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Lampascioni

Wie schlecht muss es uns gehen, wenn wir schon Blumenzwiebeln essen? So, wie die Dinger im Supermarkt liegen, zwar in der Gemüseabteilung, waren wir der Meinung, die gehören in die Erde.

So liegen die Blumenzwiebelsn im Supermarkt.

Jetzt, am Ende unserer Italien/Sizilien-Rundreise ließen diese Zwiebeln Klaus doch keine Ruhe mehr und er machte sich im Internet schlau. Fast hätten wir die Spezialität Süditaliens verpasst, kam dabei heraus.

Aus diesen unscheinbaren Zwiebeln wachsen normalerweise Schopfige Traubenhyazinthen, sehr schön anzusehen. In Süditalien werden sie jedoch gegessen. Es bedarf einiger Vorarbeit, um sie für die Küche zu verwenden. Die gekauften Zwiebeln abwaschen und eine Nacht lang wässern, um einen Teil der Bitterstoffe abzubauen. Am nächsten Morgen die Wurzeln und Triebe der Zwiebeln abschneiden, Schale entfernen, ½ Stunde köcheln. Nun sind sie küchenfertig und haben eine leicht rosa Farbe. Nach dem Abkühlen oben kreuzweise einschneiden, das gibt nach der Zubereitung ein schönes Bild auf dem Teller.

Lampascioni im Ofen gebacken, mit viel Olivenöl

Nun können sie nach Belieben zubereitet werden: wie normales Gemüse als Beilage, frittieren oder überbacken, beides evtl. mit Panade. Eine andere Möglichkeit ist das Einlegen. Dafür gibt man die küchenfertigen Zwiebeln in ein sauberes Glas, zusammen mit kleingeschnittenem Knoblauch, Salz, Paprika, Minze, Essig und/oder Kräutern. Zuletzt mit Olivenöl auffüllen.

in Olivenöl eingelegt

Keine Ahnung, wie lange das dann stehen kann. Am besten alsbald verbrauchen, denn ist viel zu schade zum Aufheben. Die Zwiebeln sind mit ihrem feinen Geschmack und einer etwas bitteren Note sehr lecker und eine unerwartete Bereicherung.

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