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Reisen rund um die Welt

Archiv für die Kategorie “USA/Kanada”

Pure Freude

Vor zwei Jahren sichteten wir unsere erste Ringelnatter auf dem Grundstück, was wir dem Teich auf dem Nachbargrundstück zu verdanken haben. Leider hat es bisher nicht geklappt, Fotos von der Schlange zu machen.
Gestern, genau zu meinem Geburtstag, machte mir die Natur ein großes Geschenk. Klaus hatte am Vorabend einen Hecht auf der Wiese geschuppt. Über die Schuppen war die Ringelnatter so begeistert, dass sie uns Gelegenheit für ein paar Bilder gegeben hat. Sie ließ sich nicht stören und wir konnten sie eine Weile lang beobachten. Wir haben uns sehr über diese lange Begegnung gefreut und möchten diese Freude jetzt mit Euch teilen.

Gelateria Girotti

Wer kennt sie nicht, die beiden Haudrauf-Jungs Terence Hill und Bud Spencer. Terence Hill, mit bürgerlichem Namen Mario Girotti, liebt Eis. Seine Familie betrieb schon zu seinen Kindertagen eine Eisdiele in Amelia, einer Kleinstadt nördlich von Rom gelegen. Irgendwann wurde diese Eisdiele geschlossen. Erst 2017 eröffnete Terence Hill die Eisdiele „Gelateria Girotti“ wieder. Das lasen wir schon bei unserer Reiseplanung nach Italien/Sizilien. Leider hat sich der Besuch Amelias nicht ergeben.

Umso mehr freute ich mich, dass eine „Gelateria Girotti“ oder auch „Terence Hill-Eissaloon“ in Dresden, auf der Hauptstraße, eröffnet wurde. Das war 2019. Ich, als geborene Dresdnerin, musste dort deshalb unbedingt hin und war begeistert. Das Ambiente, die nette Bedienung und das superleckere Eis, da stimmt einfach alles. Klaus wollte Pistazieneis haben. Zuerst dachte ich, es wäre keines da, aber dann entdeckte ich das Schild. Das Eis ist nicht so grün wie in anderen Eisdielen. Es ist naturbelassen und schmeckt auch so, wie Pistazie schmecken soll. Da fiel mir doch der Spruch von Terence Hill in einem seiner Filme mit Bud Spencer wieder ein: „… und ein klitze Pistazie“. Im Film hatte Bud Spencer jedoch kein Pistazieneis im Angebot.

Ich bestellte ein Kugel namens „Die rechte und die linke Hand des Teufels“. Ich glaube, da sind Walnuss, aber ganz bestimmt Ahornsirup drin. Ich liebe Ahornsirup, seit wir im Osten der USA unterwegs waren.

Die Kugel kostet 1,60€. Für das Geld bekommt man jedoch fast zweimal so viel, wie bei der Konkurrenz, wo die Kugel 1,50€ kostet. Außerdem schmeckt es viel besser und natürlicher. Während sich die Kunden bei der Konkurrenz fast stapeln, herrscht eine gediegene Ruhe im „Terence Hill-Eissaloon“. Schade eigentlich.

Ein weiterer Grund, warum ich einen Draht zu Terence Hill habe, ist die Tatsache, dass er einen Teil seiner Kindheit in Dresden verbrachte. Sein Vater war Italiener, seine Mutter stammte aus der Nähe von Dresden. Terence Hill erlebte als 5-jähriger sogar die Bombenangriffe 1944/45 mit. Das muss furchtbar gewesen sein.

Die Wände in der „Gelateria Girotti“ sind mit Bildern von Terence Hill und Szenen aus seinen Filmen tapeziert. Sehr nett gemacht. An einer der Wände hängen Fotos und gemalte Bilder von Terence Hill und Bud Spencer, die auch im wahren Leben unzertennlich sind.

Ein Besuch dieser ungewöhnlichen Eisdiele ist unbedingt empfehlenswert.

 

 

Hausumbau

Nach zweieinhalb Jahren Umbauzeit unserer Doppelhaushälfte in Anklam zeigen wir Euch nun, wie versprochen, Vorher-Nachher-Fotos. Am Anfang hat es echt Spaß gemacht, aber gegen Ende war die Puste raus und der doch anstrengende Umbau, wir haben fast alles alleine gemacht, forderte seinen Tribut.
Seit Januar hatten wir nun Zeit uns zu erholen, bevor die Gartengestaltung weitergeht. Davon werden wir später Bilder zeigen, wenn alles fertig ist.
Hier nun erst einmal die Umbaubilder vom Haus.
Die Möblierung ist teilweise noch nicht entgültig.

Fassade

Wohnzimmer

Verlängertes Wohnzimmer

Küche

Esszimmer

Bad

Hinterer Flur

Treppe

Großes Schlafzimmer

Kleines Schlafzimmer

Gäste-WC

Eingangsbereich

Kolberg im Winter

Nachdem wir nun fast drei Jahre in Anklam festhängen, gönnten wir uns wenigstens eine kleine Auszeit über Weihnachten. Corona zum Trotz, die Pandemie verhinderte bisher jede Reiseambition, mussten wir endlich mal raus und etwas Anderes sehen. Eigentlich wollten wir über die Winter mehrere Monate irgendwo in den Süden, aber jedesmal machte man das Unmöglich. Da blieb nur noch Polen.

Vier Wochen vor Weihnachten buchten wir eine Woche Hotelaufenthalt in Kolberg. Da war abzusehen, dass die Grenzen nicht wieder dichtgemacht würden und einer Reise nichts weiter im Weg stehen würde. Tests und Quarantäne nahmen wir in Kauf.

Vor dreieinhalb Jahren waren wir schon einmal mit dem Wohnmobil dort. In drei Tagen waren Ausflüge an die Mole, die Promenade und die Altstadt möglich. Ich berichtete.

Dubois-Straße, eine der ältesten Gassen Kolbergs

Im nagelneuen Hotel Olymp 4 verbrachten wir diesmal eine Woche Erholungsurlaub mit Sauna, Schwimmbad und Whirlpool. In Polen ist zu Coronazeiten alles möglich, es gibt auch keine Beschränkungen beim Einkaufen. Eine wahre Erholung. Maske tragen ist zwar keine Pflicht, aber auf dem Markt oder in Geschäften setzten wir sie dann doch auf.

Schwimmbad und Saunabereich im Olymp 4

Bei unserem ersten Besuch in Kolberg besuchten wir das damals höchstgelegene Café im Hotel „Perla Bałtyku“. Diesen Rang hat nun das Café im 11. Stock unseres Hotels „Olymp 4“ eingenommen.

Blick aus dem neuen höchstgelegenen Café Kolbergs

Lange Strandspaziergänge bei teils eisigem Wind vertrieben uns die Zeit. Bis zum Leuchtturm sind es gut zwei Kilometer. In der anderen Richtung, hinter der Hotelfront, beginnt der Ekopark. Hier herrscht Ruhe und die Natur wird sich selbst überlassen. Im Winter sind zwar keine Vögel zu beobachten, aber die Landschaft macht den Spaziergang hinter den Dünen trotzdem zum Erlebnis. Der Sandstrand ist zu einem Kiesstrand geworden. Sollte es an diesem Küstenabschnitt Bernstein geben, ist die Wahrscheinlichkeit an diesem Kiesstrand größer, welchen zu finden. Das eiskalte Wetter und die sonnenlosen Tage hielten uns jedoch vom Bernsteinsuchen ab.

Ekopark bei Kolberg

Beim letzten Besuch hatten wir die Solequelle auf der Salzinsel, an der Solna-Brücke, nicht gesehen. Das holten wir diesmal nach. Die Quelle ist mit Steinen eingefasst. Das Wasser ist stark salzhaltig, deshalb kaum zu trinken. Es wird empfohlen, jeden Tag eine Tasse voll zu trinken. Keine Ahnung, ob das wirklich eine gute Idee ist.

Salzquelle auf Salzinsel

Gleich dahinter sind noch die Salzpfannen zu sehen, in denen das flüssige Salz solange erhitzt wurde, bis Salzkristalle entstanden. Der Salzhandel war für Kolberg ein großes Geschäft. Heute nutzen die Kurhotels das salzhaltige Quellwasser. Das Salzsieden wurde schon seit dem 7./8. Jahrhundert in Kolberg praktiziert.

Salzpfannen zum Salzsieden

Die Stadt Kolberg war lange Zeit eine Festungsstadt. Sie wurde von einer Stadtmauer und mehreren Festungen umgeben. Am östlichen Stadtrand stand die Waldenfels-Schanze. Sie wurde 1945 zerstört und anschließend abgerissen. Heute thront auf einem Hügel am Strand ein kleines Grillrestaurant.

Grillrestaurant auf dem ehemaligen Gelände der Waldenfels-Schanze

Am westlichen Stadtrand befindet sich noch heute die Morast-Redute aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Sie diente der Verteidigung des Hafens. In ihrer Nähe liegen auch die Marina und der Yachthafen.

Morast-Redute

Gegenüber lädt der Fischereihafen zum Bummeln ein. Normalerweise verkaufen die Fischer ihren Fang direkt vom Schiff und man kann das Treiben dort beobachten. Im Winter ist jedoch nichts los. Dafür hat man das „Fischerin-Bänkchen“ ganz für sich alleine, denn Besucher verirren sich kaum dorthin.

Fischerin-Bänkchen

Eine andere Sehenswürdigkeit ist der Wasserturm, um den sich eine Legende rankt. Vor über einhundert Jahren bekam die Stadt Kolberg ihren Wasserturm. Bis dahin nutzte man den Fluss Persante zum Fischen, Waschen, Baden und als Trinkwasserquelle. Als das Wasser über den Wasserturm in die Haushalte gelangte, kümmerte sich niemand mehr um den Fluss, in dem auch der Wassermann Persantus lebte. Der Fluss wurde als Müllkippe und Abwasserbecken missbraucht, bis der Wassermann dort nicht mehr leben konnte. Er wollte sich für die Unbedachtheit der Menschen rächen, kroch durch die Wasserleitungen in den Turm und schloss sich im Wassertank ein. Den Wasser-Absperrhahn drehte er zu und die Menschen saßen auf dem Trockenen. Er meinte, dass er den Wasserhahn erst wieder aufdrehen würde, wenn die Menschen sich Seiner erinnern und den Fluss reinigten. So geschah es. Persantus verschwand, aber bis heute soll man seltsame Geräusche und ein merkwürdiges Heulen im obersten Bereich des Wasserturmes hören.

Wasserturm mit Colberger Brauerei

Seit Beendigung der ursprünglichen Nutzung des Wasserturms im Jahre 2015 hat sich eine kleine Brauerei angesiedelt, die Colberger Brauerei. Sie stellt Craft-Bier in 5 verschiedenen Sorten her, alle sehr lecker. Wir lieben Craft-Bier und besuchen gerne die kleinen Privatbrauereien. Das haben wir uns seit unserer USA-Rundreise angewöhnt und sind nie enttäuscht worden.
Für umgerechnet knapp 6,-€ bekommt man ein Probierset mit je 100ml der 5 Sorten der Colberger Brauerei. Hervorragend dazu passen die frittierten Zwiebelringe mit Knobisoße. Das Ambiente des Gastraumes ist sehr einladend. Alte Fotos aus Kolbergs Vergangenheit versetzen in alte Zeiten. Es stimmt einfach alles.
Die Brauerei selbst ist noch ausgelagert, soll aber in naher Zukunft auch im Wasserturm ihre Heimat finden.
Zwischen der Decke des Gastraumes und dem Wassertank sind die Büros der Brauerei untergebracht. Ob man dort wirklich manchmal die seltsamen Geräusche hört, von denen die Legende spricht?

Craft-Bier-Sortiment

Eine andere Empfehlung, die in den grauen Zeiten des Winters eine echte Wohltat für die Augen ist, ist das „Café Americano“ in der Nähe des Leuchtturms, direkt an der Promenade. Ein Glas Glühwein wärmt dagegen die Seele im herrlich pastellfarbenen Ambiente mit jeder Menge tropischen Pflanzen.

Café Americano

Weitere winterliche Eindrücke von Kolberg:

 

 

Noch ´mal gut gegangen

Vor ca. 14 Tagen war eine der Birken, die am Rande unseres Wohnmobilstellplatzes auf Stadtgrund standen, umgefallen. Seitdem lag sie im Teich. Klaus zeigte dies der Stadtverwaltung an und wies darauf hin, dass untersucht werden sollte, ob die verbleibenen zwei Birken, eine davon tot, standsicher seien. Tatsächlich kamen zwei Leute von der Stadtverwaltung. Nach einer Inspektion waren sie der Meinung, dass alles gut sei. Die Bäume würden noch lange stehen.

Hier steht die Riesenbirke noch

Nur eine gute Woche später, vorgestern bei starkem Wind, fielen die verbliebenen zwei Birken um. Die lebende Birke war riesengroß. Beim Fallen verfehlten die Bäume nur knapp Klaus, der noch einmal nach dem Rechten sehen wollte. Zu unserem Glück fielen die Bäume direkt zwischen unser Wohnmobil und die Garage. Gott sei Dank standen keine Gast-Wohnmobile auf dem Platz. Am Vortag war das Letzte weggefahren.

Der ganze Wohnmobil-Stellplatz unter einer Birke begraben

Der einzige Schaden war an der Markise unseres Wohnmobiles zu finden, die komplett zerstört ist. So ist das, wenn Leute Urteile fällen, die von der Materie keine Ahnung haben. Bloß gut ist nicht mehr passiert. Unser neuer Gast für das Wohnmobil konnte sogar nach Freiräumen des Eingangs noch einziehen. Sie wurde heute Morgen jedoch zeitig von dem Lärm einer Motorsäge und Baumaschinen geweckt, die die Bäume zerkleinerten und wegschafften.

Aufräumen mit schwerem Gerät

Jetzt, wo der Wohnmobilstellplatz endlich geräumt ist, sieht er wie eine Kraterlandschaft aus. Mit Grassoden aus dem Garten habe ich versucht, wenigstens die größten Löcher zu füllen.

Neue Ansicht

Wir haben versucht, über die Versicherung der Stadt eine Ersatzmarkise erstattet zu bekommen, aber die lehnt katagorisch ab. Sie könne nicht dafür, dass die Bäume auf ihrem Grundstück durch Sturm umgefallen sind. Na großartig. So bleiben wir trotz mehrmaligem Nachhaken, dass die Stadt die Standfestigkeit der Bäume kontrolliert, auf den Kosten sitzen. Nur gut, dass der Baum nicht auf das Wohnmobil oder das neue Garagendach gefallen ist. Die Stadt gibt Millionen für irgendwelche unsinnigen Dinge aus, aber 1600,-€ für diesen Versicherungsschaden sind nicht übrig. Es gibt auch keine Möglichkeit, das Wohnmobil ansich zu versichern, da die Kasko nur für zugelassene Fahrzeuge greift. Hoffen wir, dass nicht noch etwas passiert.

100 Jahre alte Bäume fällen

Wir kämpfen für den Erhalt unserer mehr als 100 Jahre alten Pappeln und bitte euch um Unterstützung. Leider bleibt kaum noch Zeit. Deshalb habe ich auf der Facebookseite der Anklamfreunde folgendes gepostet:

„Hallo liebe Anklamer,

ihr habt vielleicht gestern schon im Nordkurier gelesen, dass die beiden größten Bäume Anklams, mehr 100 Jahre alt, am Kleinbahndamm stehend, gefällt werden sollen. Schon im letzten Frühjahr konnten wir Anlieger dieses Vorhaben der Stadt verhindern. Gestern war der nächste Termin. Auslöser ist, dass ein Nachbar Angst hat, dass ein Ast auf seine Kinder fallen könnte. Im letzten Jahr hatte man uns versprochen, ein Gutachten vorzulegen, welches wir bis heute nicht gesehen haben. Sind die Bäume gesund, und so sieht es aus, dürfen sie stehenbleiben. Sind sie krank ist es selbstverständlich, dass sie weg müssen. Zu bedenken es auch, dass jetzt die Vögel brüten und seit dem 1. April keine Bäume gefällt werden dürfen. Wenn wir die Hecken schneiden, werden wir kleinen Leute zur Verantwortung gezogen. Für die Stadt gilt die Regelung nicht?Wir finden, dass diese herrlichen Bäume erhalten werden müssen. Was spricht dagegen, dass mit einem Auslichten der sehr langen oder trockenen Äste Gewicht aus der Krone genommen wird? Damit ist die Gefahr von herunterfallenden Ästen gebannt und bei Sturm spielen auch keine Kinder mehr draußen. Sagt uns bitte eure Meinung dazu. Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn wir Unterstützung in unserem Kampf um der Erhalt der alten Pappeln von euch bekommen würden. Die Zeit drängt, denn am Freitag kommen die Fäller wieder. Dann ist es zu spät, etwas zu unternehmen. Bitte helft uns, das Zuhause des Spechtes und der vielen anderen Vögel zu erhalten.“

Wenn auch ihr uns unterstützen wollt, schreibt doch bitte eure Meinung bei „Meine Heimatstadt Anklam“

Anmerkung 19.05.2021: Die Bäume stehen noch.

Anmerkung 20.05.2021: Heute früh bekamen wir einen Anruf aus dem Büro des Bürgermeisters. Der Bürgermeister sieht im Moment keinen Bedarf die Bäume zu fällen. Erst im Herbst wird noch einmal beraten, ob die Pappeln dann geschnitten oder gefällt werden. Dank eurer aller Unterstützung ist das Thema jetzt in der obersten Ebene angekommen und wird endlich ernst genommen. Vielen Dank.

Reisen mit dem Wohnmobil – die beliebtesten Reiseziele

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Reisen mit dem Wohnmobil bedeutet für viele Menschen Freiheit, Flexibilität und Abenteuer. Mit dem Wohnmobil müssen Sie sich nicht für ein festes Ziel entscheiden, sondern können in aller Ruhe alle Facetten des Landes hautnah und entspannt kennenlernen. Je nach Vorliebe gibt es unzählige Orte, die Sie mit dem Wohnmobil entdecken können. Im Folgenden erfahren Sie, welche Reiseziele mit dem Wohnmobil am beliebtesten sind und welche Besonderheiten dieser Regionen sehenswert sind.

Deutschland

Um einen unvergesslichen Urlaub zu erleben, müssen Sie nicht weit fahren. Denn Deutschland ist aufgrund seiner Vielfältigkeit das ideale Reiseziel. Für Kletterfreunde bietet sich die Sächsische Schweiz mit den steilen Felsen und einem tollen Ausblick an. Wer die frische Luft der Berge genießen möchte, sollte sich für die Allgäuer Alpen entscheiden. Planen Sie eine Fahrradtour entlang romantischer Seelandschaften, dann ist der Naturpark Uckermärkische Seen das Richtige für Sie. Ferner ist die Ostsee das perfekte Reiseziel, wenn Sie die Meeresbrise auf der Haut spüren und in der Sonne entspannen möchten. Mit dem Wohnmobil sind Sie flexibel und können mehrere Orte sehen und in zahlreichen Städten Deutschland kurze Halte machen, um kulturelle Angebote und die Landschaften zu erleben. Um auf dem Laufenden zu bleiben und gemütliche Abende zu verbringen, ist ein Wohnmobil-Fernseher anzuraten. Der Fernseher sollte dabei eine gute Bild- und Tonqualität aufweisen und kompakt sein. Je nach Ihren Vorstellungen gibt es noch weitere Merkmale, die ein Wohnmobil-Fernseher haben sollte. Deshalb sollten Sie im Handel oder online die Fernseher für Wohnmobile vergleichen.

Emmendingen

Italien

Italien ist eines der beliebtesten Reiseziele Europas und eignet sich ideal für Reisen mit dem Wohnmobil. Italien zeichnet sich durch seine interessante und einzigartige römische Vergangenheit und seine 2000 Jahre alte Geschichte aus. Wer sich für Kunst, Kultur und Architektur begeistert, sollte unbedingt die Städte Rom, Neapel und Venedig mit dem Wohnmobil bereisen. In Italien gibt es mehr als 50 sehenswerte UNESCO-Welterbestätten. Darüber hinaus ist Italien für sein mediterranes Klima, schöne Natur und für den italienischen Lebensstil (La Dolce Vita) bekannt. Schöne Landschaften finden Sie in der Toskana, in den Bergen Südtirols, an der Adriaküste oder im Vulkanland rund um den Vesuv. Neben dem Festland bieten sich auch die wunderschönen Inseln Sardinien und Sizilien an, die definitiv einen Besuch wert sind. Machen Sie einen Roadtrip quer durch Italien, entdecken Sie neue Orte und sammeln schöne Erinnerungen.

Pisa

Spanien

Spanien ist ein weiteres beliebtes Reiseziel mit dem Wohnmobil. Warmes Wetter, Sonne sowie günstige Preise sind einige der vielen Gründe, warum Spanien ideal zum Reisen ist. Während Ihrer Reise mit dem Wohnmobil können Sie in die Berge fahren, sich am Strand sonnen und zusätzlich einen Zwischenstopp in einer Stadt Ihrer Wahl machen. Spanien verfügt über eine kulturelle und landschaftliche Vielfalt, so dass das Land sehenswert und abwechslungsreich ist. Im Nordosten finden Sie Katalonien, welches eine beliebte Urlaubsregion ist. Insbesondere die Stadt Barcelona ist aufgrund der bekannten Bauwerke des Architekten Antoni Gaudi bei Touristen gefragt. Das Wohnmobil sollte am besten außerhalb der Stadt geparkt werden. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich die Stadt bequem erkunden. In Spanien erwartet Sie eine 5000 Kilometer lange Küstenlinie, die sich optimal für einen Trip entlang der Küste mit dem Wohnmobil anbietet. Das Reiseziel Spanien ist etwas für Strandurlauber, Surfer und Genießer, denn Sie können sich auf leckere Tapas, Wellenrauschen und ein vielfältiges Küstenpanorama freuen. Je nach Ihrer geplanten Reisedauer können Sie das ganze Land oder bestimmte Regionen erkunden.

Barcelona

 

 

 

Aufbruch zu neuen Ufern

Nach einem Jahr Zwangspause in Deutschland wollen wir nun endlich wieder hinaus in die weite Welt. Unser Womo hat sein dunkles Winterquartier verlassen und freut sich wie wir, dass es bald losgeht. Die Ziele für diesen Sommer sollen sein: Bernsteinküste, Masuren, Baltische Staaten, dann quer durch Finnland und Schweden zu den Lofoten. Wie der Heimweg aussehen wird, irgendwann im Oktober, wissen wir noch nicht. Mal sehen. Wenigstens sieht so unser Plan aus, wenn alles gut geht. Die letzten Vorbereitungen sind jetzt im Gange und spätestens Anfang Mai werden wir auf Tour sein. Wir freuen uns riesig und werden, wie immer, von unserer Reise berichten.

PS: Endlich Frühling satt, Sonne und viel Wärme, superschön.

USA als Reiseland

Beitrag für das Bloggerprojekt „Stadt, Land, Fluss“ von Ferngeweht

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Die USA sind ein unglaubliches Reiseland, riesengroß und so abwechslungsreich, dass man wirklich sehr viel Zeit braucht, um wenigstens ein wenig davon kennenzulernen.

Manatee

Manatee

Am bekanntesten ist wohl der Sonnenstaat Florida. Bis auf ein paar wenige Tage im Jahr, an denen die Temperatur auch einmal unter Null fallen kann, ist es die meiste Zeit herrlich warm. Die unendlichen Sandstrände am Atlantik und am Golf von Mexico, sowie mondäne Badeorte, sind jedoch nicht alles, was Florida zu bieten hat. Die Everglades, die Key´s, der Weltraumbahnhof Cape Canaveral, unzählige glasklare Quellen, die Urwälder im Inneren des Landes und vor allem die Manatees machen den Sonnenstaat aus.

Die USA besitzen zwei Küsten. Die Ostküste ist ein einziger Sandstrand, der bis kurz vor Maine vom warmen Wasser des Golfstromes umspült wird. Dann übernimmt der kalte Labradorstrom die Regierung und das Baden macht keinen Spaß mehr. Dafür fühlen sich hier die Hummer wohl, die in der gut zweimonatigen Saison im Sommer überall für fast ein Taschengeld angeboten werden, lebend oder gekocht.

Highway No. 1

Highway No. 1

Die Westküste am kalten Nordpazifik ist meist rau und felsig. Dort fühlen sich Seelöwen, Robben und Seeelefanten wohl, Taschenkrebse sind hier die Delikatesse. Im Frühjahr und im Herbst ziehen Wale an der Küste entlang. Der Highway No. 1 führt immer an dieser Küste entlang und ermöglicht spektakuläre Aussichten.

Blue Ridge Mountains

Blue Ridge Mountains

Was haben die USA noch zu bieten? Gebirge, wie die hügeligen Appalachen im Osten, mit den berühmten Great Smoky Mountains und den Blue Ridge Mountains. Höher und kantiger sind die Rocky Mountains im Westen, die sich wie eine Barriere in Nord-Süd-Richtung durch das Land ziehen.

Riesenmammutbäume

Riesenmammutbäume

Im Kalifornischen Küstengebirge liegen die bekanntesten Nationalparks, in denen man die riesigen Mammutbäume findet. Es gibt sie in zwei Arten. Am Westhang der Sierra Nevada stehen die Gebirgs-Sequoias, die Riesenmammutbäume, die einen Stammdurchmesser von mehr als 6 Metern und eine Höhe von 95 Metern erreichen. Die Stämme des Küstenmammutbaumes, in den Küstenwäldern Nordwestkaliforniens beheimatet, sind nicht ganz so gewaltig, dafür erreichen diese Bäume eine Höhe von über 120 Metern. Es ist ein unglaubliches Gefühl, durch diese eiszeitlichen Redwoodwälder zu spazieren. Gegen diese Giganten sind unsere alten Eichen nur Streichhölzer.

Saguaros

Saguaros

Genauso faszinierend wie die Berge und Wälder sind die Wüsten der USA. Neben der Mojave-Wüste ist vor allem die südlich angrenzende Sonora-Wüste erlebenswert. Sie nimmt auf US-amerikanischem Boden Südostkalifornien sowie den Großteil Südarizonas ein. Die Sonora-Wüste ist eine relativ grüne Wüste und einer der artenreichsten Wüsten der Welt. Selbst ein wochenlanger Aufenthalt wird nicht langweilig, denn es ist eine lebhafte Wüste, in der sich immer wieder Überraschendes entdecken lässt. In einem kleinen Teil Südwestarizonas stehen die gewaltigen Saguarokakteen, die bis zu 20 Meter hoch werden können. Die Tierwelt ist für eine Wüste üppig: Gila-Spechte, Haubenwachteln, Raben, Taranteln, verschiedene Reptilen sind nur eine kleine Auswahl. In der Dämmerung hört man oft Kojoten, die ein unglaubliches Laute-Repertoire haben.

Great Plains

Great Plains

Die große Mitte des Landes, sich östlich der Rocky Mountains ausdehnend, nehmen die Great Plains, die großen Ebenen ein, zumeist staubtrocken, fast baumlos und platt wie ein Pfannkuchen. Dieses Gebiet wird als Weiden für die unzähligen Rinder genutzt, wenn auch unverständlich bleibt, von was sie sich ernähren. Hin und wieder durchschneiden vom Wasser geschaffene Täler die Einöde. Sie sind nicht sehr tief und bieten einen geschützten Lebensraum mit mehr Grün, mit Flüssen und Seen.

Sümpfe

Sümpfe

Eine Landschaft für sich ist an der Küste der Südstaaten, von Texas bis nach Louisiana zu finden. Sümpfe, Treibhausklima mit um die 40 °C bei um die 85 % Luftfeuchtigkeit, Mücken und Alligatoren machen das Leben dort nicht gerade leicht. Trotzdem sollte man diese Landschaft auf keinen Fall auslassen, ist man in den USA unterwegs. Während die Propellerbootfahrten in den Everglades ein Massenevent sind, hat man in den Südstaaten die Wildnis fast für sich allein.

Route 66

Route 66

Was gibt es noch? Wer an die USA denkt, denkt auch an die Route 66, die Mutterstraße, ein Mythos. Es war die erste Straße, die den Osten des Landes mit dem Westen verband. Sie beginnt in Chicago und reicht bis Los Angeles. Auf der Route 66 zogen in der Wirtschaftskrise viele Menschen in der Hoffnung auf ein besseres Leben aus dem armen Osten oder aus der Staubschüssel Oklahoma in den verheißungsvollen Westen. Die originale Route 66 (historic Route 66) führte durch alle Dörfer und Städte, die auf ihrem Weg lagen. Bald baute man jedoch Umgehungsstraßen, die heutige Route 66, wobei der größte Teil der Straße durch eine gesichtslose Interstate ersetzt wurde.

Grand Canyon

Grand Canyon

Die Naturwunder: die bekanntesten sind die Niagara Fälle, der Grand Canyon und das Tal des Todes. Wenn man mit ihnen in Berührung kommt, fühlt man, wie winzig klein der Mensch ist. Es sind einfach nur grandiose Plätze, die man selbst gesehen haben muss. Es gibt keine Worte, um das zu beschreiben, was da vor einem liegt. Mindestens genauso sehenswert ist der Meteorkrater bei Winslow (Arizona). Er liegt mitten in einer einsamen Ebene, hat einen Durchmesser von 1,2 km und ist 180 m tief.

Chicago

Chicago

Die Städte der USA sind so verschieden, wie das Land selbst. New York, Washington, Miami lassen wir einmal außen vor. Los Angeles ist ein Moloch, Entschuldigung, aber außer Straßen, Autos, Häuser und Hollywood gibt es dort kaum etwas Sehenswertes. Städte, die uns begeistert haben, sind Chicago, Albuquerque und San Francisco. Da läuft das Leben sehr entspannt ab, sie haben Flair und man hat Muse, diese sehr unterschiedlichen Städte zu erkunden.

Die Menschen der USA haben uns genauso begeistert. Sie sind offen, freundlich, sehr hilfsbereit und haben immer ein Lächeln auf den Lippen. Wenn man durch dieses wunderbare, großzügige Land reist, fühlt man sich einfach nur aufgehoben und man ist fast traurig, es irgendwann wieder verlassen zu müssen. Leider können wir vom Nordwesten der USA noch nichts berichten, weil wir unsere Rundreise wegen der Einreisebestimmungen nach eineinhalb Jahren abbrechen mussten. Vielleicht dürfen wir irgendwann einmal diese Reise fortsetzen.

 

Truck + 5th-Wheel

Bei der Planung unserer USA-Rundreise kauften wir ein Gespann, bestehend aus einem Truck Ford F350 und einem Sattelauflieger River Canyon von Travel Supreme. Dieser Sattelauflieger entsprach einer 20 m²-Wohnung auf Rädern, mit Wohnzimmer, Küche, Bad, Schlafzimmer, Computerecke und Wachmaschine. Das 5th-Wheel stellten wir auf den Campingplätzen ab und fuhren mit dem Truck die verschiedenen Ziele an.

Die Sache an sich ist nicht schlecht, aber man verfährt auf diese Weise unendlich viele Kilometer. Da wir nicht nur Free- und Highways fuhren, sondern auch viele Landstraßen mit allem, was dazu gehört, löste sich das 5th-Wheel irgendwann auf. Das heißt, der Kleiderschrank im vorderen Teil wurde immer größer, manche Verbindungen lösten sich usw. Es war an der Zeit für einen unfreiwilligen Wechsel des Wohnmobils.

Das Wohngefühl in dieser „Wohnung“ ist jedenfalls unschlagbar. Der Umfang der Arbeiten, bis die „Wohnung“ stand, brauchte immer seine Zeit: auf-und absatteln sowie Abstützungen hoch- und runterkurbeln.

 

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