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Playa de Catedrais

Wir befinden uns auf der Atlantico-Route, die der nordspanischen Küste folgt, von San Sebastian nach Santiago de Compostela. Direkt an der Küste entlang führt die „Ruta de Costa“, oder der Kantabrische Wanderweg. Die Landschaft zählt für uns mit zu den Schönsten, die man erleben kann. Man spürt die nordische Küste mit ihren besonderen Eigenschaften und ihrem besonderen Duft. Sie erinnert uns stark an die bretonische Küste. Tatsächlich besitzen die galicische und die bretonische Kultur einige Parallelen.

Sollten sich einige Namen von anderen Schreibweisen unterscheiden liegt es an der zweisprachigen Angabe. In Galicien werden fast alle Informationstafeln in Spanisch und Galicisch beschriftet. Das sonst allgegenwärtige Englisch ist kaum zu finden.

Die Küste besitzt schöne Sandstrände und herrliche Felsenküsten, wunderbare Aussichten und alte Dorfkerne. Das Schöne zu dieser Jahreszeit: es herrscht nicht viel Betrieb. Man bekommt überall Platz, hat nicht auf jedem Foto fremde Menschen, und es ist ruhig.

Einen Zwischenstopp legten wir auf der gegenüberliegenden Seite der Foz-Bucht ein. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Stadt Foz und die dahinterliegende Hügellandschaft.

Auch hier stehen mehrere alte Kornspeicher.

Nur ein paar Kilometer in Richtung Osten sind spektakuläre Felsformationen zu sehen, die Naturdenkmal sind. Die Sache hat nur einen Haken: es muss Ebbe sein, sonst ist kaum etwas davon zu sehen. Bei Ebbe kann man auch auf dem Meeresboden wandeln, entlang der etwa dreißig Meter hohen Felsen, die sonst im Wasser stehen. Erinnerungen an die Bay of Fundy in Ostkanada werden wach.

Wenn man die Treppe hinunter steigt, passiert man einen kleinen Wasserfall.

Die „Kathedralen-Felsen“, die Felsbögen, die auf Fotos zu sehen sind, lassen sich jedoch nur bei extrem niedriger Ebbe erleben. Sonst steht das Wasser zu hoch.

Auf der anderen Straßenseite liegt ein großer ruhiger Platz, auf dem man das Wohnmobil parken kann. Von hier aus erreicht man einige Informationstafeln und ein SB-Restaurant.

Gleich unterhalb führt ein Weg an den Klippen entlang. Die Aussichten sind wunderschön.

Man kann dem Weg in Richtung Osten weiter folgen und kommt dabei an einer weiteren Bucht mit dem „Esteiro-Strand“ heraus. Ein Bach mündet in dieser Bucht.

Spaziert man den Weg in Richtung Norden, erreicht man, eine weitere kleine Bucht passierend, einen Aussichtspunkt, von dem aus die erwähnten Felsbögen zu sehen sind. An diesem Tag hatte der Wind zugenommen und drückte das Wasser, trotz Ebbe, in die Buchten. So waren die Felsbögen zu Fuß nicht zu erreichen. Zu sehen sind sie auch nur von diesem Aussichtspunkt aus der Entfernung.

Es ist eine unglaublich schöne Landschaft. Uns fällt es jedes Mal schwer, uns von einem dieser Ziele zu trennen, um ein weiteres tolles Landschaftsbild zu erleben.

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