A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Quebec-City – Quebec

Unser mittäglicher Snack nach der Ankunft auf dem Campingplatz „Camping un air d´éte”, der 15 Meilen von Quebec-City entfernt liegt und trotzdem bezahlbar ist, bestand aus einem Salat aus Eismeerkrabben-Beinen, Palmenherzen und etwas Grün des Fenchel, gewürzt mit Olivenöl. Nicht schlecht, oder? Übrigens, aus dem Hummermahl ist für uns nichts mehr geworden. Die Hummersaison ist seit Anfang August zu Ende. Es gibt zwar noch lebende Hummer für einen vernünftigen Preis, aber selbst die Tierchen in das kochende Wasser schmeißen, dass bringen wir nicht übers Herz. Man bekommt sie in den Läden für einen kleinen Aufpreis auch gekocht, aber dann sind sie kalt und nicht mehr so delikat.

Normalerweise umfahren wir nach unseren letzten Erfahrungen die Großstädte, aber Quebec-City, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist ein Muss. Die Altstadt hat die einzige Stadtmauer in Nordamerika und ist zudem Weltkulturerbe der UNESCO. Fast die gesamte Altstadt ist inzwischen rekonstruiert worden und erstrahlt in neuem Glanz wie im 18. Jahrhundert. Das ist eine unglaubliche Leistung. Hier und da wird noch gewerkelt. Zwischen dem St. Lorenz Strom und dem St. Charles River gelegen, hat hier die Geschichte Quebecs angefangen. Das älteste Stadtviertel unterhalb der östlichen Stadtmauer, Quartier Petit Champlain, mit seinen bunten Häuschen, Cafés, Restaurants, Boutiquen und Souvenirläden hat uns an manche touristische Gasse in Deutschland erinnert, z.B. die Drosselgasse in Rüdesheim.

Beeindruckend groß ist dagegen das Château Frontenac hoch über der Stadt gelegen. Es wurde kurz vor dem 19.Jahrhundert von der Canada Railway als Hotel gebaut und ist noch heute ein Hotel. Es erinnert mit seinen vielen Erkern und Türmchen stark an viele Schlösser in Frankreich. Ludwig der XIV. hat hier ein Denkmal.

Auf der Terrasse Dufferin, wo mehrere Kanonen auf die gegenüberliegende Seite des St. Lorenz Stromes, nach Lévy gerichtet sind, kann man gut schlendern und dabei auf den Place-Royale oder die Anleger für die Fähre oder Ausflugsschiffe schauen. Im Norden sieht man die Spitze der Île d´Orléans.

So schön die Stadt auch ist, so deftig sind die Parkgebühren. Für 3 Stunden haben wir 18,- CAD bezahlt. Naja, alle anderen Preise entsprechen natürlich auch einer Touristenhochburg. Die Rückfahrt über den Boulevard Champlain, der direkt am St. Lorenz Strom entlang führt, war ein schöner Abschluss der Stadtbesichtigung.

 

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