A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

Vögel von hier und dort

Wenn es sich nicht lohnt, für eine Vogelwelt eine neue Kategorie anzulegen, dann werden wir in diesem Beitrag unsere entdeckten Vogelarten zeigen:

 

Weitere Vogelwelten

 

 

Vögel in Kenia

In Kenia sichteten wir diese exotischen Vogelarten in Savanne, Busch und an der Küste:

zum Kenia-Bericht

 

 

Fahrradtour am Rhein – Bacharach/Bingen/Lorch

Burg Stahleck in Bacharach

Burg Stahleck in Bacharach

Eine wirklich fantastische Sache ist eine Fahrradtour entlang des Rheins. Man entdeckt dabei Dinge, die einem verwehrt bleiben, wenn man mit dem Auto unterwegs ist.
Unsere dreißig Kilometer lange Tour startete in Bacharach. Vorher besuchten wir die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg Stahleck, die zu einer der schönsten Jugendherbergen Deutschlands geworden ist. Die kleine Burg mit ihren verwinkelten Bauten und dem runden Turm, sowie den großen Terrassen hoch über dem Rhein, ist recht gemütlich und für jeden zugänglich. Der Blick nach beiden Richtungen über das Rheintal mit seinen Weinbergen ist unglaublich schön. Die Umgebung lässt sich auf mehreren Wanderwegen erkunden.

Altes Haus in Bacharach

Altes Haus in Bacharach

Die Siedlung Bacharach gab es schon zu keltischen Zeiten. Seitdem hat sie viele Besitzer kommen und gehen sehen. Mehr als sechshundert Jahre alte Fachwerkbauten prägen die romantische Altstadt. Im Kern der Altstadt sind die Gassen meist gerade so breit wie ein Mensch. Ein kleiner Bach fließt auch noch hindurch. Restaurants, Weinstuben und Cafés verwöhnen die internationalen Gäste.

Jäger aus Kurpfalz-Denkmal

Jäger aus Kurpfalz-Denkmal

Der Jäger aus Kurpfalz, Friedrich Wilhelm Utsch aus Rheinböllen, besaß in Bacharach ein Haus, das als Utsch-Haus bekannt ist. Ein Denkmal zu seinen Ehren findet sich im Soonwald.

der Rhein

der Rhein

An der Rheinpromenade kann man dann die Seele baumeln lassen oder für eine Rundfahrt auf ein Schiff steigen.
Hier begannen wir die Fahrradtour entlang des Rheinufers. Auf einem gemütlichen Fahrradweg erreicht man nach fünfzehn Kilometern die Stadt Bingen. Auf dem Weg dorthin gibt es viele Möglichkeiten der Rast oder für Abstecher in die am Weg liegenden Orte Niederheimbach und Trechtingshausen. Hoch über den Köpfen liegen die Burgen Sooneck, Reichenstein und Rheinstein. Schöne kleine Gärten rechterhand, mit großen Weiden bewachsene Ufer linkerhand, der Radweg ist wirklich schön.

Tandem-Schiffmühle

Tandem-Schiffmühle

Auf der Höhe von Lorch liegt eine Tandem-Schiffmühle. Das ist das Forschungsprojekt „Laufwasserkraftwerk“, das Fließwasser zur Erzeugung von Strom benutzt. Es braucht also keine umweltverändernden Staustufen usw., sondern die Strömung eines Flusses reicht aus.

50. Breitengrad Nord

50. Breitengrad Nord

Ein Stück weiter überquert man den 50. Breitengrad, auf dem auch die zentralasiatischen Wüsten, die Südspitze Kamtschatkas und Kanada liegen, oder auch die Mainzer Innenstadt.

Niederwald-Denkmal bei Rüdesheim

Niederwald-Denkmal bei Rüdesheim

In Bingen folgt man der Promenade am Rhein mit den Schiffsanlegern, dem alten Zollamt und dem alten Hafen mit dem Kran aus dem 15. Jahrhundert. Auf der anderen Seite des Rheins thront das Niederwalddenkmal mit Germania als Hauptfigur, das 1883 durch den deutschen Kaiser eingeweiht wurde. Man kann es zu Fuß oder mit einer Seilbahnfahrt erreichen.

Rüdesheim am Rhein

Rüdesheim am Rhein

Per Autofähre überquerten wir den Rhein nach Rüdesheim, um auf der anderen Seite nach Lorch zurückzufahren. Dort erwartete uns eine böse Überraschung. Durch die Baustellen in der Straße ist eine Durchfahrt für Fahrradfahrer nicht gestattet. Was sollten wir jetzt tun? 10,- Euro für die Fährüberfahrten umsonst bezahlt haben oder sich irgendwie durch die Baustellen schmuggeln? Eine Ausweichstraße ist nicht vorhanden. Uns blieb nichts weiter übrig, als an den einspurigen Baustellenabschnitten jeweils die Autokolonnen abzuwarten und schnellstmöglich so viel Boden gutzumachen, wie möglich. Das kam einem Hindernislauf gleich, aber dann hatten wir es doch geschafft. Einen Fahrradweg, wie auf der linken Rheinseite gibt es, von kurzen Stücken abgesehen, nicht.

Restaurant-Café „Unter den Linden“

Restaurant-Café „Unter den Linden“

In Assmannshausen kehrten wir in das Restaurant-Café „Unter den Linden“ ein, um zum x-ten Male unsere Wasserreserven aufzufüllen. Bei einer Fahrradtour, einem Hindernislauf und 37 Grad Lufttemperatur braucht man viel Wasser.

Autofähre Lorch

Autofähre Lorch

In Lorch setzten wir noch einmal mit einer der schönsten Autofähren, was die Fahrtroute betrifft, nach Niederheimbach über und nahmen den letzten Abschnitt nach Bacharach unter die Räder.

Rheinstrände

Rheinstrände

Ein Bad im Rhein, bei Niedrigwasser liegen recht schöne Strände frei und das Wasser ist sauber, mobilisierte unsere müden Muskeln noch einmal für den letzten Kilometer bis zum Parkplatz in Bacharach. Weit in den Rhein reichende Buhnen, die dem Uferschutz dienen, machen das Baden zudem sicher.

 

 

Vögel an der Lahn

Neben der Kanutour auf der Lahn waren wir natürlich auch auf die Vogelwelt des Flusses gespannt. Vorherrschend sind die Bachstelzen, aber auch viele Rabenkrähen. Graureiher flogen auf der Suche nach neuen Fischgründen über die Lahn. Fotografieren ließen sich aber nur wenige gefiederte Freunde, die ich hier vorstellen möchte:

 

 

Kanutour auf der Lahn

Vorbereitung Kanutour

Vorbereitung Kanutour

Ein lang gehegter Wunsch von uns war es, einmal eine Kanufahrt auf der Lahn zu unternehmen. Da solch eine Tour in diesem Jahr zu Klaus´ Geburtstagsgeschenk werden sollte, nahmen wir die Buchung endlich einmal in Angriff. Es war das heißeste Wochenende 2015 und was kann man da besseres tun, als sich auf dem oder im Wasser zu bewegen. Das passte hervorragend.
Nach dem Studium vieler Lahn-Kanutouren-Anbieter entschieden wir uns für lahnkanu.com und bekamen das letzte verfügbare Kanu für dieses Wochenende. Die 2-tägige Tour startete in Leun und sollte bis Runkel gehen. Picknick-Pakete, die Übernachtung auf dem Campingplatz in Gräveneck und die Rückfahrtickets für die Lahntalbahn buchten wir gleich mit. Alles lief reibungslos ab. Nach einer kleinen Einweisung am Samstagvormittag packten wir unsere Ausrüstung in das Dreier-Kanu und paddelten los.

die Lahn

die Lahn

Auf Grund des Wetters fanden sich sehr viele Kanu- und Kajakfahrer ein. Auf den ersten drei Kilometern sah man vor lauter Kanus keine Landschaft mehr. So hatten wir uns das nicht vorgestellt, doch nach und nach verschwanden die meisten Boote vor uns. Wir ließen uns Zeit, beobachteten Enten, Nilgänse, Schwäne und Bachstelzen. Das Lahntal wird mal breiter, mal schmaler und ist zudem Naturschutzgebiet. Ab und zu ragen steile Felswände hoch auf. Es grünt und blüht üppig.
Vier Kilometer und drei Stunden später mussten wir feststellen, dass wir in diesem Tempo heute nicht mehr ans Ziel kommen würden. Dreiundzwanzig Kilometer zählte die Tagesstrecke und uns blieb von nun an nichts weiter übrig, als fast unentwegt zu paddeln. Die Strömung der Lahn reicht nicht aus, um halbwegs zügig voran zu kommen.

Schleuse

Schleuse

Auf den letzten Kilometern war mein Paddel bleischwer und ich war froh, als wir um 19.30 Uhr endlich den Campingplatz erreicht hatten. Zu unserem Glück mussten wir uns nicht auch noch mit der Bedienung der vier auf dem Weg liegenden Schleusen herumschlagen, was durch die Kanufahrer selbst zu erledigen ist. Durch den Andrang waren immer schon andere vor uns an den Schleusen, die diese Arbeit übernahmen.

Schiffstunnel

Schiffstunnel

Bei Weilburg durchquerten wir Deutschlands einzigen Schiffstunnel, an den sich direkt eine Doppelschleuse anschließt.

Pause nach einer harten Tour

Pause nach einer harten Tour

Mit letzter Kraft räumten wir in Gräveneck die Ausrüstung aus dem Kanu und zogen es eine Stahltreppe hoch auf die Wiese. Die Hitze und die Paddelei hatten ihren Tribut gefordert. Die Abmeldung und die Duschräume liegen fast einen Kilometer von der Kanufahrer-Camperwiese entfernt, was für einen Campingplatz seiner Klasse nicht akzeptabel ist. Auf halbem Weg steht wenigstens noch ein WC-Container.
Zum Abend grillten wir das mitgebrachte Fleisch, wobei es ganz leicht anfing zu regnen. Es blieb dann bei dem kurzen Schauer. Den Rest des Abends verbrachten wir am Flussufer. Die Tierwelt schlief wohl schon.

liebliche Landschaft

liebliche Landschaft

Halbwegs ausgeruht, aßen wir zum Frühstück den Rest des sehr reichhaltigen und abwechslungsreichen Picknickpaketes. Danach räumten wir unser Zeug wieder zusammen. Kurz darauf kam das Team von lahnkanu.com und brachte neue Picknickpakete für den heutigen Sonntag. Über die Treppe bugsierten wir das Kanu wieder in die Lahn, die Ausrüstung und wir wieder hinein und gegen 9 Uhr ging es los. Der Betrieb hielt sich heute sehr in Grenzen, so dass dies eine relativ entspannte Tour wurde. Allerdings waren noch einmal fünfzehn oder achtzehn Kilometer bis zum Ziel zurückzulegen, was erneut jede Menge Paddelei bedeutete. Zum Glück halfen hier und da kleine Stromschnellen, die uns ein Stück des Weges forttrugen. Immer wieder trafen wir auf Badende, die Abkühlung in der Lahn suchten.

Schleusenbedienung

Schleusenbedienung

Die einzige Schleuse auf diesem Abschnitt musste Klaus dann doch selbst bedienen, bekam aber später Unterstützung, als weitere Kanufahrer eintrafen. Dafür müssen die kleinen Schiebetore in den Schleusentoren, sowie die Schleusentore selbst, über verschiedene Mechanismen geöffnet und geschlossen werden. Damit füllt und leert man die Schleusenkammern. Wenn alles glatt läuft, und genügend Leute zur Bedienung zur Verfügung stehen, ist die Aktion in zehn Minuten erledigt.

Villmar

Villmar

An einem der Rastplätze gönnten wir uns einen Kaffee, der uns zum Frühstück verwehrt war. Er gab uns neue Energie für den Rest des Weges. Gegen 14 Uhr und weiteren 14 Kilometern erreichten wir Villmar. Eigentlich sollte Runkel das Ziel sein, aber noch dreieinhalb Kilometer weiter, nee. Wir waren fertig.
Nach einem Anruf bei den Anbietern räumten wir das Kanu aus, drehten es um und verstauten die geborgten Sachen wie wasserdichte Säcke, Tonnen und die Schwimmwesten darunter. Das Kanu würde später abgeholt werden.

Lahntalbahn

Lahntalbahn

Der Weg zum Bahnhof, auf der anderen Seite der Lahn, sah weiter aus als er ist, aber bei 37 Grad ist jeder Schritt, dazu mit schwerem Gepäck, zu viel. Der letzte Zug war gerade abgefahren, der nächste sollte in einer Stunde fahren. Wie kann es anders sein, zehn Minuten Verspätung kamen obendrauf. Inzwischen brauten sich dunkle Wolken zusammen und es begann zu regnen. Während der 37 Kilometer langen Zugfahrt passierten wir einige Gewitterzellen. In Leun eingetroffen, schien die Sonne. So muss es sein.
Auf dem Bahnhof standen wir dann echt ratlos, müde und ausgepowert da. Wo stand nun unser Auto? Da wir keine Ahnung hatten, riefen wir noch einmal den Anbieter an, der uns dann erklärte, dass einer von uns mit dem Gepäck am Bahnhof bleiben solle, während der andere das Auto zu Fuß holen geht. Klaus war über eine halbe Stunde unterwegs, bevor er mit dem Auto am Bahnhof eintraf. Waren wir mit den zwei Tagen Kanufahrt und der Organisation sehr zufrieden, verpasste diese Erfahrung unserer Freude darüber einen großen Dämpfer. Das müsste man irgendwie anders organisieren.

Also, wenn jemand nun Lust bekommen hat, ebenfalls eine Kanutour auf der Lahn zu unternehmen, müssen wir darauf hinweisen, dass für Ungeübte solch eine lange Strecke nicht zu empfehlen ist. Da sollten zirka 25 Kilometer ausreichend sein. Es gibt auf der ganzen Länge des mit dem Kanu befahrbaren Flussabschnittes mehrere Rastplätze und Ausstiege, so dass man flexibel in der Tourgestaltung ist und es auf jeden Fall eine entspannte Kanufahrt werden kann. Lohnen tut sich das in jedem Fall.

Weitere Eindrücke von der Lahn

Natürlich beobachteten wir auch wieder Vögel.

 

 

Reisebericht „Indien“

eCover IndienEndlich ist unser Reisebericht zu unserer Rundfahrt durch das Riesenland Indien als Buch und ebook erschienen. Es kann in den meisten Buchhandlungen oder in den einschlägigen Online-Shops gekauft werden. Das ebook ist für kurze Zeit zum Einführungspreis erhältlich.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Eure Meinungen über das Buch.

Hier geht es zum Reisebericht „Indien“ und weiteren Reiseberichten von A+K Weltenbummler.

 

 

Vögel am Bodensee

Der Bodensee ist Heimat vieler Vogelarten. In nur ein paar Tagen konnten wir diese Aufnahmen machen:

 

 

Tourkarte Indien

Auf dieser Karte sind unsere Routen an Land bzw. per Flugzeug (gepunktete Linien) durch Indien dargestellt.

Tourkarte Indien

Tourkarte Indien

Hier einige Vorschläge für Reiseführer Indien:

Reisehandbuch Indien *

Marco Polo Reiseführer Indien mit kostenloser Touren-App *

Reise Know-How KulturSchock Indien *

 

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Vögel auf Wangerooge

Die Insel Wangerooge ist bekannt für die Vielfalt an Vögeln, die die Insel bevölkern, darunter auch viele geschützte Arten. Vor allem im Frühjahr und im Herbst rasten viele Vogelarten, wenn sie auf dem Durchzug in ihre Brutgebiete oder Winterdomizile sind. Leider hatten wir diese Zeit gerade verpasst, aber es kamen uns immer noch viele schöne Fotomotive vor die Linse. Wie immer, haben wir nicht alle Vogelarten mit der Kamera erwischt, die wir gesehen haben. Die Ausbeute ist jedoch schon ganz ansehnlich.

zum Bericht Insel Wangerooge

 

Ostergrüße

Wir wünschen allen Reisenden zu Hause und unterwegs und allen Interessenten unserer Homepage ein schönes und gemütliches Osterfest.

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