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Zambujeira do Mar

Von Portimão aus fuhren wir jetzt auf kürzestem Wege nach Vila Nova de Milfontes, wo wir einen Monat lang auf einem Campingplatz verbringen werden. Das heißt, auf der A22 bis zu deren Ende weiterfahren, um die Fahrt auf der N120 fortzusetzen. Auf diesem Weg begleitete uns eine hügelige Landschaft mit Oliven, Wein, hin und wieder kleinen Korkeichenwäldern und zunehmend Eukalyptusbäumen. In der Landschaft verteilen sich kleine weiße Dörfer und Landgüter. Hier und da ist auch die ein oder andere Windmühle zu sehen.

Die komplette Küste von Sagres bis kurz vor Sines gehört zum Naturpark Alentejano Costa Vicentina. Das bedeutet, dass im gesamten Gebiet das Freistehen über Nacht verboten ist, bis auf ein paar wenige Stellen.

Um wenigstens noch etwas von der Küste zu sehen bogen wir in S.Teotónio nach Zambujeira do Mar ab. Bis jetzt fuhren wir nur an ruhigen Küsten mit gelegentlichen lieblichen Steilküstenabschnitten entlang. Klar, wir befinden uns inzwischen an der atlantischen Küste, wurden aber von der hiesigen wilden und gewaltigen Küste überrascht.

Schon wenn man in Zambujeira do Mar einfährt strahlt der kleine Ort in gleißendem Weiß. Am Ortseingang parkten wir das Wohnmobil und spazierten zur Küste. Auf einem kreisrunden Platz steht die kleine Capela de Nossa Senhora do Mar.

Gleich dahinter beeindruckt eine tiefe schwarze Bucht, deren Basaltfelsen senkrecht ins Meer und dem Strand abfallen. Die schwarzen Klippen und der tosende Atlantik wirken direkt bedrohlich, aber wunderschön.

Auf einem Fußpfad gelangt man zur nächsten Bucht.

An der Oberfläche dieser Klippe liegen rötliche Sandsteine frei, die mit attraktiven Quarzadern durchsetzt sind. Der Quarz ist in kleine rechteckige Stücke zerbrochen. So etwas haben wir auch noch nicht gesehen.

Nur schweren Herzens konnten wir uns von diesem schönen Fleckchen Erde trennen, um an der Küste weiter nach Norden zu fahren. Es gibt jedoch kaum weitere Möglichkeiten, sich die Küste hier anzusehen.
In Porto das Barcas hielten wir noch einmal, aber dort stehen nur drei Fischerhütten an der immer noch dramatisch wirkenden Felsenküste.

Über Cavaleiro und durch eine einsame Landschaft erreichten wir unser Ziel Vila Nova de Milfontes.

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