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San Remo

Vor einem Jahr fuhren wir über Norditalien in Richtung Portugal und kamen nach dreißig Jahren (unsere Hochzeitsreise) das erste Mal wieder nach San Remo. Leider regnete es an diesem Tag und alles erschien in Grau. Diesmal hatten wir Glück, die Sonne schien, der Himmel ist blau.

Mit dem Smart fuhren wir nach San Remo und parkten am Hafen, unterhalb der orthodoxen Kirche.
Damals parkten wir das Auto in einem Autosilo. Da stellt man das Auto vor dem Tor ab und dann verschwindet es. Durch Ritzen konnten wir eine Art Lager aus Betonkästen erkennen, in denen die Auto´s abgestellt wurden. Mit der Karte, die man beim Abgeben bekam, konnte man das Auto wieder abrufen und es wurde vor das Tor gestellt. Das fanden wir sehr verwirrend, aber diese Autosilo´s gibt es immer noch in San Remo.

Vom Parkplatz aus spazierten wir am Casino vorbei, und dann entlang der Geschäftsstraße Via Giacomo Matteotti, bis zum Christoph Kolumbus-Platz.

Den Rückweg nahmen wir über die Parallelstraße Via Palazzo bis zur Sankt-Stefan-Kirche.

Dort lockt ein Durchgang, die Porta di Romolo Moreno, der in das mittelalterliche Viertel Pigna führt. Das Tor gehört zur dritten Stadtmauer von San Remo aus dem 15. Jahrhundert.

Die Ursprünge der Stadt mit dem ersten Mauerring stammen aus dem 11. Jahrhundert. Der erste Mauerring umfasste das Burgviertel, das Heiligtum Madonna della Costa und bot Zugang zum fruchtbaren San Romolo-Tal.
Die zweite Stadtmauer mit dem Porticato de La Pigna und der Porta Santo Stefano, die der Stadt mehr Raum gab, stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Es ist schwer sich in dem Gassengewirr zurecht zu finden. Am besten geht man immer bergauf, bis man am Giardini Regina Elena heraus kommt. Von der Terrasse des Gartens aus bietet sich ein ausgezeichneter Blick über das östliche San Remo.

Noch weiter oben ist das Heiligtum Madonna della Costa zu sehen.

An der westlichen Seite des Gartens Regina Elena führt ein Weg wieder nach unten. Das Gassengewirr ist unglaublich. Wie in Bussana Vecchia sind auch hier manche Gassen mit Häusern überbaut, über andere Gassen spannen sich Aussteifungsbögen. Hier und da sind kleine gestalterische Details zu bewundern.

Wenn man sich oben für den richtigen Weg entscheidet, erreicht man die Kathedrale San Siro an der Piazza San Siro.

Über die Via Francesco Corradi erreicht man wieder die Geschäftsstraße und das Casino.
Zuletzt spazierten wir noch zur Russisch-Orthodoxen Kirche, deren Zwiebeltürmchen man vom Casino aus, an einer Palme vorbei, erspähen kann.

Jetzt haben wir San Remo dreimal besucht. Ich meine, das Meiste haben wir jetzt gesehen.

San Remo

Eine wunderschöne Küstenlandschaft begleitet uns nach San Remo.

Vor gut 30 Jahren besuchten wir San Remo schon einmal. Davon berichten wir in unserem Buch „Cote d´Azur“, welches als ebook zu kaufen ist.

Damals schien die Sonne und San Remo versprühte das Flair, welches man aus Film und Fernsehen kennt. Diesmal hatten wir Pech. Es regnete ständig und es war dunkel und grau. Wenigstens wollten wir uns die Altstadt ansehen, die wir damals nicht besucht hatten. Der Wohnmobil-Stellplatz liegt ca. drei Kilometer westlich von San Remo, die wir zu Fuß bewältigten. An den Stränden entlang und auf einer schönen palmenbestandenen Promenade erreicht man die Russisch-Orthodoxe Kirche, die man hier nicht erwarten würde.

Dann ist man schon in der Altstadt. Zuerst folgten wir der großen Fußgängerzone Via Giacomo Matteotti, am Casino vorbei. Die vielen Geschäfte laden zum Stöbern ein.

Am Teatro Ariston angekommen schwenkten wir nach links und spazierten die kleine Parallelgasse Via Palazzo in Richtung Kathedrale, vor der sich ein kleiner Platz mit altem Baumbestand und verschiedenen kulinarischen Angeboten befindet.

Es macht nicht wirklich Spaß, sich bei dem Regenwetter auf Entdeckungsreise zu begeben. So spazierten wir auf der Via Feraldi zur Küste zurück, und zum Stellplatz.

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