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Reisen rund um die Welt

Loch Ness

Loch Ness

Loch Ness

Zwischen zwei Regentagen ein sonniger Tag mit 25°C, wie gemacht für eine Rundtour um Loch Ness. Zuerst fuhren wir die A82 am Nordufer des Loch Ness entlang. An einigen Stellen sind Parkplätze eingerichtet, von denen aus man auf den See sehen kann. An beiden Ufern erheben sich ziemlich hohe Berge. Bei schönem Wetter sieht der See gar nicht so unheimlich aus, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Es ist ein See wie jeder andere auch, bis man nach Drumnadrochit kommt. In dem Ort dreht sich alles um Nessie, das Ungeheuer des Loch Ness. Es gibt eine Loch Ness Ausstellung, ein Nessie Land, Nessie Hotels usw.

Urquhart Castle

Urquhart Castle

An das Urquhart Castle kamen wir nicht heran, ohne eine halbe Stunde auf einen freiwerdenden Parkplatz zu warten. Deshalb stellten wir den Smart auf dem Busparkplatz ab und warfen einen kurzen Blick auf die Ruine des Castles. Der Eintritt kostet 8,50 Pfund pro Person.

Fort Augustus

Fort Augustus

So fuhren wir weiter, über Invermoriston nach Fort Augustus. Das ist ein netter Ort am Anfang von Loch Ness. Zwei Flüsse und der Caledoniankanal, Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut, speisen den See. Im Ort wird der Höhenunterschied des Caledoniankanals mittels fünf hintereinander liegenden Schleusenkammern überwunden. Es ist eine schöne Anlage, leider wollte gerade kein Boot hindurch.

Abbey Fort Augustus

Abbey Fort Augustus

Von Fort Augustus aus starten auch Ausflugsboote, die über den See fahren. Eine Fahrt kostet wohl 15,- Pfund.
Zwischen Schleuse und Bootsstegen überspannt eine Drehbrücke den Kanal, die zu festen Zeiten die Boote passieren lässt.
Die erhaltene Abbey steht auf einer Landzunge im Grünen. Ich weiß nicht, ob man sie besuchen kann. Wir begnügten uns mit deren Anblick.

im schottischen Hochland

im schottischen Hochland

Nachdem wir den See noch eine Weile genossen hatten, setzten wir die Fahrt am Südufer entlang fort. Dies ist nur eine schmale, meist einspurige Straße mit Ausweichstellen. Die Straße führt zuerst hoch in die Berge, in eine einmalig schöne Landschaft. So stellt man sich das schottische Hochland vor, allerdings ist der höchste Berg hier nur 470m hoch. Die Baumgrenze liegt bei etwa 400m. Da kann man sich in etwa vorstellen, wie es im Winter hier zugeht, denken wir. Am höchsten Punkt der Straße liegt ein Parkplatz, von dem aus man auf einem relativ kurzen Weg die Möglichkeit hat, einen Berggipfel erklimmen. Von dort oben eröffnet sich ein grandioser 360°-Blick über das herrliche Bergland.

Foyers Wasserfall

Foyers Wasserfall

Ein Stück weiter bei Foyers lockt ein sehenswerter Wasserfall. Es sind dreihundert Meter Fußweg durch den Wald und hinunter, aber er lohnt sich. Der Wasserfall liegt abgeschieden in einer Art großem Felsloch und besitzt einen Pool an seinem Ende.

In Höhe des Urquhart Castle befindet sich ein Picknickplatz. Von dort aus kann man auf das andere Ufer und Drumnadrochit sehen, aber es ist nicht wirklich viel zu erkennen.

Das waren ganz schön viele und überraschende Entdeckungen für einen Tag und uns blieb dann auch kaum Zeit, Ausschau nach Nessie zu halten, leider.

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