A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Glasgow

An 96 von 100 Tagen regnet es. Was soll man da machen? Flächendeckendes Internet ist in Schottland nicht vorhanden, selbst in den Städten nicht, so dass wir arge Schwierigkeiten haben, die verschiedenen Dinge am Computer zu erledigen. Mein eigenes, unabhängiges WIFI-Gerät funktioniert so gut wie nie. So müssen wir einige Zeit aufwenden, um ein halbwegs zufriedenstellendes Netz zu finden. Deshalb lassen manche Artikel unter Umständen etwas länger auf sich warten. Aber das nur am Rande.

Riverside Museum

Riverside Museum

Eigentlich wollten wir Glasgow links liegen lassen, aber das Schicksal hat wieder einmal lenkend eingegriffen. Unser Gasvorrat war bis auf den letzten Tropfen aufgebraucht. In Glasgow fanden wir eine Gastankstelle, die sogar einen Adapter zu unserem Anschluss zur Verfügung hatte. Leider war gerade Sonntag und wir verbrachten die Nacht auf dem Parkplatz (von 18 – 6 Uhr kostenfrei)) des Riverside Museums. Da es schon so sein sollte, besuchten wir das Museum. Der Bau mit seiner außergewöhnlichen Architektur existiert erst seit 2011 und ist das schottische Verkehrsmuseum.

Ausstellung

Ausstellung

Für freien Eintritt, Spenden erwünscht, wird der Besucher durch die Geschichte der schottischen Verkehrsmittel aller Art geleitet. Auch innen ist das Museum sehr ansprechend und interaktiv gestaltet. Es besitzt zudem das älteste Fahrrad der Welt, steht dort geschrieben.

auf der Glenlee

auf der Glenlee

Zusätzlich kann man das Segelschiff Glenlee besichtigen, ebenfalls kostenlos. Es ist eine 3-Mast-Bark und eines von fünf bis heute existierenden Segelschiffen, die in Glasgow gebaut wurden. Früher gab es tausende davon. Außerdem ist es das einzige Segelschiff, das den Weg nach Großbritannien zurückgefunden hat. In den ersten 23 Jahren fuhr sie als britisches Handelsschiff rund um die Welt, viermal, kam aber nie nach Glasgow zurück. 1919 übernahm sie eine italienische Reederei und baute und benannte sie um, dazu bekam sie zwei Dieselmaschinen. 1921 ging sie in spanische Hände über und diente der Royal Spanish Navy als Segelschulschiff. 1992 erst kam das Segelschiff an der River Clyde zurück und Freiwillige restaurierten sie komplett und gaben ihr den Namen Glenlee wieder. Von da an war sie nur noch ein Museumsschiff. Am 21. Juni 2011 sah sie endlich ihre Heimat Glasgow wieder und liegt seitdem am Riverside Museum, ebenfalls als Museumsschiff.

 

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