leuchtend gelbe Webervögel und viele andere schöne Vögel, die für uns keinen Namen haben. Herrlich.

Kilimandscharo

Kilimandscharo

Der Kilimandscharo, der höchste Berg von Kenia, in dessen Nähe unsere Lodge lag, hielt sich ständig unter Wolken. Nur einmal hatten wir das Glück, einen Blick auf den Gipfel von Afrikas höchstem Berg werfen zu können. Wir hatten schon so viel von diesem Berg gehört, jetzt waren wir hier und konnten ihn selbst sehen. 

Wir haben sehr viele verschiedene Tiere der verschiedensten Art gesehen, leider keinen Löwen, Leoparden und kein Nashorn. Andere Gruppen hatten da mehr Glück. Trotzdem ist diese Reise nach Kenia unvergesslich. Man kann eben nicht immer alles haben.

Hütte der Massai

Hütte der Massai

In größeren Abständen finden sich die kleinen Massai-Dörfer in der Wildnis. Es war interessant, hautnah zu erleben, wie diese Buschmenschen in Kenia mit fast nichts zurecht kommen. Ihr ganzes Leben ist auf die Beschaffung von Nahrung ausgerichtet, das Wasser muss von weit her geholt werden, Strom gibt es gar keinen und Feuer wird in den Hütten gemacht, um den Busch nicht abzufackeln. Entsprechend erstickend ist die Luft in den Hütten. Deshalb spielt sich das Leben meistens draußen ab.

im Massai-Dorf

im Massai-Dorf

Das Dorf wird rundherum von trockenen Akazienzweigen vor wilden Tieren geschützt, dahinter stehen die Hütten der Menschen. An solch einer Hütte wird eine Woche lang gebaut und sie hält dann ungefähr sechs Jahre. Das Grundgerüst besteht aus Zweigen, die Zwischenräume werden mit einem Sand-Wasser-Gemisch ausgefüllt. Das Dach wird mit Leder ausgelegt und ebenfalls mit diesem Gemisch belegt. Ein paar wenige, winzige Öffnungen in der Wand sorgen nicht für genügend Licht in der Hütte. Eine Trennwand teilt den Innenraum in zwei Räume mit Liegestatt und Bank, der eine Raum hat einen „Schrank“, der andere einen Tisch. Die ganze Inneneinrichtung ist aus Holz oder Zweigen und Leder hergestellt.
In der nächsten Reihe waren trockene Akazienzweige zu Gattern für die Tiere wie Ziegen, Schafe und Hühner angeordnet. Dann blieb noch ein größerer Platz als Dorfmittelpunkt, der tagsüber als Treffpunkt dient, nachts die Rinder beherbergt.  

Die Männer sind tagsüber meistens mit ihren Rinderherden draußen, die Frauen kümmern sich um Haus und Kinder. Übrigens, bei den Massai haben die Frauen das sagen.

Krokodil

Krokodil

Die benachbarte Lodge eine ganz besondere Lodge. Auf Ihrem Gebiet liegt ein größeres Wasserloch, in dem Krokodile und Nilpferde leben. Für die Bewohner der Lodge ist das nicht ungefährlich, denn tagsüber laufen die Krokodile durch das Gebiet, abends kommen die Hippos aus dem Wasser. Da die noch gefährlicher sind als die Krokodile, müssen die Gäste ab 19 Uhr in ihren Bungalows bleiben.

Kimana-River

Kimana-River

Dieses Wasserloch wird von zwei kalten Quellen und vom Kimana-River gespeist, dessen Wasser vom Kilimandscharo herunter kommt. Der Fluss an sich ist frei von Krokodilen und das ist gut so. Denn er dient den Einheimischen und Lodges als Wassereservoir.

Nilpferde

Nilpferde

Toll, jetzt bekamen wir auch noch Hippos zu sehen, was will der Mensch mehr? Allerdings beschränkte sich das Sichtbare der Nilpferde zum größten Teil auf die Augen, Ohren und Nasenlöcher, alles andere war unter Wasser. Trotzdem war das beeindruckend. Am anderen Ufer lag ein Krokodil, das sich sonnte.

Ausflüge in Kenia

eine Storchenart

eine Storchenart

Im Kilifi-Creek liegt eine Insel, die tausenden Vögeln als Brut- und Übernachtungsrevier dient. Zwischen Mangroven und hohen Bäumen sahen wir Löffler, Ibisse, zwei verschiedene Reiherarten, eine kleine Marabuart, Eisvögel, Schwalben und sogar ein paar Fischadler. Alle diese Vögel sammeln sich jeden Abend, um hier ihre Schlafplätze aufzusuchen. Es soll hier auch Pelikane geben, doch da konnten wir keinen entdecken.

Adler

Adler

Wir beobachteten die Vögel aus allernächster Nähe und das eine ganze Weile, wie sie sich putzten, von Ast zu Ast sprangen oder einfach nur dösten. Das war doch eine interessante Tour und die Liste der in Kenia beobachteten Tiere wurde immer länger. Fernglas nicht vergessen!

Segel klar machen

Segel klar machen

Die traditionellen Segelboote des indischen Ozeans heißen Dhau. Mit solch einem alten Segelboot schipperten wir fast lautlos die Küste entlang zu einem Strand, der treffend „Cobacobana“ genannt wird. Nur das sich teilende Wasser vor dem Bug konnten wir vernehmen. Allerdings war diese Fahrt für die Mannschaft nicht so erholsam, denn der ständig wechselnde Wind erforderte immer wieder neue Segelmanöver, die wirklich schwere Arbeit bedeuten. 

Die Mannschaft ist auch eine Band

Die Mannschaft ist auch eine Band

Zur Einstimmung der Fahrt spielte uns die Mannschaft um Käpt´n Issa ein Ständchen auf Muscheln, Stöcken, Trommeln und Blechen. Das Lied war zur Zeit überall in Kenia zu hören und geht so: Jambo, Jambo Bwana, Habari gani, Mzuri sana… Hakuna Matata, Karibu in Kenya. Es ist wirklich ein Ohrwurm. Das heißt übersetzt: Hallo, Hallo Mister, wie geht es Ihnen, mir geht es gut… alles kein Problem, Willkommen in Kenia. Suaheli ist eine relativ einfach zu lernende Sprache.

die Cobacobana

die Cobacobana

Die Cobacobana ist ein blendend weißer Strand an der Küste mit ausgespülten Felsen, die uns Schatten spendeten. Dort genossen wir ein leckeres Mal aus Langusten, Marlin, Kokosreis und frischem Gemüse. Gegessen wurde natürlich mit den Fingern, wodurch es noch einmal so gut schmeckte. Bananen und Mango´s gab es zum Nachtisch. Unser Glück war vollkommen.

Auf der Rückfahrt hatten wir Gelegenheit zum Schnorcheln. Dadurch konnten auch die Nichttaucher die Unterwasserwelt bestaunen.

Bamburi-Tour

Dschungel im Haller-Park

Dschungel im Haller-Park

Direkt neben dem Bamburi-Zementwerk nahe Mombasa liegt der Haller-Park, ein renaturierter Tagebau. Hier wurde bis vor dreiunddreißig Jahren großflächig Korallenstein abgebaut. Der Schweizer Rene Haller nahm sich dieses Tagesbaues an und wollte ihn zurück in ein Naturparadies verwandeln. Dafür sammelte er auf der ganzen Welt Pflanzen und siedelte sie dort an. Innerhalb kürzester Zeit waren die meisten Pflanzen eingegangen, das Experiment missglückt. Haller gab nicht auf und versuchte es mit den Pflanzen, die sich gehalten hatten und ergänzte sie nach und nach durch weitere verschiedene Arten, die er diesmal etwas sorgfältiger aussuchte. So verwandelte sich die Tristesse in einen Dschungel. Später kamen dann die Tiere dazu. 

Paradies für Krokodile

Paradies für Krokodile

Wir kamen uns wirklich vor wie in einem Dschungel. Blumen, Büsche, Bäume und Palmen, alles zusammen bildet stellenweise undurchdringliches Dickicht, in einer Vielfalt, die man sonst nicht findet. Da wachsen vor allem zarte Pinien, alle Arten von Palmen bis hin zu riesigen chinesischen Palmen, deren Stamm wie Flechtwerk aussieht, Bambus und vieles, vieles mehr.

Nilpferde an Land

Nilpferde an Land

Die tiefsten Stellen des Parks sind mit Grundwasser angefüllt, in denen viele Fische leben, die die Moskitos in Schach halten. Ein Wasserloch samt Dschungel drumherum dient als Brutgebiet für Nilkrokodile, in zwei anderen leben Nilpferde. Dazu gibt es Elenantilopen, Giraffen, Kaffernbüffel, Schildkröten, ein Stachelschwein, Agamen, Skinks, exotische Libellen und immer wieder grüne Meerkatzen und Vögel aller Art sowie Fledermäuse. Außerdem züchtet auch dieser Park Schlangen und Nilkrokodile. 

Aus dem Experiment des Herrn Haller ist ein wirklich phantastisches Ergebnis heraus gekommen. Man fühlt sich wohl in diesem Park und vollkommen der Welt draußen entrückt. Nur stellenweise dringt der Lärm der Zementfabrik an die Ohren der Besucher.

Malindi und Watamu

Fischerhütte

Fischerhütte

Malindi ist der größte Fischerort in Kenia. Der Tourismus hat das meiste Traditionelle in Malindi zerstört, deshalb ist die Stadt kaum sehenswert. Sie ist geprägt von Hotels und Shops, trotzdem kommt von hier der meiste Fisch des Landes.

Krokodil- und Schlangenfarm

Krokodil- und Schlangenfarm

Wir besuchten dort zuerst die Krokodil- und Schlangenfarm. Dort kann man in Kenia heimische Schlangenarten bestaunen, Schildkröten streicheln und halten wie in einem Streichelzoo, sogar eine große Elefantenschildkröte von den Seychellen ist da. In dieser Farm werden Nilkrokodile, die einzige in Kenia heimische Krokodilart, gezüchtet, um sie später auszuwildern. Sie können bis zu sechs Meter lang werden.

Malindi

Malindi

In Malindi ist 1498 Vasco da Gama auf seiner Entdeckungsreise um Afrika mit seiner Mannschaft an Land gegangen. Ihm zu Ehren wurde im 16. Jahrhundert eine kleine Kirche gebaut, die heute noch steht. Zwei Männer seiner Mannschaft starben hier an Malaria. Sie sind auf dem kleinen Friedhof dieser Kirche begraben.
Auf einer kleinen Halbinsel in der Nähe steht das Vasco da Gama-Denkmal.

Falknerei zum Anfassen

Falknerei zum Anfassen

Außer der Schlangenfarm kann man auch eine Falknerei besuchen. Bei einer Führung kann man mit Falken, Sperber, Adler, Enten, Käutzen und auch Affen auf Tuchfühlung gehen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Die meisten Tiere sind Pflegefälle gewesen, weil sie vielleicht ihre Eltern verloren hatten oder krank waren. Immer wieder werden neue Tiere gebracht, um ihnen zu helfen. Die meisten Tiere werden nach der Pflege zurück in die Natur entlassen.

Schnitzerwerkstatt

Schnitzerwerkstatt

Malindi hat noch mehr zu bieten – eine große Schnitzerwerkstatt. Hier wird alles aus Holz oder Speckstein hergestellt und verkauft. Es ist Schwerstarbeit, das zum Teil sehr harte Holz in Form zu bringen. In dieser Werkstatt werden Mangoholz, Neemholz, Teakholz, Mahagoni und Ebenholz verarbeitet, alles in Handarbeit.
Wir lernten auch einiges über Hölzer wie Mahagoni und Ebenholz. Mahagoni ist nicht rot, sondern genauso hell wie jedes andere Holz, mit dunkleren Stellen drin. Rot wird es durch die Beize.
Ebenholz ist nicht nur schwarz, sondern der Ebenholzstamm hat eine dicke weiße Außenschicht. Die wird allerdings in den allermeisten Fällen entfernt. Die Schnitzer heben diese Besonderheit hier in vielen Fällen in ihren Arbeiten dekorativ heraus. Das macht die Ebenholzstücke zu etwas ganz besonderem.

Watamu-Beach

Watamu-Beach

Watamu-Beach ist eine wunderschöne, durch Felsen fast vom Meer abgeschnittene, runde Lagune. Schmale Lücken ermöglichen den Zugang zum Meer. Der Strand ist strahlend weiß.

Gedi-Ruinen

Gedi-Ruinen

Die Gedi-Ruinen sind die berühmtesten Ruinen Kenias, unter prächtigen Baobabs und Ebenholzbäumen. Diese Stadt wurde zu Entdeckerzeiten von Arabern gegründet und später zu einem Stützpunkt für Sklavenhandel ausgebaut.
Die Stadt ist aus Korallenstein gebaut und noch gut erhalten. So findet man heute noch verschiedene Säulengräber, zwei große Brunnen, eine große Moschee, den Palast des Sultans von Oman, viele Wohnhäuser und immer wieder Löcher in der Erde, durch die sich die Zisternen mit Wasser füllen.
Zweitausendfünfhundert Menschen sollen hier gewohnt haben. Die Unterkünfte, in denen die Sklaven zusammengepfercht auf ihren Abtransport warten mussten, sind auch noch zu sehen. Mit ihnen wurde nicht zimperlich umgegangen. Fast jede Familie hat Mitglieder in die Sklaverei verloren.
Die Sklaverei wurde erst vor einhundertfünfzig Jahren durch die Engländer abgeschafft, die Kenia dafür zu Ihrer Kolonie machten.

Tauchen

Tauchvorbereitung

Tauchvorbereitung

Über eine wirklich kleine Tauchbasis, die von einem Deutschen geführt wird, erkundeten wir die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans. Die Wellen draußen sind nicht ohne und fast immer gegenwärtig. Da wird das Tauchen zum Abenteuer.
Hier und da zeigen Wellenkämme an, dass sich dort oberflächennahe Riffe befinden. Fast die gesamte kenianische Küste wird von Riffen und Lagunen geschützt. Dadurch gibt es nur selten wirklich tiefe Tauchgänge. 

Die Sichtweiten sind nicht berauschend, aber annehmbar. Meist hat man etwas Strömung, so dass man sich manchmal nur treiben zu lassen braucht. Wir haben viele verschiedene Fische wie Anemonenfische, Fledermausfische, Riesenkugelfische, Rotfeuerfische, Netzmuränen und sogar einen kleinen Anglerfisch gesehen. Der Boden war von kleinen Fächerkorallen und großen, flachen Schwämmen bedeckt. Das nenne ich Tauchen, so viel zu sehen bei nur einem Tauchgang. Es war aufregend.

Bei anderen Tauchgängen beobachteten wir Langnasendoktorfische, große schwarze Stachelrochen, Drückerfische, Feilenfische, sogar einen Geigenrochen und die interessanten Sepien.

Tauchboot

Tauchboot

Vor der Küste Kenias hat man große Chancen auf einen Walhai, den größten Fisch der Welt. Wir hatten sogar das Glück bei unserer ersten Ausfahrt. Eine schwarze, ziemlich kleine Haiflosse durchzog die Wasseroberfläche. Ich war nicht sicher, ob es wirklich ein Walhai war oder vielleicht eine andere, gefährliche Art. Doch die meisten waren schon im Wasser und schwammen mit dem Hai. Da mir gerade die Wellen zusetzten, dauerte es bei mir etwas länger, doch auch ich sah den Riesenfisch noch, der von mehreren Schiffshaltern begleitet wurde. Er war nicht eben groß, „nur“ zirka sieben Meter – gewaltig und beeindruckend.  


Kenia war auch schon Euer Reiseziel und Ihr möchtet gern Tipps, Empfehlungen oder Anregungen weitergeben, dann könnt Ihr dies gerne unten mit der Kommentarfunktion tun. Wir sind gespannt.

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