A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

San Antonio – Texas

San Antonio -  Das Alamo

San Antonio –
Das Alamo

1718 war der Ort noch ein zu Mexiko gehörendes kleines Dorf. Dann kamen die Spanier und bauten 1724 die Mission San Antonio de Valero, in der Missionare und zum Christentum bekehrte Indianer lebten. Weitere vier Missionen ergänzten die San Antonio Mission. 1793 verfügte die spanische Verwaltung, das Land der Missionen unter den Einwohnern aufzuteilen, die es so weiter bewirtschafteten wie bisher, nur dass es jetzt ihr Land war. Anfang des 19. Jahrhunderts stationierten die Spanier eine Kavallerieeinheit in der San Antonio Mission, die sie in Alamo umbenannten. Es folgte eine wechselvolle Geschichte mit wechselnden Besatzern. In Alamo wurde im Februar 1836 die entscheidende Schlacht gegen eine überwältigende Übermacht um die Unabhängigkeit Texas´ von Mexiko geschlagen. Die Schlacht war so heldenhaft, dass das Alamo immer noch heiliger Boden und eine Gedenkstätte ist.

San Antonio -  Riverwalk

San Antonio –
Riverwalk

Wer San Antonio besucht, muss den Riverwalk gehen, der sich ein paar Meter unterhalb des Stadtlevels befindet. Der Weg entlang des San Antonio Rivers, der sich durch die Stadt windet, wurde 1929 von der San Antonio Conservation Society in Auftrag gegeben. Es sollte der Mittelpunkt der Stadt werden und ist heute ein fast tropisch anmutender Garten mit großen Zedern, Papyrusgras und Taropflanzen.

San Antonio -  La Villita

San Antonio –
La Villita

Zur Kontrolle des Wasserstandes hat man mehrere Schleusen eingebaut und einen zusätzlichen Kanal. Sogar eine unterirdische Marina und ein Amphittheater gibt es. Restaurants, Geschenkeshops und Hotels teilen sich die Ufer, an dem auch La Villita, eines der Originaldörfer San Antonios liegt. La Villita zeigt sich rundum restauriert und lädt mit schmalen Straßen, schattigen Patios und Shops zum Bummeln ein. 

San Antonio -  Buckhorn

San Antonio –
Buckhorn

Ein anderes Highlight im Stadtzentrum sind das Buckhorn Museum und das Texas Ranger Museum, die beide im selben Gebäude Platz gefunden haben. Ein Original, als Texas Ranger aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet und schon sehr viele Jahre in diesem Amt, begrüßt die Besucher und erzählt, was auf einer riesengroßen Fläche alles zu sehen ist. Für 19,-$ pro Museum und Person Eintrittspreis ließen wir es jedoch beim Bestaunen der „Lobby“, deren Wände mit Jagdtrophäen aller Art, worunter sich viele Kuriositäten befinden, geschmückt sind.Weitere Sehenswürdigkeiten San Antonios, neben unzähligen anderen, sind mehrere Themenparks, der Market Square oder der Hemisfair Park mit dem Tower of the Americas. Man sollte sich Zeit für San Antonio nehmen und möglichst im Winter reisen, wenn es nicht so warm ist.
Übrigens, unsere Klimaanlage haben wir reparieren lassen. Klaus hatte recht, es war nicht die Platine und die Reparatur kostete nur die Hälfte.

Weiter nach San Antonio – Texas

Brackettville - Seminolenscout Friehof

Brackettville – Seminolenscout Friehof

In Brackettville besichtigten wir den Seminolen Scout Friedhof. Hier sind unter anderem die Nachkommen der Seminolen begraben, die als Sklaven auf den Plantagen Floridas arbeiten mussten. Dazu die Scouts, von denen ich berichtet habe, und deren Familienangehörige. Einige der Scouts wurden mit Ehrenmedaillen ausgezeichnet. Diese haben besonders schöne Gräber. In Brackettville gibt es noch heute eine Scoutschule.
Das Fort Clark war einst ein wichtiger Militärposten, in dem viele Infantrieregimenter und die meisten Armeekavallerieeinheiten gedient haben. Es wurde 1944 geschlossen. Heute befinden sich auf diesem Gelände ein Hotel, ein RV-Park, ein Golfclub und ein Museum zur Geschichte des Forts.In Hondo legten wir einen Zwischenstopp ein. Dort berichtete man uns, dass es die ganze letzte Woche geregnet hat. Es war der erste Regen seit einem Jahr. Oft sieht man jetzt Pfützen auf den Feldern stehen, mancher Creek hat wieder Wasser in seinem Bett. Ab dem Sabinal River löst langsam das Grasland die Chihuahuawüste ab. Das gleiche Grasland, durch welches wir schon auf unserem Hinweg gefahren sind und das sich im Osten der Rocky Mountains ausbreitet, auch bekannt als die großen Prärien.

in Castroville

in Castroville

Castroville, zwischen Hondo und San Antonio gelegen, wurde 1844 von einem Henri Castro gegründet, der von der jungen Texanischen Republik beeindruckt war. Als Einwohner für seine Stadt brachte er zumeist elsässische Siedler hier an den Medina River her. Sie bauten kleine Wohn- und Geschäftshäuser im Stil ihrer Heimat, die zumeist heute noch erhalten sind und gepflegt werden. Die kleinen Grundstücke quellen über von grünen und blühenden Gärten.

Castroville -  Steinbach Haus

Castroville –
Steinbach Haus

Das Steinbach Haus, ein Fachwerkhaus, das ursprünglich in Wahlbach, Frankreich, gebaut wurde, schenkten die Elsässer Leute 1998 einschließlich der Einrichtung der Stadt Castroville. 2002 wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Leider ist das Innere nur nach Terminabsprache zu besichtigen, obwohl dort auch das Besucherzentrum untergebracht ist.

Del Rio – Texas

Die Chihuahuawüste wird grün, dank der Regenfälle der letzten Zeit. Da sieht doch gleich alles viel freundlicher aus. Allerdings haben wir nun ein anderes Problem. Die Temperaturen liegen bei etwas mehr als 30°C, die Luftfeuchtigkeit ist jedoch durch den nassen Boden sehr hoch. Man fühlt sich wie im Badehaus und schwitzt irgendwie noch mehr als vorher.

Del Rio - San Felipe Creek

Del Rio –
San Felipe Creek

Del Rio liegt direkt an der mexikanischen Grenze. Durch die Stadt fließt der San Felipe Creek, dessen Quellen nicht weit weg Richtung Norden liegen und in dem sich eine Unmenge Schildkröten und Fische tummeln. Diese Quellen liefern täglich um die 1 Million Gallonen Wasser, die direkt in den Rio Grande fließen. Das ist doch mal ´ne Hausnummer.
Die Stadt hat an den Ufern des Flüsschens mehrere Strände und Picknickbereiche eingerichtet und kleine Wasserfälle kreiert. Da lässt es sich gut aushalten und entspannen.

kleine Kalksteinkirche

kleine Kalksteinkirche

In der historischen Altstadt stehen schöne alte, manchmal europäisch anmutende Bauten und das erste Woolworth-Gebäude aus Backstein überhaupt. Das aus Kalkstein gebaute Gerichtsgebäude ist wie immer nicht zu übersehen, direkt dahinter steht das Gefängnis.
Auf der anderen Straßenseite steht eine kleine, verlassene Kirche im selben Stil. Heerscharen von Ameisen haben neben dem Eingang ihre Hügeleingänge eingebaut. Wahrscheinlich steht die ganze Kirche auf einem Schweizer Käse.
 

schönes Privathaus

schönes Privathaus

In der Greenwood Street nahe des San Felipe Creek stehen eine Reihe privater Häuser, die deutsch und englisch aussehen. Da haben sich wohl verschiedene Einwanderer zusammen getan.

Scherenschwanz-Königstyrann

Scherenschwanz-Königstyrann

Die schönste Entdeckung, die wir in Del Rio gemacht haben, ist aber ein Vogel. Sein englischer Name: Scissor-tailed Flycatcher, im Deutschen: Scherenschwanz-Königstyrann. Das ist ein wunderschöner Vogel, der im Sommerhalbjahr überall in Nordtexas zu finden ist. Wir sind ihm auf der Fahrt nach Hondo viele Male begegnet. Er sitzt gern auf Zäunen und Stromleitungen.Also, was die klimatischen und optischen Umstände im Moment betrifft, werden wir schon sehr an Louisiana erinnert. Wir hoffen nur, dass es nicht noch viel schlimmer kommt. Man hat ja in Fernseh- und Reiseberichten schon so Manches betreffs Louisianas feuchtwarmem Klima gehört.

Weiter nach Del Rio – Texas

Endlich brach der Tag an, für den 10% Regenwahrscheinlichkeit und ein paar Grad weniger angesagt waren. Das war jedoch weiter westlich und wir sind nach Osten vorangekommen. Jedenfalls zogen am Vorabend Gewitter auf und seit dem regnete es fast ununterbrochen einen Tag lang. Für uns nicht gut, mal von der Abkühlung um 15°C abgesehen, aber wir gönnen es Mensch und Natur.

Sanderson

Sanderson

In Sanderson, als Kaktushauptstadt von Texas bezeichnet, gibt es einen Naturweg auf fossilienhaltigem Kalkstein. Überall sind größere, versteinerte Korallenstöcke eingeschlossen. Haifischzähne, Muscheln und Schnecken werden hier auch gefunden. Von der Spitze des Berges aus hat man einen umwerfenden Blick auf das von Bergketten umschlossene Sanderson, das kaum mehr Kakteen als anderswo vorweisen kann. 

Sanderson - Im Schlangenhaus

Sanderson – Im Schlangenhaus

Im Outback Oasis Motel hält der Besitzer im Schlangenhaus neben Taranteln und Eidechsen vor allem eine ganze Reihe einheimischer Schlangen in Terrarien, die er allesamt selbst gefangen hat. Kurz vor Sanderson standen drei Truthahngeier auf der Straße und ließen sich eine Schlange schmecken. Klaus hatte sich schon auf eine Klapperschlange gefreut, deren Rasseln er sich als Trophäe an seinen neuen Sonnenhut hängen wollte. Im Schlangenhaus erfuhren wir, dass es eine ungiftige Bullsnake (Bullenschlange) von einem guten Meter Länge war. Keine Rasseln.

"Jersey Lillie" Saloon

„Jersey Lillie“ Saloon

Langtry lockt eigentlich nur durch seine Geschichte, die im Besucherzentrum erhalten wird. Ende des 19. Jahrhunderts, es entstanden immer neue Städte und Camps, die wild und gesetzlos waren. Diebe, Kartenhaie und leichte Frauen, Angriffe auf die Bahnstreckenerbauer waren an der Tagesordnung, die Situation wurde immer schlimmer. Die Texas Ranger reichten nicht aus, die nächste offizielle Gerichtsbarkeit befand sich über 100 Meilen weit weg. Da kam der Friedensrichter Roy Bean gerade recht, der noch zu Lebenszeit auf Grund seiner unkonventionellen Methoden eine Legende wurde. Er baute einen Saloon, der zugleich Billardhalle und Gerichtssaal war. Das Gebäude ist noch im Original erhalten. Gleich dahinter baute Bean ein Opernhaus, das eigentlich sein Wohnhaus war. Er schwärmte so für die Schauspielerin Lillie Langtry, dass er sein ganzes Leben nach ihr ausrichtete. So nannte er die Stadt Langtry, seinen Saloon „Jersey Lilly“ und das Opernhaus war für den Empfang Lillie´s vorgesehen, falls sie jemals den Weg nach Langtry finden würde. So sehr sich Judge Roy Bean auch um sie bemühte, er sah sein Idol nie.
Judge Roy Bean hängte nie einen Mann. Die härteste Strafe, die er mit Hilfe sechs seiner gerade anwesenden Saloongäste als Jury aussprach, war die Verbannung aus seinem County, nachdem der Verurteilte an die Countygrenze gebracht und ihm Geld, Pferd und Waffen abgenommen wurden. Diese Strafe war härter als der Tod.

Pecos River mündet in Rio Grande

Pecos River mündet
in Rio Grande

Die Überquerung des Pecos River, der nur ein Stück weiter in den Rio Grande mündet, ist spektakulär. Etwa einhundert Meter hohe, glattgeschliffene Kliffs erheben sich über das mit Wasser gefüllte Flussbett. Ziegen weiden an Hangabrutschen, die ihnen einen Zugang zum Fluss gestatten.
Den Seminole Canyon State Park mussten wir wegen der Gewitter auslassen. Hier haben sich ein paar Seminolen niedergelassen, die man im Zuge des Seminolenkrieges aus ihren angestammten Gebieten in Florida nach Oklahoma gebracht hatte. Später gingen einige von Ihnen von dort aus nach Mexiko und Texas, viele verdingten sich als Scouts. Im Park selbst sind 3500 Jahre alte Höhlenmalereien zu bewundern, sowie aufregende Canyons.

Amistad Reservoir

Amistad Reservoir

Bei Del Rio liegt das Amistad Reservoir, dass aus den angestauten Wassern des Rio Grande und des Devils River entstanden ist. Die Grenze zu Mexiko verläuft direkt in der Mitte des Sees. Das Aufgebot an Border Patrol ist hoch. Im Moment sieht das Ganze sehr traurig aus, denn der See hat kaum noch Wasser. Die Ufer liegen viele Meter hoch trocken, um die 20 Meter Wassersäule sollen fehlen. Das Infomaterial warnt jedoch vor hohen Fluten, mit denen gerechnet werden muss, wenn man sich an den Ufern des Amistad Reservoirs aufhält. Ein einziger Hurrikan soll das Reservoir wieder füllen können, haben wir uns sagen lassen. Noch passiert das wohl in jedem Jahr.

Texas Mountain Trail Region – Texas

Heiß, heiß und immer noch heißer, mehr als 40°C und es ist noch nicht einmal Sommer. Über dem gesamten Süden der USA liegt eine Hitzeglocke, die für diese Jahreszeit nicht normal ist. Selbst die Einwohner schwitzen und stöhnen. Was soll das erst im Sommer werden? Wird es noch wärmer als im letzten Jahr, als schon alle Hitzerekorde gebrochen wurden?

Prada mitten in der Wüste

Prada mitten
in der Wüste

Dem Texas Mountain Trail in Richtung Süden weiter folgend, erreichten wir Van Horn. Das ist eine kleine Stadt, die auf uns nicht unbedingt einladend wirkte. Der Veranstalter Red Rock Ranch Tours bietet geführte Touren ins Umland an, bei denen man sich die Präkambrischen Felsformationen ansehen kann. Weitere Touren führen zu jahrhundertealten Indianercamps, Petroglyphen, einem alten Western Film Set oder einfach nur in die Natur mit ihren Pflanzen und Tieren.
Weiter Richtung Süden steht direkt am Straßenrand, mitten im Nirgendwo, ein kleines Häuschen, auf dem ganz groß „Prada“ steht. Darinnen sind einzelne Pumps und ein paar Handtaschen ausgestellt, keine Adresse, keine Telefonnummer, gar nichts. Da war wohl ein Witzbold am Werk.

Gerichtsgebäude  in Marfa

Gerichtsgebäude
in Marfa

Ein paar Meilen weiter liegt Valentine, eine Geisterstadt. Der kleine Ort ist zu 80% verlassen, nur wenig Leben regt sich dort noch.
In Marfa gibt es da schon ein wenig mehr zu sehen, z.B. das große Gerichtsgebäude mit einer krönenden, weißen Figur, die die Justizgöttin darstellen soll. Daneben steht das Gefängnis. Marfa wurde 1881 als Wasserstation für die Dampflokomotiven gegründet, die die Züge der Texas und New Orleans Railroad zogen. Heute ist die Stadt Zentrum vieler großer Ranches in den umliegenden Bergen.

Marfa - El Paisano Hotel

Marfa – El Paisano Hotel

Das Highlight Marfas ist jedoch das El Paisano Hotel, das 1955 als Operationszentrum des Filmemachers George Stevens diente, während er den Film „Giant“ unter anderem mit Rock Hudson, James Dean und Liz Taylor drehte.

Alpine - Lobby des Hotel Holland

Alpine – Lobby des Hotel Holland

Als nächster Ort liegt Alpine auf der Strecke in Richtung Del Rio. Hier sind in der Altstadt ebenfalls ein paar interessante Dinge zu entdecken, wie das alte, wohl in Erneuerung befindliche Hotel Ritchey oder das Murphy St. Raspa Co. Haus. Das Hotel Holland, von außen recht modern anmutend, hat sich im Inneren die Originalität erhalten. Neben Antikläden und Galerien hat Alpine sogar eine Universität zu bieten.

Marathon - Gage Hotel

Marathon – Gage Hotel

Als letzte Stadt in diesem Gebiet von Texas besuchten wir Marathon. Den Namen hat die Stadt von einem griechischen Seekapitän, der meinte, dass ihn diese Gegend an das griechische Marathon erinnerte. 1882 kam hier der aus Vermont stammende Alfred S. Gage mit einem 20,-$ Goldstück in seiner Tasche an und etablierte damit ein Ranchimperium. Nach 1900 zog er nach San Antonio, baute aber vorher noch ein Hotel in Marathon, damit er eine Unterkunft hätte, wenn er zu Besuch käme. 1927 wurde das Gage Hotel restauriert und bietet immer noch gehobenen Standard. Inzwischen sind weitere Trakte im Adobestil angebaut und ein gemütlicher Pool lädt zum Entspannen ein.Auf der anderen Seite der Bahnstrecke liegt Gage Gardens, ein wunderschöner Garten mit Blumen, Bäumen, einem Teich und einem Mini Golfplatz. Die Wege sind mit gemahlenen, braunen Glasscherben ausgelegt, was recht ansprechend aussieht. Überhaupt sind die Leute in Marathon recht kreativ.

Marathon - Eve´s Garden

Marathon – Eve´s Garden

Wer etwas Geld übrig hat, für Farbe ist und Freude am Ungewöhnlichen hat, der sollte sich unbedingt in Eve´s Garden einmieten. Im Adobestil gebaut, knallbunt angemalt, mit außergewöhnlichen Details wie Flaschen als Lichteinlässe im Dach, mit einem Atrium, einem Pool und einem Garten, alles überdacht und wunderschön. Das Ganze erinnert irgendwie an Hundertwasser. Die Zimmer sind sehr schnuggelig. Im Preis von 199,-$ pro Nacht inbegriffen sind ein reichhaltiges Frühstück und ein Bier. Seit 14 Jahren bauen die Besitzer daran, vor 12 Jahren wurde das Bed&Breakfast eröffnet und in spätestens 3 Jahren soll alles fertig sein.

Quellen südlich von Marathon

Quellen südlich von Marathon

Desweiteren hat Marathon das alte Gefängnis, eine alte Viehverladestation und ein 5 Meilen im Süden liegendes Freizeitgelände um einen Quelltopf herum zu bieten.Nördlich von Marfa und Alpine liegt das 1854 gegründete Fort Davis, heute die am höchsten gelegene Stadt von Texas. Im Süden liegt der wohl am wenigsten besuchte und deshalb ursprünglichste Nationalpark der USA, Big Bend.

Guadalupe Mountains – Texas

unterwegs in der Chihuahuawüste

unterwegs in der
Chihuahuawüste

Langsam, aber stetig an Höhe gewinnend, durchquerten wir auf dem Texas Mountain Trail die Sierra Diablo in Richtung Osten. Ungefähr seit Willcox, Arizona, befinden wir uns in der Chihuahua Wüste. Diese Wüste ist weit, einsam und in den meisten Fällen trostlos. Dagegen ist die Sonora Wüste ein grünes Land.
In den nächsten Tagen hielten wir uns im ehemaligen Gebiet der Mescalero Apachen, die sich selbst Nde nennen, auf. Nach dreißigjährigem Kampf gegen die amerikanische Armee verließ auch der letzte Nde seine Heimat um die Guadalupe Mountains. Die Mescalero Apachen bewohnen seitdem ein winziges Reservat östlich von Tularosa.

Gipsablagerungen nach Regen

Gipsablagerungen
nach Regen

Westlich des Guadalupe Mountain National Parks liegen die Alkali Lakes. Gipsablagerungen wie im White Sands National Monument, nur nicht so imposant, und Salzfelder markieren einen der tiefsten Punkte eines urzeitlichen Meeres aus der Permzeit. Das ganze großräumige Gebiet um die Guadalupe Mountains, einschließlich der Bergketten, war Meeresgrund. Irgendwann in grauer Vorzeit hoben sich die Bergketten vom Meeresgrund in die Höhe, das Meer trocknete aus. Gewaltige Sedimentablagerungen entlocken uns heute ein Erstaunen, Forscher suchen nach Fossilien und Wanderer haben ihr Paradies.

schmuckes Eidechsenmännchen

schmuckes
Eidechsenmännchen

Nur aus der Nähe entdeckt man grüne Oasen, Quellen und jede Menge Tiere. Bei Spaziergängen in die Wildnis zum Sonnenuntergang begegneten wir Mule Deers (Maultier Rehe, deren Namen von den riesigen Ohren stammt), die in Familien unterwegs waren. An einem der Abende entdeckten wir Gemsen auf einem der Berggrate, Tausendfüßer kreuzten unseren Weg. Wenn die Sonne untergegangen war, schwirrten die Fledermäuse um uns herum und tranken Wasser aus einem nahen Bachlauf. Tagsüber sieht man eigentlich nur Eidechsen, wobei uns mindestens drei verschiedene Arten erfreuten. Dazu begleiteten uns immer neue Vogelarten auf unseren Wegen.

Devil´s Hall

Devil´s Hall

Eine 4-stündige Wander- und Beobachtungstour, der Wettergott hatte uns gerade den „kühlsten“ Tag der letzten Zeit geschickt, führte uns zur Devil´s Hall, einem Nadelöhr mit hohen Felswänden und natürlichen Treppen im Gestein, durch das das Wasser fließt, wenn denn einmal welches da ist. Die Sedimente sind wie in eine Art Mauerwerk zerfallen, was sehr außergewöhnlich aussieht. Ein Teil des Wanderwegs liegt dann auch direkt im Flussbett, was teilweise aus großen weißen Kalksteinen besteht, über die man klettern muss. Schon lange hatten wir nicht mehr solche Wanderwege.

Farmhaus der Frijole Ranch

Farmhaus der
Frijole Ranch

Ein anderer Wanderweg führte uns zur alten Frijole Ranch, die eine der wenigen sehr gut erhaltenen Ranches in Texas überhaupt ist. Sie hat eine eigene Quelle, die 6 Gallonen Wasser pro Minute liefert. Dazu gehören das Farmhaus, ein Lagerhaus, ein Schulhaus und später bauten die neuen Besitzer noch ein doppeltes Klohaus und ein Gästehaus an, in dem auch der Lehrer der sieben Schüler wohnte. Der Lehrer erhielt 30,-$ im Monat plus Unterkunft, Verpflegung und ein Pferd. Mit ein bisschen Vieh und Garten hielten sie sich über Wasser. Der nächste Laden befand sich 60 Meilen entfernt, was eine fast 24 Stundenreise mit dem Pferdewagen bedeutete.
Eine Tafel fragt den Besucher, wie er in dieser unwirtlichen Gegend überleben könnte. Meine Antwort wäre: neben der eigenen Farm liefert die Natur genügend Kakteen, deren Blätter und Früchte man in der Küche verwenden kann, Wacholderbeeren gibt es allerorten, aus den Stämmen und Wurzeln der Soaptree Yuccas kann man Shampoo und Seife herstellen, wenn man weiß, wie es geht, jagdbares Wild gibt es genug und die Quellen liefern das nötige Wasser. Das dürfte vielleicht für den Anfang genügen, der Rest ergibt sich mit der Zeit. Damals wussten die Menschen auch noch, wie man die Dinge nutzt, die die Natur liefert.

Smith Springs

Smith Springs

In der Nähe befinden sich zwei weitere Quellen, die Manzanita Quelle nicht weit von der Farm, und die Smith Quelle am Fuße der Berge. Beide Quellen kann man sich durch eine Rundwanderung erschließen. Um die Smith Quelle wachsen Bäume und Sträucher, alles ist grün. Die Quelle selbst liefert aber nicht genug Wasser, um wenigstens die Oase zu verlassen. Schon ein paar Meter weiter versickert das Wasser wieder. Für die Nde war es eine Quelle des Lebens.
An einem der Berghänge entdeckten wir einen langen Felsüberhang, unter dem anscheinend genug Platz für mehrere Menschen zum Leben ist. Mit ein paar großen Steinen sorgte man für Sichtschutz, hatte jedoch von drinnen einen fast 180°-Blick über die Ebene bis zum Horizont. Vor allem in Kriegszeiten ein beachtlicher Vorteil, denn man konnte unschwer erkennen, ob sich jemand nähert.Ein paar wenige Ruinen der Poststation der Butterfield Linie an den Guadalupe Mountains liegen ebenfalls in Straßennähe.

El Paso – Texas

El Paso - Rio Grande

El Paso – Rio Grande

Durch den südlichen Teil der White Sands Missile Range und später die Fort Bliss Range erreichten wir El Paso. Nach Überwindung der Franklin Mountains, die El Paso teilen, lag der westliche Teil der Stadt zu unseren Füßen. Der grüne Streifen des Rio Grande war gut auszumachen und mittendrin? Wasser, richtiges Wasser. Seit Tagen regnet es östlich von Albuquerque, nun hat das Wasser endlich den Weg den Rio Grande hinunter geschafft und das leere Flussbett in El Paso gefüllt. Es kann aber noch nicht länger als einen Tag hier sein, denn das Wasser befördert noch sehr viele Schwemmteile.  Es ist heiß und es wird immer noch heißer und – unsere Klimaanlage ist kaputt. Ein erster Werkstattcheck ergab, dass es eine Platine der Klimaanlagensteuerung ist, die uns 280,-$ plus Steuern plus Versand kosten würde und die uns erst in sieben Werktagen nach der Bestellung erreichen würde. Da Klaus nicht sicher ist, dass dies der Fehler ist, wollen wir noch irgendwo einen zweiten Check machen lassen. Bis dahin heißt es – schwitzen.

Sandsturm überm Rastplatz

Sandsturm überm Rastplatz

Am ersten Abend in El Paso zog ein heftiger Sturm auf, der wieder Sand in Massen über die Landschaft bewegte. Am zweiten Abend zog dann endlich ein Gewitter auf und brachte etwas Abkühlung. Der Regen hatte jedoch kein nennenswertes Wasser mitgebracht, aber den Sand gebunden, der schon wieder durch die Luft getrieben wurde. Wenn man die Fenster nicht sofort schließt, hat man sofort überall eine Sandschicht auf der Einrichtung liegen. Sind das die Vorboten des jährlichen Monsuns, der im Juli und August die Wüsten heimsucht?

Downtown El Paso

Downtown El Paso

Unser Besuch El Paso´s erstreckte sich neben der Werkstatt auch auf die Altstadt direkt an der Grenze zu Mexiko, die vollkommen mexikanisch geprägt ist. Manche Bedienungen in den Läden sprechen nicht einmal englisch. Dafür kann man vor allem Klamotten und Schuhe gut und sehr günstig einkaufen. Da gibt es so viele wunderschöne Dinge, gerade für Frauen. Ich würde immer nur einkaufen, wenn ich dort wohnen würde.

amerikanischer Grenzzaun zu Mexiko

amerikanischer Grenzzaun zu
Mexiko

Wir erkundigten uns, ob es auf mexikanischer Seite auch Läden gäbe. Da antwortete man uns, dass es dort nur sehr wenige Läden gibt und es zudem sehr unsicher ist. Uns wurde rundweg von einem Besuch der mexikanischen Seite abgeraten. Bis vor Kurzem waren ein Bummel oder ein kurzer Trip in Mexiko kein Problem, inzwischen muss wohl irgendetwas passiert sein. Die Border Patrol ist in einer ungewohnten Dichte an der Grenze entlang unterwegs, die der Rio Grande darstellt. Der ist in El Paso anscheinend Niemandsland, da an beiden Ufern Zäune stehen.

das Geschäftsviertel El Pasos

das Geschäftsviertel
El Pasos

Hinter der Altstadt erheben sich ein paar zarte Hochhäuser, das Geschäftsviertel von El Paso.
Im El Paso Saddleblanket bummelten wir noch eine Weile durch die riesigen Verkaufsräume mit Teppichen, Reitzubehör, Klamotten, Schmuck, Haus- und Gartenverschönerungsdingen, sehr ausgefallenen Möbeln und vielem mehr. Die Preise in diesem Laden sind recht günstig.

White Sands – New Mexico

am Rande des Tularosabeckens

am Rande des
Tularosabeckens

White Sands bezeichnet viele Dinge, die zwischen den San Andres und Sacramento Mountains im Tularosa Becken liegen. Fast alles davon gehört zur White Sands Missile Range, einem aktiven Testgelände für Raketen, Bomben und Lasertechnik, das seit 1949 besteht und das größte militärische Testgelände Amerikas ist. Zwei mal in der Woche wird die Straße ein bis zwei Stunden für den öffentlichen Verkehr gesperrt, immer dann, wenn Tests durchgeführt werden.Überhaupt dreht sich in dem Gebiet zwischen Las Cruces und Alamogordo alles um Weltraum- und Raketentechnik. Den neuen Weltraumbahnhof für Touristen nördlich von Las Cruces kann man allerdings nur nach Absprache besuchen. Wir hatten im Fernsehen einmal einen Bericht über den Spaceport America gesehen. Von hier aus sollen Flüge in den Orbit mit einer neuen Generation von Flugzeugen für jedermann möglich sein, der so um die 250.000,-Euro übrig hat. Das ist doch glatt ein Schnäppchen.
Das Testgelände für die erste Atombombe, Trinity Site, liegt im Norden der Range.

White Sands Missile Museum

White Sands
Missile Museum

Das Missile Museum der White Sands Missile Range war sogar für uns als Ausländer zugänglich. Von der A4 (V2) Wernher von Brauns über viele andere Exponate wird hier die Weiterentwicklung der militärischen Raketentechnik dargestellt. So ist auch die Fat Man Atombombe, die auf Nagasaki abgeworfen wurde, zu besichtigen. Sie war nach Little Boy, die auf Hiroshima niederging, die zweite Atombombe, die in der Kriegsführung eingesetzt wurde.
1945 wurden im Rahmen der Operation Paperclip deutsche Wissenschaftler und Techniker, die mit der Entwicklung der Raketentechnik zu tun hatten, hierher gebracht. Sie waren unter der Führung von Wernher von Braun maßgeblich an der Weiterentwicklung der zivilen und militärischen Raketentechnik der USA beteiligt. Wir durften sogar fotografieren, jedoch keine Anlagen und Gebäude.

White Sands National Monument

White Sands
National Monument

Weswegen wir jedoch hauptsächlich in diese Gegend kamen, ist das White Sands National Monument. Auf 275 Quadratmeilen breiten sich gleißend weiße Gipsdünen aus. Es ist das größte Gipsdünenfeld der Welt. Nur wenige Pflanzenarten wie die Soaptree Yuccas oder das Reisgras wachsen schnell genug, um gegen die ständige Bewegung der Dünen, die die starken Winde der Region verursachen, zu bestehen. Die wenigen kleinen Tiere, die in den Dünen leben können wie Füchse, Kaninchen oder Eidechsen, haben sich der Farbe der Dünen angepasst. Sie alle kommen meist nur nachts hervor, wenn die Sonne nicht mehr so brennt.

wir mittendrin

wir mittendrin

Gips ist nur sehr selten in Form von Sand zu finden. Regen und Schnee spülen seit etwa zehntausend Jahren die Gipspartikel aus den umliegenden Bergen in das Tularosa Basin. Damals senkte sich das Gebiet des Beckens und legte die in Millionen von Jahren abgelagerten Gipsschichten frei. Einen anderen Zufluss gibt es nicht. Wenn die Nässe verdunstet ist, bleibt der Sand übrig. In den ganz tief gelegenen Gebieten wie dem Lake Luzero und in den Alkali Flats entstehen durch die länger vorhandene Feuchtigkeit Selenitkristalle, die bis zu 90cm lang werden können. Diese zerfallen dann irgendwann ebenfalls zu Sand. So bauen sich die Dünen auf. Warum der Gipssand nicht weggeweht wird? Durch die Eigenschaften des Gips kann sich das Grundwasser bis knapp unter die Oberfläche halten. So ist die Konsistenz der Dünen recht fest. Nur die ausgedörrte Oberfläche kann dann von den Winden weggetragen werden, die dann schon 17 Meilen in der Stunde erreichen müssen. Wenn es regnet, ist auch die Oberfläche vor den Winden geschützt.
Es ist jedenfalls ein unglaubliches Erlebnis, sich mitten in den schneeweißen Dünen zu befinden und den Trails zu folgen oder Picknick zu machen.

Pistanzienranch

Pistanzienranch

Nördlich von Alamogordo befinden sich zwei Pistazienfarmen. Diese gehören zu den drei Gebieten, in denen in ganz Amerika überhaupt Pistazienbäume kultiviert werden. Eines liegt im Sacramento Valley, ein Winziges bei Tuscon und das dritte Anbaugebiet befindet sich im Großraum El Paso, zu dem auch Alamogordo gehört. Das PistachioLand wirbt mit der größten Pistazie der Welt, zu der zwei Farmen gehören: die McGinn´s Pistachio Tree Ranch und die Eagle Ranch, die zweimal am Tag kostenlose Führungen durch den Betrieb anbietet. Jedenfalls findet man hier Pistazien in vielen Geschmacksrichtungen. Neben Pistazien wird auch Wein aus der Umgebung angeboten, Gratisverkostungen inklusive.

Hummingbird

Hummingbird

Der Edgington RV Park hat einen schönen Teich angelegt, in dem einige große Fische leben, was Klaus freute. Mich begeisterten die zwei Hummingbirds, die sich den ganzen Tag schwirrend über dem Teich und seiner Umgebung aufhalten. Ihr Flug gleicht dem des Taubenschwänzchens, jene auffälligen Falter, die sich in sehr warmen Sommern inzwischen auch in Deutschland aufhalten. Die Hummingbirds kennen kaum Ruhe, deshalb ist es äußerst schwer, sie vor die Linse zu bekommen. Geduld wird aber belohnt, meistens jedenfalls. Woher nehmen sie nur all diese Energie?

Entschuldigung für die Form der Artikel

Liebe Leser unseres Blogs,

Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass an der Form unserer Artikel einiges nicht stimmt. Soviel Mühe ich mir auch gebe, ein vernünftiges Bild hinzubekommen, es funktioniert einfach nicht. Das liegt aber nicht an uns, sondern an dem WordPressformat, welches immer wieder Schwierigkeiten hat, die Texte und Bilder so zu übernehmen, wie wir sie eingestellt haben. Ich hoffe trotzdem, dass Ihr uns treu bleibt und dass Wordpress die Probleme irgendwann in den Griff bekommt.
Seid alle ganz lieb gegrüßt von uns A+K Weltenbummler

Las Cruces – New Mexico

Am Rio Grande

Am Rio Grande

In Las Cruces trafen wir den Rio Grande wieder. In Albuquerque führte er noch etwas Wasser, in Las Cruces ist er trocken, nur Sand. Schwalben brüten gerade an der Brücke, die sich über den Rio Grande spannt. Die Trockenheit wird immer schlimmer, bestätigen uns immer wieder Leute, die wir treffen.

Unterkonstruktion der alten Holzbrücke

Unterkonstruktion der
alten Holzbrücke

Da wir Zeit haben und auf der Karte einen Hinweis zu einem Damm bei Radium Springs fanden, fuhren wir die zehn Meilen kurzerhand dorthin. Einen Damm fanden wir nicht, aber eine alte Holzbrücke über den Rio Grande, in dessen Bett sich stellenweise doch noch Wasser befindet. Da die Holzbrücke nicht mehr befahren werden kann, baute man einfach eine neue Brücke daneben. Die Straße nach Radium Springs säumen in vollem Grün stehende Pecan Nussbäume, die im Winter ein sehr trauriges Bild abgeben.

in Mesilla

in Mesilla

In Las Cruces selbst gibt es nicht viel zu sehen, aber ein Abstecher nach Mesilla wird sehr empfohlen, wenn man authentisch mexikanisch essen gehen möchte. Natürlich ließen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen und fuhren nach Mesilla. Uns erwartete ein mexikanisch geprägter Ortskern mit den typischen Adobebauten, die in ganz New Mexico zu finden sind und wirklich das Auge erfreuen. Um einen Platz herum, an dessen einem Ende die Kirche steht, reihen sich kleine Boutiquen, Süßigkeitenläden und Souvenirshops. Zwei Restaurants bieten beste mexikanische Küche. Von außen sehen die Häuser winzig und nichtssagend aus, doch wenn man hineingeht, wird man von einer Pracht und Farbigkeit überrascht, die man nicht erwartet.

La Posta de Mesilla

La Posta de Mesilla

Wir entschieden uns für das La Posta de Mesilla. Mesilla war einst die größte Stadt zwischen San Diego, Kalifornien und San Antonio, Texas. Die alte Post war 150 Jahre lang ein beliebter Stop auf der berühmten Butterfield Stagecoach Line. 1939 machte eine junge, dynamische Lady ein Restaurant und Kantine daraus, welches mit vier Tischen, einem schmutzigen Boden und ohne fließendem Wasser begann. Die Dame sammelte Rezepte von den ansässigen Familien, nach denen heute noch die Speisen zubereitet werden. Authentischer geht es nicht mehr. Da wir an diesem Tag unseren 18. Hochzeitstag feierten, bestellten wir uns La Posta´s berühmte Fajitas mit gegrilltem Rind- und Geflügelfleisch, Tortillas und verschiedenen Beilagen. Zum Dessert ließen wir uns einen Cocktail bringen, den man nur im La Posta bekommt. Der Cocktail heißt Smoked Agave und ist ganz ´was Besonderes. Zutaten sind 100%iger Tequila aus der Blauen Agave, Agavennektar und Limonensaft mit einem Schuss Mescal. Der Rand des Glases wird leicht in eine Mischung aus rauchiger Grillsoße und Salz getaucht. Das Ganze ergibt dann einen mehr als außergewöhnlichen Cocktail.

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