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Lagos

Promenade von Lagos

Der wohl schönste Abschnitt der Algarve liegt gleich westlich von Lagos. Endlich, am 7.3.2017 haben wir Kaiserwetter. Blauer Himmel und um 15 Uhr 22,6° im Schatten, 39,8° in der Sonne. Eine leichte Brise sorgt für ideale Temperaturen. Wir stehen zwei Nächte auf dem Stellplatz am Stadion von Lagos, direkt an der N125. Durch eine Erweiterung des Geländes finden inzwischen sehr viele Wohnmobile ein Plätzchen für sich. Bis in die Altstadt sind es nur knapp 2km. Man kann den Weg über die Marina nehmen, dann über die Fußgängerbrücke über den Fluss, der aus dem nahe Gebirge kommt, und schon hat man die Altstadt erreicht. In der Markthalle direkt an der Promenade wird frischer Fisch, wie der silberne Degenfisch, verkauft.
Die Promenade ist sehr schön, palmenbestanden und geräumig, mit vielen Sitzmöglichkeiten. In den Gassen der Altstadt sind neben zahlreichen Einkehrmöglichkeiten auch viele Korkgeschäfte zu finden. Die Preise sind sehr angemessen. Inzwischen sahen wir auch Schuhe, kurze Hosen und einen Bikini aus Kork. Es ist wirklich alles nutzbar. Wie es sich mit dem Sauberhalten verhält, kann ich jedoch nicht sagen.

Frühling vor der Stadtmauer von Lagos

Lagos ist von einer Stadtmauer umgeben, die mit rotem Putz versehen ist. Ab und zu wird sie von einem Beobachtungsturm unterbrochen. Der rote Putz der Stadtmauer, das frische Grün und die blühenden Obstbäume ergeben zusammen ein wunderschönes Bild.
Am Ende der Promenade steht ein kleines Fort. Von der Marina aus starten Ausflugsfahrten zu den nahegelegenen Grotten des Skulpturenparks entlang der Küste um den Leuchtturm von Lagos.
Von Lagos aus startete Heinrich der Seefahrer, ein Portugiese, mit seinen Karavellen zu Forschungsreisen rund um die Welt. Die Schiffe wurden von Werften gebaut, die in Lagos ansässig waren. Außerdem fand 1444 in Lagos der erste Sklavenmarkt Europas statt.

Skulpturenpark

Gleich der erste richtige Strand hinter Lagos, der Praia d. Dona Ana, gilt als der schönste Strand der Felsen-Algarve. Nicht zu groß wird er von tollen Felsformationen begrenzt. An der schmalen Ringstraße zum Strand stehen ein paar Hotels.
Das sehenswerteste Stück Algarve findet man jedoch am Leuchtturm, am Ponta da Piedade. Rund um die Spitze, auf der der Leuchtturm steht, begeistert die Natur mit einem Felsentheater, welches seinesgleichen sucht. Höhlen, Löcher, Brücken, Felsnadeln, unglaublich, was die Natur hier geschaffen hat. Ausgetretene Wege führen in fast jede Ecke der Bühne, von der aus man immer wieder neue und aufregende Entdeckungen macht. Ab und zu sieht man ein Ausflugsboot um die Felsen schippern.

Skulpturenpark von unten

Von unten sieht alles noch einmal ganz anders und noch gewaltiger aus, vor allem bei Ebbe. Dann liegen auch die untersten Höhlen und Grotten frei. Eine Treppe bietet die Möglichkeit auch ohne eine Bootstour das Szenario von unten zu erleben. Ich hörte auf dem Weg nach unten jemanden ausrufen: Megaschön. Das können wir nur bestätigen. Es gibt kaum etwas Schöneres auf unserer Welt, vor allem bei blauem Himmel und Sonnenschein. Man sollte sich für diesen Besuch jedoch den Nachmittag aussuchen, dann ist die Beleuchtung durch die Sonne besser.

Praia de Porto de Mós

Auch noch zu empfehlen ist ein Ausflug zum Praia de Porto de Mós, noch weiter westlich. Hier sieht die Steilküste wieder etwas anders aus. An der senkrecht abfallenden Felswand erkennt man die schräg liegenden Gesteinsschichten, was sehr dekorativ aussieht. Ein Spaziergang an der Wasserlinie unterhalb der Felswand ist ein wahres Gedicht. Natürlich kann man auch an diesem Strand in eines der beiden Lokale einkehren.

Armação de Pera

Fischerhütten am Strand

Um die Orte Porches, Silves und Carvoeiro zu besuchen, entschieden wir uns für den großen Stellplatz in Armação de Pera, für 1,50€ pro Nacht, direkt am Strand. Es war Freitag und der Platz so voll, dass wir gerade noch eine Lücke für unser Motorhome fanden.
Arma
ção de Pera ist ein reiner Touristenort, der jedoch eine schön gestaltete Promenade zu bieten hat. Der lange Strand ist besonders, denn das Ostende gehört zur Sand-Algarve, das Westende gehört zur Fels-Algarve mit ihren Steilküsten. Armação de Pera ist also der Schnittpunkt zwischen den zwei Algarveabschnitten.
Direkt vorm Stellplatz stehen kleine Fischerhütten. In ihnen verbringen die Fischer die meiste Zeit des Tages, um Netze zu flicken, sich auf den nächsten Fang vorzubereiten oder auch einem ihrer Hobbys nachzugehen. In den winzigen Abteilen der Hütten liegt die meiste Ausrüstung der einzelnen Fischer. Die Boote werden durch einen Traktor bewegt, der sie in Sekundenschnelle ins oder aus dem Wasser zieht.

Gleich einen Ort weiter, in Porches, ist ein deutscher Metzger „VILA VITA“ zu finden. Leider hat der am Montag und Dienstag Vormittag geschlossen. Wir freuten uns so auf schöne deutsche Wurst, aber wir hatten den falschen Zeitpunkt erwischt. Neben dem Laden betreibt der Inhaber auch einen Biergarten.

Silves

Silves liegt ein Stück weit im grünen und hügeligen Hinterland der Algarve und ist durchaus einen Besuch wert. Die Altstadt erhebt sich vor einem Fluss einen Hügel hinauf. Ganz oben thront eine arabische Burg. Die Mauer ist auf der Ostseite noch fast vollkommen erhalten. Direkt unterhalb steht die Kathedrale. In lauschigen Ecken der Umgebung laden Cafés oder kleine Restaurants ein. Am oberen Ende der Altstadt befindet sich ein Parkplatz mit einem schönen Blick auf die Hügel des Hinterlandes, unterbrochen von zwei Türmen der Festungsmauer.

Carvoeiro

Wieder am Meer besuchten wir Carvoeiro. Das kleine Städtchen zwängt sich in eine Lücke in der Steilküste. Rechts und links vom Strand ragen die sandigen Felsen hoch auf. Wenn man die Treppe links des Strandes erklimmt, dann hat man eine schöne Sicht auf alles von oben. Am Aussichtspunkt befindet sich eine der vielen Seefahrerkapellen an der portugiesischen Küste. Von dort aus führt ein Bretterweg immer am Rand der Steilküste entlang, mit Blick auf das unendlich weite Meer.

Praia d. Cova Redonda

Von der Schönheit der Steilküste nicht genug bekommend, steuerten wir auch noch Praia de Cova Redonda an. Das liegt gleich westlich von Armação de Pera. Auf einer Felsnase steht eine kleine Kapelle. Links davon liegt der kleine Strand Praia d. Cova Redonda mit einer kleinen Strandkneipe, auf der anderen Seite schließt sich der längere Praia d. Seniora da Rocha an. Von hier aus sieht man schon Armação.

weißer Ginster

Östlich von Armação de Pera finden die Naturliebhaber ihr Refugium. Es führen verschiedene Wege durch die weite Dünenlandschaft.

Olhão – Faro

üppiges Grün überall

üppiges Grün überall

Hier in Portugal herrscht inzwischen der richtige Frühling. Es ist zwar im Süden Spaniens und Portugals im Winter irgendwie immer grün, aber jetzt erfreuen saftiges und dichtes Gras, rapsfarben blühende Kleeteppiche, Obstbaumblüten und erste Bäume mit frischem Laub das Auge. Nichts erinnert an die von der Sonne verbrannte Landschaft im Sommer und Herbst.
Übrigens liegt Portugal in einer anderen Zeitzone, womit wir eine Stunde hinter der deutschen Zeit liegen.

Rohmaterial Kork

Rohmaterial Kork

Olhão kann Ausgangspunkt für viele Unternehmungen sein. Ein Mitwohnmobilist gab uns den Tipp, die Korkfabrik in São Bras de Alportel zu besuchen. In Tavira bewunderten wir in einem Laden Hüte, Taschen und sogar einen Regenschirm, die aus Kork hergestellt sind. Unglaublich, dass man Regenschirme aus Kork herstellen kann. Umso gespannter waren wir auf die Korkfabrik. In der Touristinformation von São Bras de Alportel fanden wir einen Prospekt, der uns zur Fabrik Francisco Carrusco führte. Nichts weist dort auf Führungen hin und so schauten wir uns einfach selbst auf dem Gelände um, bis uns jemand fragte, ob wir eine Führung wollten. Für 10,-€ pro Person bekamen wir eine sehr interessante Privatführung durch die Fabrik. Das ist nicht der normale Ablauf. Eigentlich beginnen die Führungen im Korkmuseum der Stadt und beinhaltet das Museum, die Korkeichenplantage und die Fabrik. Das kostet dann allerdings 19,-€. Wir waren halt zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Korkverarbeitung

Korkverarbeitung

Ich will hier nicht alles wiedergeben, was wir bei der Führung gehört haben, dass kann man sicher im Internet nachlesen. Nur ein paar Eckdaten: der Händler kauft praktisch die Katze im Sack, weil der Kork noch am Baum ist, wenn gekauft wird. Die Qualität zeigt sich erst in der Fabrik und noch eindeutiger bei der Verarbeitung. Der Kork wird nach der Ernte 6-8 Monate gelagert, dann 1 Stunde bei 100 Grad gekocht, um Insekten und andere Verunreinigungen zu entfernen, 4 Wochen im Außenbereich gelagert, noch einmal unter denselben Bedingungen gekocht und im Innenbereich gelagert und getrocknet. Dabei verflacht sich das Material. Zum Weiterverkauf werden Pakete gepackt. Je nach deren Qualität kostet solch ein Paket zwischen 90,- (70 kg) und 700,- Euro.
Was in der Fabrik weiterverarbeitet wird, wird bearbeitet und wieder sortiert. Am Ende liegen mindestens 10 verschiedene Qualitäten in der Halle, die zu Furnier, Korken oder Kunstwerk verarbeitet werden.
Es gibt nichts, was nicht aus Kork hergestellt werden kann. Am Ende der Führung zeigte die Dame uns eine Mustermappe. Durch Beschichtungen der hauchfein geschnittenen Korkplatten, z.B. aus Plastik oder Textil, werden der Korkverwendung keine Grenzen gesetzt. Wenn man die Löcher von Korkblöcken mit Glitter oder was auch immer ausfüllt, ergeben sich die unglaublichsten Muster für Taschen, Etuis und was auch immer, sogar Tapeten sind möglich.
Aus den Eicheln der Korkeichen werden unter anderem Liköre hergestellt. Man sollte sich eine Führung durch eine Korkfabrik wirklich nicht entgehen lassen.

durch Gezeiten angetriebene Mahlwerke

durch Gezeiten angetriebene Mahlwerke

Wer lieber Natur mag, dem ist der Ria Formosa (übersetzt: schönes Haff) Naturpark empfohlen, der sich von Olhão bis nach Faro erstreckt. Der Park beinhaltet Kiefernwälder, Dünen und Salzwiesen, die Heimat für zahlreiche Vogelarten sowie Kinderstube für verschiedene Fischarten sind. In dem Parkabschnitt Olhão ist ein Rundweg angelegt, der zirka 3km lang ist. Auf vielen Informationstafeln erfährt der Besucher etwas über Flora, Fauna und von Menschen gebauten Anlagen. Sogar Reste einer römischen Anlage aus dem 1. Jahrhundert, in der Garum hergestellt wurde, sind zu bestaunen.
Unser größtes Interesse galt allerdings den Chamäleons, ca. 10-15cm lang, aber keines ließ sich sehen. Die Meister der Tarntechnik sollen sich hauptsächlich auf kleinen Kiefern aufhalten, aber so sehr wir viele Bäume untersuchten, wir konnten nicht ein Chamäleon entdecken.
Eine weitere Besonderheit des Ria Formosa Parks ist die Gezeitenmühle aus dem Jahre 1885. Gezeitenmühlen sind in Portugal jedoch schon seit dem 8. Jahrhundert bekannt. Mit Hilfe des Gezeitenstromes trieben kleine Turbinenräder Mahlsteine an, die Korn zu Mehl mahlten.
Zwei bis drei Stunden sollte man schon einplanen, wenn man sich alles ansehen möchte, was der Park zu bieten hat.

Kathedralenplatz in Faro

Kathedralenplatz in Faro

Vom Zentrum Olhãos aus fahren Boote zu den vorgelagerten Inseln, die ebenfalls zum Ria Formosa-Gebiet gehören.
Faro ist natürlich auch einen Besuch wert. Die Innenstadt glänzt durch sehr viele kleine Plätze und die Gassen sind auch nicht so eng wie anderswo, selbst in der Altstadt.
Am Hafen werden verschiedene Rundfahrten zu mehreren Inseln und durch den Naturpark angeboten.

Gezeitenstrom

Gezeitenstrom

Ein anderer interessanter Ausflug ist eine Fahrt auf die Ilha do Ancão. Hinter der Brücke, die auf die Insel führt, hielten wir uns links und fuhren soweit es möglich war, bis an das Ende des Ortes. Danach spazierten wir auf der linken Seite der Landzunge am Wasser entlang, vorbei an einfachsten Fischerhäusern. Die Hauteinnahmequelle sind Muscheln, die in Massen im Bodden gesammelt werden. Es gibt aber auch kleine Muschelzuchten. Wer es schafft, bis ans Ende der Landzunge zu laufen, der steht an einem wunderschönen Ort, vor allem bei Sonnenschein und Flut. Schon aus 500m Entfernung hört man die einlaufende Flut, zu sehen ist sie schon viel weiter vorher. Es tritt dabei eine unglaubliche Strömung auf. Der Einlass ist nicht breit und dahinter beginnt die Ilha de Barreta. Auf beiden Seiten des Einlasses gibt es nur noch Sanddünen und Sandstrand, sonst nichts, dazwischen die Flutwellen, die sich gegen das Wasser des Boddens stemmen. Dieses Bild erinnerte uns gleich an die Landzunge von Skågen im Norden Dänemarks, auch wenn das Szenario dort einiges größer ist.
Übernachtet haben wir auf dem kleinen
aber netten Stellplatz Canto do Sol Quelfes, am Nordrand von Olhão.
In den 10.-€ Gebühr sind der komplette Service inkl. WIFI und Waschmaschine enthalten.

Tavira

Grenze Spanien-Portugal

Grenze Spanien-Portugal

Kurz hinter der Grenze zu Portugal findet man den sogenannten Welcome-Point. Den sollte man anfahren, wenn man das erste Mal in Portugal unterwegs ist, und sich dort unter anderem über die Bezahlung der Maut informieren. Das einfachste ist, wenn man sich gleich dort am Automaten der Schranke mit dem Nummernschild und der Kreditkarte registriert. Das kostet eine Gebühr von 60 Cent und ist für einen Monat gültig. An den kommenden Mautstationen muss man dann durch die Schranken mit dem entsprechenden Zeichen fahren und die Maut wird automatisch erhoben. Allerdings wissen wir noch nicht, wie wir erfahren, wie hoch die Mautgebühren sind, die abgebucht werden.
Es gibt aber auch Autobahnen, bei denen die Maut herkömmlich cash bezahlt werden kann. Wir werden wie immer versuchen, ohne Mautautobahnen auszukommen, aber das wird nicht in jedem Fall funktionieren.
Bis zur Ausfahrt 17 ist die A22 mautfrei. Dort kann man nach Manta Rota abbiegen und auf der N125 an der Küste entlang fahren. Da wir Tavira sehen wollten, hatten wir uns den Stellplatz in Manta Rota ausgesucht. Kurz vorher, in Altura, sahen wir viele Wohnmobile vor den Dünen stehen. Diesen Platz fuhren wir an und verbrachten dort eine Nacht, kostenlos. Trotzdem sahen wir uns den Stellplatz in Manta Rota an. Der ist, wie in mehreren Kommentaren angekündigt, rappelvoll. Kaum eine Chance ohne Voranmeldung. Dazu kostet der Platz 7,- inkl. Strom.

Stadtansicht Tavira

Stadtansicht Tavira

Tavira besitzt eine hübsche Altstadt, die durch den Ría Gilão geteilt wird. In der Westhälfte geht es geschäftiger zu, weil sich dort die meisten Sehenswürdigkeiten befinden. Auf dem Hügel über der maurischen Stadt thront die Hauptkirche Santa Maria do Castelo. Gleich nebenan stehen die Reste des alten Kastells, in dem ein schöner Garten angelegt ist. Von hier kann man über die vielen Dächer Taviras blicken.
Auf der anderen Seite der Kirche steht ein großer Wasserturm. In ihm ist eine Camera Obscura untergebracht. Mit Hilfe von Spiegeln wird eine 360°-Ansicht Taviras von der Decke des Wasserturms auf einen Tisch projiziert. Mit Hilfe dieser Ansicht werden die Sehenswürdigkeiten der Stadt erklärt.

Haustüre in Tavira

Haustüre in Tavira

Auffallend in Tavira sind die vielen mit maurischen Fliesen verkleideten Häuserfassaden und die Haustüren, die filigrane Holzgitter als Füllungen besitzen. Leider sind viele andere Häuser verfallen und suchen händeringend nach solventen Investoren, die ihnen neues Leben einhauchen.
Zwischen Tavira und der Küste breitet sich eine riesige Salinenlandschaft aus. Das mineralhaltige Salz wird zum Beispiel in der Markthalle verkauft. Natürlich leben auch hier Flamingos, zusammen mit vielen anderen verschiedenen Küstenvögeln.

gefüllte Kalmare

gefüllte Kalmare

In der Markthalle kauften wir neben wirklich leckeren Orangen auch frische Kalmare, ungesäubert. Wie schon in Spanien schmecken auch in Portugal die Orangen unglaublich gut, so süß und überaus saftig. Das ist der Vorteil, wenn sie vollreif direkt vom Baum verkauft werden.
Im Internet suchte ich nach Informationen, wie man die Kalmare küchenfertig bekommt. Die Augen hatte der Händler schon herausgeschnitten. Mir blieb nur noch, den Kopf aus der Tube zu ziehen, den Schnabel zu entfernen, die Tube zu leeren und abzuziehen sowie das Fischbein zu entfernen. Selbstverständlich wird abschließend alles noch einmal abgespült. Das Ganze ist recht einfach, aber eine echte Friemelei und Sauerei. Das nächste Mal werden die Kalmare wieder küchenfertig gekauft. Die Tuben und Flügel kann man kleinschneiden, mit Knobi und Zwiebel ganz kurz anbraten, mit Petersilie, Salz und Pfeffer mischen und die Tuben damit füllen. Die werden dann einfach nur noch sehr kurz rundum gebraten oder gegrillt, wirklich nur sehr kurz, sonst werden sie gummiartig.

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