A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Charleston – South Carolina

Nachdem wir nun Florida Richtung Norden verlassen und Georgia auf der I 95 durchquert haben, sind wir in Charleston angekommen. Dieser Ort interessiert mich schon seit mehreren Jahren, denn von hier aus startete das erste erfolgreich operierende, bemannte U-Boot der Geschichte, die Hunley. Es wurde zwar bei seinem ersten Einsatz versenkt, aber das von ihr torpedierte Schiff ging ebenfalls unter. Es hatte gerade der Bürgerkrieg von Charleston aus begonnen. Die Nordamerikaner belagerten und beschossen 1864 die Häfen der damals noch Sklaverei betreibenden Südstaaten, die sich dagegen zur Wehr setzten. Die Hunley hat eine fesselnde und traurige Geschichte zugleich, denn im Laufe der Erprobung ertranken zwei Besatzungen und beim ersten und einzigen Einsatz die Dritte. 1995 wurde das Wrack der Hunley, die nach ihrem Konstrukteur und Erbauer benannt ist, auf dem Meeresgrund wiederentdeckt und im Jahre 2000 gehoben. Seitdem wurde sie vom Schlick befreit, die Mannschaft und einige Artefakte geborgen, und konserviert. Die Überreste der Mannschaft wurden auf dem nahegelegenen Magnolia-Friedhof beigesetzt, wie die anderen beiden Mannschaften, jeweils 8 Menschen. Seit 2012 nun, gerade rechtzeitig für uns, ist die Hunley der Öffentlichkeit zugänglich. Sie wird in einem Wassertank aufbewahrt und ist „etwas“ kleiner, als ich es mir vorgestellt habe, genauso wie die Bucht von Charleston riesig ist. Die übrigen Originalfundstücke und Artefakte werden in der Ausstellung gezeigt.

Am Patriots Point liegt der Flugzeugträger USS Yorktown (CV-10), das Schwesterschiff der CV-5, die von einem japanischen Bomber in Midway 1942 versenkt wurde. Ein Großteil des Schiffes ist als Museum von den Besuchern zu besichtigen. Daneben liegen der Zerstörer USS Laffey und das U-Boot Uss Clamagore (SS-343), ebenfalls zu besichtigen. Wir begnügten uns mit dem Flugzeugträger.

Während die Touristen in die kommerziell ausgerichtete Altstadt geschickt werden, haben wir uns im Ursprung von Charleston, dem alten Dorf umgesehen. Es ist heute ein ruhiger Teil mit schönen alten, rekonstruierten Holzhäusern und sehr viel Grün.

Die Strände von Sullivans Island und Isle of Palms sind überlaufen und als wir da waren, voll von angespültem Schilf.

Die Palmen sind nun weniger geworden, die Abende lauer, wir sind ein Stück Richtung Norden vorangekommen. Bei den immer noch vorkommenden heftigen Platzregen und Gewittergüssen sollte man, wenn die ersten Tropfen fallen, ein Dach über dem Kopf haben, sonst wird man pitschnass. Das dauert keine Minute.

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