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Reisen rund um die Welt

Archiv für das Schlagwort “Whale-Whaching”

Rye Harbor – New Hampshire

Nachdem wir einige Angebote für eine Whale-Watching-Tour verglichen haben, haben wir uns für Rye Harbor entschieden. Es ist ein sehr kleiner Hafen, ein Stück weit vom eigentlichen Ort weg und daher kaum von Menschen bevölkert, nur eben von denen, die eine Whale-Watching-Tour machen oder zum Hochseeangeln wollen. Der Veranstalter, Granite State Whale Watch, ist im Bereich der Walforschung tätig und will den Menschen die Wale ein Stück näher bringen. Wie heißt es so schön: Nur was man gesehen hat, kann man auch schützen. Sie verstehen ihr Handwerk, denn mit 99% Sichtung auf den Fahrten kann man kein Pech haben und keinen Wal sehen. Die Wale halten sich vor der Küste New Hampshires sehr weit draußen auf, was eine ziemlich lange Fahrt bedeutet. Trotzdem ist so eine Whale-Watching-Tour für jemanden, der noch keinen Kontakt zu den größten Säugetieren der Meere hatte, ein Erlebnis. Leider hatten die Wale bei unserer Tour keine Lust auf näheren Kontakt zu den Booten. Wir haben zwar ein paar Rücken von Finnwalen und Buckelwalen gesehen, viele Blows (Atem-Fontänen) und die Schwanzflosse eines abtauchenden Buckelwales, aber richtig dicht kam keiner. Trotzdem waren wir begeistert.
 Die Nacht durften wir freundlicherweise im Hafen verbringen, denn wir kamen erst nach 18 Uhr zurück.
 

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Boston – Massachusetts

Vor einiger Zeit haben wir durch das Fernsehen eine Empfehlung für das „Barking Crab“ in Boston bekommen, in dem es angeblich das beste Seafood der Ostküste geben soll. Bei meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass die Gaststätte einen riesigen Parkplatz haben soll, auf dem unser Gespann Platz haben wird. Deshalb haben wir in der Nähe von Boston noch einmal auf einem Walmart-Parkplatz genächtigt, um gleich frühmorgens in Boston zu sein. Das ging ganz schön nach hinten los, denn wir sind mitten in den morgendlichen Berufsverkehr geraten und haben ewig bis in die Stadt gebraucht. Dazu haben wir uns noch verfahren und sind am Flughafen herausgekommen. Bei der Ausfahrt aus dem Gelände mussten wir Maut bezahlen, da wir durch einen mautpflichtigen Tunnel gefahren waren. Da wir den Flughafen wieder durch einen Tunnel verlassen mussten, wurden wir gefragt, ob wir Flüssiggas in unserem Auflieger hätten. Das wäre in den USA generell in Tunneln verboten und wir sollten uns links an den Rand stellen und warten, bis der Trooper (Polizist) kommt und eine Entscheidung trifft. Ohne einen weiteren Tunnel zu benutzen, gibt es allerdings keine Möglichkeit, wieder vom Gelände zu kommen. Sehr schnell war der Polizist da und wir erklärten ihm unsere Lage. Wir haben uns verfahren und wollten eigentlich zum „Barking Crab“. Er sah uns sehr amüsiert an und meinte, wir sollten hinter ihm herfahren, er zeigt uns den Weg. Mit Polizeieskorte erreichten wir dann den Ort, wo wir hin wollten. Wir sagten ihm, dass wir so etwas nie wieder machen würden und dankten ihm sehr. Immer noch amüsiert verließ der Trooper uns. Doch unsere Suche nach einem Parkplatz blieb erfolglos, die meisten Parkplätze sind langzeitvermietet und auf dem einen, riesigen Parkplatz, der noch zur Verfügung stand und sehr viel Geld kostete, ließ man uns wegen unserer Länge nicht drauf. Das war´s mit dem besten Seafood der Ostküste und unserem Spaziergang durch die Innenstadt von Boston. Wir konnten nur noch sehen, dass wir uns irgendwie wieder heraus fitzten. So hatten wir wenigstens einen kleinen Eindruck, wie es inmitten von amerikanischen Hochhaus-Städten ist. Boston hat eine Schlüsselrolle im Unabhängigkeitskampf der USA gehabt. Die meisten historisch interessanten Sehenswürdigkeiten kann man auf dem „Freedom-Trail“ besichtigen.

In Salisbury, nördlich von Boston, stellten wir unser Gespann auf der „Salisbury Beach State Reservation“ ab, wo wir jedoch nur eine Nacht bleiben dürfen, weil ausgebucht. Wir machten eine kleine Rundfahrt nach Newburyport und aßen anschließend im „Hungry Traveler“ in der Nähe unseres Campingplatzes eine leckere Seafood-Casserole. Da wir direkt am Strand stehen, blieb auch ein Strandbesuch nicht aus. Anscheinend hat sich der Golfstrom nun verabschiedet, der bisher für das warme Wasser gesorgt hat, denn das Wasser hier war ganz schön kalt. Deshalb finden ab hier viele Whale-Whaching-Touren statt und Weiße Haie gibt es anscheinend auch.

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