A+K Weltenbummler

Reisen rund um die Welt

New Orleans – Lousiana

New Orleans -  Canal Street

New Orleans –
Canal Street

Nach vielen Sendungen im Fernsehen über das bunte Treiben auf den Straßen, dem Mardi Gras und den Zerstörungen 2005 durch den Hurrican Katrina waren wir gespannt, was uns erwartete. In der Nacht vor unserem Besuch New Orleans´ und noch am Morgen danach warteten wir zwischen zwei heftigen Gewitterfronten, eine über New Orleans und eine westlich davon über Lafayette, halbwegs ungeschoren ab. Gegen 11 Uhr beruhigte sich das Wetter und wir konnten losfahren. Wie schon befürchtet, fanden wir in der Nähe des French Quarters keinen Parkplatz. Eigentlich wollten wir am gegenüberliegenden Ufer des Mississippi parken und mit der Fähre übersetzen, aber wir verpassten die Abfahrt. Noch außerhalb des Warehouse/Arts Districts fanden wir ein Plätzchen für unser Wohnmobil. Von dort hatten wir ein ganzes Stück zum French Quarter, unserem eigentlichen Ziel, zu laufen. Den Gewittern sei Dank befanden sich die Temperaturen auf einem erträglichen Level, sonst hätten wir das alles gar nicht geschafft.

French Quarter

French Quarter

Also, das French Quarter ist das älteste Stadtviertel und das Kulturzentrum von New Orleans. Von den Zerstörungen durch Katrina, der drittschlimmsten Katastrophe in der US Geschichte, ist dort nichts mehr zu sehen. Wunderschöne Häuser mit den hübschen schmiedeeisernen Balkonen und Verzierungen, die schönen Innenräume, alles lädt zum Bummeln, Stöbern und Probieren ein. Bourbon, Austern und Po Boys, keine smarten Jungs, sondern eine Art Sandwich, sind hier die Renner. Was uns gefehlt hat, waren die Jazzmusikanten. Die kommen wohl erst abends und sorgen für Stimmung. Mehrere Kochschulen lehren die Besucher, wie man in der Cajun Küche leckere Dinge zubereitet.

French Market

French Market

Im French Market wird alles angeboten, was Louisiana zu bieten hat: Kulinarisches, Klamotten und Kunstwerk. Hier bekamen wir Gelegenheit, Schildkrötenfleisch zu probieren, in der Hoffnung, dass die Tiere vernünftig getötet werden. Das Fleisch erinnert stark an Schweinefleisch. Eigentlich konnten wir in der sehr würzigen Louisianasoße keinen Unterschied feststellen.  Alligatorfleisch gibt es an jeder Ecke und in allen Variationen, meist kommt das Fleisch von Farmen.

Mississippi-Schaufelraddampfer Natchez

Mississippi-Schaufelraddampfer Natchez

Am Mississippi liegt die Natchez, ein Schaufelraddampfer, der verschiedene Ausflüge anbietet. Auf dem Riverwalk spaziert man gemütlich und außerhalb des Treibens am Mississippi entlang. Dort befindet sich auch das Aquarium.

Jackson Square

Jackson Square

Am Jacksonsquare fahren die Kutschen Los, die man für eine Stadtrundfahrt buchen kann. Als wir dort ankamen, zeigte gerade eine schwarze Breakdancegruppe ihr Können. Das war nicht von schlechten Eltern. Vor allem hatten sie Humor, mit dem sie alles ein wenig auflockerten. Es machte Spaß, ihnen zuzusehen.

Lafourche – Louisiana

Wir hatten arge Schwierigkeiten, den richtigen Weg zu finden, denn auf jeder Karte und auf jedem Schild sind die Straßennummern für die gleichen Straßen verschieden. Zweimal mussten wir uns durchfragen, weil wir nicht mehr wussten, wo wir waren. So sind wir an einigen Dingen, wie das Houma House, einem Plantagenhaus, vorbeigefahren.

ehemaliges Plantagenhaus?

ehemaliges Plantagenhaus?

Der Lafourche Bayou wird viel beworben, ein kleiner Fluss, an dessen Ufern Plantagenhäuser stehen und Restaurants Louisianakrebse anbieten sollen. Nichts von dem haben wir gefunden, davon abgesehen, dass es wirklich schöne Häuschen dort gibt. An den Bayou selbst kommt man kaum heran, alles Privatgelände. Nur manchmal kann man einen Blick erhaschen. Zuckerrohrfelder dehnen sich hinter den Häusern aus. Die Friedhöfe sind vollkommen anders als im ganzen Rest der Staaten. Zumeist bestehen die Gräber aus großen Sarkophargen, die sich dicht an dicht reihen. Zwar haben wir schon dreimal Frankreich besucht, aber solche Grabausstattungen kennen wir bisher nicht. Die Leute hier müssen ein Menge Geld haben, um sich so etwas leisten zu können.

Louisianakrebsessen

Louisianakrebsessen

Bei Des Allemands fanden wir einen kleinen Laden, der lebende und gekochte Krebse mit der typischen Louisianagewürzmischung anbietet. Der Laden heißt Les Crabes des Allemands, sieht nicht sehr einladend aus, aber er hat hervorragende Krebse und einen sehr netten Geschäftsmann. Der Preis für seine Krebse war sehr niedrig, für uns mehr als überraschend. Für 1 Pfund nahm er gerade einmal 2,50$. Drei Pfund frisch gekochte, noch heiße Krebse ließen wir uns bringen, die wir gleich vor seiner Tür aßen. Etwas später kam er mit Getränken, die er uns schenkte. Auf unsere Frage hin, wie er die Krebse zubereitet, brachte er uns dann auch noch eine Probe Zwiebel und Knoblauch aus dem Kochsud. Da hatten wir ein herrliches Mahl, wenn auch nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Alles in allem war das Ambiente sogar besser. Der Geschäftsmann war von uns begeistert und wir von ihm. Außer Krebsen bietet er auch Fisch an, ebenfalls zu sehr angenehmen Preisen. Wir können den Laden nur allerwärmstens empfehlen.

Airboat Tours  by Arthur

Airboat Tours
by Arthur

Nur ein Stück weiter erlebten wir das wohl Allerbeste unserer bisherigen Tour überhaupt. Zwar hatten wir gerade eine Swamp Tour hinter uns, aber in Des Allemands ist Airboat Tours by Arthur zu finden. Praktischerweise liegt gleich daneben ein RV Park, so dass für die Übernachtung gesorgt war. Neugierig gingen wir zu Airboat Tours, um zu sehen, ob das etwas für uns wäre. Normalerweise kosten die Airboattouren das zweieinhalbfach der Tourbootsausflüge, wie wir am Lake Martin einen hatten. Arthur wollte nur 50,-$ für eine Stunde Fahrt mit dem 6-Personen-Airboat haben und schon hatten wir gebucht. Diesmal nahmen wir eine Frühabendtour und waren hellauf begeistert. Jay, unser junger Kapitän und Arthur´s Sohn, war ein brillanter Bootsführer, der viele Erklärungen über das, was wir sahen, auf Lager hatte. Teilweise in ruhiger Fahrt, teilweise rasanter, 750 PS leisten bei solch einem kleinen Boot etwas, reisten wir durch die Sümpfe.

Sumpftour bei  Des Allemands

Sumpftour bei
Des Allemands

Die durchschnittliche Tiefe der Sümpfe und des See´s liegt bei 60-90cm. Außer den Bäumen, die fest verankert sind, schwimmt alles andere. Schilf, Wasserpflanzen, selbst der Schlamm, alles schwimmt. Unter den Pflanzenteppichen halten sich dann die Alligatoren auf, vor allem im Winter. Dann stellen sie auf Sparflamme um und können so sehr lange unter Wasser bleiben. Normalerweise müssen sie nach eineinhalb Stunden zum Luft holen an die Oberfläche.

Big Al

Big Al

Wir trafen drei große Gators an: ein recht aggressives Weibchen, dass gerade sein Nest verteidigt, den 14 Fuß langen Big Al und den 12 Fuß langen Big Dad. Alligatoren sind, anders als die Krokodile,  sehr gemütlich und man kann einiges mit ihnen anstellen, wenn man vorsichtig ist.
Dieser Sumpf ist anders als der am Lake Martin, auch was die Vogelwelt betrifft. Es gibt längst nicht so viele Vögel, Reiher sahen wir kaum, dafür ist er ein Paradies für Libellen, die hier fast so zahlreich sind, wie woanders die Mücken. Sogar die essbaren Früchte der Lotusblumen konnten wir probieren.
Alles in allem war diese Sumpftour ein unvergessliches Erlebnis, es hat alles gestimmt. Die Beleuchtung ist abends auch intensiver als am Tag, so dass wir bessere Bilder von der Sumpflandschaft bekommen haben. Vielen Dank an Airboat Tours.

Baton Rouge – Louisiana

Interstate 10 über Atchafalaya

Interstate 10 über Atchafalaya

Zwischen Lafayette und Baton Rouge liegt der größte Sumpf, den Louisiana zu bieten hat, das Atchafalaya Becken. Die Überquerung erfolgt über eine viele Meilen lange Brücke in die eine Richtung und eine zweite Brücke in der anderen Richtung. Da stecken Arbeit und Beton ohne Ende drin.

Blick vom Louisiana Regierungsgebäude

Blick vom Louisiana Regierungsgebäude

Baton Rouge ist die Hauptstadt Louisianas, durch die der Mississippi fließt. Das hieß für uns, dass wir den Mississippi noch einmal treffen durften. Die erste Begegnung erfolgte in St. Louis, dem Tor zum Westen. In Baton Rouge ist der Mississippi auch nicht spektakulärer, aber schmutziger. Auffallend in Baton Rouge ist das 1932 vollendete Regierungsgebäude mit seiner Höhe, seinem monumentalen Eingang und der großen Freitreppe. Es ist mit 34 Stockwerken das höchste Regierungsgebäude der USA. Im 27. Stockwerk ist eine Aussichtsplattform, von der man aus einer Höhe von 350 Fuß einen umwerfenden Blick über die grüne Stadt, den Fluss und das Umland hat. Beim Betreten des Gebäudes muss man durch eine Kontrolle, dann darf man sich die beiden Tagungsräume ansehen. Das Gebäude wurde 1910 gebaut und hat noch heute die altehrwürdige und prächtige Optik im Inneren wie damals. Das Regierungsviertel ist weitläufig mit viel Grün, schön angelegten Gärten und einem großen See.Auf der Weiterfahrt zum Lafourche Bayou wollten wir eigentlich am Ufer des Mississippi entlang fahren und die Aussichten auf den Vater aller Flüsse, den Ol´ Man River, werfen. Leider ist die Sicht auf den Fluss durch Deiche versperrt, so dass wir uns für die schnellere Variante, den Highway 30 entschieden.

Cajun Country – Louisiana

Port Arthur - Rainbow und Veteran´s Bridge

Port Arthur – Rainbow und Veteran´s Bridge

Über Port Arthur, noch in Texas, sind eigentlich nur das Lamar State College und die beiden Brücken im Norden erwähnenswert. Die Rainbow Bridge hat eine Durchfahrtshöhe von 176 Fuß. Diese Höhe war 1938, als die Brücke gebaut wurde, notwendig, damit auch die größten U.S. Navy Schiffe unter der Brücke durchpassten. Die Veteran´s Bridge ist nur 143 Fuß hoch, 1991 als erste Hängebrücke für einen texanischen Highway gebaut. 

Am Welcome Center Louisiana

Am Welcome Center Louisiana

Mit der Überquerung des Sabine River erreichten wir Louisiana, wo uns unsere Tour durch das Cajun Country führen wird, das berühmt für seine besonders leckere, abgewandelte creolische Küche ist, aber auch für seine Krebse und Sümpfe. Zwei Überraschungen standen uns zum Thema Louisiana ins Haus: die Krebse fängt man auf Feldern und es wird neben Zuckerrohr hauptsächlich Reis angebaut. Auf den brachliegenden Reisfeldern, die mit Wasser überflutet werden, stellt man kleine Fangkörbe für die leckeren Krustentierchen auf, die es zu Millionen geben muss. Der Reis und das Zuckerrohr sind noch nicht reif, die brauchen noch Zeit. Wasser ist in Louisiana kein Thema, das gibt es zur Genüge. Die Einen haben zu wenig Wasser, die Anderen haben zuviel davon, so ist das.

in Louisianas Sümpfen

in Louisianas Sümpfen

Die Sümpfe kennen wir aus Florida, mit ihrer typischen Vegetation wie die Zypressen, die mit Bartflechten vollhängen, und ihren Geräuschen. Alligatoren sind obligatorisch, die man jedoch auch in jedem Wasserloch oder Graben antreffen kann. Meistens sind es Jungtiere. Fast an jeder Ecke findet man Anbieter für Bootstouren durch die Sümpfe. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Gleich beim ersten Anbieter auf unserer Tour, Champagne´s Cajun Swamp Tours am Lake Martin bei St. Martinsville, hatten wir Glück. Dorthin gekommen sind wir über Lake Charles, dann den Highway 14 über Abbeville und New Iberia. Die Temperaturen liegen nahe 40 Grad, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 87%, eine wunderbare Mischung, ha, ha. So schnell, wie wir erst wollten, können wir Louisiana dann doch nicht verlassen. Es gibt einfach zu viel zu sehen.

Abbeville - Steen´s  Cane Syrup Mill

Abbeville – Steen´s
Cane Syrup Mill

Abbeville wurde 1843 von einem Pater Megret gegründet, der dieser Stadt den Namen seiner Heimatstadt in Frankreich gab. Die große St. Mary Magdalen Kirche dominiert die kleine Altstadt, die direkt am Vermillion Bayou liegt. Alle Flüsse heißen hier Bayou. Für uns am interessantesten war die  Steen´s Cane Syrup Mill, eine traditionsreiche Zuckerrohrsirup Mühle. Der Produktionsablauf ist modernisiert, aber nicht öffentlich. Man kann jedoch die Produkte der Mühle käuflich erwerben, die dazu sehr günstig sind. An einem Glas Zuckerrohrsirup kamen wir nicht vorbei. Zu spät merkten wir, dass ein Glas viel zu wenig ist.

Lake Martin - Lotus

Lake Martin – Lotus

Zurück zu unserer Sumpftour am Lake Martin. Nachmittags um 16 Uhr waren noch Plätze frei und wir könnten uns eintragen. Bryan Champagne führt diese Bootstouren. Er ist am Teche Bayou, der durch den Lake Martin fließt, geboren, aufgewachsen und lebt noch immer dort. Er ist sehr freundlich und kennt die Sümpfe wie seine Westentasche. Wie jedoch immer in solchen Fällen, ist die Natur der Choreograph und nicht immer läuft alles optimal. Gerade jetzt in der warmen Jahreszeit ist das Leben nicht so vielfältig wie in den kühleren Jahreszeiten. Trotzdem war diese fast 2-stündige Tour ein Erlebnis, denn wir konnten den Sumpf hautnah erleben. Jahrhundertealte Zypressen stehen im Wasser, verschiedene Wasserpflanzen bedecken teilweise die Wasseroberfläche, alte Zweige und Stämme liegen unter Wasser. Die alles dominierende Wasserpflanze ist der Lotus, wieder eine Überraschung für uns. Reis und Lotus gehören für uns nach Asien.

Lake Martin -  Alligator

Lake Martin –
Alligator

Hier und da lassen sich kleine Schildkröten sehen, einige verschiedene Reiher und auch hin und wieder ein kleinerer Alligator. Sogar ein Alligatornest besichtigten wir, das sich direkt am Ufer des Sees befindet. Es ist unbewacht. Die Mutter kommt erst zurück, wenn die Minialligatoren schlüpfen, um sie ins Wasser zu tragen und die erste Zeit zu beschützen.
Was die Bootstour sehr angenehm gemacht hat, ist die Tatsache, dass es tagsüber keine Mücken gibt, wie es uns Bryan prophezeit hat. Tatsächlich hat mich nicht eine Mücke erwischt, ein wahres Wunder.

Abendstimmung am Lake Martin

Abendstimmung am Lake Martin

Am Abend wollte Klaus auf Fischfang gehen, aber jedesmal waren die kleinen Alligatoren schneller. Zwei von Ihnen zog Klaus an Land, danach folgte gegenseitiges Betrachten und überlegen, wie es weitergeht. Die kleinen Gators, wie die Tiere hier liebevoll genannt werden, erlangten ihre Freiheit wieder. Das ist kein Anglerlatein. Leider gibt es kein Foto davon, da ich gerade das Abendessen zubereitete. Apropos Abendessen. Bryan verkauft Alligatorfleisch. 1 Pfund Schwanzfleisch, das Beste am Gator, kostet 13,-$. Natürlich nahmen wir ein Pfund mit, das Fleisch ist einfach zu lecker.

Galveston – Texas

Surfside Beach

Surfside Beach

Der nächste Abstecher zur Golfküste führte uns nach Surfside Beach mit einem kilometerlangen Sandstrand, kaum sauberer als in Matagorda. Für ein entsprechendes Entgeld kann man mit dem Auto an seinen Strandplatz fahren. Wir waren gerade an einem Sonntag dort und die Autos reihten sich soweit das Auge reicht am Strand. Richtig baden ging auch hier niemand, alles spielt sich direkt am Strand ab.

Stelzenhäuser an  der Golfküste

Stelzenhäuser an
der Golfküste

An der ganzen Küste, die noch dazu von Hurricans gebeutelt wird, die immer mit entsprechendem Hochwasser einhergehen, stehen die Häuser alle auf „Stelzen“. An Hand angefangener Häuser konnten wir erkennen, dass die Stützen so hoch sind, wie das Haus werden soll. Ein Erdgeschoss gibt es praktisch nicht, das Haus fängt mit dem 1. Obergeschoss an. Das Erdgeschoss wird als Carport genutzt. Mancher Bauherr hat trotzdem eine Garage eingebaut, die bei einem Hurrican mit höchster Wahrscheinlichkeit unter Wasser steht. Jedenfalls sehen diese Stelzenhäuser schon komisch aus, wie sie in der Landschaft stehen. 

Galveston

Galveston

Galveston Island hat dann kaum noch etwas Romantisches. Unschöne Stromleitungen rechts und links der Straße verschandeln das Bild. Das Golfufer ist gepflastert mit Häusern und Hotels, die in der gleichen vorher beschriebenen Bauweise errichtet sind. Da gibt es wohl keine Flächenbegrenzungen.  Je näher man der Stadt Galveston kommt, umso höher die Hotel- und Verkehrsdichte. Nee, das ist nichts für uns.
Ein Versuch, einen schönen Übernachtungsplatz an der Galveston Bay zu finden schlug ebenfalls fehl. Häuser, Marinas, zu kleine Plätze, kein Platz für uns.In Seabrook fanden wir wenigstens noch einen Parkplatz bei den Fischmärkten. Wir freuten uns schon auf einen schönen frischen Fisch. Sechs große Fischmärkte, alle von Asiaten geführt, haben zwar jede Menge Fisch, aber frisch ist anders. Vom Flusswels über kleine Haie bis hin zu Zackenbarschen und Barakudas, nichts hatte auch nur den Anschein von Frische. Trotzdem kauften die Leute wie verrückt. Die Läden selbst ließen einen deutschen Lebensmittelkontrolleur alle Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Hier konnten wir beim besten Willen nichts kaufen, so sehr wir auch Appetit hatten. Bei dem Anblick fragten wir uns, was denn wohl die gegenüberliegenden Restaurants für Fisch anbieten. Ein Caterer kaufte jedenfalls seinen Bedarf von eben diesem Angebot.

Johnson Space Center Houston

Johnson Space Center Houston

Die Luftfeuchtigkeit von 65-77% macht uns zu schaffen. Das macht keinen Spaß, wenn Einem immer nur das Wasser vom Laib läuft. Wir müssen hier irgendwie schnellstmöglich raus, so gern wir uns noch eingehender an der Küste umsehen wollen. Das war der Grund, warum wir eigentlich diese Tour im Winter machen wollten. Leider hatten die Einreisebeamten kein Pardon mit uns.
Um Houston machten wir einen Bogen, nur am NASA/Johnson Space Center kamen wir vorbei, dem Ort, als damals bei der Apollo 11-Mission zum Mond der legendäre Notruf „Houston, wir haben ein Problem“ eintraf. Das Space Center ist wohl im gleichen Stil wie das Kennedy Space Center in Florida aufgezogen, halb Business, halb Freizeitpark.

Matagorda Bay – Texas

Überall findet  man solche  Anlagen

Überall findet
man solche
Anlagen

Von San Antonio fuhren wir voller Erwartungen auf frischere Luft über Goliad und Victoria an die Küste. Das ganze Gebiet muss auf einem Ölsee liegen, denn überall finden sich Stationen mit Armaturen und manchmal auch Tanks oder größere Bohranlagen.Unser erster Kontakt mit dem Golf von Mexico fand in Port Lavaca an der Matagorda Bay statt. Das etwas südlicher gelegene Corpus Christi wird zwar als sehr schön beschrieben, aber in Anbetracht des langen Weges, den wir noch vor uns haben, lag uns der Ort zu weit südlich. Port Lavaca war eigentlich eine Enttäuschung für uns. Das Wasser der Bucht ist braun, aber es ist warm, fast zu warm. Ansonsten hat Port Lavaca kaum etwas zu bieten, außer frische Shrimps aus dem Golf. Davon kauften wir uns ein Pfund für 3,50$, aber der Aufwand mit dem Puhlen und was dann noch übrigbleibt, lohnt sich kaum.

Schmuckstück  in Palacios

Schmuckstück
in Palacios

In der Hoffnung etwas besseres Wasser zu finden, fuhren wir nach Palacios weiter. Spanische Schiffbrüchige sahen auf ihrem verzweifelten Weg an Land drei Paläste am Ufer stehen. Daher hat der Ort seinen Namen. In Palacios ist die größte Fischereiflotte an Texas´ Golfküste stationiert, dazu gibt es eine Marina, einen Pier und einen 1,5 Meilen langen Fußweg mit Badestränden am Ufer entlang.
 Am Ufer der Matagorda Bay stapeln sich Austernschalen. Der Grund der Bucht ist anscheinend mit Austern übersät. Shrimps und Austern sind hier deshalb das Hauptgeschäft. Das Wasser ist immer noch nicht besser.

Mündung des  Colorado River

Mündung des
Colorado River

Nächster Versuch: Matagorda selbst. Hier mündet der Colorado River in den Golf von Mexico. Eine große, moderne Brücke spannt sich über die Bucht, über die man die vorgelagerte schmale und lange Insel sowie das offene Meer erreicht. Das Wasser ist immer noch braun. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass der Regen, den es seit einiger Zeit im Landesinneren gibt, die Flüsse gerade gefüllt hat und diese umso mehr Sedimente mitbringen und ins Meer spülen. Weiter draußen zeichnet sich eine scharfe Grenze zum Blauwasser ab. Am Horizont sind viele Bohrinseln zu erkennen, wovon es vor der texanischen Küste Hunderte gibt, wie uns eine Karte zeigte.

Matagorda Beach

Matagorda Beach

Der Strand von Matagorda ist lang und von zartem Tang, der hier ständig angespült wird, bedeckt. Das Wasser des Golfs hat eine angenehme Badetemperatur, woran auch so mancher Hai gefallen findet. Deshalb halten sich die Badenden sehr nah am Ufer auf. Erst kürzlich hat es ein Stück weiter nördlich in Surfside Beach einen kleinen Jungen erwischt, der allerdings wieder in Ordnung kommt. Das trübe Wasser, in dem man nicht sieht, was um einen herum passiert, lässt bei uns keine unbeschwerte Badefreude aufkommen. Die Surfer hält das nicht von ihrem Vergnügen ab. Ich wollte jetzt keine Angst machen. Haiangriffe sind äußerst selten, außerdem setzen die Haie erst einen sogenannten Probebiss an, nach dem man jedoch schleunigst aus dem Wasser sein sollte. Also, keine Angst, wir werden aufpassen.

San Antonio – Texas

San Antonio -  Das Alamo

San Antonio –
Das Alamo

1718 war der Ort noch ein zu Mexiko gehörendes kleines Dorf. Dann kamen die Spanier und bauten 1724 die Mission San Antonio de Valero, in der Missionare und zum Christentum bekehrte Indianer lebten. Weitere vier Missionen ergänzten die San Antonio Mission. 1793 verfügte die spanische Verwaltung, das Land der Missionen unter den Einwohnern aufzuteilen, die es so weiter bewirtschafteten wie bisher, nur dass es jetzt ihr Land war. Anfang des 19. Jahrhunderts stationierten die Spanier eine Kavallerieeinheit in der San Antonio Mission, die sie in Alamo umbenannten. Es folgte eine wechselvolle Geschichte mit wechselnden Besatzern. In Alamo wurde im Februar 1836 die entscheidende Schlacht gegen eine überwältigende Übermacht um die Unabhängigkeit Texas´ von Mexiko geschlagen. Die Schlacht war so heldenhaft, dass das Alamo immer noch heiliger Boden und eine Gedenkstätte ist.

San Antonio -  Riverwalk

San Antonio –
Riverwalk

Wer San Antonio besucht, muss den Riverwalk gehen, der sich ein paar Meter unterhalb des Stadtlevels befindet. Der Weg entlang des San Antonio Rivers, der sich durch die Stadt windet, wurde 1929 von der San Antonio Conservation Society in Auftrag gegeben. Es sollte der Mittelpunkt der Stadt werden und ist heute ein fast tropisch anmutender Garten mit großen Zedern, Papyrusgras und Taropflanzen.

San Antonio -  La Villita

San Antonio –
La Villita

Zur Kontrolle des Wasserstandes hat man mehrere Schleusen eingebaut und einen zusätzlichen Kanal. Sogar eine unterirdische Marina und ein Amphittheater gibt es. Restaurants, Geschenkeshops und Hotels teilen sich die Ufer, an dem auch La Villita, eines der Originaldörfer San Antonios liegt. La Villita zeigt sich rundum restauriert und lädt mit schmalen Straßen, schattigen Patios und Shops zum Bummeln ein. 

San Antonio -  Buckhorn

San Antonio –
Buckhorn

Ein anderes Highlight im Stadtzentrum sind das Buckhorn Museum und das Texas Ranger Museum, die beide im selben Gebäude Platz gefunden haben. Ein Original, als Texas Ranger aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet und schon sehr viele Jahre in diesem Amt, begrüßt die Besucher und erzählt, was auf einer riesengroßen Fläche alles zu sehen ist. Für 19,-$ pro Museum und Person Eintrittspreis ließen wir es jedoch beim Bestaunen der „Lobby“, deren Wände mit Jagdtrophäen aller Art, worunter sich viele Kuriositäten befinden, geschmückt sind.Weitere Sehenswürdigkeiten San Antonios, neben unzähligen anderen, sind mehrere Themenparks, der Market Square oder der Hemisfair Park mit dem Tower of the Americas. Man sollte sich Zeit für San Antonio nehmen und möglichst im Winter reisen, wenn es nicht so warm ist.
Übrigens, unsere Klimaanlage haben wir reparieren lassen. Klaus hatte recht, es war nicht die Platine und die Reparatur kostete nur die Hälfte.

Weiter nach San Antonio – Texas

Brackettville - Seminolenscout Friehof

Brackettville – Seminolenscout Friehof

In Brackettville besichtigten wir den Seminolen Scout Friedhof. Hier sind unter anderem die Nachkommen der Seminolen begraben, die als Sklaven auf den Plantagen Floridas arbeiten mussten. Dazu die Scouts, von denen ich berichtet habe, und deren Familienangehörige. Einige der Scouts wurden mit Ehrenmedaillen ausgezeichnet. Diese haben besonders schöne Gräber. In Brackettville gibt es noch heute eine Scoutschule.
Das Fort Clark war einst ein wichtiger Militärposten, in dem viele Infantrieregimenter und die meisten Armeekavallerieeinheiten gedient haben. Es wurde 1944 geschlossen. Heute befinden sich auf diesem Gelände ein Hotel, ein RV-Park, ein Golfclub und ein Museum zur Geschichte des Forts.In Hondo legten wir einen Zwischenstopp ein. Dort berichtete man uns, dass es die ganze letzte Woche geregnet hat. Es war der erste Regen seit einem Jahr. Oft sieht man jetzt Pfützen auf den Feldern stehen, mancher Creek hat wieder Wasser in seinem Bett. Ab dem Sabinal River löst langsam das Grasland die Chihuahuawüste ab. Das gleiche Grasland, durch welches wir schon auf unserem Hinweg gefahren sind und das sich im Osten der Rocky Mountains ausbreitet, auch bekannt als die großen Prärien.

in Castroville

in Castroville

Castroville, zwischen Hondo und San Antonio gelegen, wurde 1844 von einem Henri Castro gegründet, der von der jungen Texanischen Republik beeindruckt war. Als Einwohner für seine Stadt brachte er zumeist elsässische Siedler hier an den Medina River her. Sie bauten kleine Wohn- und Geschäftshäuser im Stil ihrer Heimat, die zumeist heute noch erhalten sind und gepflegt werden. Die kleinen Grundstücke quellen über von grünen und blühenden Gärten.

Castroville -  Steinbach Haus

Castroville –
Steinbach Haus

Das Steinbach Haus, ein Fachwerkhaus, das ursprünglich in Wahlbach, Frankreich, gebaut wurde, schenkten die Elsässer Leute 1998 einschließlich der Einrichtung der Stadt Castroville. 2002 wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Leider ist das Innere nur nach Terminabsprache zu besichtigen, obwohl dort auch das Besucherzentrum untergebracht ist.

Del Rio – Texas

Die Chihuahuawüste wird grün, dank der Regenfälle der letzten Zeit. Da sieht doch gleich alles viel freundlicher aus. Allerdings haben wir nun ein anderes Problem. Die Temperaturen liegen bei etwas mehr als 30°C, die Luftfeuchtigkeit ist jedoch durch den nassen Boden sehr hoch. Man fühlt sich wie im Badehaus und schwitzt irgendwie noch mehr als vorher.

Del Rio - San Felipe Creek

Del Rio –
San Felipe Creek

Del Rio liegt direkt an der mexikanischen Grenze. Durch die Stadt fließt der San Felipe Creek, dessen Quellen nicht weit weg Richtung Norden liegen und in dem sich eine Unmenge Schildkröten und Fische tummeln. Diese Quellen liefern täglich um die 1 Million Gallonen Wasser, die direkt in den Rio Grande fließen. Das ist doch mal ´ne Hausnummer.
Die Stadt hat an den Ufern des Flüsschens mehrere Strände und Picknickbereiche eingerichtet und kleine Wasserfälle kreiert. Da lässt es sich gut aushalten und entspannen.

kleine Kalksteinkirche

kleine Kalksteinkirche

In der historischen Altstadt stehen schöne alte, manchmal europäisch anmutende Bauten und das erste Woolworth-Gebäude aus Backstein überhaupt. Das aus Kalkstein gebaute Gerichtsgebäude ist wie immer nicht zu übersehen, direkt dahinter steht das Gefängnis.
Auf der anderen Straßenseite steht eine kleine, verlassene Kirche im selben Stil. Heerscharen von Ameisen haben neben dem Eingang ihre Hügeleingänge eingebaut. Wahrscheinlich steht die ganze Kirche auf einem Schweizer Käse.
 

schönes Privathaus

schönes Privathaus

In der Greenwood Street nahe des San Felipe Creek stehen eine Reihe privater Häuser, die deutsch und englisch aussehen. Da haben sich wohl verschiedene Einwanderer zusammen getan.

Scherenschwanz-Königstyrann

Scherenschwanz-Königstyrann

Die schönste Entdeckung, die wir in Del Rio gemacht haben, ist aber ein Vogel. Sein englischer Name: Scissor-tailed Flycatcher, im Deutschen: Scherenschwanz-Königstyrann. Das ist ein wunderschöner Vogel, der im Sommerhalbjahr überall in Nordtexas zu finden ist. Wir sind ihm auf der Fahrt nach Hondo viele Male begegnet. Er sitzt gern auf Zäunen und Stromleitungen.Also, was die klimatischen und optischen Umstände im Moment betrifft, werden wir schon sehr an Louisiana erinnert. Wir hoffen nur, dass es nicht noch viel schlimmer kommt. Man hat ja in Fernseh- und Reiseberichten schon so Manches betreffs Louisianas feuchtwarmem Klima gehört.

Weiter nach Del Rio – Texas

Endlich brach der Tag an, für den 10% Regenwahrscheinlichkeit und ein paar Grad weniger angesagt waren. Das war jedoch weiter westlich und wir sind nach Osten vorangekommen. Jedenfalls zogen am Vorabend Gewitter auf und seit dem regnete es fast ununterbrochen einen Tag lang. Für uns nicht gut, mal von der Abkühlung um 15°C abgesehen, aber wir gönnen es Mensch und Natur.

Sanderson

Sanderson

In Sanderson, als Kaktushauptstadt von Texas bezeichnet, gibt es einen Naturweg auf fossilienhaltigem Kalkstein. Überall sind größere, versteinerte Korallenstöcke eingeschlossen. Haifischzähne, Muscheln und Schnecken werden hier auch gefunden. Von der Spitze des Berges aus hat man einen umwerfenden Blick auf das von Bergketten umschlossene Sanderson, das kaum mehr Kakteen als anderswo vorweisen kann. 

Sanderson - Im Schlangenhaus

Sanderson – Im Schlangenhaus

Im Outback Oasis Motel hält der Besitzer im Schlangenhaus neben Taranteln und Eidechsen vor allem eine ganze Reihe einheimischer Schlangen in Terrarien, die er allesamt selbst gefangen hat. Kurz vor Sanderson standen drei Truthahngeier auf der Straße und ließen sich eine Schlange schmecken. Klaus hatte sich schon auf eine Klapperschlange gefreut, deren Rasseln er sich als Trophäe an seinen neuen Sonnenhut hängen wollte. Im Schlangenhaus erfuhren wir, dass es eine ungiftige Bullsnake (Bullenschlange) von einem guten Meter Länge war. Keine Rasseln.

"Jersey Lillie" Saloon

„Jersey Lillie“ Saloon

Langtry lockt eigentlich nur durch seine Geschichte, die im Besucherzentrum erhalten wird. Ende des 19. Jahrhunderts, es entstanden immer neue Städte und Camps, die wild und gesetzlos waren. Diebe, Kartenhaie und leichte Frauen, Angriffe auf die Bahnstreckenerbauer waren an der Tagesordnung, die Situation wurde immer schlimmer. Die Texas Ranger reichten nicht aus, die nächste offizielle Gerichtsbarkeit befand sich über 100 Meilen weit weg. Da kam der Friedensrichter Roy Bean gerade recht, der noch zu Lebenszeit auf Grund seiner unkonventionellen Methoden eine Legende wurde. Er baute einen Saloon, der zugleich Billardhalle und Gerichtssaal war. Das Gebäude ist noch im Original erhalten. Gleich dahinter baute Bean ein Opernhaus, das eigentlich sein Wohnhaus war. Er schwärmte so für die Schauspielerin Lillie Langtry, dass er sein ganzes Leben nach ihr ausrichtete. So nannte er die Stadt Langtry, seinen Saloon „Jersey Lilly“ und das Opernhaus war für den Empfang Lillie´s vorgesehen, falls sie jemals den Weg nach Langtry finden würde. So sehr sich Judge Roy Bean auch um sie bemühte, er sah sein Idol nie.
Judge Roy Bean hängte nie einen Mann. Die härteste Strafe, die er mit Hilfe sechs seiner gerade anwesenden Saloongäste als Jury aussprach, war die Verbannung aus seinem County, nachdem der Verurteilte an die Countygrenze gebracht und ihm Geld, Pferd und Waffen abgenommen wurden. Diese Strafe war härter als der Tod.

Pecos River mündet in Rio Grande

Pecos River mündet
in Rio Grande

Die Überquerung des Pecos River, der nur ein Stück weiter in den Rio Grande mündet, ist spektakulär. Etwa einhundert Meter hohe, glattgeschliffene Kliffs erheben sich über das mit Wasser gefüllte Flussbett. Ziegen weiden an Hangabrutschen, die ihnen einen Zugang zum Fluss gestatten.
Den Seminole Canyon State Park mussten wir wegen der Gewitter auslassen. Hier haben sich ein paar Seminolen niedergelassen, die man im Zuge des Seminolenkrieges aus ihren angestammten Gebieten in Florida nach Oklahoma gebracht hatte. Später gingen einige von Ihnen von dort aus nach Mexiko und Texas, viele verdingten sich als Scouts. Im Park selbst sind 3500 Jahre alte Höhlenmalereien zu bewundern, sowie aufregende Canyons.

Amistad Reservoir

Amistad Reservoir

Bei Del Rio liegt das Amistad Reservoir, dass aus den angestauten Wassern des Rio Grande und des Devils River entstanden ist. Die Grenze zu Mexiko verläuft direkt in der Mitte des Sees. Das Aufgebot an Border Patrol ist hoch. Im Moment sieht das Ganze sehr traurig aus, denn der See hat kaum noch Wasser. Die Ufer liegen viele Meter hoch trocken, um die 20 Meter Wassersäule sollen fehlen. Das Infomaterial warnt jedoch vor hohen Fluten, mit denen gerechnet werden muss, wenn man sich an den Ufern des Amistad Reservoirs aufhält. Ein einziger Hurrikan soll das Reservoir wieder füllen können, haben wir uns sagen lassen. Noch passiert das wohl in jedem Jahr.

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