A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Motorhome Winnebago Adventurer

Als es Zeit wurde, das Gespann loszuwerden, tauschten wir es gegen ein Motorhome Winnebago Adventurer ein. Das Motorhome war 12m lang und bot kaum weniger Platz als das 5th-Wheel. Der große Vorteil war, dass nicht so viele Arbeiten anstanden, wenn wir im Motorhome wohnen wollten. Auf-und absatteln fiel weg und die Abstützung erfolgte hydraulisch auf Knopfdruck. Das Handling beim Fahren war auch besser, weil der Winnebago nicht so lang war. Die Verarbeitung ließ keine Wünsche offen. Das Motorhome machte einiges mit. Wir hatten viel Spaß damit. Eigentlich wollten wir es mit nach Deutschland nehmen, aber leider war es für eine Zulassung durch den deutschen TÜV mit 2,59m zu breit. So mussten wir uns wieder von diesem schönen Wohnmobil trennen.

 

Truck + 5th-Wheel

Bei der Planung unserer USA-Rundreise kauften wir ein Gespann, bestehend aus einem Truck Ford F350 und einem Sattelauflieger River Canyon von Travel Supreme. Dieser Sattelauflieger entsprach einer 20 m²-Wohnung auf Rädern, mit Wohnzimmer, Küche, Bad, Schlafzimmer, Computerecke und Wachmaschine. Das 5th-Wheel stellten wir auf den Campingplätzen ab und fuhren mit dem Truck die verschiedenen Ziele an.

Die Sache an sich ist nicht schlecht, aber man verfährt auf diese Weise unendlich viele Kilometer. Da wir nicht nur Free- und Highways fuhren, sondern auch viele Landstraßen mit allem, was dazu gehört, löste sich das 5th-Wheel irgendwann auf. Das heißt, der Kleiderschrank im vorderen Teil wurde immer größer, manche Verbindungen lösten sich usw. Es war an der Zeit für einen unfreiwilligen Wechsel des Wohnmobils.

Das Wohngefühl in dieser „Wohnung“ ist jedenfalls unschlagbar. Der Umfang der Arbeiten, bis die „Wohnung“ stand, brauchte immer seine Zeit: auf-und absatteln sowie Abstützungen hoch- und runterkurbeln.

 

VW T3 California

Durch Zufall kamen wir an einen hervorragend erhaltenen Campingbus T3. Die wenigen Roststellen haben wir sofort bekämpft. Das Schmuckstück begleitete uns auf verschiedenen Kurztouren sowie die jeweils 14-tägigen Rundfahrten durch die Normandie und die Bretagne (Frankreich). Auf Grund seines Alters hatte er auf den langen Touren ab und zu Wehwehchen, aber es waren nie hoffnungslose Fälle. Wir hatten viel Spaß mit dem T3, der ebenfalls in gute Hände gelangte, als wir ihn wegen unserer geplanten Weltreise verkaufen mussten.

 

Toyota HJ 61

Für den eigentlichen Zweck, eine Libyen/Algerien-Rundreise, konnte der Geländewagen leider nicht eigesetzt werden, da diese Reise kurz nach dem 11. September 2001 stattfinden sollte. Nach dem Anschlag in New York war diese Reise nicht mehr möglich. Dafür tourten wir 5 Wochen durch Griechenland. Dabei leistete das Auto, voll ausgestattet mit Stauraum, Küche und Dachzelt, sehr gute Dienste.

Nach dieser sehr guten Erfahrung brachte uns der HJ 61 noch einmal 5 Wochen durch Schweden und Norwegen. Es war nicht leicht, solch ein tolles und zuverlässiges Auto zu finden. Als wir ihn dann verkaufen mussten, fanden wir einen Nachfolger, der den Toyo ebenso hegte und pflegte, wie wir.

Hunolsteiner Klammtour

Drohntal

Drohntal

Dieser 11 km lange Wanderweg bei Hunolstein, zwischen Morbach und Thalfang im Hunsrück gelegen, gehört zu den vielen Traumschleifen, die im Laufe der vergangenen Jahre eröffnet wurden. Die Tour beginnt am Hunolsteiner Bauernhofcafé. Über einen asphaltierten Weg durch Felder, Wald und vorbei an Aussteigergrundstücken, erreicht man die Burgruine Hunolstein. Viel ist nicht mehr von ihr übrig, aber wenn man auf den Felsen klettert, hat man einen herrlichen Blick über einen Teil des Hunsrücks und das Drohntal.

Rastplatz

Rastplatz

Durch den Ort Hunolstein, vorbei an der Kirche, erreicht man den Einstieg in das Drohntal. Nur ein Stück weiter wartet eine Überraschung auf die Wanderer, weshalb man die Tour eigentlich anders herum angehen sollte. Vielleicht auf Initiative der Aussteiger entstand ein kleiner Rastplatz mit Hütte, Sitzgelegenheiten und Informationsmaterial. Wer Lust hat, trägt sich in das ausliegende Gästebuch ein. Das ist wirklich eine schöne Idee.

Rheinhardsmühle

Rheinhardsmühle

Derart motiviert setzt man den Weg fort und gelangt so zur Rheinhardsmühle. In den Beschreibungen des Wanderweges wird noch von einer tollen Außenbemalung berichtet. Die neuen Eigentümer fanden die vielen Engel und sonstigen christlichen Motive nicht so toll und überstreichen gerade die Fassaden. Es ist ja auch eine Mühle und kein Gotteshaus.

wilde Romantik

wilde Romantik

Von hier aus begleitet der Wanderweg die Drohn in einem idyllischen, fast naturbelassenen Tal, in dem hin und wieder steile Felsen aufragen.

Hölzbachklamm

Hölzbachklamm

Irgendwann kommt man an eine Gabelung, von der aus es rechts in die wildromantische Hölzbachklamm geht. Jetzt wird es etwas knifflig, denn es steht ein wenig Kletterei an. Der Wasserfall, der durch die Hölzbachklamm plätschert, kann nur über seitlich entlangführende Felsen erklommen werden, mit Hilfe eines Seils. Danach ist der Weg wieder schmal, aber gut. Am Ende der Klamm spannt sich eine kleine Brücke über den Bach, die den Wendepunkt markiert.

Blindschleiche

Blindschleiche

Etwas über dem Bach führt der Wanderweg zurück, erst durch Wald, dann öfters durch Felder, auf denen Schafe und Kühe grasen. Den Hölzbach hat man hinter sich gelassen, jetzt begleitet der Kellertsbach die Wanderer. Überall raschelt es am Wegesrand. Neben Eidechsen und Mäusen begegneten wir einer relativ großen Blindschleiche.

Das letzte Stück, zirka eineinhalb Kilometer, geht es immer nur bergauf, zurück auf die offene Hunsrückhöhe. Das sind ungefähr 150m Höhenunterschied. Als Belohnung für diese wirklich schöne Wanderung wartet das Angebot des Hunolsteiner Bauernhofes.

 

 

Auf römischen Spuren im Saarland

Römische Scherbe? (auf Hunsrücker Feld gefunden)

Römische Scherbe? (auf Hunsrücker Feld gefunden)

Seit über zwanzig Jahren leben wir nun schon im Hunsrück und wandelten mehrfach auf römischen Spuren, da die Römer vor zweitausend Jahren auf diesem Gebiet sehr aktiv waren. Vor kurzem erfuhren wir von der Römischen Villa Borg im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxembourg. In der Taverne soll man wie die alten Römer speisen können. Der Ruf war zu verlockend und wir folgten ihm.

Römische Villa Borg

Römische Villa Borg

Die Römische Villa Borg befindet sich zwischen Borg und Oberleuken, mitten im Gelände. Vor über 100 Jahren entdeckte ein Lehrer, der sich für Archäologie interessierte, die Reste einer römischen Siedlung. Ausgrabungen führten eine der größten römischen Villen in diesem Raum zutage und man beschloss 1994, die Anlage zu rekonstruieren. Erfahrungen aus Grabungen anderer römischer Anlagen halfen dabei. So entstanden, im Mittelpunkt stehend, das Herrenhaus, links anschließend der Wohn- und Wirtschaftstrakt und rechts anschließend das Villenbad und die Taverne mit dem großen Küchenraum. In der Nähe des Villenbades befindet sich der Heizraum. Von hier aus wurde der gesamte Villenkomplex durch Warmluft in Wänden und Fußboden beheizt.

Torhaus

Torhaus

Der U-förmige Komplex ist in verschiedene Gärten eingebettet. Im Zentrum befindet sich ein Wasserbecken, das von zwei antiken Skulpturen gespeist wird.
Zu betreten ist die Römische Villa Borg durch ein Torhaus.
Im Haupthaus sind viele Artefakte ausgestellt, die bei der Ausgrabung zutage gefördert wurden. Auf Tafeln wird aus dem Leben der römischen Bewohner erzählt, von Handel, Handwerk und Landwirtschaft.

im Villenbad

im Villenbad

Das Villenbad besteht aus mehreren verschieden temperierten Einzelbädern und Ruheräumen. Umkleideräume und die Latrine gehören ebenfalls dazu.

römische Speise

römische Speise

Die Taverne wartet mit römischen Speisen auf, die nach überlieferten Rezepten oder anhand von antiken Darstellungen zusammengestellt sind. Da die alten Römer weitläufigen Handel trieben, vor allem Richtung Orient, fließen viele exotische Einflüsse in die Rezepte ein. Sehr zu empfehlen ist der Schinkenbraten mit Feigensoße, die unter anderem mit Kardamom verfeinert ist. Dazu gibt es saisonales Gemüse und selbstgebackenes Dinkelbrot mit Nüssen und verschiedenen Körnern. Das Gericht ist ein Gedicht. Die Getränke werden in Keramikbechern serviert.

In Hallstadt im Salzkammergut (Österreich) erfuhren wir das erste Mal etwas von der hochentwickelten Hallstadtkultur (800-480 v.Chr). In der Ausstellung der Römischen Villa Borg wird ebenfalls Bezug auf diese Kultur genommen. Das Gebiet der Hallstadtkultur reichte nördlich bis kurz hinter Borg, beinhaltete also auch diese Römische Villa. Daran schloss sich die urbanere Hunsrück-Eifel-Kultur an. Das ist eine spannende Information für uns.

Nur ein paar Kilometer Richtung Westen liegt die Römische Palastvilla Nennig, die einstmals zu den größten und schönsten ihrer Art gehört haben soll. Die Anlage wurde bisher nicht wieder aufgebaut, jedoch sind prachtvolle Mosaikböden zu bewundern, die immer noch an den Originalorten liegen. Der größte Mosaikboden misst etwa 160 Quadratmeter und soll zur Empfangshalle gehört haben.
In einer Multimediapräsentation kann man sich Einzelheiten zur Villa sowie eine digitale Rekonstruktion der Gesamtanlage ansehen.

Eine weitere römische Anlage, eine Raststätte und Pferdewechselstation mit dem Namen „Tabernae“, liegt in Tawern, südwestlich von Trier. 1994 bis 1997 wurde sie freigelegt. Zur Anlage gehört auch ein Tempelbezirk, der schon 1986/87 ausgegraben und zum Teil rekonstruiert wurde.

 

Aufruf an alle USA-Reisenden

Hallo an alle USA-Reisenden,

ich habe heute den Blog von Melanie und Thomas gefunden. Sie haben auf mehreren Reisen schon ein großes Stück der USA kennengelernt. Sie haben gerade eine Aktion ins Leben gerufen „50 Bundestaaten – 50 Tipps von Reisenden“.

Das Ziel dabei ist, dass 50 Reisende jeweils einen der US-Bundestaaten vorstellen. Bis Ende September sucht Thomas noch Interessenten, die bei dieser Aktion mitmachen möchten. Es sind noch einige Bundesstaaten zu vergeben. Bitte meldet Euch.

Weitere Details findet Ihr bei www.reisen-fotografie.de

 

Vögel von hier und dort

Wenn es sich nicht lohnt, für eine Vogelwelt eine neue Kategorie anzulegen, dann werden wir in diesem Beitrag unsere entdeckten Vogelarten zeigen:

 

Weitere Vogelwelten

 

 

Vögel in Kenia

In Kenia sichteten wir diese exotischen Vogelarten in Savanne, Busch und an der Küste:

zum Kenia-Bericht

 

 

Fahrradtour am Rhein – Bacharach/Bingen/Lorch

Burg Stahleck in Bacharach

Burg Stahleck in Bacharach

Eine wirklich fantastische Sache ist eine Fahrradtour entlang des Rheins. Man entdeckt dabei Dinge, die einem verwehrt bleiben, wenn man mit dem Auto unterwegs ist.
Unsere dreißig Kilometer lange Tour startete in Bacharach. Vorher besuchten wir die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg Stahleck, die zu einer der schönsten Jugendherbergen Deutschlands geworden ist. Die kleine Burg mit ihren verwinkelten Bauten und dem runden Turm, sowie den großen Terrassen hoch über dem Rhein, ist recht gemütlich und für jeden zugänglich. Der Blick nach beiden Richtungen über das Rheintal mit seinen Weinbergen ist unglaublich schön. Die Umgebung lässt sich auf mehreren Wanderwegen erkunden.

Altes Haus in Bacharach

Altes Haus in Bacharach

Die Siedlung Bacharach gab es schon zu keltischen Zeiten. Seitdem hat sie viele Besitzer kommen und gehen sehen. Mehr als sechshundert Jahre alte Fachwerkbauten prägen die romantische Altstadt. Im Kern der Altstadt sind die Gassen meist gerade so breit wie ein Mensch. Ein kleiner Bach fließt auch noch hindurch. Restaurants, Weinstuben und Cafés verwöhnen die internationalen Gäste.

Jäger aus Kurpfalz-Denkmal

Jäger aus Kurpfalz-Denkmal

Der Jäger aus Kurpfalz, Friedrich Wilhelm Utsch aus Rheinböllen, besaß in Bacharach ein Haus, das als Utsch-Haus bekannt ist. Ein Denkmal zu seinen Ehren findet sich im Soonwald.

der Rhein

der Rhein

An der Rheinpromenade kann man dann die Seele baumeln lassen oder für eine Rundfahrt auf ein Schiff steigen.
Hier begannen wir die Fahrradtour entlang des Rheinufers. Auf einem gemütlichen Fahrradweg erreicht man nach fünfzehn Kilometern die Stadt Bingen. Auf dem Weg dorthin gibt es viele Möglichkeiten der Rast oder für Abstecher in die am Weg liegenden Orte Niederheimbach und Trechtingshausen. Hoch über den Köpfen liegen die Burgen Sooneck, Reichenstein und Rheinstein. Schöne kleine Gärten rechterhand, mit großen Weiden bewachsene Ufer linkerhand, der Radweg ist wirklich schön.

Tandem-Schiffmühle

Tandem-Schiffmühle

Auf der Höhe von Lorch liegt eine Tandem-Schiffmühle. Das ist das Forschungsprojekt „Laufwasserkraftwerk“, das Fließwasser zur Erzeugung von Strom benutzt. Es braucht also keine umweltverändernden Staustufen usw., sondern die Strömung eines Flusses reicht aus.

50. Breitengrad Nord

50. Breitengrad Nord

Ein Stück weiter überquert man den 50. Breitengrad, auf dem auch die zentralasiatischen Wüsten, die Südspitze Kamtschatkas und Kanada liegen, oder auch die Mainzer Innenstadt.

Niederwald-Denkmal bei Rüdesheim

Niederwald-Denkmal bei Rüdesheim

In Bingen folgt man der Promenade am Rhein mit den Schiffsanlegern, dem alten Zollamt und dem alten Hafen mit dem Kran aus dem 15. Jahrhundert. Auf der anderen Seite des Rheins thront das Niederwalddenkmal mit Germania als Hauptfigur, das 1883 durch den deutschen Kaiser eingeweiht wurde. Man kann es zu Fuß oder mit einer Seilbahnfahrt erreichen.

Rüdesheim am Rhein

Rüdesheim am Rhein

Per Autofähre überquerten wir den Rhein nach Rüdesheim, um auf der anderen Seite nach Lorch zurückzufahren. Dort erwartete uns eine böse Überraschung. Durch die Baustellen in der Straße ist eine Durchfahrt für Fahrradfahrer nicht gestattet. Was sollten wir jetzt tun? 10,- Euro für die Fährüberfahrten umsonst bezahlt haben oder sich irgendwie durch die Baustellen schmuggeln? Eine Ausweichstraße ist nicht vorhanden. Uns blieb nichts weiter übrig, als an den einspurigen Baustellenabschnitten jeweils die Autokolonnen abzuwarten und schnellstmöglich so viel Boden gutzumachen, wie möglich. Das kam einem Hindernislauf gleich, aber dann hatten wir es doch geschafft. Einen Fahrradweg, wie auf der linken Rheinseite gibt es, von kurzen Stücken abgesehen, nicht.

Restaurant-Café „Unter den Linden“

Restaurant-Café „Unter den Linden“

In Assmannshausen kehrten wir in das Restaurant-Café „Unter den Linden“ ein, um zum x-ten Male unsere Wasserreserven aufzufüllen. Bei einer Fahrradtour, einem Hindernislauf und 37 Grad Lufttemperatur braucht man viel Wasser.

Autofähre Lorch

Autofähre Lorch

In Lorch setzten wir noch einmal mit einer der schönsten Autofähren, was die Fahrtroute betrifft, nach Niederheimbach über und nahmen den letzten Abschnitt nach Bacharach unter die Räder.

Rheinstrände

Rheinstrände

Ein Bad im Rhein, bei Niedrigwasser liegen recht schöne Strände frei und das Wasser ist sauber, mobilisierte unsere müden Muskeln noch einmal für den letzten Kilometer bis zum Parkplatz in Bacharach. Weit in den Rhein reichende Buhnen, die dem Uferschutz dienen, machen das Baden zudem sicher.

 

 

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