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Reisen rund um die Welt

Inverness

Cairnsgorm National Park

Cairnsgorm National Park

Auf dem Weg nach Inverness durchquerten wir den Cairnsgorm National Park, den höchsten Gebirgszug der Britischen Inseln. Dabei passiert man den Druimuachdar Pass, der auf 452 m Höhe liegt, dass heißt die Bahnstation liegt so hoch, die man in einiger Entfernung von der Straße aus sieht. Sie ist damit die höchstgelegene Bahnstation des britischen Bahnnetzwerkes. Wenn man sich die karge Landschaft ansieht, kommt man sich allerdings auf etwa 2000 Metern Höhe vor. Es ist eine dramatische Landschaft, sehr sehenswert.

River Ness in Inverness

River Ness in Inverness

Inverness liegt am River Ness, dessen Wasser direkt aus dem Loch Ness kommt. Der Fluss ist nicht tief, aber die Strömung ist gewaltig. Am Ufer des Flusses lässt es sich gut bummeln. Jeweils in Sichtweite überspannen zwei Fußgänger-Hängebrücken und eine massive Straßenbrücke den Fluss. Am linken Ufer steht die Kathedrale, auf der anderen Seite reihen sich das Castle, sowie die Türme zweier Kirchen aus dem Grün des Ufers.

Altstadt Inverness

Altstadt Inverness

Die Altstadt ist verkehrsberuhigt, so dass man sich voll auf das Shoppen konzentrieren kann. Es sind nicht so viele Menschen unterwegs, und gute und günstige Geschäfte gibt es genug. Das Stadtbild ist recht aufgelockert, so dass man Raum zum Atmen hat. Natürlich finden sich auch hier und da die üblichen engen Gassen. Uns gefiel Inverness.

Clava Cairns

Clava Cairns

Östlich von Inverness, bei Newlands, liegt sehr verborgen ein steinzeitlicher Friedhof, Clava Cairns. Die Grabanlagen sind drei- bis viertausend Jahre alt. Freigelegt sind zwei Grabanlagen, die aus Steinhügeln bestehen und in der Mitte einen kuppelüberdachten Raum besaßen. Diesen Raum erreichte man über schmale Gänge in den Steinhügeln. In ein paar Metern Entfernung zum Hügel steht ein Kreis aus mehreren großen, flachen Steinplatten.
Zwischen den beiden Grabanlagen befindet sich ein flacher Ring aus den gleichen Steinen, der jedoch keine Kuppel trug und wahrscheinlich zeremoniellen Riten diente.
Hier und da sind auf dem Gelände große Steinringe zu sehen, die jedoch wesentlich jünger sind.

Schlachtfeld von Culloden

Schlachtfeld von Culloden

Nur ein bis zwei Kilometer von dieser Stätte entfernt liegt das berühmte Schlachtfeld von Culloden. Hier fand 1746 die letzte Schlacht zwischen Engländern und Schotten statt. Die in einem Durcheinander auftretenden Schotten hatten jedoch gegen die in Schlachtordnung angetretenen Engländer keine Chance. Dies zeigt sehr anschaulich eine animierte Tafel in Museum.

Fort George

Fort George

Über das beschauliche Örtchen Ardersier gelangt man zum Fort George, welches sich auf einer Landzunge zum Moray Firth ausbreitet. Es ist rundherum von einem tiefen, breiten Wassergraben umgeben und kanonenbewehrt. In deren Schutz stehen die Gebäude für die Kommandantur und die Soldaten.

Für ein paar Nächte stehen wir auf dem einladenden Bauernhof Druim Heath bei Nairn, für 5,- Pfund pro Nacht. Inzwischen rufe ich selbst bei den Farmen an, um uns anzukündigen und nachzufragen, ob die Plätze auch für unser großes Motorhome befahrbar sind. Vor Ort stellen wir dann oft fest, dass die Eigentümer keine Ahnung haben, was da auf sie zukommt. Die meisten Farmer hier oben im Norden kümmern sich zudem wenig bis gar nicht um ihre Campinggäste, manche lassen sich nie sehen. Das Geld für die Übernachtungen hinterlässt man bei Abreise in einem Umschlag, fertig.

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