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Moncton – New Brunswick

Durch akadische Siedlungen und das akadische Dieppe erreichten wir Moncton. Hier sind wir schon auf der Hinfahrt nach Nova Scotia durchgefahren. Laut den aufgestellten Tafeln am Ufer des Petitcodiac-River ist hier 1773 eine Schaluppe mit 6 deutschen Familien und einer walisischen Familie mit der Flut an diesen Ort gelangt. Sie kamen aus Pennsylvanien. Der englische König Georg III., der nach dem Sieg über die Franzosen im europäischen Krieg, Besitzrechte im Norden der neuen Welt verteilte, lud sie hierhin ein. Er schenkte ihnen Land entlang des Flussufers, jeweils ca. 5 x 9 km, das sie bestellen sollten. Eine Zeit lang bekamen sie noch Nahrungsmittel aus anderen Gründungen. Als diese eingestellt wurden, wartete der Hungertod auf sie. Mit Hilfe der Mi´kmaq lernten sie einheimische Pflanzen und Tiere zu nutzen. Sie bauten Häuser und die Gemeinde wuchs. Bis in die heutige Zeit wird ein Teil der damaligen Landschenkungen von den gleichen Familien bewohnt. Die Tourist-Information ist dem alten Haus der Familie Treitz eingerichtet. Da der Petitcodiac-River Zugang zur Bay of Fundy hat, ist der Gezeitenstrom gewaltig. Mit Getöse floss vor unseren Augen das Wasser ab. Einige Zeit später, wenn die Ebbe weit fortgeschritten ist, war der Petitcodiac-River leer. Da war kein Wasser mehr drin. So etwas hatten wir auch noch nicht gesehen. Da hat man keine Chance, den Fluss per Boot oder gar Segelschiff hinauf zu kommen.

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