A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Bahia de Algeciras

Carteia

Carteia

Das Wetter ist durchwachsen. Mal ist es grau und es regnet bei 12-15 Grad, mal scheint die Sonne bei 20 Grad. Schon lange gab es hier in Südspanien nicht solch ein schlechtes Winter. Das hörten wir doch schon auf den Britischen Inseln. Es ist ein verflixtes Wetterjahr.
Zwischen La Línea und Algeciras fristet das kleine Dörfchen Guadarranque sein Dasein an der Bucht von Algeciras. Einst wohl ein hübsches Fleckchen Erde wird das Dorf heute von einer Raffinerie und einer anderen großen Fabrik flankiert. Dreck, Gestank und Dauerlärm setzen Guadarranque zu, obwohl sich die verbliebenen Einwohner viel Mühe geben, das Dorf in Schuss zu halten.
Gleich in der Nähe befindet sich ein archäologisches Grabungsfeld. Hier stand einmal die römische Stadt Carteia, mit allem was dazugehört. Sie wurde auf phönizischen Grundmauern errichtet. Gegen eine Spende finden Führungen durch das 27 ha große Areal statt. Die ausführlichste Führung dauert zwei Stunden. Wer diese Zeit nicht hat, bekommt auch eine einstündige oder halbstündige Führung.

Markthalle von Algeciras

Markthalle von Algeciras

Wie von Gibraltar aus fahren auch von Algeciras Fähren nach Afrika. Der größte Teil der Wasserfront von Algeciras ist modern geprägt. Die Altstadt beginnt erst in der zweiten Reihe. In der Stadt halten sich sehr viele Marokkaner auf, aber auch viele Obdachlose. Die Markthalle fällt architektonisch aus dem Rahmen. Es ist ein runder Bau mit einem kuppelförmigen Dach. An vier Seiten ist die Kuppel abgeschnitten, so dass Bögen über den Eingängen entstanden sind. Das sieht recht interessant aus.
Zufällig entdeckten wir Ruinen am nördlichen Rand der Altstadt. Wir gehen davon aus, dass sie einmal zur Alcazaba gehörten.

Punta del Carnero

Punta del Carnero

Südlich von Algeciras führt eine kleine Straße zum Punta del Carnero, wo auch ein Leuchtturm steht. Der Leuchtturm kann nicht besucht werden. Einen Kaffee, auf den wir uns gemäß einer großen Werbetafel und Hinweisschildern gefreut hatten, bekamen wir auch nicht. Das Restaurant „El Faro“ wird erst noch gebaut. Dafür kamen wir uns an diesem Küstenabschnitt nicht wie in Südspanien, sondern wie in Schottland vor. Weite grüne Weiden mit Rindern darauf und eine raue Küste mit bis ins Wasser reichenden Felsen verwirrten unsere Sinne. Gegenüber ist wieder Afrika zu sehen.

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