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Golf von Neapel

Kein Pompei, kein Herculaneum, kein Vesuv, keine Phlegräischen Felder und auch kein Sorrent. Mit einem großen Wohnmobil kann man nur um den ganzen Moloch herumfahren. Es gibt keine Plätze, die groß genug wären. Auf Empfehlung steuerten wir den Campingplatz Zeus in Pompei an. Die Anfahrt war zwar leicht, aber die Parzellen sind klein. Dafür, dass wir uns dann irgendwo hineingequetscht haben, Toilettenpapier muss man auch noch selber mitbringen, mussten wir 28,-€ pro Nacht bezahlen. Das ist doppelt soviel, wie wir auf der ganzen Rundreise jemals bezahlt haben. Es gibt zwar noch zwei einfache Parkplätze, aber für große Wohnmobile zahlt man auch 25,-€, für gar nix, nur für´s Stehen.

erster Blick auf den Vesuv

Die ganze Gegend ist Touristen-Abzock-Bereich. Überall werden organisierte Fahrten angeboten, bei denen man einiges investieren muss. Es geht aber auch anders, haben wir mitbekommen. Man geht zum Bahnhof und kann von dort zu Billigpreisen überall hinfahren. Eine Busfahrt zum Vesuv kostet pro Fahrt 3,10€. Allerdings kostet die Wandertour zum Krater hinauf 10,-€, was noch in Ordnung ist. Ohne Führer geht da gar nichts.

Die Zugfahrkarte nach Herculaneum kostet um die 2,80€. Der Eintritt ist zwar etwas günstiger, aber das Areal in Herculaneum ist klein. Dafür soll es viel schöner als Pompei sein, weil der Erhaltungszustand wesentlich besser ist.

Na ja, jedenfalls hatten wir gerade genug Gelegenheit, um die Ausgrabungsstätte Pompei ein Stück herumzulaufen und ein paar Bilder zu machen.

eines der Stadttore von Pompei mit Vesuv

Das Zentrum den neuen Pompei ist sehr hübsch und hell. Vor allem die Kathedrale mit dem separaten Uhrturm ist beeindruckend. Innen ist sie eine der prunkvollsten Kirchen, die wir auf der Reise gesehen haben. Ein Hingucker sind die schmalen Vertäfelungen aus grünem Marmor mit einzigartigen Mustern. Die Leute müssen echt lange gesucht haben, um solche Strukturen im Marmor zu finden.

Kathedrale des neuen Pompei

Frustriert verließen wir am nächsten Morgen Pompei und fanden erst wieder kurz hinter Sperlonga, ca. 20km vor Terracina, einen Parkplatz, auf dem wir Platz hatten und übernachten konnten. Bis dahin ist nichts zu wollen. Die Via Domiziana, wie die Küstenstraße entlang der Riviera Di Ulisse heißt, verläuft entlang einer wunderschönen Küste mit steilen Abhängen und Stränden dazwischen.

Riviera di Ulisse

Die Altstadt Sperlongas thront wieder auf einer Felsnase hoch über dem kleinen Hafen. Auf der Spitze steht der Torre Truglia, der durch eine Brücke mit der Altstadt verbunden ist.

Torre Truglia

Die Gassen bestehen fast alle nur aus Treppen und werden oft von Bögen überspannt. Nette kleine Ecken findet man überall. Von der halb umlaufenden Terrasse kann man die Küste entlang und über Hafen und Strände blicken.

Gasse in der Altstadt von Sperlonga

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