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Reisen rund um die Welt

Selinunte

Selinunt ist eine Gründung um das Jahr 650 v.Chr. durch die Griechen. Wie schon Akragas, der antike Vorgänger von Agrigento, wurde auch Selinunte 406 v. Chr. durch die Karthager zerstört. Heute ist das antike Selinunt die größte Ausgrabungsstätte Europas. Das Ausgrabungsgelände befindet sich westlich des heutigen Marinella di Selinunte. Der Besuch des weitläufigen Areals kostet 6,-€ pro Person. Da wir schon so viele griechische Ausgrabungsstätten gesehen haben, ließen wir diesen Besuch aus. Von Marinella aus sieht man auf dem benachbarten Cap die Ruinen des Tempels C. Ansonsten ergibt sich nirgendwo eine Möglichkeit, auch nur einen kleinen Blick auf das Gelände zu werfen.

Reste des Tempels C auf der Akropolis von Selinunt

Die Reiseführer werben mit schönen Sandstränden, welche Marinella di Selinunte haben soll. Der Ort ist recht nett, gepflegt und hell, aber weder Strand noch der kleine Hafen laden zu einem Spaziergang ein. Jetzt im Winter stapelt sich das Seegras am Strand, überall liegt Müll herum und der kleine Kai für die Fischerboote im Hafen hat das Zeitliche gesegnet und ist zur Hälfte im Wasser verschwunden.

Marinella di Selinunte

Im Ortszentrum ist noch zu sehen, dass es einmal einen Bahnhof gab. Überreste der beiden Gleise und Bahnsteige wurden erhalten, sind aber mit der Zeit überwuchert. Das Bahnhofsgebäude und der Wasserkran sind ebenfalls noch da, ansonsten wurde alles mit einem großen Park-/Marktplatz überbaut.

Reste des Bahnhofs

Für eine Nacht stehen wir sehr ruhig auf der Piazzale delle Metobe, kostenlos. Zwischen dem Platz und den angrenzenden Wohnhäusern ragen auch noch ein paar kleine Ruinen aus dem Gestrüpp.

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2 Gedanken zu „Selinunte

  1. Das Naturschutzgebiet haben wir auch gesehen, waren aber nicht da. Die meisten Strandbuden haben jetzt auch geschlossen. Es leben auf Sizilien viele wilde oder halbwilde Hunde. Wir haben zwar noch keine schlechten Erfahrungen mit den Hunden gemacht, solange sie sich in der Zivilisation aufhalten. Im Gegenteil: Aggressivität bei den Hunden haben wir gar nicht feststellen können. Bei den Hunden auf Müllhalden oder in abgelegenen ruhigen Ecken haben wir immer Abstand gehalten. Den trauen wir nicht.

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  2. Es gibt ein kleines hübsches Naturschutzgebiet am östlichen Ortsrand. Hier ist auch der Strand wirklich schön, sogar mit einer Bar in einer Holzbaracke für die Strandbesucher. Doch hat der Besitzer mehrere Hunde, die im Herbst gemeinsam unseren Hund attackiert haben. Im Sommer sind die vermutlich nicht da.

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