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Reisen rund um die Welt

Arma di Taggia

Von Bussana aus ist es nur ein Katzensprung bis nach Arma di Taggia. Der Mittelpunkt Taggia´s ist ein großer Kreisverkehr mit einer Stahl-Skulptur. Sie stellt drei riesige Zitronen dar, die von einem Spruchband umringt sind, welches auf Taggia und die Argentina-Schlucht im Hinterland aufmerksam macht.

Die Stadt Arma di Taggia liegt an der Mündung des Flusses Fora di Taggia. Hier befindet sich auch eine kleine Marina.

Ein schöner langer Strand zieht sich von der Marina bis nach Bussana. In Taggia kann man hinter dem Strand auf einer schönen Promenade wandeln, an der viele Restaurants und Kneipen zur Einkehr einladen. Um diese Jahreszeit sind allerdings die allermeisten Strandrestaurants geschlossen.

Taggia und Bussana sind durch einen Küstenweg verbunden, an dem sich im Taggia-Bereich eine Felsenkirche versteckt. Eine Informationstafel berichtet von einer Grotte, deren Grundfläche 350m² misst. Den vorderen 140m² großen Teil der Grotte nimmt die Kirche ein.
Die Grotte wurde in der Vorgeschichte von Neandertalern genutzt. Man fand sogar Reste von Neandertalerschädeln, Feuerstellen mit Resten der gejagten Tiere und Steinutensilien.
Archäologische Ausgrabungen in der Grotte führten auch Siedlungsreste der Römer zu Tage.
Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert baute man diese Kirche in die Grotte ein.

Dies war nun leider unsere letzte Station dieser geplant sechsmonatigen Winterreise. Das Schicksal hat ein zweites Mal zugeschlagen und uns nach nur einem Monat zur Heimreise gezwungen. Anstatt den Winter im Warmen, Grünen und Sonnigen zu verbringen werden wir nun den nasskalten, grauen deutschen Winter ertragen müssen. Sehr schade.

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