A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Blue Ridge Mountains – South Carolina

Eigentlich wollten wir nie mehr so weit an einem Stück fahren, aber zwischen Charleston und Dillard in den Blue Ridge Mountains, südliches Ende der Appalachen, gibt es nichts weiter, was uns näher interessiert. So hatten wir 470 km zu fahren, mit dem Auflieger hinten dran kein Pappenstil, zumal die letzten knapp 100 km in die Berge führten, rechts, links, bergauf und bergab. Auf die Dauer ist das ganz schön anstrengend und man hat kaum noch ein Auge für die herrliche Natur. Nach 6 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht, den RV-Park „River Vista Mountain Village“. Den haben wir uns ausgesucht, weil wir mit einem der zahlreichen Gutscheine, die wir von Lazydays beim Kauf des Wohnanhängers bekommen haben, zwei Nächte gratis stehen können. Dazu haben wir uns den Passport America gekauft, mit dem man auf zahlreichen Plätzen nur 50% bezahlt. Da hat man die Kosten für den Passport nach drei bis vier Übernachtungen schnell wieder rein. Wir haben ihn schon reichlich genutzt. So haben wir 5 Übernachtungen für nur 42,-$, genug Zeit um auszuruhen und sich die Gegend anzusehen. Nach einem faulen Tag, Nichtstun, sind wir zu den Tallulah-Wasserfällen südlich von Clayton gefahren. Es gibt dort einen Rundweg durch die Berge, immer am Tallulah River entlang, mit verschiedenen Aussichtspunkten, von denen aus man die Wasserfälle gut sehen kann. Auf der einen Seite sind wir flussab gelaufen, dann 320 Stufen nach unten gestiegen, über eine Hängebrücke auf die andere Seite gelangt, an die 300 Stufen wieder hoch und oberhalb des Flusses zurück zum Auto. Es ist ein sehr schönes Stück Land. Anschließend besuchten wir die Hillside Orchard Farm in Tiger, auf der gerade Unmengen an Kultur-Brombeeren reiften. Leider waren wir eine Winzigkeit zu früh dran. Im Laden bekommt man selbst gemachte Marmeladen, Relishs, Säfte, Brot usw. Am nächsten Tag waren wir im Black Rock Mountain State Park bei Mountain City wandern und bestiegen dabei den Black Rock Mountain (um die 1000m hoch). Der Pfad führte uns immer durch den Wald, auch Rhododendron-Wälder. Vom Gipfel hat man einen herrlichen Blick zu den umliegenden Bergketten. Eine kleine Runde drehten wir dann noch um den Black Rock Lake, ein Bergsee. In Andy´s Trout Farm wollten wir uns für den Abend eine schöne Forelle angeln, aber die guckten unseren Köder nicht einmal an. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes hier haben wir eine Rundfahrt um den Lake Burton gemacht, in der Hoffnung, etwas vom See zu haben, aber das gesamte Ufer ist unter unzähligen Privateigentümern aufgeteilt. Man will unter sich sein. Am Ufer des Tallulah-Rivers zwischen dem Seed Lake und dem Lake Rabun gibt es einen schönen, künstlich angelegten, sonnigen Strand mit Picknick-Plätzen im Schatten. Dort waren wir baden. Selbst das Flusswasser hat eine halbwegs angenehme Temperatur. Was die Natur in diesen Bergen angeht: es gibt hier Schwarzbären, Waschbären, Oppossums und 14 Schlangenarten, wovon 2 giftig sind – eine Klapperschlangenart und die Kupferkopfschlange, an der entsprechenden Kopffärbung zu erkennen.
Hat schon mal jemand handwerkliche Fähigkeiten gebraucht, um Gardinen zu waschen? Ich musste etliche Halterungen von den Wänden schrauben, um die Gardinenteile abzubekommen. Hat jemand schon einmal gesehen, dass Gardinen mit Papier ausgestopft sind? Unsere waren es.

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