A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Orange County – New York

Ausstellungs- und Verkaufsraum Unser nächstes Ziel war eigentlich New York. Zu gerne hätte ich endlich einmal einen Spaziergang durch die Hochhaus-Schluchten von Manhattan gemacht und hätte die Freiheitsstatue gesehen, aber als Individualtourist ist New York einfach nicht zu bezahlen. Allein für den Campingplatz hätten wir für 2 Nächte 150,-$ bezahlen müssen. Dazu die Maut für die Straßen, die Gebühren für die Fähren usw., da müssen wir wohl doch irgendwann einmal eine Pauschalreise dorthin machen. Die Nacht hatten wir aus lauter Verzweiflung auf einem Walmart-Parkplatz, 45 Meilen von New York entfernt, verbracht. Die meisten Walmart-Parkplätze sind für einmalige Übernachtungen vorgesehen und sogar videoüberwacht. Mit uns standen 3 LKWs über Nacht auf dem Platz. Im Umkreis von bis zu 80 Meilen (!) zu den Großstädten wie Washington, Philadelphia und New York sind die Campingplätze doppelt so teuer wie normal. Wir sehen nicht ein, warum wir für den gleichen Standard, manchmal noch weniger, den doppelten Preis bezahlen sollen. Da muss es auch einmal ein Walmart-Parkplatz tun. Also drehten wir ab und fuhren weiter Richtung Norden, nach Montgomery im Staat New York, um die „Orange County Choppers“ (OCC) zu besuchen. Die meisten Männer werden die Teutuls (sprich: Tattels) von DMAX kennen. Paul Teutul Jr. hat schon viele tolle Bikes für Privatkunden und Firmen gebaut, die einmalig auf der Welt sind. Meist sind es Themen-Bikes wie die „Black Widdow“, das Nasa-Bike, das Police-Bike mit Seitenwagen oder das Bike zur Erinnerung an die Feuerwehrleute vom 11. September 2001. Dazu baut OCC Serienbikes in kleiner Auflage, die preislich bei 30.000,- $ anfangen, in der Grundausstattung. Die Themenbikes kosten wohl gut das Doppelte. 

Vor ein paar Jahren haben sie sich eine neue Halle bauen lassen, die jetzt außerhalb von Montgomery liegt. Neben dem Ausstellungs- und Verkaufsraum kann man auch in die Werkstatt sehen. Der einzig uns Bekannte war Rick Petko, den wir gesehen haben. Er stellt zumeist die individuellen Tanks her, die OCC verbaut. Die Anderen waren anscheinend Mike Ammirati und ein Kameramann vom Fernsehen. Die Teutuls waren wohl nicht anwesend. Die sind häufig geschäftlich unterwegs. Nach der Öffentlichkeitsarbeit, die OCC betreibt, fast jeder kennt die Firma, hatten wir mit wesentlich mehr Besuchern gerechnet. Es gibt nicht einmal Hinweisschilder und viel Betrieb war auch nicht. Die meisten Leute haben Andenken gekauft. Die Hitzewelle scheint vorbei zu sein, es sind „nur“ noch 32°C.

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