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Reisen rund um die Welt

Archiv für die Kategorie “USA/Kanada”

Sierra Nevada – Kalifornien

Blick auf den Yosemite National ParkKeine Chance, auch durch den Yosemite National Park, der als der bezauberndste Nationalpark der USA beschrieben wird, konnten wir nicht fahren. Wieder hatten wir kein Informationsmaterial über den Straßenverlauf im Park, so dass wir nicht vorher entscheiden konnten, ob wir die Strecke fahren können oder nicht. Neben den Sequoia-Beständen soll der Park auch durch seine hohen Wasserfälle, glatten Granitfelsen und bestechenden Aussichten punkten.

Oakhurst - 2000 Jahre alter SequoiastammVon Fresno aus auf der Road 41 erreichten wir das hübsche Örtchen Oakhurst, das schon auf 3000 Fuß Höhe liegt. Die Touristinformation dort war am Sonntag, wenn die meisten Besucher kommen, geschlossen. So entschieden wir uns, doch zum Parkeingang zu fahren. Welche Überraschung: der liegt auf ganzen 6000 Fuß Höhe. Damit dachten wir, dass wir doch durch den Yosemite National Park fahren und uns dessen Naturschönheiten ansehen könnten. Auf Anfrage, wie der Straßenverlauf im Park ist, bekamen wir zur Antwort, dass die Straße schon mal von 6000 Fuß auf 2000 Fuß abfällt, dann wieder auf 5000 Fuß ansteigt und wieder auf 1000 Fuß abfällt, von wo aus wir endlich wieder auf 6000 Fuß klettern müssten. Unmöglich mit unserem Motorhome, leider. Ein zweites Mal mussten wir uns der Sierra Nevada geschlagen geben.

Unser Motorhome vor SequoiasKurz unterhalb des Parkeinganges fand sich ein kleiner Platz im Wald, der voller kleinerer Sequoias ist. Dort parkten wir, um wenigstens ein bisschen ´was von den Riesenmammutbäumen mitzubekommen. Der Wald besteht zur guten Hälfte aus Sequoias, den Rest machen genauso riesige Kiefern und Tannen aus, die entsprechend riesige Zapfen ausbilden. Die meisten Bäume sind mindestens 60m hoch, eine merkwürdige Atmosphäre und ein herrlicher Waldduft machen sich breit. Das ist etwas ganz anderes, außergewöhnliches.

McClure Valley

Na ja, was nicht ist, ist nicht. So fuhren wir weiter über Mariposa, weil wir am Lake McClure übernachten wollten. Auf unserer Karte hören die Berge hinter Mariposa auf, was zu unserem Leidwesen nicht der Wahrheit entspricht. Immer neue Berge türmten sich vor uns auf, das arme Wohnmobil und natürlich der arme Klaus, der sich mit den Gegebenheiten herumschlagen muss. Beide taten mir fürchterlich leid. Kurz vor dem Lake McClure Tal erreichten wir eine Aussichtsplattform und der Schreck fuhr uns in die Glieder – Berge ohne Ende und vor dem dicken Ende standen wir gerade. Kennt jemand den Geiranger Fjord mit seinen Serpentinen? Genauso und noch höher, auf der einen Seite hinunter, auf der anderen Seite wieder hinauf.

McClure Valley - wilde Truthühner

McClure Valley Wilde Truthühner

Im Tal wartete ein wunderschöner Campingplatz auf uns, mitten in der Natur mit einem Gebirgsfluss und auf beiden Seiten aufsteigenden Berghängen. Ein Kanadagans-Pärchen schickte sich gerade an, ein Nest zu bauen und wilde Truthühner liefen kollernt und balzent durch die Landschaft. Ein Truthahn zeigte sich zur Balz ab und zu von seiner schönsten Seite. Mutterseelenallein standen wir auf diesem einsamen Platz und erholten uns von den Strapazen der letzten Tage. Eigentlich wollten wir den Abend im Freien genießen, doch da wir im Schwarzbären- und Pumagebiet waren, hielten wir es für besser, uns mit dem Einbruch der Dunkelheit in das schützende Wohnmobil zu begeben. Dann fing es auch noch an zu regnen und es gab die ganze Nacht Wolkenbrüche.Coulterville Am nächsten Vormittag schien wieder die Sonne und wir setzten unsere anstrengende Fahrt fort. In dem kleinen Örtchen Coulterville rasteten wir. Es ist ein kleines Bergdorf am Rande des Goldgebietes Calaveras. Ganz in der Nähe, bei Greenly Hill, fand jemand 2008 ein Nugget im Goldwert von knapp 5000,-$. Der Sammlerwert wurde auf knapp 50.000,-$ beziffert. In einem Schaufenster stand ein Foto von dem Nugget mit diesen Angaben. Überall kann man Bücher und Ausrüstung zum Goldschürfen kaufen. Coulterville wurde jedoch Mitte des 19. Jahrhunderts von Leuten gegründet, die den Mexikanern, damals war das hier wohl noch mexikanisches Land, mit Saloons, Kantinen und Lebensmittelgeschäften das Leben etwas angenehmer machten.

Seen und Berge an der Road 49Die Touristinformation war zwar auch hier geschlossen, doch die Dame in einem Antikladen riet uns, die Road 49 weiterzufahren. Das schlimmste Stück hätten wir hinter uns, ab jetzt wäre die Straße recht einfach zu befahren und es lägen noch sehr schöne kleine Städtchen an derselben. Dem Rat folgend, fuhren wir die Road 49 weiter und kamen durch hübsche kleine Orte wie Jamestown, wo der Film „High Noon“ (12 Uhr mittags ?) gedreht wurde, Sonora, Columbia und Angels Camp. Überall ist die Rede von Gold. Also, wenn ich hier wohnen würde, würde ich auch nach Gold schürfen.

Bei Drytown bogen wir nach Sacramento ab, weil wir dort übernachten und über unsere weitere Route nachdenken wollten. Kurz vor Sacramento wird die Landschaft von merkwürdigen, grünen Hügeln bestimmt. Es sind Sanddünen, die sich vor langer Zeit hier abgelagert haben müssen. Heute findet man überall Tagebaue, in denen der Sand abgebaut wird.

San Joaquin Valley – Kalifornien

Herrliche BlütenprachtIst das eine Wohltat. Nach monatelanger Fahrt durch die Wüsten der USA und der Tristesse in Deutschland umgibt uns endlich wieder sattes und frisches Grün. Der Frühling hat hier schon ein paar Tage hinter sich, es blüht und duftet überall. Sogar der Holunder hat schon seine Blütendolden geöffnet und der Blauregen blüht. Die meisten Flüsse und Bäche führen wieder Wasser.

San Joaquin TalDas San Joaquin Tal ist die Fruchtkammer Kaliforniens. Soweit das Auge reicht bestimmen Orangenbäume die Landschaft, aber auch viele Weinstöcke, die schon wieder grün sind, Olivenplantagen, Obst- und Walnussbäume. Noch immer werden LKW-Ladungen voller Orangen transportiert, die noch außerordentlich gut schmecken, trotzdem die Bäume schon in voller Blüte stehen. Das Auge kann sich gar nicht satt sehen an so viel aufstrebender Natur. An den zahlreichen Verkaufsständen werden Orangen, Avocados, die allerdings aus Mexiko stammen, Säfte und Nüsse angeboten. Weinproben sind hier und da auf den kleinen Weingütern möglich. Die Almen in den Vorbergen des Sequoia National Forest sind grün und bieten frisches Futter für die Weidetiere. Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen wissen gar nicht, wie gut sie es gegenüber ihren Artgenossen in den ausgetrockneten Wüsten haben.

Nordeingang zum Sequoia National Park - Kings CanyonDer Besuch des Sequoia National Parks war uns leider nicht vergönnt. Es waren keine vernünftigen Informationen über den Park und seine Bedingungen zu bekommen. Nur soviel stand kurz vor dem Parkeingang in Süden fest: Wir dürfen mit unserem Motorhome nicht über den Südeingang in den Park fahren, da die Kurven, die uns erwarteten, viel zu eng sind. Die maximale Länge der Fahrzeuge ist auf 22 Fuß begrenzt, wir haben gute 34 Fuß. Man empfahl uns die Road 245 zum Nordeingang, womit wir das Aus für den Besuch des Nationalparks besiegelten, ohne dass wir es wussten. Diese Straße ist landschaftlich wunderschön, keine Frage, aber es geht 30 Meilen immer nur bergauf und das mit engen Kurven, die beinahe aneinander liegen. Für diese 30 Meilen brauchten wir gefühlte zwei Stunden und vergurkten die gerade getankten 75,-$ ! Danach befanden wir uns auf über 6000 Fuß Höhe. Nach 18 Meilen hatten wir keine Lust mehr auf das Spiel, aber umdrehen brachte dann auch nichts mehr. Das hieß aber auch, dass wir nicht mehr genug Sprit im Tank hatten, um noch einmal 30 Meilen bis zu den Sehenswürdigkeiten durch den Park und die gleiche Strecke wieder zurück zu fahren. Hätten wir das alles gewusst, wären wir gleich über Fresno und den Nordeingang in den Sequoia National Park gefahren, nun war es zu spät. Begeistert waren wir jedenfalls nicht. Es wäre sicher interessant gewesen, die berühmten Riesenmammutbäume, was die Sequoias (so der indianische Name) ja eigentlich sind, zu bestaunen. Der General Sherman Tree im Süden des Parks ist das größte, lebende Ding auf der Erde. Er ist fast 90m hoch, hat einen Umfang von ca. 33m und ist geschätzte 2100 Jahre alt. Der General Grant Tree am Nordeingang ist mit ca. 87m Höhe und 35m Umfang der zweitgrößte Baum der Welt. Diese Art von Baumriesen existierten schon zu Dinosaurierzeiten. Die Gletscher der Eiszeit haben dann nur sehr wenige Bestände an den Westhängen der Sierra Nevada übriggelassen, obwohl die Riesenmammutbäume genauso in Europa und Asien gediehen. Sie werden bis zu 3000 Jahre alt und 85 Meter hoch. Der höchste Baum, der im Calaveras National Forest gefunden wurde, maß rund 140 Meter. Der Grund für das majestätische Alter dieser Bäume ist ihre Beschaffenheit. Sie sind durch ihre Rinde vor Feuer wie vor Frost gleichermaßen geschützt, und sie bieten keinerlei Krankheiten einen Nährboden. Obwohl wir nicht im Nationalpark waren, konnten wir doch einige kleinere Exemplare am Parkeingang und am Straßenrand entdecken.

VisaliaNoch kurz etwas zu Visalia. Es ist eine der ältesten Städte Kaliforniens. Die Downtown (Altstadt) konzentriert sich um die Mainstreet, in der man verschiedene Geschäfte und eine kleine Brauerei findet. Vom Busbahnhof fahren Linien in das Umland. Es scheint auch eine Stadt der Oldtimer- und Hot-Rod Liebhaber zu sein.

Mojave Wüste – Kalifornien

Fatamorgana in der MojaveJetzt sind wir in der Mojave Wüste unterwegs, zu der auch das Death Valley gehört. Die Mojave Wüste ist anscheinend noch trockener als die Wüsten, die wir auf unserer Fahrt durch die USA schon passiert haben. Eine zweite Sanddüne lag an unserem Weg, wie auch immer die dort hingekommen ist. Zumindest ist jetzt ein Großteil der Landschaft von einer dünnen Sandschicht bedeckt. Vielleicht trägt ja der Wind den Sand von der Küste hierher. Als wir am trockenen Silbersee bei Baker vorbeikamen, täuschte eine Fatamorgana Wasser vor und Truthahngeier drehten ihre Runden. Eigentlich hatte ich einmal gelesen, dass diese Vögel nur im Nordosten des Landes und Kanada vorkommen.

Geisterstadt Calico - ÜbersichtZur Geisterstadt Calico, die eigentlich keine Geisterstadt ist, denn Calico wurde für die Touristen neu aufgebaut und belebt, machten wir nur einen Abstecher. Da hier 7,-$ Eintritt pro Person verlangt wurden, kehrten wir um. Das ist nicht, was wir sehen wollen.

Mojave - beeindruckende YuccasWestlich von Boron steht eine moderne Borax Fabrik. Viele Kilometer fuhren wir nun am Stück, denn unser nächstes Ziel ist der Sequoia Nationalpark. Abwechslung gibt es eigentlich keine, es ist ein einsames und trockenes Land. Die Wüstenbüsche sind kleiner als sonst, manchmal erheben sich Yuccabäume aus der Landschaft.

Bei Mojave rasteten wir. Die kleinen Hummingbirds, die nordamerikanischen Kolibris, die uns bis zum Herbst auf unserer Tour begleitet hatten, sind wieder zurück. Immer wieder fliegt einer der possierlichen, bunt schillernden Juwelen an unserem Motorhome vorbei. Den Winter verbringen die Tiere in wärmeren Regionen. Die Pekannüsse, die wir im Süden Arizonas „geerntet“ hatten, sind bald gegessen. Jetzt haben wir vielleicht auch eine Erklärung, warum es diese Nüsse kaum auf dem deutschen Markt gibt: Es ist eine elende Puhlerei, um an den Inhalt zu kommen.
im 99cent-Shop gefundenWie spricht man das aus???

Death Valley – Kalifornien

einzige Sanddüne weit und breitNachdem wir uns nun 5 Tage fast in Sichtweite des Tal des Todes, so der deutsche Name, aufgehalten haben, nahmen wir es jetzt in Angriff. Da das Tal rundum von Bergketten umgeben ist, die zu überwinden sind, entschieden wir uns für den besten Weg für unser Wohnmobil. Das heißt, dass wir zuerst durch Beatty kamen, von wo aus es nur noch ein Katzensprung ins Death Valley ist. Auf dem Weg nach Beatty passierten wir noch eine große Sanddüne, die wie von Geisterhand dort aufgeschüttet wirkt. Wir haben auf unserer ganzen Tour durch die USA noch keine Sandwüste gesehen, von der diese Sanddüne stammen könnte, deren Spitzen zum Teil über 150 Meter hoch sind.

Beatty - Sourdough SaloonIn Beatty besuchten wir den „Sauerteig-Saloon“, der uns von einem Flohmarktverkäufer in Beatty empfohlen wurde. Dort gäbe es im Sommer mehr deutsche Gäste als amerikanische. Außerdem speisen und trinken dort meistens die Autotester aus Deutschland und anderswo, die sich im Death Valley austoben.

Geisterstadt RhyoliteVon Beatty auf dem Weg ins Tal des Todes liegt Rhyolite, eine wirkliche Geisterstadt. 1905 wurde dort Gold gefunden und 1907 hatte Rhyolite schon an die 10.000 Einwohner und dazu alles, was eine aufstrebende Stadt braucht, von einer Schule bis zum Opernhaus. Drei Eisenbahnen fuhren durch Rhyolite. Die einzige Goldmine, bei der es geblieben war, schloss 1911, nachdem sie gerade mal 2 Millionen Dollar eingebracht hatte. Die Bewohner verließen Rhyolite wieder, geblieben sind nur noch Reste der Stadt. Aus dem ehemaligen Bahnhof wurde später ein „Geister Casino“, das die Zeit aber ebenfalls nicht überdauert hat. In den Berghängen rundherum sieht man überall Löcher, die Eingänge zu den Stollen irgendwelcher Glücksritter.

Death Valley - Hell´s GateJetzt endlich fuhren wir in das Tal des Todes ein. Was erwartet uns dort? Jetzt kam doch so etwas wie Respekt auf. Das Tal des Todes und das Umland gehörte den Shoshonen, die noch heute hier leben, aber keine offiziellen Reservate haben. Als dies noch ihr Land war, fanden sich überall verschiedene Lager, in denen sie lebten. Sie hatten Lager für die Sommer und die Winter, Kurzzeitlager oder Dauerlager, zwischen denen sie immer hin- und herpendelten. Diese Karte ist im Besucherzentrum in Furnace Creek zu sehen. Nachdem wir nun den Daylight Pass mit 1316 Metern passiert hatten, begann bei Hell´s Gate eine 13 Meilen lange Abfahrt in die unter dem Meeresspiegel liegende Talsohle. Unser erster Gedanke: Dieses Tal wurde vom Teufel gemacht, hier kann nichts leben. Der ziemlich starke Wind an diesem Tag wirbelte den Staub bis zum Himmel auf. Das sah aus, als würde der Teufel sein Wohnzimmer ausfegen. Trotzdem eröffnete sich uns ein grandioser Blick auf das am Grund weiß schimmernde Tal des Todes und wir wurden durch unseren Aufenthalt dort eines Besseren belehrt.
Das Death Valley ist der trockenste, heißeste und am tiefsten gelegene Nationalpark der USA, einer der  trockensten und heißesten Plätze der Welt  und dazu noch überraschend abwechslungsreich. Die Temperaturen liegen meist um die 7°C höher als im höheren Umland. Wir fuhren bei 25 Grad los und hatten im Tal 33 Grad. Die Rekordtemperatur, die jemals im Sommer gemessen wurde, liegt bei 56,7°C.

Death Valley - ehemaliges Borax WerkIrgendwann stießen wir auf die Überreste eines Borax-Werkes. Wir hatten auf unserer Fahrt durch den Südwesten der USA schon mehrfach solche weißen, nach Salz schmeckenden Ablagerungen gesehen, doch es war kein richtiges Salz, sieht eher aus wie Gips. Jetzt wussten wir, was es ist. Es ist ein salzhaltiges Mineral mit Teilen aus Vulkanasche, aus dem Borax gewonnen wird. Ich werde jetzt nicht versuchen zu beschreiben, was Borax ist, das ist viel zu kompliziert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Mineral im Death Valley abgebaut und vielseitig verwendet. Inzwischen sagt man, dass es giftig sei. Um das abgebaute Borax zu transportierten, wurden Wagen gebaut, die zusammen mit großen Wasserbehältern von 20 Maultieren um die 265 Kilometer weit zu den Bahnstrecken durch die Wüste gezogen wurden.

Death Valley - Furnace CreekFurnace Creek, wo wir übernachteten, liegt in einer Oase. Richtig gelesen, eine Oase im Death Valley, und es folgten weitere, wenn auch kleine Oasen. Das war eine echte Überraschung. Spätestens nach unserer Visite im Besucherzentrum war uns klar, dass das Tal des Todes eigentlich den Namen nicht verdient und es einiges zu bieten hat, was einen längeren Aufenthalt lohnt, wenn man nicht gerade mit einem Wohnmobil unterwegs ist. Die meisten Wege sind nur Pisten und meist auch für größere Fahrzeuge gesperrt.

Death Valley - Badwater BassinDas aufregendste Ziel aller Besucher ist das Badwater Bassin, der tiefste Punkt nicht nur der USA, wie immer geschrieben wird, sondern der gesamten westlichen Hemisphere. Das Badwater Bassin liegt auf -86 m, das heißt 86 Meter unter dem Meeresspiegel. Badwater heißt „schlechtes Wasser“, denn die Maultiere konnten es nicht trinken. Es ist nicht giftig, nur unheimlich salzig. Immer wieder bieten sich den Besuchern herrliche Aus- und Ansichten. Die Bergwände sind herrlich bunt, was von verschiedenen Mineralien herrührt. Ab und zu ist ein Vulkan dazwischen oder sind zumindest vulkanische Hinterlassenschaften zu sehen.

Death Valley - Golden CanyonDer Golden Canyon, ein Seitental, war auch für uns noch erreichbar und nur ein paar Kilometer lang. Weißes bis gelbes Gestein, Schlammgestein genannt, beherrscht das Bild, von dem anscheinend auch der Name stammt. Weiter hinten, am Ende des Tales ragen senkrechte rote Felsen auf. Hier und da gibt es Zeugnisse für den Rand eines Sees in den Felsen. Nach jeder Biegung des Canyons bietet sich ein neuer, herrlicher Anblick und es ist noch wärmer, denn hier weht kaum ein Lüftchen.

death Valley - Zabriskie PointVom Zabriskie Point, der mitten in den sogenannten Badlands liegt, hat man noch einmal einen schönen Blick über einen Teil des Death Valley und die bunten Felsformationen, durch die sich überall ausgetrocknete Wasserläufe schlängeln. In den meisten Gesichtern der Parkgäste sieht man unendliches Staunen, vor allem bei denen, die über diese Straße ins Death Valley fahren.

Death Valley - KojoteNoch mehr unglaubliche Felsformationen, lange Wanderwege, ein Golfplatz, ein Schloss, Quellen und ein Wasserfall, der das ganze Jahr über Wasser führt, sind weitere Sehenswürdigkeiten. In unseren kühnsten Vorstellungen haben wir nicht an solch eine Vielfalt in diesem wundervollen Tal gedacht. Das Tal des Todes bot uns mit die beeindruckendsten Erlebnisse dieser Reise. Sogar einen Kojoten durften wir sehen, zweimal. Anscheinend hält er sich öfters an der Straße zum Badwater Bassin auf, denn er stellt sich direkt auf die Straße und hält die Autos an, in der den Kojoten eigenen demütigen Art. Direkt ängstlich war er ja nicht. Das beiderseitige Interesse ist dann groß.

Las Vegas – Nevada

Einfahrt nach Las VegasLas Vegas hat viele Namen wie „Die Spielerstadt“, „Die Stadt ohne Schlaf“, „Die verrückteste Stadt der Welt“ oder „Die sündige Stadt“. Es ist aber definitiv die am schnellsten wachsende Stadt der USA. Las Vegas wurde nach einer langen Vorgeschichte im Mai 1905 gegründet, nachdem die Eisenbahngesellschaft, an die dieses Land verkauft wurde, das Gebiet an Investoren und Spekulanten weiterverkaufte. Nach der Aufhebung des Alkohol- und Glücksspielverbotes 1931 und dem Aufstellen von Spielhöllen durch Mafiosi 1950 begann sich Las Vegas in eine Spielerstadt zu verwandeln. Ein zweites großes Standbein von Las Vegas sind die zahlreichen Hochzeitskapellen für Heiratswillige aus der ganzen Welt.

im Casino des Bellagioder Strip von Las VegasEigentlich ist es eine Stadt, wie jede andere auch. Was Las Vegas ausmacht und weswegen jedes Jahr Millionen von Besuchern in diese Stadt strömen, ist der „Strip“. Auf ungefähr drei Kilometern drängen sich die berühmten Hotels und Casinos wie das Luxor Hotel, das Bellagio, Ceasars Palace und das Mirage. Jede Menge weitere Hotels und Casinos lassen kaum Platz zum Atmen. Autolawinen wälzen sich über den Las Vegas Boulevard und die Menschenmassen machen keinen Spaß. Man hat keine Zeit, den Anblick des Strips zu genießen oder sich eines der Casinos auszusuchen, in dem man vielleicht den ein oder anderen Dollar verspielen könnte. Jedenfalls ging es uns so, der Strip ist einfach nur der Wahnsinn und wir wieder mit unserem großen Wohnmobil mittendrin. In allen Zeitungen und Berichten wird geschrieben, dass die Hotels große Parkplätze anbieten. Wir haben keine Ahnung, wie die Leute Parkplätze finden, denn es gibt keine Hinweisschilder. Uns blieb nur, uns in der Autolawine durchschieben zu lassen, denn ein Rechts oder Links gibt es kaum. Um den Strip wirklich erleben zu können, muss man ein Hotelzimmer mittendrin haben, damit man sich zu Fuß fortbewegen kann und genügend Zeit für alles hat.

Freemont Street in Las VegasGemächlicher geht es dagegen in der Altstadt um die Freemont Street zu, die jedoch nur einen kleinen Eindruck von der Glitzerwelt Las Vegas gibt.

Im Neonmuseum am nördlichen Ende des Strips werden die alten Reklameschilder aus vergangenen Tagen aufbewahrt. Heute leuchten Filmreklamen an den Fassaden, die meist mehrere Stockwerke einnehmen.
Uns haben die zwei Ricks aus den TV-Serien des Senders DMAX interessiert. Rick Harrisons Gold & Silver Pawn Shop sieht in den Aufzeichnungen immer nur leicht besucht aus. Kein Wunder, wie wir jetzt feststellten, denn die Neugierigen aus aller Welt stehen vor dem Pfandhaus in einer rund vierzig Meter langen Schlange und warten auf Einlass. Bei Rick Dale von Rick´s Restorations sieht es da schon etwas anders aus. Hier werden Gratisführungen durch das Reich des Mannes mit den goldenen Händen durchgeführt, denn es gibt nichts, was der Mann nicht wieder wie Neu aussehen lassen kann. Ein kurzer Blick auf Rick wurde uns vergönnt, der schon wieder mitten in einer Aufzeichnung steckte.

Rick Harrisons Pwan ShopRick´s Restorations

 

 

 

Pahrump - Wine Ridge RV ResortNach zwei Übernachtungen in Las Vegas fuhren wir nach Pahrump weiter, wo wir einen hervorragenden RV Park fanden. Das Wine Ridge RV Resort ist völlig neu gestaltet worden, restliche Umbauarbeiten sind noch im Gange. Der Platz an sich ist weitläufig mit großen Stellplätzen, Bäumen und Sträuchern und bietet einen herrlichen Blick auf den fast 12000 Fuß hohen Charleston Peak. Die dazugehörigen Anlagen wie Fitnessraum, Pool und Sanitärräume sind vom Feinsten und das Beste daran ist, es kostet nur eine Kleinigkeit. Eigentlich wollten wir hier nur zwei Tage verbringen, bevor wir ins Death Valley weiterfahren, jetzt werden es wohl vier Tage. Ein kleines Weingut liegt gleich nebenan und bietet neben Weinverkostungen eine sehr „Eigene“ Weinstube und ein Restaurant an. Wir können das Wine Ridge RV Resort jedenfalls nur wärmstens empfehlen.

Gastbeitrag von Las Vegas Must Do Liste

Autolawinen wälzen sich über den „Las Vegas“ Boulevard und die Menschenmassen machen keinen Spaß. Man hat keine Zeit, den Anblick des Strips zu genießen oder sich eines der Casinos auszusuchen, in dem man vielleicht den ein oder anderen Dollar verspielen könnte.

 

 

Hoover Dam – Arizona/Nevada

Hoover DamLake MeadAuf dem Weg nach Las Vegas besuchten wir den Hoover Dam oder die Hoover Staumauer, wie es im Deutschen richtig heißt, die den Colorado River zum Lake Mead, dem größten Stausee der USA, anstaut. Zudem bildet der Colorado River an dieser Stelle die Grenze zwischen Arizona und Nevada, so dass die Staumauer zu beiden Bundesstaaten gehört. Um die Parkplätze und die Staumauer zu erreichen, muss man zuerst eine Sicherheitskontrolle passieren. Schon am Vormittag ist dort die Hölle los, so dass wir mit unserem Wohnmobil kaum noch einen Parkplatz fanden, mal davon abgesehen, dass es nicht wirklich Parkplätze für Wohnmobile gibt. Die Staumauer an sich ist nicht sehr groß, gilt aber als Meisterleistung der Ingenieurskunst damaliger Zeit. Sie wurde von 1931 bis 1935 mit großem Aufwand zwischen die Felswände des Colorado Canyon gebaut. Eine große Bogenbrücke spannt sich über den Canyon, ein unterirdisches Besucherzentrum und ein riesiges Parkhaus mit Restaurant und Souvenirgeschäften gehören mit zum Komplex der Stauanlage. Von der Bogenbrücke in der Font der Staumauer aus hat man sicher einen sehr schönen Überblick über das Gelände, aber der Weg war uns bei um die 30°C dann doch zu anstrengend. Im angestauten See fehlen mindestens zwanzig Meter Wassersäule. Per Ausflugsboot gelangt man ein paar hundert Meter an die Hoover Staumauer heran.

Kingman – Arizona

Kingman - Wandgemälde Route 66Kingman - Erinnerung an die alte EisenbahnKingman bezeichnet sich selbst als das Herz der Route 66. Über 40 Gebäude und Anlagen werden im Nationalen Register für Historische Plätze geführt. Im Powerhouse, der ehemaligen Schaltzentrale der Eisenbahn, sind heute das Besucherzentrum und ein weiteres Route 66 Museum untergebracht. In der historischen Shoppingmeile findet der Besucher viele Antikläden. In einigen Autowerkstätten möbelt man alte Autos wieder auf. Im 5-Minutentakt fahren die Züge durch die Stadt. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Waggons eines dieser Züge zu zählen. Es waren unbeschreibliche 132 Stück. Bei einer durchschnittlichen Länge der Waggons von 20 Metern kommt man auf eine Zuglänge von über 2,6 Kilometern.

Golden Valley - RiesenyuccaIm Golden Valley etwas westlich von Kingman, einem weitläufigen Tal an den Black Mountains, entdeckten wir eine Art Riesenyucca.

Zurück auf der Route 66 – Arizona

Hatte ich schon erklärt, wieso die Route 66 diesen Namen hat? Thomas Jefferson kreierte das Netzsystem der Straßen durch die USA. Dabei bekamen die Ost/West-Verbindungen gerade Zahlen und die Nord/Süd-Straßen ungerade Zahlen. Da die Route 66 mehr eine Ost/West-Verbindung ist, musste sie eine gerade Zahl bekommen. Die Zahlen 62, 64 und 66 waren noch zu vergeben, wobei Kansas schon die Hand auf der 62 hatte. Der Aufsichtsrat legte deshalb einen Plan für die Route 66 vor, die entsprechende Karte folgte etwa 2 Tage später und die Route 66 war geboren. Das war, wie schon vorher erwähnt, 1926.

Wir stießen bei Ash Fork auf die Route 66. Der kleine Ort hat nicht sehr viel zu bieten. Vernachlässigte Oldtimer, meist verlassene Läden und ein kleiner Bahnhof machen Ash Fork aus. Der Ort entstand mit der Ankunft der Eisenbahn. Der Bergbau war ebenfalls ein wichtiger Punkt. Einige Motels, Tankstellen und Geschäfte operierten hier seit 1926. Sechs Betriebe stellen flache Steinplatten her, die aus großen gebrochenen Steinen gespalten werden. Diese Platten können vielfältig genutzt werden, z.B. als Gehwegplatten, zu Mauern aufgeschichtet oder als Abdeckungen. Der kleine „Siedler-Friedhof“ liegt etwa eine halbe Meile außerhalb Ash Forks und wird heute noch genutzt. Kleine weiße Holzkreuze mit kleinen Steinplatten davor markieren die alten Gräber vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Uns ist inzwischen aufgefallen, dass die frühen Siedler ihre Friedhöfe alle etwa eine halbe bis eine Meile außerhalb der Ortschaften anlegten.
Ash ForkSiedler-Friedhof in Ash Fork

Von Ash Fork aus startet der längste übriggebliebene, ungefähr 140 Meilen lange Abschnitt der Route 66, wobei die ersten 5 Meilen nicht gewartet wurden und daher nicht mehr befahrbar sind. Wir fuhren deshalb auf der Interstate 40 bis nach Seligman, von wo aus wir der alten Route 66 in Richtung Westen folgten. Seligman wurde 1886 gegründet und lag an der Kreuzung zur Santa Fe Railroad-Hauptstrecke. In den frühen Jahren der Route 66 legte man dann das Augenmerk auf die motorisierten Reisenden. Heute fühlt man sich in der kleinen Stadt in die Vergangenheit zurückversetzt. Großen Anteil daran hat der Barbier Angel Delgadillo, der auch ein Gründungsmitglied der Route 66 Association ist. Da Klaus gerade einen Haarschnitt nötig hatte, bemühten wir Angel. Der Mann, der mexikanische Eltern hat, wird im nächsten Monat 86 Jahre alt. Seit 1947 betreibt er dieses Geschäft und will noch möglichst lange seiner internationalen Kundschaft ihren Kopf verschönern. Auf unsere Frage diesbezüglich, antwortete er, dass er noch einhundert Jahre alt werden will. Wenn man ihn allerdings mit dem aufs Schärfste geschliffenen Rasiermesser am Kinn eines Kunden sieht, dann kommt man schon ins Nachdenken. Klaus bekam jedenfalls von ihm einen perfekten Haarschnitt, in aller Ruhe, versteht sich. Die abgeschnittenen Haarreste entfernte Angel dann ganz ungewöhnlich mit einem Staubsauger. Da blieb nichts mehr übrig. Warum ist in Deutschland noch niemand darauf gekommen? Der nette alte Mann wünschte uns eine gute Weiterreise. Er machte uns auch darauf aufmerksam, dass ich, Angela, den gleichen Namen habe wie er. Im Mexikanischen nennt man das Tocatillos oder so, habe ich leider schon wieder vergessen. Sehenswert in Seligman sind weiterhin unter anderem das von Angels Bruder geführte Snow Cap Drive-In und das Roadrunner Café.
Angels Barber Shop in SeligmanRoadrunner Café in Seligman

 

 

 

Valle Vista

Valle Vista

Über die kleinen Orte Peach Springs, Truxton, Valentine mit dem Safari Zoo, und Hackberry gelangten wir nach Valle Vista, wo wir mit dem Blick auf das Westende des Grand Canyon Massivs übernachteten. Unterwegs begegneten uns Züge mit einer Länge von mindestens eineinhalb Kilometern, unglaublich.

Wieder auf Tour

Aus der Traum von der ganz großen Rundreise, denn wir haben nur für ein halbes Jahr eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen. Mit unserem B2-Visum ist kein längerer Aufenthalt möglich, versicherte man uns. Unsere nächste Einreise dürfte dann auch erst nach mindestens einem halben Jahr stattfinden. Da wir für diese Zeit auch Versicherung bezahlen müssten, fällt diese Option aus und unsere Rundreise durch die USA/Kanada endet Mitte September. Kein Seattle, kein Vancouver, kein Yellowstone Park und kein Monument Valley. Wir werden also über Las Vegas durch die Nationalparks in Westkalifornien bis zur nördlichen Grenze von Kalifornien fahren, dann an der Westküste Richtung Süden und im Süden der USA nach Florida zurück, Änderungen vorbehalten.
 Jetzt sind wir aber erst einmal in Phoenix gelandet und haben unser Motorhome wieder. Hier ist es herrlich warm, über 20°C bei blauem Himmel, und vieles ist grün geworden. Es duftet an vielen Stellen wohltuend nach allerlei Blüten und die Vögel zwitschern überall. Vor allem die Apfelsinenbäume, die noch immer pralle Früchte tragen und blühen, duften intensiv. Der Duft erinnert stark an Jasmin, herrlich. Die im Winter tot scheinenden Ocotillos sind jetzt ebenfalls grün und haben sogar schon Knospenrispen angesetzt.
Orangen - Früchte und Blüten an einem BaumGrüner Ocotillo

Ende der 1. Etappe – Arizona

wunderschöner BesuchDer Kreis hat sich in Phoenix geschlossen, wir können nur noch auf den Flug warten. Durch die Kälteeinbrüche unterwegs und die hoch gelegene Landschaft im Südosten Arizonas sind wir früher als gewollt in Phoenix eingetroffen. Jetzt hat hier die Hochsaison begonnen, die bis Ende März andauert. Das heißt, dass das Platzangebot für uns sehr beschränkt ist. Unser erster Anlaufpunkt ist Apache Junction gewesen. Der Ort liegt im Osten von Phoenix und ist quasi schon einverlaibt. Wir haben unser Futterhäuschen für die Vögel wieder vor das Fenster gehängt und es wird den ganzen Tag belagert. Dabei finden sich jeden Tag neue, andere Vögel ein. Das ist wirklich schön, da kann man stundenlang zusehen. Wirkliche Überraschungsgäste sind die Rosella-Sittiche oder wie die richtig heißen. Von diesen Vögeln gibt es in Köln eine große, freilebende Kolonie. Anscheinend haben sich hier in Apache Junction ebenfalls ein paar dieser wunderschönen Vögel angesiedelt. Ansonsten fahren wir Fahrrad oder bringen ein paar Dinge in Ordnung, die bisher liegen geblieben sind.

Arizona MillsSpäter zogen wir in den Nordwesten von Phoenix um, klärten den Stellplatz für unser Motorhome in einem Storage (Lager) ab und bestellten schon einmal das Taxi für den 16. Januar. Zum Zeitvertreib besuchten wir die Arizona Mills, die größte Shopping Mall Arizonas. Da kann man gut einen ganzen Tag verbringen. Vor allem das Rainforest Café ist eine Augenweide. Ganz authentisch dekoriert mit sich bewegenden Tieren, Urwaldgeräuschen, Sternenhimmel und sogar Gewittern. Dazu ein riesengroßes und mehrere kleinere Salzwasseraquarien, Nebel und Regen, das ist einfach Klasse.

Mehr Früchte geht nichtDas Wetter ist wechselhaft, aber es geht mit größeren Schritten auf den Frühling zu. Bourgainvilla, Wandelröschen, Oleander und Co blühen. Das tut richtig gut. Dazu ist es die Zeit der Zitrusfrüchte. Solche Winter, kurz und nicht zu kalt, lassen wir uns gefallen. Für die Einwohner hier ist es jedoch solch ein Winter wie für uns in Deutschland. Alles ist eingemottet, es ist kaum jemand auf der Straße. Naja, wenn im Sommer an die 50°C herrschen und im Rest des Jahres kaum unter 25°C zu verzeichnen sind, kann man das schon verstehen. Das Jahr 2012 ist das mit Abstand wärmste Jahr seit den Aufzeichnungen. Daran hat wohl die wochenlange Hitzewelle, in die wir geraten waren, auch ihren Anteil. Außerdem wurde überall über enormen Wassermangel geklagt. Wie es aussieht, beginnt jetzt auch in den USA das Umdenken im Bezug auf den Klimawandel. Diese Zeichen können nicht mehr übersehen werden.

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