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Tierfotos auf Reisen

Im Laufe unserer letzten Reisejahre wuchs mein Interesse an der Tierfotografie. Das Hauptthema sind dabei die Vögel. Der Ursprung dieser Leidenschaft liegt in unserer Rundfahrt durch die USA, wo man einfach nicht an den vielen schönen, zum Teil farbenfrohen Vogelarten vorbeikommt. Vögel zu fotografieren ist meistens eine ziemliche Geduldsprobe, macht aber wirklich Spaß. Inzwischen haben wir weltweit schon viele Vogelarten vor die Linse bekommen. Die Vielfalt ist unglaublich und auf jeder unserer Reisen entdecken wir neue Vogelwelten.

In diesem Beitrag möchte ich jedoch andere Tierarten zeigen, die mindestens genauso interessant sind. Vor allem gibt es eine Tierart, von der ich sage: die brauche ich absolut nicht. Ich spreche von Spinnen. Ich habe vor nichts Angst, aber wenn mir eine Spinne zu nahe kommt, werde ich panisch. Deshalb bin ich besonders auf meine Spinnenfotos stolz. Eine außergewöhnliche Gruppe sind die kleinen bunten Dornenspinnen, die man sich einfach genauer ansehen muss. Beeindruckend sind die Seidenspinnen. Sie sind recht groß und es ist schon ein sehr unangenehmes Gefühl, wenn man durch einen Wald läuft, in dem in vier-fünf Metern Höhe jede Menge Spinnennetze hängen, die mehrere Meter Durchmesser haben.

Aber auch andere Tierarten können faszinieren, wie die Echsen. Ich bin keine Fachfrau für Echsen, daher gibt es die Bilder ohne Artenbezeichnung, aber mit Fundort. Bitte seht es mir nach.

Manchmal reizt es mich, den Tieren in die Augen zu schauen.

Insekten zählen auch nicht unbedingt zu meinen Lieblingstieren. Ihre Formen und Erscheinungsformen reichen jedoch von zauberhaft, wie bei Libellen, und skurril, wie bei Stabheuschrecken.

Nicht viel, aber trotzdem interessanten Stoff bieten die Krustentiere.

Neben den genannten Arten konnten wir weitere schöne Tierfotos machen. Mein Meisterstück ist dabei das Foto von einer Fledermaus. Es ist wirklich eine Herausforderung, will man eine Fledermaus in Aktion ablichten.

Eine reiche Artenvielfalt fanden wir im Baltikum.

Im Rahmen der Reisefotografie kann man keine professionellen Tierfotografien erwarten. Ich gebe mir jedoch die größte Mühe, möglichst gute Fotos zu schießen. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir, wenn das ein oder andere Tierfoto nicht einwandfrei ist.

Macht Ihr auch ab und zu Tierfotos? Welche Tiere gefallen Euch und welche nicht? Wir freuen uns über Eure Kommentare.

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Hunolsteiner Klammtour

Drohntal

Drohntal

Dieser 11 km lange Wanderweg bei Hunolstein, zwischen Morbach und Thalfang im Hunsrück gelegen, gehört zu den vielen Traumschleifen, die im Laufe der vergangenen Jahre eröffnet wurden. Die Tour beginnt am Hunolsteiner Bauernhofcafé. Über einen asphaltierten Weg durch Felder, Wald und vorbei an Aussteigergrundstücken, erreicht man die Burgruine Hunolstein. Viel ist nicht mehr von ihr übrig, aber wenn man auf den Felsen klettert, hat man einen herrlichen Blick über einen Teil des Hunsrücks und das Drohntal.

Rastplatz

Rastplatz

Durch den Ort Hunolstein, vorbei an der Kirche, erreicht man den Einstieg in das Drohntal. Nur ein Stück weiter wartet eine Überraschung auf die Wanderer, weshalb man die Tour eigentlich anders herum angehen sollte. Vielleicht auf Initiative der Aussteiger entstand ein kleiner Rastplatz mit Hütte, Sitzgelegenheiten und Informationsmaterial. Wer Lust hat, trägt sich in das ausliegende Gästebuch ein. Das ist wirklich eine schöne Idee.

Rheinhardsmühle

Rheinhardsmühle

Derart motiviert setzt man den Weg fort und gelangt so zur Rheinhardsmühle. In den Beschreibungen des Wanderweges wird noch von einer tollen Außenbemalung berichtet. Die neuen Eigentümer fanden die vielen Engel und sonstigen christlichen Motive nicht so toll und überstreichen gerade die Fassaden. Es ist ja auch eine Mühle und kein Gotteshaus.

wilde Romantik

wilde Romantik

Von hier aus begleitet der Wanderweg die Drohn in einem idyllischen, fast naturbelassenen Tal, in dem hin und wieder steile Felsen aufragen.

Hölzbachklamm

Hölzbachklamm

Irgendwann kommt man an eine Gabelung, von der aus es rechts in die wildromantische Hölzbachklamm geht. Jetzt wird es etwas knifflig, denn es steht ein wenig Kletterei an. Der Wasserfall, der durch die Hölzbachklamm plätschert, kann nur über seitlich entlangführende Felsen erklommen werden, mit Hilfe eines Seils. Danach ist der Weg wieder schmal, aber gut. Am Ende der Klamm spannt sich eine kleine Brücke über den Bach, die den Wendepunkt markiert.

Blindschleiche

Blindschleiche

Etwas über dem Bach führt der Wanderweg zurück, erst durch Wald, dann öfters durch Felder, auf denen Schafe und Kühe grasen. Den Hölzbach hat man hinter sich gelassen, jetzt begleitet der Kellertsbach die Wanderer. Überall raschelt es am Wegesrand. Neben Eidechsen und Mäusen begegneten wir einer relativ großen Blindschleiche.

Das letzte Stück, zirka eineinhalb Kilometer, geht es immer nur bergauf, zurück auf die offene Hunsrückhöhe. Das sind ungefähr 150m Höhenunterschied. Als Belohnung für diese wirklich schöne Wanderung wartet das Angebot des Hunolsteiner Bauernhofes.

 

 

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