A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Bussana

Im ersten Beitrag kündigten wir einen Besuch der Insel Korsika auf der diesjährigen Winterreise an. Im Vorfeld recherchierten wir die dortigen Bedingungen, vor allem was Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnmobile angeht. Leider mussten wir feststellen, dass man nicht frei stehen kann, wenn doch, dann kommt man nur mit kleinen Allrad-Mobilen hin. Bis auf nicht einmal eine Handvoll Stell- und Campingplätze haben sonst alle Plätze geschlossen. Somit bleibt uns keine Möglichkeit, die Insel in Ruhe zu erkunden. Immer nur von einem Platz aus in alle Richtungen zu fahren, dafür ist Korsika viel zu groß. Auf Sardinien dagegen ging es vollkommen entspannt zu und man hat alle Möglichkeiten diese großartige Insel zu entdecken.

Also planten wir um und folgen nun der ligurischen Küste, um in den Süden Italiens zu kommen. Die heftigen Regenfälle haben aufgehört, nur stürmische Winde fegen immer noch über das Land und die Sonne scheint.

Wie schon erwähnt bietet die Côte d´Azur kaum Platz für Wohnmobile, und die Küstenstraße ist vollkommen überfüllt. So folgten wir der Autobahn bis nach Italien und haben dabei den Eindruck, dass die Maut für die Autobahn teurer ist als im Rest Frankreichs.

Oberhalb von Monaco befindet sich ein Parkplatz mit einem Aussichtspunkt. Von dort oben hat man einen schönen Blick auf das Fürstentum Monaco.

Dann fuhren wir nach Italien und fuhren in Arma di Taggia auf die Landstraße, die Via Aurelia, wie ihr römischer Name lautet. Wir bezahlten die Maut und wollten weiterfahren, als nichts mehr ging. Fehlermeldung im Display des Wohnmobils: Gang nicht verfügbar. Kurz darauf kam dann jemand von der Mautstation und fragte, was los sei. Wir sagten, dass wir nicht mehr weiter können. So organisierte er einen Abschlepper, der uns zu einer Werkstatt in Bussana brachte. Wie immer bei solchen Vorkommnissen ist Wochenende und vor Montag nichts zu machen. Na toll. Der Hinterhof der Abschleppers ist nicht einladend und der Betrieb des Blumengroßhandels ist laut, dafür befindet sich gleich an der Ecke ein Carrefort-Markt zum Einkaufen.

Nach vier Tagen standen wir immer noch da und versuchten irgendeine Lösung für unser Problem zu finden. Hilfe bekamen wir dabei von einer Dame der Fiat-Werkstatt Bodino Carlo, die sehr gut deutsch spricht. Wir müssen sehen, wie es weiter gehen kann. Im Bereich der Maritimen Alpen ist die städtische Struktur sehr eng, kaum Platz für PKW´s, geschweige denn Wohnmobile.

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