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Spaziergang zum Eingang der Levada Nova-Wanderung

Ganz in der Nähe, 1,7 km vom Hotel do Campo entfernt, beginnt die Levada Nova. Natürlich gehen diese 1,7 km immer nach oben. Man kann diese Entfernung direkt auf der moderat ansteigenden, aber viel längeren Straße zurücklegen, oder die Abkürzungen nehmen, die sehr steil sind. Wir haben uns bergauf für die Abkürzungen entschieden. Den Rückweg nahmen wir auf der Straße.

Oben angekommen, waren wir vollkommen fertig. Die herrlichen Aussichten entschädigen für die Anstrengungen. Hier und da stehen kleine Brunnen mit Trinkwasser zur Verfügung, die sehr willkommen sind. Überall blühen Blumen, vom Weihnachtsstern über weiße Schwertlilien bis hin zu Hibiskus und Pfennigbaum (der bei uns auch als Affenbrotbaum bekannt ist). Das viele Grün tut den Augen gut.

Der Eingang zur Levada Nova-Wanderung liegt etwas unterhalb der Hügelspitze. Es ist nur ein schmaler Weg, aber den wollen wir an einem anderen Tag nehmen. Auf dem Weg zurück nach unten, zum Hotel, kam uns ein Bus entgegen. Es war die Linie 7 nach Furna. Das ist gut, so wissen wir wenigstens, welchen Bus wir nehmen müssen. Damit legen wir den Weg bis zum Eingang der Levada Nova zurück und können dann ganz entspannt die Wanderung in Angriff nehmen.

Am Straßenrand wachsen sehr viele Bananenstauden, auch Zuckerrohr haben wir gesehen. Bevor der Zuckerrohr aus Südamerika importiert wurde, war Madeira das Hauptanbaugebiet von Zuckerrohr für Europa. Als der Absatz wegen Südamerika zurück ging, stellte man auf Bananen um. So sind die Bananen seitdem der Hauptexportartikel Madeiras. In Europa werden sie nur nach Portugal exportiert. Die Einfuhr der Madeira-Bananen in den Rest Europas ist verboten, weil sie zu klein sind. Dabei gehören diese Bananen zu den besten weltweit. Paradox.

Am Ende der oberen Abkürzung befindet sich eine kleine Bar. Sie hatte inzwischen geöffnet und wir kehrten ein. Ein Kaffee und ein Eis taten jetzt gut. Das Nationalgetränk auf Madeira ist der Poncha. Den wollten wir bei der Gelegenheit unbedingt probieren. Es ist ein Cocktail aus Zuckerrohrschnaps (am besten 50%ig), Zuckerrohrsaft, Honig und Zitrone. Der Geschmack ist sehr eigen, aber lecker. Den werden wir auf jeden Fall noch ein paarmal trinken. Den Rest des Weges nach unten spazierten wir gemütlich, sahen uns dabei die Häuser und Grundstücke an und genossen die Ausblicke.

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