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Gelateria Girotti

Wer kennt sie nicht, die beiden Haudrauf-Jungs Terence Hill und Bud Spencer. Terence Hill, mit bürgerlichem Namen Mario Girotti, liebt Eis. Seine Familie betrieb schon zu seinen Kindertagen eine Eisdiele in Amelia, einer Kleinstadt nördlich von Rom gelegen. Irgendwann wurde diese Eisdiele geschlossen. Erst 2017 eröffnete Terence Hill die Eisdiele „Gelateria Girotti“ wieder. Das lasen wir schon bei unserer Reiseplanung nach Italien/Sizilien. Leider hat sich der Besuch Amelias nicht ergeben.

Umso mehr freute ich mich, dass eine „Gelateria Girotti“ oder auch „Terence Hill-Eissaloon“ in Dresden, auf der Hauptstraße, eröffnet wurde. Das war 2019. Ich, als geborene Dresdnerin, musste dort deshalb unbedingt hin und war begeistert. Das Ambiente, die nette Bedienung und das superleckere Eis, da stimmt einfach alles. Klaus wollte Pistazieneis haben. Zuerst dachte ich, es wäre keines da, aber dann entdeckte ich das Schild. Das Eis ist nicht so grün wie in anderen Eisdielen. Es ist naturbelassen und schmeckt auch so, wie Pistazie schmecken soll. Da fiel mir doch der Spruch von Terence Hill in einem seiner Filme mit Bud Spencer wieder ein: „… und ein klitze Pistazie“. Im Film hatte Bud Spencer jedoch kein Pistazieneis im Angebot.

Ich bestellte ein Kugel namens „Die rechte und die linke Hand des Teufels“. Ich glaube, da sind Walnuss, aber ganz bestimmt Ahornsirup drin. Ich liebe Ahornsirup, seit wir im Osten der USA unterwegs waren.

Die Kugel kostet 1,60€. Für das Geld bekommt man jedoch fast zweimal so viel, wie bei der Konkurrenz, wo die Kugel 1,50€ kostet. Außerdem schmeckt es viel besser und natürlicher. Während sich die Kunden bei der Konkurrenz fast stapeln, herrscht eine gediegene Ruhe im „Terence Hill-Eissaloon“. Schade eigentlich.

Ein weiterer Grund, warum ich einen Draht zu Terence Hill habe, ist die Tatsache, dass er einen Teil seiner Kindheit in Dresden verbrachte. Sein Vater war Italiener, seine Mutter stammte aus der Nähe von Dresden. Terence Hill erlebte als 5-jähriger sogar die Bombenangriffe 1944/45 mit. Das muss furchtbar gewesen sein.

Die Wände in der „Gelateria Girotti“ sind mit Bildern von Terence Hill und Szenen aus seinen Filmen tapeziert. Sehr nett gemacht. An einer der Wände hängen Fotos und gemalte Bilder von Terence Hill und Bud Spencer, die auch im wahren Leben unzertennlich sind.

Ein Besuch dieser ungewöhnlichen Eisdiele ist unbedingt empfehlenswert.

 

 

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