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Reisen rund um die Welt

Vögel Flusslandschaft Peenetal

Zum Bericht Flusslandschaft Peenetal zeige ich nun an dieser Stelle die Bilder der Vögel, die ich vor die Kamera bekommen konnte.

Flusslandschaft Peenetal

Blick nach Anklam

Seit Ewigkeiten lag die Stadt Anklam, das Tor zur Insel Usedom, inmitten einer Sumpf- und Moorlandschaft, die die Peene geschaffen hatte. Zu DDR-Zeiten legte man den größten Teil dieser Nassflächen trocken, um Flächen für Ackerbau und Viehzucht zu gewinnen. Damit zerstörte man das Gleichgewicht der Natur. Tiere und wilde Pflanzen hatten keine Chance mehr.
Seit mehreren Jahren denkt man um und lässt der Peene wieder ihre Überflutungsflächen. Die Peene ist der einzige große Fluss Deutschlands, dessen Ufer über die ganze Zeit komplett unverbaut waren und sind. Nun darf sie sich wieder ausbreiten und schafft dadurch Paradiese vor allem für Wasservögel. Da müssen vollgelaufene Keller, die durch die Trockenlegung noch nutzbar waren, und Myriaden von Mücken durch den Menschen in Kauf genommen werden. Wälder, die während der trockenen Zeit gewachsen sind, sterben ab. Die toten Stämme ragen noch hilferufend in den Himmel. Diese unangenehmen Begleiterscheinungen der Renaturierung werden aber wohl mit der Zeit überwunden werden. Der ursprüngliche Zustand wird ein Gewinn für alle sein, die Natur, die Tiere und Pflanzen, und die Menschen.

Überflutungsfläche

Eine Möglichkeit, die Flusslandschaft Peenetal zu erfahren, bietet sich bei Anklam. Zum einen entsteht gerade ein Wander- und Radweg, die Vorpommersche Dorfstraße, entlang der dortigen Überflutungsflächen. Das ganze Jahr über lassen sich hier nun viele verschiedene Wasservogelarten beobachten. Das Gebiet dient ebenso den Zugvögeln im Herbst und Frühjahr als Rastplatz. Vor allem Kraniche verbringen auf den Peenewiesen einige Zeit, um sich für den langen Weiterflug auszuruhen und zu stärken. Viele Kraniche bleiben aber auch schon ganzjährig hier.

nette Ufergestaltung

Die zweite Art, die Peene kennenzulernen, ist eine Fahrt auf dem Fluss. In Anklam können dafür Kanus, Kajaks oder Wohnflöße ausgeliehen werden. Es werden sogar ganze Flusslandschafts-Arrangements angeboten.
Wir liehen uns ein Kanu am Wasserwander-Rastplatz von Anklam und fuhren flussauf über Menzlin bis nach Stolpe. Das sind 18km. Da die Peene kaum Strömung hat, ist es nicht schwer, gut voranzukommen. Hat man die Stadt erst einmal hinter sich gelassen, wird man von der einzigartigen Natur eingehüllt. Die Chance ist groß, einen der Seeadler zu sehen, die hier ungestört leben können. Der Kuckuck fühlt sich rund um Anklam sehr wohl und es ist aufregend, die Vögel auch einmal zu sehen und sie beim Fliegen zu beobachten. Normalerweise kennt man nur ihre Rufe.

Nerz

In Menzlin gibt es einen kleinen Bootshafen, wo man das Kanu liegen lassen kann. Die kleine Kneipe „Zum Wikinger“ lädt zum Verweilen ein, wenn denn einmal offen ist. Ansonsten erreicht man auf kurzen Wanderungen alte Wikingergräber oder einen Beobachtungsturm am Peeneufer. Die Türme der Stadt Anklam sind in der Ferne auszumachen. Zu unserer ganz besonderen Freude konnten wir kurz einen Nerz beobachten. Zuerst tippten wir bei dem schwimmenden Tier auf einen Nutria. Etwas später lief er über einen Weg und man konnte den pelzigen Schwanz erkennen. Dann versteckte er sich hinter ein paar Bohlen und sah dort hervor. Dabei konnte ich ihn fotografieren. Früher betrieb man in dem Gebiet Nerzzucht. Zur Wende schloss man die Farm und einige Tiere entkamen dabei. Seitdem sind sie im Peenetal heimisch.

„Stolper Fährkrug“

In Stolpe gibt es ebenfalls einen Wasserwander-Rastplatz. Der „Stolper Fährkrug“ bietet leckeres Essen, Kuchen oder Kaffee. Der kleine Ort Stolpe ist interessant genug, um ihn auf einem kleinen Spaziergang zu erkunden. Ziele sind da das Kloster zu Stolpe, die kleine Kirche mit dem Garten der Germanen, und das alte Gutshaus, welches zum Hotel umgebaut wurde.
Gestärkt und mit neuen Eindrücken lenkten wir das Kanu gemütlich zurück nach Anklam.

Die Vogelarten der Flusslandschaft Peenetal, die ich mit der Kamera einfangen konnte, könnt Ihr unter Vogelwelten sehen.

 

 

Sehenswertes in Mosambik

Gastartikel:

Bunte Korallenriffe entlang einer kilometerlangen Traumküste und Mangrovenwälder, Trockensavanne und Elefantenherden im Landesinneren: Mosambik lädt zum Traumurlaub! Die ehemalige portugiesische Kolonie liegt am Indischen Ozean und grenzt an Malawie, Simbabwe, Tansania, Sambia, Südafrika und Swasiland. Weite Teile des afrikanischen Staates sind von Küstenlandschaft geprägt, welche durch eine einzigartige Flora & Fauna besticht. Trotzdem haben viele Mosambik als Urlaubsdestination noch nicht auf dem Radar – ein Fehler, wie wir finden! Da das Land touristisch wenig erschlossen ist, können Abenteuerlustige auf Safaris und Tauchgängen nahezu unberührte Wald-, Savannen- und Unterwasserwelten entdecken.

Was viele nicht wissen: Nachdem Mosambik sich 1975 die Unabhängigkeit von der portugiesischen Vorherrschaft erkämpft hatte, wurde der Staat in einem 16 Jahre andauernden Bürgerkrieg beinahe aufgerieben. Hungersnöte und tägliche offene Kämpfe zwischen den Anhängern der konkurrierenden Parteien Frente de Libertação de Moçambique (FRELIMO) und Resistência Nacional Moçambicana (RENAMO) führten dazu, dass rund 900.000 Menschen ihr Leben verloren und mehr als 5 Millionen Mosambikaner ihre Heimat verließen. In jüngster Zeit kehren aber viele in die ehemalige Heimat zurück – und mit ihnen kommt der Tourismus.

Die beste Reisezeit für Mosambik ist April bis Oktober, die durchschnittlichen Temperaturen liegen in der Hauptstadt Maputo zwischen 13 und 14°C (im Juli) bzw. 22 und 31°C im Februar. An den Küsten sind die Temperaturen das ganze Jahr über relativ konstant und Urlauber können sich über einen kühlenden Wind freuen. Von Deutschland aus dauert die Anreise je nach Startflughafen zwischen 12 und 14 Stunden. Wenn ihr Mosambik besuchen möchtet, solltet ihr rechtzeitig vor dem Urlaub folgende Vorbereitungen in Angriff nehmen:

  • Visum: Für die Einreise nach Mosambik braucht ihr ein Touristen-Visum, das bei der mosambikanischen Auslandsvertretung zu beantragen ist.

  • Papiere: Sämtliche Ausweisdokumente(Reisepass, Personalausweis etc.) müssen bei Antritt der Reise noch sechs Monate gültig sein.

  • Führerschein: Wer in Mosambik selbst Auto fahren möchte, braucht hierfür einen internationalen Führerschein. Der EU-Führerschein wird in Mosambik nicht anerkannt.

  • Impfungen: Denkt daran, spätestens drei Monate vor Reiseantritt euren Arzt aufzusuchen, damit ihr eure Standardimpfungen auffrischen lassen könnt bzw. die notwendigen Reiseimpfungen gegen Hepatitis, Typhus, Tollwut und Gelbfieber bekommt.

Wer möglichst viel von Mosambik sehen und paradiesische Küstenlandschaften, verwunschene Wälder und karges Buschland gleichermaßen erkunden möchte, dem sei zu einem Mietwagen geraten. Viele Safari-Routen führen über die Landesgrenze zu Südafrika, weshalb du darauf achten solltest, dass in deinem Visum eine mehrfache Einreise ausgewiesen ist. In den zahlreichen Nationalparks des Landes könnt ihr vor allem Großwild in seinem natürlichen Lebensraum beobachten. Besonders beeindruckend sind folgende Schutzgebiete:

  • Nationalpark Gorongosa (ca. 150km von Beira entfernt)

  • Bazaruto National Park (liegt an der Küste auf dem Bazarutp-Archipel)

  • Krüger Nationalpark (liegt teilweise bereits in Südafrika)

  • Maputo-Reservat (liegt auf der Machangulo-Halbinsel nahe der Hauptstadt Maputo)

Neben den Inland-Safaris ist Mosambik vor allem bekannt für seine Tauchsafaris: Obwohl auch der Tauchtourismus noch in den Kinderschuhen steckt, schwärmen Eingeweihte von der unberührten Unterwasserwelt der ehemaligen Kolonie. Wer entlang der 2.800 km Küstenlinie ins Wasser geht, schwimmt mit Walhaien, Mantas und Teufelsrochen. Vor allem Profis kommen hier auf ihre Kosten, da das Tauchen in Mosambik aufgrund schwankender Temperaturen und Sichtweiten, hoher Dünung und ganzen Herden von Großfisch zu einem echten Adrenalinkick werden kann. Ein Reiseveranstalter, der Urlaubern authentische Dives und Natur pur abseits vom Massentourismus garantiert, ist z.B. Scuba Native. Als Tauchspots empfehlen wir vor allem die Top 3:

  • Tofo Beach: Etwa 500km nördlich von Maputo liegen direkt unter der Wasseroberfläche einzigartige Riffe (u.a. das „Manta Reef“ und das „Giants Castle“). Hier erwarten euch Begegnungen mit großen Meerestieren wie Wal- und Bullenhaien, aber auch kleinere Ozeanbewohner wie Schildkröten, Teufelsrochen, Thunfische und Barrakudas.

  • Bazaruto Archipel: Die fünf kleinen Inseln vor der mosambikanischen Küste bestechen durch eine weltweit einzigartige Artenvielfalt und sind Lebensraum für seltene Wal- und Schildkrötenarten.

  • Deep Sea Pinnacle Ponta: Bei Ponta do Oura können Abenteuerlustige mit Bullen-, Tiger-, Hammer-, und Weißspitzenhaien schwimmen. Wer ganz viel Glück hat, begegnet vielleicht sogar einem großen Weißen.

Bildquelle: ©cotrim – pixabay.com

Jülich

Teilansicht Zitadelle Jülich

Mehr als eine Woche verbrachten wir auf dem Womo-Stellplatz am Brückenkopfpark in Jülich, einer Stadt westlich von Köln. Auf dem ersten Blick wenig interessant, erschließt sich in Jülich mit der Zeit die ein oder andere Geschichte oder Sehenswürdigkeit und man wird neugierig. Jülich liegt auf dem Kreuzungspunkt zweier römischer Straßen, der Via Agrippa in Ost-West-Richtung und der Via Belgica in Nord-Süd-Richtung. In der Stadt stehen Infotafeln zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten.
Im Zentrum Jülichs erhebt sich die riesige Zitadelle mit einem Schloss, die von einem zumeist trockenliegenden Wassergraben umgeben ist. Die Besichtigung der Zitadelle ist kostenlos, nur das Museum kostet Eintritt.
Als Ergänzung der Wehranlage lies Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts einen gewaltigen Brückenkopf über die Rur bauen. An dieser Stelle existierte schon seit römischer Zeit eine Brücke, da die Rur früher eher ein Fluss mit weitläufigen Sumpfgebieten war, die zudem ständig Hochwasser führte und ihren Lauf änderte. Der Bau einer Brücke bot sich an dieser Stelle, einem Engpass des Rurtales, an. Da die Reisenden vor dem Bau der Brücke manchmal einige Zeit warten mussten, bis sie den Fluss überqueren konnten, entstand in der Nähe eine Stadt, die die Römer zur Stadt Iuliacum ausbauten. Daraus wurde irgendwann Jülich. Der Brückenkopf befindet sich heute im Brückenkopfpark, einer Art Erholungspark mit Gärten, Zoo, Spielplätzen usw., für den ein Eintrittsgeld fällig wird.

Jupitersäule in Jülich

An der Römerstraße in Richtung Sophienhöhe steht eine gut 3 Meter hohe Jupitersäule aus römischer Zeit. Jupiter ist das römische Pendant zum griechischen Göttervater Zeus. Während ganz oben auf dem Kopf der Säule Jupiter thront, zieren den Sockel der Säule vier weitere Götter, die die im Gebiet lebenden Menschen beschützen sollten.

historische Meilensteine

Nur ein paar Meter weiter stehen 5 Meilensteine. Sie sind eine Sammlung verschiedener Meilensteine, die einstmals die Entfernung nach Köln angaben. Die linke davon ist römisch, aus dem 4. Jahrhundert mit der Angabe des Herrschers zu dieser Zeit. Die mittleren Steine sind preußisch und zeigen jeweils eine halbe oder eine ganze Meile an. Die rechte Säule ist der Kreisstein für Jülich aus dem 19. Jahrhundert.
Die Sophienhöhe lädt zu mehr oder weniger weiten Wanderungen ein. Dabei sind kleine Seen, Aussichtspunkte oder ein Römerturm zu erreichen.

Gedenktafel für die Sage des versunkenen Ritters

Auf einer Radtour fanden wir das einsam gelegene Schloss Kellenberg im Norden von Jülich. Es ist Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Folgt man dem Weg weiter trifft man auf die alte Kellenberger Mühle, ebenfalls nicht zu besichtigen. Noch ein Stück weiter, im Wald, befindet sich eine Gedenktafel für den „Versunkenen Ritter“. Der Sage nach lebte im Schloss Kellenberg ein grausamer Ritter. Als eines Tages einer seiner Gefangenen aus dem Keller des Schlosses in den Wald floh, wollte ihn der Ritter wieder einfangen. Er war so erbost, dass er den Kutscher anwies, dem Entflohenen über die Rur zu folgen, in des Teufels Namen. Da bekam es der Kutscher mit der Angst, sprang ab und überließ den Ritter seinem Schicksal. Der versank fluchend in den morastigen Tiefen des Flusses und wurde nie wieder gesehen.

Barmener Baggersee

Zwei Seen laden in der Nähe von Jülich zum Baden ein. Der Blausteinsee ist jedoch nur kommerziell ausgerichtet. Ohne einen 2,-€ teuren Parkplatz geht gar nichts. Überall sonst ist Parkverbot. Am Ufer des Sees gibt es einen Strand, ein Restaurant und eine Tauchbasis. Das ist nicht unser Ding. Besser finden wir es da am Barmener Baggersee. Das Wasser ist wesentlich klarer und es ist weniger Betrieb. Es gibt auch hier einen Badestrand. Gegenüber steht ein Beobachtungsturm für Wasservögel. Ein Rundweg führt um den See herum, der in einem Naturschutzgebiet liegt.

Solarturm Jülich

Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von Energie mit Hilfe der Sonne stehen heute fast überall. In den USA und Spanien konnten wir schon Solarthermie-Anlagen bewundern. In Jülich stießen wir nun auf einen Solarturm. Viele bewegliche Spiegel fangen die Sonnenstrahlen ein und leiten sie an einen Empfänger in der Spitze des Solarturms weiter. Dort werden sie gebündelt und es entsteht Hitze. Mit der Hitze wird Wasser zu Wasserdampf umgewandelt, der eine Turbine antreibt, die wiederum Strom erzeugt. Sehr interessant.

Tour de France in Jülich

Am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes in Jülich, am 2. Juli, kam die Tour de France durch die Stadt. Sie startete einen Tag vorher in Düsseldorf. Wir waren neugierig und gingen gegen 13 Uhr in die Stadt, um zu sehen, was da los ist. Die Hauptstraße war von 12-17 Uhr komplett gesperrt. Lange bevor die Radfahrer eintrafen, kamen jede Menge Werbefahrzeuge, man sprach von 150, die Strecke entlang gefahren. Es wurden Fanartikel verkauft und „Kamelle“ geworfen, allerdings meist aus Werbeartikeln bestehend. Dann kamen immer wieder vereinzelt Autos, Motorräder, zum Teil von der französischen Gendarmerie. Viele der Werbefahrzeuge sahen wie einem Karnevalsumzug entlehnt aus. Es ist unglaublich, wie viel Vorgeplänkel da so abläuft, bevor es zur Sache geht.
Gut zwei Stunden mussten wir warten, bis die Hauptdarsteller der Tour de France in Jülich ankamen. Dann ging alles sehr schnell. Nur zwei Minuten später war alles vorbei. Vier Fahrer bildeten die Vorhut, eine Weile später kam das Hauptfeld, wenig später ein paar Nachzügler, dazwischen fuhren Begleitfahrzeuge. Den Abschluss bildeten die Teamwagen mit Ersatzrädern und -teilen, und das Abschlussfahrzeug. An den Straßenrändern herrschte überraschenderweise große Disziplin. Manche Leute verbrachten ihren Tag mit Tischen und Stühlen ausgerüstet am Straßenrand.
Es war zwar ganz schön, so etwas einmal live erlebt zu haben, aber noch einmal müssen wir das nicht haben.

 

 

Dresden

Frauenkirche

Nun möchte ich endlich einmal meiner Heimatstadt Dresden einen kurzen Artikel widmen. Da fast ausnahmslos jeder Dresden-Besucher, den ich getroffen habe, begeistert von dieser Stadt ist, brauche ich nicht viel Werbung für Dresden zu machen. Seit der Wende hat sich das Stadtbild allerdings sehr verändert. Bis zur Wende konnte man vom Hauptbahnhof über die Prager Straße und den Altmarkt bis zur Schlossruine und den Kulturpalast sehen. Inzwischen versperren viele neu gebaute Einkaufszentren und Bürohäuser den Blick.
Aber es wurden nicht nur Bausünden begangen, sondern auch große Leistungen in Sachen Wiederherstellung des Dresdner Schlosses, der Frauenkirche und des Neumarktes vollbracht. Der Bau der Frauenkirche wurde ausschließlich aus Spendengeldern der Bürger und Touristen finanziert. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

Dresdner Residenzschloss

Ebenso erstrahlt das Dresdner Residenzschloss in neuem Glanz, in dem die barocke Schatzkammer „Grünes Gewölbe“ seinen ursprünglichen Platz zurück bekommen hat. Das barocke Bau-Ensemble im Zentrum Dresdens wird durch das Cosel-Palais aus dem Jahre 1765 ergänzt. In dessen attraktiven Gewölbekeller findet man eines der beliebtesten Restaurants der Altstadt.

Cosel-Palais

Die großen und berühmten Bauten, wie eben genannt und zu denen auch das Verkehrsmuseum gehört, sind in die Neubauten des Neumarktes eingebettet. Neubauten ist fast das falsche Wort, denn es sind eher neue Altbauten, denn so wie heute, sah der Neumarkt auch vor dem verheerenden Bombenangriff vom 13. Februar 1945 aus. Was fehlt, sind die Hinterhofhäuser, in denen in der modernen Zeit sowieso niemand mehr wohnen will.

Keller der ehemaligen Bebauung

Unter dem Neumarkt liegen noch die Reste der Keller aus dem 14. bis 17. Jahrhundert, die während der Neubebauung ausgegraben wurden. Im Moment liegen sie dort frei, wo der letzte Gebäudekomplex der Neumarktbebauung entstehen soll. Ich weiß nicht, ob man die Fundamente so anlegt, dass die Keller erhalten bleiben oder ob sie für alle Zeit vernichtet werden.

Kulturpalast

Der Kulturpalast, Prachtbau aus der DDR-Zeit, wurde kürzlich restauriert. Hier haben die Dresdner Philharmonie und das Dresdner Kabarett „Herkuleskeule“ ihre neue Heimat gefunden.

Stallhof

Zu erwähnen ist auch noch das Georgentor, durch welches man geht, wenn man vom Schloss zur Hofkirche am Semperplatz gehen will. Rechterhand liegt einer der Eingänge zum Stallhof.

Fürstenzug

Am Semperplatz stehen auch die Semperoper, der nördliche Trakt des Zwingers und das Italienische Dörfchen. Biegt man aus dem Georgentor kommend nach rechts ab, läuft man direkt unter dem Fürstenzug entlang.

Brühlsche Terrasse

Zwischen Fürstenzug und Elbe kann man auf der Brühlschen Terrasse schlendern und auf die Elbe hinuntersehen. Am gegenüberliegenden Königsufer sind die alten Regierungsgebäude, zum Teil haben sie heute noch diese Funktion, zu sehen.

Blick zum Königsufer

Am diesseitigen Terrassenufer legen die berühmten Raddampfer zu Fahrten Elb-auf über Pillnitz nach Bad Schandau und Elb-ab nach Meißen ab. Leider werden fast alle „Dampfer“ inzwischen mit Dieselmaschinen angetrieben. Nur noch die „Diesbar“ fährt unter Dampf und steht zudem unter Denkmalschutz.

Wer in Dresden ist, sollte sich auch Zeit für die restaurierte innere Neustadt nehmen. Zu DDR-Zeiten ein Viertel in dem niemand wirklich leben wollte, lockt die innere Neustadt heute mit aufpolierten Fassaden, Hinterhöfen und vielen Szenelokalen. Die Mieten sind hier kaum noch bezahlbar.

Carola-Schlösschen

Wem der Trubel in der Stadt zu viel wird und sich nun nach etwas Erholung und Entspannung sehnt, der sollte im Großen Garten spazieren gehen. Ziele hier wären z.B. das Palais im Großen Garten in dessen Mitte oder das Carola-Schlösschen am Südrand des Gartens. Das Carola-Schlösschen, welches zur Einkehr einlädt, wird vom Carola-Teich umrahmt. In einem der Ruderboote, die verliehen werden, kann man von vergangenen Zeiten träumen.

Park-Eisenbahn

Eine Alternative zum Spaziergang ist die Fahrt mit der Parkeisenbahn durch den Großen Garten. Zu DDR-Zeiten hieß die Kleinbahn „Pionier-Eisenbahn“. Unter der Aufsicht von Erwachsenen konnten damals Schüler ihrem Eisenbahn-Hobby nachgehen.

 

 

Finsterbergen

Blick über Finsterbergen

Von 1984 bis 1987 arbeiteten wir an mehreren DDR-Bauabschnitten der Erdgastrasse in der damaligen UdSSR, und zwar für das Gewerk KKAB. Klaus und ich waren in Jefremow, Gorno und Gremja. Ich schreibe das in der Hoffnung, dass vielleicht der ein oder andere Trassenkumpel, der von diesen Treffen noch nichts weiß, diesen Bericht ließt und sich bei uns meldet. Wir würden uns sehr darüber freuen.
In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen trifft sich der harte Kern im gesamten Bundesgebiet, um sich wiederzusehen, zusammen zu sein und über alte und neue Zeiten zu sprechen. Das letzte Treffen von KKAB-Leuten, oder solchen, die eng auf den besagten oder anderen Baustellen mit KKAB zusammengearbeitet haben, fand jetzt zu Pfingsten in Finsterbergen, bei Friedrichroda in Thüringen statt.
Unterkunft findet man im Tannhäuser Hotel Rennsteigblick, in Privatzimmern oder auf dem kleinen Campingplatz.
Wie immer hatten wir ein paar tolle Tage, aber der heilklimatische Kurort Finsterbergen hat neben einem Freizeitbad auch andere Dinge zu bieten. Vor allem für Wanderer und geübte Radfahrer ist der Ort ein hervorragender Ausgangspunkt, um Touren zum Rennsteig, durch andere Teile des Thüringer Waldes oder in die hübschen kleinen Orte der Umgebung zu unternehmen.

Rennsteigweg

Unsere Wanderungen brachten uns von Finsterbergen aus zum Brandleite See, und von dort hoch zum „Possenröder Kreuz“ auf dem Rennsteig. In der Nähe dieses Rastplatzes befindet sich rechter Hand ein Aussichtsturm mit einem schönen Rundblick. Geht man den Rennsteig in dieser Richtung weiter, kommt man wieder nach Finsterbergen zurück. Richtet man seine Schritte nach links, gelangt man zum Berghotel Ebertswiese. Dort kann man zum Essen oder einen Kaffee mit sehr leckerem Kuchen einkehren.

Bergseekulisse

Nur 500m vom Berghotel entfernt befindet sich der Bergsee. Dies war einmal ein alter Steinbruch. Das Loch, welches hinterlassen wurde, füllte sich mit Wasser. Um den See herum breitet sich Wiese aus, und am hinteren Rand ragt eine Steilwand in die Höhe. Dieser Abstecher lohnt sich wirklich. Von dort aus wandert man entweder wieder zurück, oder man lässt sich, wie wir, abholen.

größte Kuhglocke der Welt

Kleinschmalkalden schmückt sich seit dem 8. August 2003 mit der „größten Kuhglocke der Welt“ mit einer Gesamthöhe von 3,28m. Die Glocke wurde in einem Jahr Bauzeit aus 5mm starkem Stahlblech gefertigt. Fototafeln klären über den Bau, die technischen Daten und den Transport der Glocke zum Bestimmungsort auf.

 

 

Vögel Spaniens/Portugals

Auch in Spanien und Portugal sind viele Vogelarten zu finden. Sie sind entweder einheimisch, halten sich als Wintergäste auf oder ziehen auf ihren jahreszeitlichen Wanderungen hindurch. Besonders viele Vogelarten schätzen auf Grund der natürlichen Gegebenheiten das Ebrodelta oder die Trafalgar-Küste in Spaniens Süden. Auf unserer 6-monatigen Reise durch diese beiden Länder sind uns wieder zahlreiche Vogelarten vor die Linse geraten. Leider sind nicht alle Bilder, wie man sie sich wünscht, da die Entfernungen teilweise zu groß waren. Ich möchte Euch die Bilder aber nicht vorenthalten und bitte für die schlechte Qualität um Entschuldigung.

Ich würde mich auch freuen, wenn mir jemand von Euch bei der Bestimmung der mir unbekannten Arten helfen kann, sei es in dieser Rubrik oder in den anderen Vogelwelten.

Es gibt natürlich noch viele Vogelarten mehr in Spanien und Portugal, aber entweder sah ich sie nur einmalig, oder sie blieben ständig verdeckt, oder sie waren einfach zu aufgeregt, um sie fotografieren zu können. Trotzdem bin ich wiedereinmal stolz auf meine Ausbeute und es hat wie immer Spaß gemacht.

Allgemein

Greifvögel

Enten und Taucher

Küsten- und Wasservögel

Schreitvögel

 

 

 

 

 

 

Tourkarte Spanien/Portugal

Fünf Monate hatten wir Gelegenheit, auf einer Rundfahrt die Küsten Spaniens und Portugals zu entdecken. Da nicht immer alles so funktionierte, wie wir uns das vorgestellt hatten, wurde zuletzt die Zeit zu knapp, auch noch in den Nordwesten Spaniens zu fahren. Das ist sehr schade, dafür kamen wir in den Genuss, etwas vom Landesinneren Nordspaniens zu sehen. Diese Gegend ist überraschend anders und mindestens genauso schön, wie dass, was wir bis dahin erlebt hatten.
Auf der Tourkarte Spanien/Portugal könnt Ihr nun unsere Rundreise besser nachvollziehen.

Fahrt an der Loire

immer an der Loire entlang

Am Tag nach unserem Bordeaux-Besuch schlug das Wetter um. In den letzten fast vier Wochen war uns meistens schönes, trockenes und warmes Wetter beschieden. Jetzt gab es einen Temperatursturz von 13 Grad, nachts gehen die Temperaturen bis auf 1 Grad zurück, es regnet sogar. Das macht keinen Spaß.
Wir haben eigentlich keine Ziele weiter auf dem Heimweg, deshalb heißt es fast nur noch fahren. Da wir Autobahnen meiden müssen, wegen der horrenden Gebühren, fahren wir die großen Landstraßen. Das hält natürlich auf und so brauchen wir für 200km fast 5 Stunden. So wird es einige Zeit dauern, bis wir in Deutschland ankommen.
Die erste Zwischenübernachtung legten wir bei Le Bois Chaudron in Ste. Maure de Touraine ein. Das liegt kurz vor Tours. Es ist ein sehr ruhiger Stellplatz für 4,-€ die Nacht, mit allen Einrichtungen, die jedoch extra kosten. Am nächsten Tag setzten wir die Fahrt Richtung Orléans fort. Von Tours aus fuhren wir immer an der Loire entlang. Ab und zu stoppten wir für ein Foto. Das Chateau Royal d´Amboise in der gleichnamigen Stadt ist von der D952 aus gut zu sehen.

Beaugency

Der einzige für uns zugängliche Stellplatz ist in Beaugency zu finden, direkt an der Loire. Als wir dort ankamen, war die ganze Ecke überfüllt. Es wurde gerade ein Rummel aufgebaut, nix Stellplatz. Die dortigen Straßen ließen uns keine Wahl und leiteten uns auf den Parkplatz vor dem am anderen Ufer liegenden Campingplatz. Von dort aus unternahmen wir einen Stadtbummel durch die kleine, aber recht interessante Altstadt von Beaugency. Fast alle Häuser bestehen aus grauem Naturstein. Zu bewundern sind z.B. das Chateaux d´Beaugency, die Kirche Notre-Dame oder der römische Turm de César. Mehrere Stadttore oder Reststücke der Stadtmauern, im Laufe der Zeit waren es drei, vervollständigen das Bild. In dem kleinen Park hinter dem römischen Turm steht ein Denkmal für Jeanne d´Arc, die im 15. Jahrhundert Orléans von der englischen Besatzung befreite. Noch in jungen Jahren wurde sie einerseits als Volksheldin gefeiert, andererseits endete sie als Ketzerin auf dem Scheiterhaufen. Das war in Rouen, einer Stadt in der Normandie.

Chateau Chambord

Da wir nun gerade da waren, fuhren wir gleich noch die gut 20km zum Chateau Chambord hin. Von diesem Schloss sagt man, es sei das größte und schönste Schloss an der Loire, und eines der schönsten Bauwerke der Welt. Dort angekommen, bemerkten wir, dass es einen Wohnmobilstellplatz gibt. Für 24h bezahlt man 11,-€.
Bevor man zum Schloss selbst kommt fährt man viele Kilometer durch den Park, der das Schloss umgibt. Park ist dabei zu viel gesagt, es ist ein Wald, der von einer Steinmauer umgeben ist. Es ist der größte ummauerte Park Europas. Durch Tore gelangt man in den Wald und zum Schloss. Chateau Chambord ist wirklich groß, UNESCO-Weltkulturerbe und wunderschön. Die Verzierungen an den Fassaden, und vor allem an den Türmchen, sind eigen. Solche Verzierungen sahen wir bisher noch nie.

Krönung der Wendeltreppe

Franz I. baute das Schloss ab 1515 auf. Seither gaben sich Könige und Regenten die Klinke in die Hand. Manche von ihnen nahmen Umbauten vor oder erweiterten den Park. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. vollendete die Arbeiten. Was heute zu sehen ist, sah schon zu Ludwigs Zeiten so aus.
In der Mitte des Hauptbaues, mit vier Türmen an den vier Ecken, befindet sich eine doppelläufige Wendeltreppe mit hohlem Zentralteil. Das heißt, die Treppe besitzt auf zwei gegenüberliegenden Seiten einen Eingang. Wenn also zwei Menschen je einen Treppenlauf nehmen, sehen sie sich nicht, selbst wenn sie auf gleicher Höhe laufen. Nur über die Löcher im Zentralteil ist dies möglich, eine Wahnsinns-Konstruktion.
Um diese zentrale Treppe gruppieren sich die Wohn-, Schlaf- und Repräsentationsräume der Könige, sowie die Gästezimmer. Wenn man die ausgestellten Fotos aufmerksam betrachtet, merkt man, dass auf Chambord eigentlich nichts
von der Einrichtung original ist. Alle Räume waren vor den Rekonstruktionsarbeiten leer, um die 19. Jahrhundertwende stand es sogar vor dem Verfall
. Viele Stücke stammen aber noch vom letzten Regenten Chambords, Heinrich, Herzog von Bordeaux. Er rekonstruierte das Schloss, stattete es mit vielen Kunstwerken aus und öffnete es für die Öffentlichkeit. 1883 starb Heinrich. 1930 ging Chambord in den Besitz des Staates über.

Schlossgarten

Wenn man auf den Terrassen im Obergeschoss steht, kann man die Türmchen, Verzierungen, Treppen usw. des Schlosses aus einer anderen Perspektive bestaunen. Zudem lassen sich die Gartenanlagen bewundern, zu denen ebenso ein Fluss gehört. Der Park kann per Kutschfahrt erlebt werden, oder zu Fuß auf Rundwegen. Der Park ist auch Jagdschutzgebiet und an bestimmten Stationen sind Wildbeobachtungen möglich. Bei schönem Wetter fahren Boote auf dem Fluss.
Kleiner Tipp: Wenn es draußen kalt ist, so wie bei unserem Besuch, ist warme Kleidung sehr angeraten, denn es zieht wie Hechtsuppe in den Mauern Chambords. Das Schloss ist wirklich ein beeindruckendes Bauwerk.

Bordeaux

Gegend um Bordeaux

Auf der Suche nach einem Stellplatz in der Nähe von Bordeaux, wenn möglich schon in Richtung Deutschland, kamen wir in das Dorf St. Romain la Virvée nordöstlich von Bordeaux. Der Platz ist sehr ruhig gelegen. Drumherum wird überall Wein angebaut. Vögel zwitschern, Grillen zirpen, die Kirschen warten schon darauf, dass sie rot werden, und der Wein wächst. Es ist schön um diese Jahreszeit rund um Bordeaux.

Geburtshaus von Cousteau

In der benachbarten kleinen Stadt St. André de Cubzac kann man in den Zug nach Bordeaux steigen. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde und kostet knapp 9,-€ pro Person hin und zurück. Während eines Bummels durch St. André de Cubzac fanden wir zufällig heraus, dass in dieser Stadt 1910 Jacques-Yves Cousteaux, der Pionier der Tauchtechnik, geboren wurde. An dem Haus in der Rue de National 82 hängt eine Gedenktafel. Später zog eine Apotheke in das Haus ein. Heute ist es ein Platz für Kinder. Cousteau wurde hier in seiner Heimatstadt auch begraben, obwohl er in Paris starb. Eigentlich hatten wir ein tolles Grab erwartet. Es ist zwar groß, aber sehr schlicht.

Bordeaux ist eine tolle Stadt. Wir hatten keine Vorstellung davon, wie Bordeaux aussieht. Wir begannen den Stadtbummel vom Bahnhof Gare de Bordeaux St. Jean aus am Fluss La Garonne entlang. Die gesamte Front zum Fluss hin bietet ein einheitliches Gesicht. Die Häuser, Stadttore und Paläste bilden eine Einheit. Am attraktivsten und Weltkulturerbe ist der Place de la Bourse mit seinem Bautenensemble. Dieses Ensemble spiegelt sich im größten Wasserspiegel der Welt wider. Die 3450m² große Fläche ist mit nur wenig Wasser bedeckt und es ist eine Freude für Groß und Klein, bei diesen Temperaturen barfuß darin umher zu tollen. Auf einem Bild sahen wir, dass der Brunnen auch eine breite Nebelwand versprühen kann.

Place de la Bourse

Brunnen an der Girondiner-Säule

Am Anleger für Flusskreuzfahrten lag gerade ein großes Kreuzfahrtschiff von den Bahamas. Es wirkte viel zu groß für die Stadt. Ansonsten liegen nur flache Flusskreuzfahrtschiffe am Kai.
Auf dem größten Platz Europas, Esplanade des Quinconces, breitet sich ein gigantischer Antikmarkt mit Imbissständen durchsetzt aus. Am Ende des Parks steht das Monument der Girondiner, eine Siegessäule mit zwei großen Figurenbrunnen am Fuße.

Straße in Bordeaux

Nun setzten wir unseren Stadtbummel durch die Gassen der Altstadt fort. Bisher sahen wir nur einmal solch eine fast gleichförmige Einheit der Gebäude, die alle aus gelbem Sandstein bestehen. Die Häuser sind hoch, nicht sehr breit und viele besitzen geschmiedete Geländer vor den Balkonen. Dieser Anblick erinnert uns stark an die englische Stadt Bath. Am äußeren Rand der Altstadt sind die meisten Häuser nur noch zweigeschossig. Die Leute, die dort wohnten, hatten wohl nicht so viel Geld, um sich höhere Häuser zu leisten.

Allées de Tourney

Gleich in der Nähe der Siegessäule befindet sich die Allées de Tourney. Sie erinnert mit dem vielen Grün und dem Karussell an die Champs Élysèes in Paris.
In der Fußgängerzone Rue Sainte-Catherine lässt es sich vortrefflich bummeln und günstig einkaufen. Am Ende der Straße geht man durch das Porte d
´Aquitaine und gelangt so auf den ziemlich runden Place de la Victoire, von dem mehrere Straßen nach allen Richtungen abgehen. Dies erinnert wiederum an Paris. Überhaupt spürt man hier und da in Bordeaux auch das Pariser Flair.

Kathedrale von Bordeaux

Einmal mehr ist auch in Bordeaux die Kathedrale das beeindruckendste Bauwerk der Stadt. Besonders ist hier, dass der Hauptturm ein paar Meter entfernt von der Kathedrale steht. Er wird von einer großen goldenen Marienstatue gekrönt.
Natürlich hat auch Bordeaux viel mehr zu bieten, als man zu Fuß an einem Tag erreichen kann. Aufgefallen sind uns dabei die in der Ferne zu sehende moderne Hubbrücke Pont Jacques Chabon-Delmas über den Fluss La Garonne oder das futuristisch anmutende La Cité de Vin
, eine Anlage rund um das große Thema Wein.

In der ersten Nacht in St. Romain la Virvée hörten wir, als es stockdunkel draußen war, Vogelgesang. Normalerweise sind nachts keine Singvögel zu hören. Was war das? Bei meinen Nachforschungen erfuhr ich, dass es sich bei den nächtlichen Sängern um Ziegenmelker handelt. Von der Vogelart Ziegenmelker erfuhren wir zum ersten Mal an der Trafalgarküste in Südspanien. Tagsüber sind diese ungewöhnlichen Vögel nicht zu hören oder gar zu sehen. Sobald es dunkel ist, stimmen sie ihr Konzert an. Dieses hielt die ganze Nacht an, bis zum frühen Morgen. Leider gelangen mir keine Stimmenaufnahmen. Das wollte ich in der nächsten Nacht besser machen, aber diese Nacht war absolut still. Kein einziger Ziegenmelker war mehr da.

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