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Meschers-sur-Gironde

Unser nächstes Ziel war nun Meschers-sur-Gironde, das wir schon von Talmont aus gesehen haben.
Hier gibt es einen Stellplatz am Hafen, den wir nutzten. Bei Ebbe erreicht man das Hafenviertel direkt über das Schleusentor, ansonsten muss man um das Hafenbecken herum laufen.

Auch Meschers ist ein gemütliches Örtchen, zumindest zu dieser Jahreszeit.

Zuerst richteten wir unsere Schritte in Richtung Kirche „Saint-Saturnin de Meschers-sur-Gironde“. Dabei kommt man an einem neu angelegten Park vorbei, mit einem gewundenen Weg, Wasserflächen, die bei Ebbe trocken fallen, und einem Spielplatz.

Die Kirche ist innen auch sehr schlicht, besitzt jedoch eine Decke, die mit Holzplanken verkleidet ist, oder nur so aussieht. Seitlich besitzt die Kirche einen ungewöhnlichen Anbau im neoklassizistischen Stil.

Hinter der Kirche befindet sich der Wochenmarkt. Eigentlich sollte heute Markttag sein, aber es war alles ruhig.

So spazierten wir weiter durch die Stadt, vorbei am Rathaus, dem Touristbüro und dem Wappen der Stadt Meschers.

Das wirkliche Ziel in Meschers sind die Höhlenwohnungen in der Steilküste. Dafür spazierten wir weiter zum Nonnenstrand, und zum Strand „Conche des Cadets“. Umrahmt werden die Strände von Sandsteinklippen.

Eine Straße führt nun zurück zum Hafen, immer an der Steilküste entlang. Als nächstes lädt ein Aussichtspunkt zu einem Besuch ein. Von hier aus hat man einen schönen Blick zum Conche des Cadets zurück, auf der anderen Seite sieht man einen Teil der Höhlenwohnungen. Die Holzstatuette eines unbekannten gutbürgerlichen Mannes, der auf See blickt, verziert den schönen Aussichtspunkt.

Dann erreicht man die Höhlenwohnungen. Es gibt zwei Komplexe: die „Grottes de Régulus“ und die „Les Grottes de Matata“. Leider sind die Grotten im Winter geschlossen. Sie öffnen erst wieder Ende März/Anfang April. Dann können einige dieser Höhlenwohnungen besichtigt werden. Uns blieben nur Blicke von oben herab.

Die Grotten sind schon seit uralten Zeiten bewohnt. 1888 wurden sie zur ersten Sommerresidenz im Felsen, 1924 funktionierte man einen Teil von ihnen zu einem Restaurant und einem Hotel um. Der Rest der Grotten kann im Rahmen eines Museumsbesuches besichtigt werden.

Unseren Rundgang beendeten wir, indem wir auf der Küstenstraße weiter spazierten. Auf der einen Seite stehen schöne Villen, auf der anderen Seite wieder die Fischerhütten auf Stelzen. Es ist wirklich sehr schön in Meschers-sur-Gironde.

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