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Sehenswertes in Mosambik

Gastartikel:

Bunte Korallenriffe entlang einer kilometerlangen Traumküste und Mangrovenwälder, Trockensavanne und Elefantenherden im Landesinneren: Mosambik lädt zum Traumurlaub! Die ehemalige portugiesische Kolonie liegt am Indischen Ozean und grenzt an Malawie, Simbabwe, Tansania, Sambia, Südafrika und Swasiland. Weite Teile des afrikanischen Staates sind von Küstenlandschaft geprägt, welche durch eine einzigartige Flora & Fauna besticht. Trotzdem haben viele Mosambik als Urlaubsdestination noch nicht auf dem Radar – ein Fehler, wie wir finden! Da das Land touristisch wenig erschlossen ist, können Abenteuerlustige auf Safaris und Tauchgängen nahezu unberührte Wald-, Savannen- und Unterwasserwelten entdecken.

Was viele nicht wissen: Nachdem Mosambik sich 1975 die Unabhängigkeit von der portugiesischen Vorherrschaft erkämpft hatte, wurde der Staat in einem 16 Jahre andauernden Bürgerkrieg beinahe aufgerieben. Hungersnöte und tägliche offene Kämpfe zwischen den Anhängern der konkurrierenden Parteien Frente de Libertação de Moçambique (FRELIMO) und Resistência Nacional Moçambicana (RENAMO) führten dazu, dass rund 900.000 Menschen ihr Leben verloren und mehr als 5 Millionen Mosambikaner ihre Heimat verließen. In jüngster Zeit kehren aber viele in die ehemalige Heimat zurück – und mit ihnen kommt der Tourismus.

Die beste Reisezeit für Mosambik ist April bis Oktober, die durchschnittlichen Temperaturen liegen in der Hauptstadt Maputo zwischen 13 und 14°C (im Juli) bzw. 22 und 31°C im Februar. An den Küsten sind die Temperaturen das ganze Jahr über relativ konstant und Urlauber können sich über einen kühlenden Wind freuen. Von Deutschland aus dauert die Anreise je nach Startflughafen zwischen 12 und 14 Stunden. Wenn ihr Mosambik besuchen möchtet, solltet ihr rechtzeitig vor dem Urlaub folgende Vorbereitungen in Angriff nehmen:

  • Visum: Für die Einreise nach Mosambik braucht ihr ein Touristen-Visum, das bei der mosambikanischen Auslandsvertretung zu beantragen ist.

  • Papiere: Sämtliche Ausweisdokumente(Reisepass, Personalausweis etc.) müssen bei Antritt der Reise noch sechs Monate gültig sein.

  • Führerschein: Wer in Mosambik selbst Auto fahren möchte, braucht hierfür einen internationalen Führerschein. Der EU-Führerschein wird in Mosambik nicht anerkannt.

  • Impfungen: Denkt daran, spätestens drei Monate vor Reiseantritt euren Arzt aufzusuchen, damit ihr eure Standardimpfungen auffrischen lassen könnt bzw. die notwendigen Reiseimpfungen gegen Hepatitis, Typhus, Tollwut und Gelbfieber bekommt.

Wer möglichst viel von Mosambik sehen und paradiesische Küstenlandschaften, verwunschene Wälder und karges Buschland gleichermaßen erkunden möchte, dem sei zu einem Mietwagen geraten. Viele Safari-Routen führen über die Landesgrenze zu Südafrika, weshalb du darauf achten solltest, dass in deinem Visum eine mehrfache Einreise ausgewiesen ist. In den zahlreichen Nationalparks des Landes könnt ihr vor allem Großwild in seinem natürlichen Lebensraum beobachten. Besonders beeindruckend sind folgende Schutzgebiete:

  • Nationalpark Gorongosa (ca. 150km von Beira entfernt)

  • Bazaruto National Park (liegt an der Küste auf dem Bazarutp-Archipel)

  • Krüger Nationalpark (liegt teilweise bereits in Südafrika)

  • Maputo-Reservat (liegt auf der Machangulo-Halbinsel nahe der Hauptstadt Maputo)

Neben den Inland-Safaris ist Mosambik vor allem bekannt für seine Tauchsafaris: Obwohl auch der Tauchtourismus noch in den Kinderschuhen steckt, schwärmen Eingeweihte von der unberührten Unterwasserwelt der ehemaligen Kolonie. Wer entlang der 2.800 km Küstenlinie ins Wasser geht, schwimmt mit Walhaien, Mantas und Teufelsrochen. Vor allem Profis kommen hier auf ihre Kosten, da das Tauchen in Mosambik aufgrund schwankender Temperaturen und Sichtweiten, hoher Dünung und ganzen Herden von Großfisch zu einem echten Adrenalinkick werden kann. Ein Reiseveranstalter, der Urlaubern authentische Dives und Natur pur abseits vom Massentourismus garantiert, ist z.B. Scuba Native. Als Tauchspots empfehlen wir vor allem die Top 3:

  • Tofo Beach: Etwa 500km nördlich von Maputo liegen direkt unter der Wasseroberfläche einzigartige Riffe (u.a. das „Manta Reef“ und das „Giants Castle“). Hier erwarten euch Begegnungen mit großen Meerestieren wie Wal- und Bullenhaien, aber auch kleinere Ozeanbewohner wie Schildkröten, Teufelsrochen, Thunfische und Barrakudas.

  • Bazaruto Archipel: Die fünf kleinen Inseln vor der mosambikanischen Küste bestechen durch eine weltweit einzigartige Artenvielfalt und sind Lebensraum für seltene Wal- und Schildkrötenarten.

  • Deep Sea Pinnacle Ponta: Bei Ponta do Oura können Abenteuerlustige mit Bullen-, Tiger-, Hammer-, und Weißspitzenhaien schwimmen. Wer ganz viel Glück hat, begegnet vielleicht sogar einem großen Weißen.

Bildquelle: ©cotrim – pixabay.com

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