A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Kroatien

Die Landschaft, die uns auf unserem Weg durch den Norden Kroatiens begleitete, war einmalig schön: immer wieder Berge, Hügellandschaften und Tiefebenen. In der Ferne konnten wir manchmal das Velebit sehen, den höchsten Gebirgszug Kroatiens, der sich an der Adriaküste entlang streckt. Wenn wir durch die Tiefebenen fuhren, kamen wir uns vor wie in Afrika. Teilweise konnte man sogar ausgetrocknete Wasserlöcher in der roten Erde sehen.

Dugi Otok

Dugi Otok

Dugi Otok ist eine gut fünfzig Kilometer lange und sehr schmale Insel vor der dalmatischen Küste, vor Zadar gelegen. Im Norden, an der Spitze der Insel, steht ein Leuchtturm. Das ist eine sehr schöne Ecke mit herrlichen Buchten. Auf der einen Seite liegt die Inselwelt Dalmatiens, auf der anderen die Adria. Im Süden Dugi Otoks liegt der Silbersee. Rund um die Insel gibt es unzählige ruhige Buchten und glasklares Wasser.

Zadar

Zadar

In Zadar sind der Fisch- und Gemüsemarkt interessant. Während der Fischmarkt nur noch mit Jungfischen aufwarten kann, weil das Mittelmeer völlig überfischt ist, quillt der Gemüsemarkt über, so reich ist das Angebot.
Bei einem Bummel durch die Altstadt schlenderten wir durch eine Fußgängerzone, kamen am Hafen heraus und spazierten durch einen kleinen Park weiter. Dort ließen wir uns für einen Moment nieder, um das Treiben auf dem Wasser und im Park zu beobachten. Dann spazierten wir am Wasser entlang, trafen auf einen Angler, der mit Tintenfischstückchen sein Glück bei den Fischen versuchte, und bogen am Ende der Promenade wieder in die Stadt ab. Dort trafen wir stellenweise auf Ausgrabungen, die römische Fundamente freilegten. Die ein oder andere Kirche im Altstadtzentrum stammt noch aus der Römerzeit. Überall, wo man auf seinen Reisen hinkommt, ob weit in den Süden oder im Norden, die Römer waren schon da.

Trogir

Trogir

Trogir ist eine der ältesten Siedlungen an der Adria und eines der schönsten Städtchen Dalmatiens, wie die Region Kroatiens hier heißt.
Durch ein altes Stadttor betraten wir eine andere, alte Welt. Die Altstadt ist absolut autofrei, kein Wunder, denn die Gassen sind höchstens zwei Meter breit. Drei- bis viergeschossige Natursteinhäuser säumen die Gassen und Hinterhöfe. Man wusste immer gar nicht, ob die nächste Abzweigung weiter führt oder ob man da in einem Hinterhof landet. Man musste immer erst einmal nachsehen, wo es weitergeht, wie in einem Labyrinth. Hier wird Vergangenheit noch gelebt.
Durch unzählige dieser Gässchen, in denen es Boutiquen, Kneipen und Galerien gibt, erreichten wir die Hafenseite der Altstadt. Hier konnten wir wieder Luft holen und alles sah viel heller aus. Irgendwie bekamen wir jetzt das Gefühl, dass es in diesen Gassen doch ziemlich beklemmend ist.

zu den Krka-Fällen

zu den Krka-Fällen

Sehenswert sind die Krka-Fälle, die in einem Nationalpark liegen. Leider hatten wir das falsche Ende erwischt und nur unter abenteuerlichen Umständen konnten wir einen Blick auf einen der drei Wasserfälle erhaschen.

Plitvitzer Seen

Plitvitzer Seen

Die Plitvicer Seen liegen ebenfalls in einem Nationalpark. Hier muss man sich Minimum zweieinhalb Stunden Zeit nehmen, um auf der kürzest möglichen Route einen kleinen Teil der Seen zu erkunden. Die Landschaft ist atemberaubend, das Wasser hat eine türkise Farbe und ist glasklar. Jede Menge Seen, die durch Kaskaden miteinander verbunden sind, ziehen sich durch die unberührte Natur.

keltische Stätte auf Istrien

keltische Stätte auf Istrien

In Norden Istriens, zwischen Buzet und Hum gibt es uralte kultische Stätten, insgesamt zehn Stück. Es sind Relikte der glagolitischen Kultur mit den ältesten slawischen Schriftzeichen, die man finden kann. Welche Zeremonien mögen sich hier abgespielt haben? Was waren das für Leute?

Hum

Hum

Hum, nur ein paar Kilometer weiter, ist sehr idyllisch und sehr ruhig gelegen, inmitten von Obst- und Weinplantagen und sattem Grün. Hum soll die angeblich kleinste Stadt der Welt sein, die dazu ihr Aussehen aus dem Mittelalter bis heute beibehalten hat. In die Konoba, eine Gaststube, in der nur hausgemachte Gerichte auf den Teller kommen, sollte man unbedingt einkehren. Das „Dorf“ besteht nur aus winzigen Gassen und schiefen, zum Teil verfallenen Häusern. In einer Galerie werden Kunstwerke und Handarbeiten aus dieser Gegend angeboten.


Kroatien war auch schon Euer Reiseziel und Ihr möchtet gern Tipps, Empfehlungen oder Anregungen weitergeben, dann könnt Ihr dies gerne unten mit der Kommentarfunktion tun. Wir sind gespannt.

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